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Thema: sonderpädagogischer Förderbedarf - Schulabschluß?

  1. #1
    Pulmoll Gast

    Standard sonderpädagogischer Förderbedarf - Schulabschluß?

    Die Kinder gehen meist mit einem Förderabschluß von der Schule, habe ich gehört.

    Für Jungen wäre es dann einfacher, den Hauptschulabschluß über handwerkliche Berufe zu erlangen. Bei Mädchen bleibt nur der Hauswirdschaftliche Bereich oder Kosmetik.

    Kann das jemand bestätigen?

    Wo bleiben die Kinder mit dem Förderschwerpunkt "lernen"? Wer hat Erfahrung?

  2. #2
    Avatar von Stulle
    Stulle ist offline Legende

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    Standard Re: sonderpädagogischer Förderbedarf - Schulabschluß?

    Zitat Zitat von Pulmoll Beitrag anzeigen
    Die Kinder gehen meist mit einem Förderabschluß von der Schule, habe ich gehört.

    Für Jungen wäre es dann einfacher, den Hauptschulabschluß über handwerkliche Berufe zu erlangen. Bei Mädchen bleibt nur der Hauswirdschaftliche Bereich oder Kosmetik.

    Kann das jemand bestätigen?

    Wo bleiben die Kinder mit dem Förderschwerpunkt "lernen"? Wer hat Erfahrung?
    Meine Tochter kann auf der jetzigen Schule den berufsbildenden Abschluss machen.
    Dann kommt es auf das Kind und seine Mögluchkeiten an. Bei Potenzial und Motivation kann durchaus der nächste Schulabschluss gemacht werden.
    Sie kann auf einem Oberstufenzentrum sich auch auf eine Berufsausbildung vorbereiten lassen. Möglich sind Farbtechnik, Agrarwirtschaft, Hauswirtschaft und Gaststättengewerbe, Holztechnik, metallwirtschaft und Sozialwesen.

    Aber das wird auch wieder so eine Ländersache sein, denk ich.

  3. #3
    -Freesie- Gast

    Standard Re: sonderpädagogischer Förderbedarf - Schulabschluß?

    Meinst du jetzt Kinder, die integrativ/inklusiv beschult werden oder solche, die auf eine Förderschule gehen?

    Ich habe nur mit Integrationen Erfahrung.
    Da ist es so, dass L-Kinder, die sich im Lauf der 7./8. Klasse als fit rausstellen, einen Förderausschuss bekommen, in dem anstrebt wird, das Kind zum Ende des 2. Hj. Kl. 8 aus der I zu entlassen (letztmöglicher Zeitpunkt der Entlassung an der Regelschule in meinem BL).
    Sie machen die 9. Klasse dann als Regelschüler und einen ganz normalen HSA samt Abschlussprüfung.

    Die, die weiterhin I-Schüler bleiben, machen den HSA an der Förderschule ein Jahr später oder gehen tatsächlich erst in eine Ausbildung.



    Ich weiß nicht genau, was du meinst mit "Wo bleiben die Kinder mit dem Förderschwerpunkt lernen?"
    Es geht ja in der Praxis fast NUR um die.
    G-Kinder haben ohnehin eigene Regeln, Kinder mit Körperbehinderung oder Förderbedarf emotional-sozial werden ja zielgleich unterrichtet üblicherweise.



    Ich kann aber - wie immer - nur für mein BL und da speziell nur für die Schulen sprechen, die ich von innen kenne.

  4. #4
    paulchenpanther13 ist gerade online bremst auch für Tiere

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    Standard Re: sonderpädagogischer Förderbedarf - Schulabschluß?

    Zitat Zitat von Pulmoll Beitrag anzeigen
    Für Jungen wäre es dann einfacher, den Hauptschulabschluß über handwerkliche Berufe zu erlangen. Bei Mädchen bleibt nur der Hauswirdschaftliche Bereich oder Kosmetik.
    Ich kann jetzt nicht für den Spezialbereich der Menschen mit Förderabschluß sprechen - aber in meiner Welt lernen junge Frauen alle möglichen Handwerksberufe, längst nicht mehr nur Haushalt und Kosmetik.

  5. #5
    Avatar von Spatzeline
    Spatzeline ist offline glücklich

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    Standard Re: sonderpädagogischer Förderbedarf - Schulabschluß?

    Mein Sohn könnte an seiner Schule (Förderschule) auch den Mittelschul-Abschluss erwerben.
    Ansonsten hat er halt dann Förderschul- Abschluss.
    Da er aber erst in die 4. Klasse kommt, ist dieses Thema noch nicht so ganz aktuell.
    Auch gibt es von der Schule Angebote, dass die Schüler/innen in alle möglichen Berufe hineinschnuppern können, Praktika absolvieren können oder eben ein berufsvorbereitendes Jahr zu machen.
    Für Kinder mit Behindertenausweis gibt es eigene Werkstätten, wo sie einen Beruf erlernen können. Meist Holz oder Metall.

  6. #6
    DieBeimerin ist offline Gesperrt

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    Standard Re: sonderpädagogischer Förderbedarf - Schulabschluß?

    Zitat Zitat von Pulmoll Beitrag anzeigen
    Die Kinder gehen meist mit einem Förderabschluß von der Schule, habe ich gehört.

    Für Jungen wäre es dann einfacher, den Hauptschulabschluß über handwerkliche Berufe zu erlangen. Bei Mädchen bleibt nur der Hauswirdschaftliche Bereich oder Kosmetik.

    Kann das jemand bestätigen?

