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Thema: Schlaganfall - und dann?

  1. #1
    Avatar von shioril
    shioril ist offline träumende Sturmjägerin
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    Standard Schlaganfall - und dann?

    Mein Vater hat wohl schon letzte Woche einen Schlaganfall erlitten und es erfolgreich geschafft sich bis Samstag nichts anmerken zu lassen.

    Ins KH wollte er nicht auf Nachfrage seines Schwagers. Mein Onkel hat mich gestern angerufen, meinem Vater gehe es schlecht. Ich habe gesagt, er soll den Krankenwagen rufen. Die Symptome, die er mir nannte klangen besorgniserregend.


    Ja, es war ein Schlaganfall. Allerdings ein leichter.

    Kann jemand mir schonmal Input geben, was auf meinen Vater zukommt? Also Behandlungs- und rehatechnisch?

    Danke schon mal im Voraus.

  2. #2
    Gast

    Standard Re: Schlaganfall - und dann?

    Zitat Zitat von shioril Beitrag anzeigen
    Mein Vater hat wohl schon letzte Woche einen Schlaganfall erlitten und es erfolgreich geschafft sich bis Samstag nichts anmerken zu lassen.

    Ins KH wollte er nicht auf Nachfrage seines Schwagers. Mein Onkel hat mich gestern angerufen, meinem Vater gehe es schlecht. Ich habe gesagt, er soll den Krankenwagen rufen. Die Symptome, die er mir nannte klangen besorgniserregend.


    Ja, es war ein Schlaganfall. Allerdings ein leichter.

    Kann jemand mir schonmal Input geben, was auf meinen Vater zukommt? Also Behandlungs- und rehatechnisch?

    Danke schon mal im Voraus.
    Will er das denn ?
    Wenn nicht, dann kommt da gar nichts auf ihn zu...

  3. #3
    Avatar von Leona68
    Leona68 ist offline Legende
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    Standard Re: Schlaganfall - und dann?

    Zitat Zitat von shioril Beitrag anzeigen
    Mein Vater hat wohl schon letzte Woche einen Schlaganfall erlitten und es erfolgreich geschafft sich bis Samstag nichts anmerken zu lassen.

    Ins KH wollte er nicht auf Nachfrage seines Schwagers. Mein Onkel hat mich gestern angerufen, meinem Vater gehe es schlecht. Ich habe gesagt, er soll den Krankenwagen rufen. Die Symptome, die er mir nannte klangen besorgniserregend.


    Ja, es war ein Schlaganfall. Allerdings ein leichter.

    Kann jemand mir schonmal Input geben, was auf meinen Vater zukommt? Also Behandlungs- und rehatechnisch?

    Danke schon mal im Voraus.
    Mein Schwiegervater hatte vor ca. 2 Monaten einen leichten Schlaganfall. Er hatte abends nur ein Taubheitsgefühl in der linken Gesichtshälfte und im Arm und dachte sich nix dabei. Als es morgens beim Aufwachen immer noch da war, hat er auf unser Drängen hin zugelassen, dass er mit dem Rettungswagen abgeholt wurde. Er war eine knappe Woche im Krankenhaus zur Überwachung, dort wurde er auf ein Mittel zur Blutverdünnung eingestellt (nicht Makomar, das funktionierte bei ihm nicht). Danach ging er für drei Wochen zur Reha, dort wurde sehr wenig mit ihm gemacht. Etwas Ergotherapie, Bastelstunde und noch Bewegungsübungen.

    Er ist seit drei Wochen wieder zu Hause und hat bis auf ein leichtes Taubheitsgefühl im linken Arm (das auch nicht ganz verschwinden muss) keine Beeinträchtigungen mehr. Er ist auf das Blutverdünnungsmittel eingestellt, muss regelmäßig zur Kontrolle zum Arzt, mehr nicht. Für ihn ist es glimpflich ausgegangen.
    "Was gäbe ich für Küsse, wie kalte Kirschen, Zeit wie Sand am Meer.Was gäbe ich her, wenn jeder Tag wie der erste des Sommers wär"

  4. #4
    Avatar von Maumau
    Maumau ist offline *wichtiger Chefwichtel*
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    Standard Re: Schlaganfall - und dann?