    Wo bleiben die Kinder mit dem Förderschwerpunkt "lernen"? Wer hat Erfahrung?
    Ich kenne nur Förderschulen, die sowohl den Hauptschulabschluss wie auch mittlere Reife anbieten.

  7. #7
    Pulmoll Gast

    Standard Re: sonderpädagogischer Förderbedarf - Schulabschluß?

    Zitat Zitat von paulchenpanther13 Beitrag anzeigen
    Ich kann jetzt nicht für den Spezialbereich der Menschen mit Förderabschluß sprechen - aber in meiner Welt lernen junge Frauen alle möglichen Handwerksberufe, längst nicht mehr nur Haushalt und Kosmetik.
    So war das auch nicht gemeint.
    Natürlich können auch Frauen ins Handwerk gehen - sofern sie dieses wollen ;-)

    Hier möchte das Kind aber weder in der Werkstatt stehen noch Gemüse schnibbeln.
    Eher käme der soziale Bereich in Frage.
    Das Kind geht nicht auf eine Förderschule. Es geht darum, zu überlegen, den Antrag auf sond.päd. F. zu stellen. Allerdings ist das Kind schon in Klasse 6. (incl. ein Jahr Wiederholung), und man fragt sich, was jetzt richtig ist. Auf biegen und brechen zu versuchen, den Hauptschulabschluß an ihrer Schule zu erreichen, oder den Antrag stellen, etwas stressfreier lernen und dann?
    Die Schule versucht, solche Anträge zu vermeiden. Ist gerade kein Glücksgriff, lässt sich aber derzeit nicht ändern. Darum soll es auch nicht gehen.
    Schwierig.

  8. #8
    Pulmoll Gast

    Standard Re: sonderpädagogischer Förderbedarf - Schulabschluß?

    Zitat Zitat von DieBeimerin Beitrag anzeigen
    Ich kenne nur Förderschulen, die sowohl den Hauptschulabschluss wie auch mittlere Reife anbieten.
    Unsere, im Ort, läuft aus. Allerdings waren hier keine Hauptschulabschlüsse möglich.

  9. #9
    TanteHilde ist offline TanteGünni

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    Standard Re: sonderpädagogischer Förderbedarf - Schulabschluß?

    Zitat Zitat von Pulmoll Beitrag anzeigen
    So war das auch nicht gemeint.
    Natürlich können auch Frauen ins Handwerk gehen - sofern sie dieses wollen ;-)

    Hier möchte das Kind aber weder in der Werkstatt stehen noch Gemüse schnibbeln.
    Eher käme der soziale Bereich in Frage.
    Das Kind geht nicht auf eine Förderschule. Es geht darum, zu überlegen, den Antrag auf sond.päd. F. zu stellen. Allerdings ist das Kind schon in Klasse 6. (incl. ein Jahr Wiederholung), und man fragt sich, was jetzt richtig ist. Auf biegen und brechen zu versuchen, den Hauptschulabschluß an ihrer Schule zu erreichen, oder den Antrag stellen, etwas stressfreier lernen und dann?
    Die Schule versucht, solche Anträge zu vermeiden. Ist gerade kein Glücksgriff, lässt sich aber derzeit nicht ändern. Darum soll es auch nicht gehen.
    Schwierig.
    Der fördebedarf ist aber doch nicht in Stein gemeißelt. Der kann sich auch ändern/ "beendet" werden.

  10. #10
    Avatar von Stulle
    Stulle ist offline Legende

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    Standard Re: sonderpädagogischer Förderbedarf - Schulabschluß?

    Zitat Zitat von Pulmoll Beitrag anzeigen
    So war das auch nicht gemeint.
    Natürlich können auch Frauen ins Handwerk gehen - sofern sie dieses wollen ;-)

    Hier möchte das Kind aber weder in der Werkstatt stehen noch Gemüse schnibbeln.
    Eher käme der soziale Bereich in Frage.
    Das Kind geht nicht auf eine Förderschule. Es geht darum, zu überlegen, den Antrag auf sond.päd. F. zu stellen. Allerdings ist das Kind schon in Klasse 6. (incl. ein Jahr Wiederholung), und man fragt sich, was jetzt richtig ist. Auf biegen und brechen zu versuchen, den Hauptschulabschluß an ihrer Schule zu erreichen, oder den Antrag stellen, etwas stressfreier lernen und dann?
    Die Schule versucht, solche Anträge zu vermeiden. Ist gerade kein Glücksgriff, lässt sich aber derzeit nicht ändern. Darum soll es auch nicht gehen.
    Schwierig.
    Für mich war entscheidend das mein Kind gelitten hat. Sie hat es gehasst, die schlechteste zu sein, sie war unglücklich, hat sich immer mehr verweigert, hat zu sprechen aufgehört. ( damit war der Leidensdruck der Schule auch sehr hoch).
    Jetzt ist sie auf der Förderschule Lernen, obwohl sie den Förderbedarf gar nicht gar. ( hat Sprache)
    Aber sie geht jetzt wieder gern in die Schule, lernt was zu lernen ist ( ist natürlich vom Angebit her weniger, aber dafür holt sie nach, was sie nicht wirklich verstanden hat)

    Ohne Leidensdruck hätte ich sicher anders gehandelt.

    Für mich ist es wichtig, dass sie jetzt gut lebt, zufrieden ist, es tut ihrem Selbstbewusstein gut und das eröffnet Uhr die Möglichkeit später nachzuholen was sie jetzt nicht lernt. Und wenn nicht, dann ist es auch so.
    Aber sie ist noch nie so im Reinen mit sich gewesen wie jetzt.
    Skippy !, Naana und DieBeimerin gefällt dies.

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