    Zitat Zitat von shioril Beitrag anzeigen
    Mein Vater hat wohl schon letzte Woche einen Schlaganfall erlitten und es erfolgreich geschafft sich bis Samstag nichts anmerken zu lassen.

    Ins KH wollte er nicht auf Nachfrage seines Schwagers. Mein Onkel hat mich gestern angerufen, meinem Vater gehe es schlecht. Ich habe gesagt, er soll den Krankenwagen rufen. Die Symptome, die er mir nannte klangen besorgniserregend.


    Ja, es war ein Schlaganfall. Allerdings ein leichter.

    Kann jemand mir schonmal Input geben, was auf meinen Vater zukommt? Also Behandlungs- und rehatechnisch?

    Danke schon mal im Voraus.
    Meine Mutter war nach einem leichten Schlaganfall einige Tage im Krankenhaus (drei oder vier) und das wars dann. Nix Behandlung und nix Reha.
    Mein Bruder lag nach einem Schlaganfall mehrere Wochen auf der Intensivstation, dann auf normaler Station und war mehrere Wochen in Reha.
    Jetzt sitzt er im Rollstuhl.
    Kurz - je nach Heftigkeit wird nix oder wenig bis ganz, ganz viel gemacht.

  5. #5
    Avatar von shioril
    shioril ist offline träumende Sturmjägerin
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    Standard Re: Schlaganfall - und dann?

    Zitat Zitat von Leona68 Beitrag anzeigen
    Mein Schwiegervater hatte vor ca. 2 Monaten einen leichten Schlaganfall. Er hatte abends nur ein Taubheitsgefühl in der linken Gesichtshälfte und im Arm und dachte sich nix dabei. Als es morgens beim Aufwachen immer noch da war, hat er auf unser Drängen hin zugelassen, dass er mit dem Rettungswagen abgeholt wurde. Er war eine knappe Woche im Krankenhaus zur Überwachung, dort wurde er auf ein Mittel zur Blutverdünnung eingestellt (nicht Makomar, das funktionierte bei ihm nicht). Danach ging er für drei Wochen zur Reha, dort wurde sehr wenig mit ihm gemacht. Etwas Ergotherapie, Bastelstunde und noch Bewegungsübungen.

    Er ist seit drei Wochen wieder zu Hause und hat bis auf ein leichtes Taubheitsgefühl im linken Arm (das auch nicht ganz verschwinden muss) keine Beeinträchtigungen mehr. Er ist auf das Blutverdünnungsmittel eingestellt, muss regelmäßig zur Kontrolle zum Arzt, mehr nicht. Für ihn ist es glimpflich ausgegangen.
    Das hört sich hoffnungsvoll an. Danke. Mir hilft das sehr.
    Leona68 gefällt dies

  6. #6
    Avatar von shioril
    shioril ist offline träumende Sturmjägerin
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    Standard Re: Schlaganfall - und dann?

    Zitat Zitat von Maumau Beitrag anzeigen
    Meine Mutter war nach einem leichten Schlaganfall einige Tage im Krankenhaus (drei oder vier) und das wars dann. Nix Behandlung und nix Reha.
    Mein Bruder lag nach einem Schlaganfall mehrere Wochen auf der Intensivstation, dann auf normaler Station und war mehrere Wochen in Reha.
    Jetzt sitzt er im Rollstuhl.
    Kurz - je nach Heftigkeit wird nix oder wenig bis ganz, ganz viel gemacht.
    Bei ihm merkt man es schon. Vielleicht stellt man ihn auf Blutverdünnungsmittel ein.

    So wie es aktuell um ihn steht, kann er nicht arbeiten. Dafür ist er zu verwirrt - zwischendurch. Also kein Dauerzustand, aber doch oft. Links hat er keine kraft und er schläft oft im Sitzen ein oder sitzt apathisch da. Zumindest bis gestern.

    Danke.

  7. #7
    Gast

    Standard Re: Schlaganfall - und dann?

    Meine Freundin (42!) hatte vor einigen Monaten einen leichten Schlaganfall. Taubheitsgefühl in der Hand und in der rechten Gesichtshälfte und leichte Sprachstörungen. Wann es passiert ist weiß keiner, sie ist morgens aufgestanden und hat sich normal für die Arbeit fertiggemacht und dem Taubheitsgefühl keine Beachtung geschenkt. Als sie auf Arbeit grüßen wollte konnte sie nicht mehr richtig sprechen. Zum Glück arbeitet sie in einer medizinischen Einrichtung und es konnte sofort gehandelt werden. Nach 3 Tagen KH durfte sie nach Hause, hat keine Beeinträchtigungen mehr und muss nun regelmäßig Medikamente nehmen. Reha und sonstiges wurden von der KK als nicht notwendig eingestuft

  8. #8
    Casalinga2012 ist offline Legende
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    Standard Re: Schlaganfall - und dann?

    Zitat Zitat von shioril Beitrag anzeigen
    Mein Vater hat wohl schon letzte Woche einen Schlaganfall erlitten und es erfolgreich geschafft sich bis Samstag nichts anmerken zu lassen.

    Ins KH wollte er nicht auf Nachfrage seines Schwagers. Mein Onkel hat mich gestern angerufen, meinem Vater gehe es schlecht. Ich habe gesagt, er soll den Krankenwagen rufen. Die Symptome, die er mir nannte klangen besorgniserregend.


    Ja, es war ein Schlaganfall. Allerdings ein leichter.

    Kann jemand mir schonmal Input geben, was auf meinen Vater zukommt? Also Behandlungs- und rehatechnisch?

    Danke schon mal im Voraus.
    Mein Vater hatte schon mehrere. Bemerkt und unbemerkt. Keine Folgen, keine Maßnahmen. Er hat etwas weniger Kraft in der rechten Hand und bekommt noch nicht einmal Blutverdünner.

  9. #9
    Avatar von rasbora
    rasbora ist offline Manchmalreingucker
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    10.06.2005
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    Standard Re: Schlaganfall - und dann?

    Zitat Zitat von Casalinga2012 Beitrag anzeigen
    Mein Vater hatte schon mehrere. Bemerkt und unbemerkt. Keine Folgen, keine Maßnahmen. Er hat etwas weniger Kraft in der rechten Hand und bekommt noch nicht einmal Blutverdünner.
    Und da sieht man die Unterschiede. Mein Vater hatte auch mehrere, die ersten unbemerkt, dann richtig.
    Die Batterie an Medikamenten ist Wahnsinn. Aber es geht ihm seit 8 Jahren gut damit.
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    sporadisch falsche Groß- und Kleinschreibung bitte großzügig ignorieren, Handy macht gerne was es will.

  10. #10
    Avatar von rasbora
    rasbora ist offline Manchmalreingucker
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    Standard Re: Schlaganfall - und dann?

    Zitat Zitat von shioril Beitrag anzeigen
    Mein Vater hat wohl schon letzte Woche einen Schlaganfall erlitten und es erfolgreich geschafft sich bis Samstag nichts anmerken zu lassen.

    Ins KH wollte er nicht auf Nachfrage seines Schwagers. Mein Onkel hat mich gestern angerufen, meinem Vater gehe es schlecht. Ich habe gesagt, er soll den Krankenwagen rufen. Die Symptome, die er mir nannte klangen besorgniserregend.


    Ja, es war ein Schlaganfall. Allerdings ein leichter.

    Kann jemand mir schonmal Input geben, was auf meinen Vater zukommt? Also Behandlungs- und rehatechnisch?

    Danke schon mal im Voraus.
    Das kann man pauschal nicht sagen. Bei jedem verläuft das Ganze anders und auch die Auswirkungen kann man nicht sofort erkennen.
    Mein Vater hatte vor 9 Jahren die ersten Schlaganfälle, ganz leicht und unbemerkt, bis leichte Sehstörungen auftraten. Er war dann regelmäßig zur Untersuchung und bekam Medikamente.
    Das Jahr darauf hatte er dann einen schweren Schlaganfall, wurde innerhalb kürzester Zeit notversorgt und sofort in die Klinik. Hat bei ihm leider nicht geholfen. Er ist halbseitig gelähmt und nimmt Unmengen Medikamente.
    Er war damals auf Reha und geht bis heute zur Ergo und Physiotherapie.
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    sporadisch falsche Groß- und Kleinschreibung bitte großzügig ignorieren, Handy macht gerne was es will.

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