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  • 1 Post By MrsBelmonte

Thema: Rotkäppchen Gedicht gesucht

  1. #1
    Avatar von silm
    silm ist offline Huhn
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    Standard Rotkäppchen Gedicht gesucht

    Suche im Internet hat mir bisher nicht geholfen´
    Wer kennt ein Gedicht, bei dem ein Mädchen mit Wein und Kuchen zur Großmutter soll, den Kuchen aber dem hungrigen wolf gibt und dann bei der Oma mit Wolf und Jäger Wein trinkt?
    Silm

  2. #2
    Gast

    Standard Re: Rotkäppchen Gedicht gesucht

    Zitat Zitat von silm Beitrag anzeigen
    Suche im Internet hat mir bisher nicht geholfen´
    Wer kennt ein Gedicht, bei dem ein Mädchen mit Wein und Kuchen zur Großmutter soll, den Kuchen aber dem hungrigen wolf gibt und dann bei der Oma mit Wolf und Jäger Wein trinkt?
    Ich kenn nur das:

    "Und die Moral von der Geschicht':
    Mädchen, weich vom Wege nicht!
    Bleib allein und halt nicht an
    Traue keinem fremden Mann!
    Geh' nie bis zum bitt'ren Ende
    Gib Dich nicht in fremde Hände!

    Deine Schönheit zieht sie an
    Und ein Wolf ist jeder Mann!
    Merk Dir eines: In der Nacht
    Ist schon mancher Wolf erwacht
    Weine um sie keine Träne!
    Wölfe haben scharfe Zähne!"


    Das und den Film dazu liebe ich allerdings sehr...

  3. #3
    Gast

    Standard Re: Rotkäppchen Gedicht gesucht

    Zitat Zitat von silm Beitrag anzeigen
    Suche im Internet hat mir bisher nicht geholfen´
    Wer kennt ein Gedicht, bei dem ein Mädchen mit Wein und Kuchen zur Großmutter soll, den Kuchen aber dem hungrigen wolf gibt und dann bei der Oma mit Wolf und Jäger Wein trinkt?
    Ich kenne ein sehr geiles Lied der Band Pankow vom Rotkäppchen. Aber das meinst du nicht, oder?

  4. #4
    Avatar von Sockendings
    Sockendings ist offline Legende
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    Standard Re: Rotkäppchen Gedicht gesucht


  5. #5
    Avatar von MrsBelmonte
    MrsBelmonte ist offline Kettenhuhn
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    Standard Re: Rotkäppchen Gedicht gesucht

    Ein Mädchen einst, mit roter Kappe,
    trifft auf den Wolf mit großer Klappe.
    Sie bringt der Oma Wein und Kuchen,
    geht durch den Wald die Blumen suchen.

    Der Wolf, weil er so hungrig war,
    frisst die Oma auf mit Haut und Haar.
    Legt sich ins Bett mit Phantasie –
    Rotkäppchen, er erwartet sie –

    Großmutter, was für große Ohren?
    Wurdest du wirklich so geboren?
    Und deine Augen, ja dein Maul?
    Der Wolf frisst sie, dann wird er faul.

    Der Jäger, der das Schnarchen kennt,
    spürt, dass der Wolf im Bett wohl pennt;
    rettet das Mädchen und die Oma,
    der Wolf fällt in ein tiefes Koma.

    Und die Moral von der Geschicht´:
    Vertraust du, was du wahrnimmst nicht,
    dann wird das Leben schnell zur Falle –
    ja, achtsam sein, gilt für uns alle.
    Foxlady gefällt dies

  6. #6
    Avatar von silm
    silm ist offline Huhn
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    Standard Re: Rotkäppchen Gedicht gesucht

    Bisher war nicht das richtige Gedicht dabei - es war grundschultauglich
    Hat noch jemand eine Idee?
    Silm

  7. #7
    Avatar von MrsBelmonte
    MrsBelmonte ist offline Kettenhuhn
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    Standard Re: Rotkäppchen Gedicht gesucht

    Es war einmal im tiefem Wald,
    wo der Kuckuck gerne schallt,
    laut die Eule macht uhu,
    und das Wiesel hört ihr zu!

    Dort in einem chicen Heim,
    wohnten Mama, Papa, Töchterlein,
    lebten dort seid langer Zeit,
    in Liebe und Zufriedenheit!

    Und von diesem lieben Kind,
    rot die Lieblingsfarben sind,
    und so war von dieser Dame,
    Rotkäppchen schließlich der Name!

    Da sprach die Mutter zu dem Kind,
    lauf zur Oma nun geschwind,
    bring ihr Kuchen und den Wein,
    da wird sie sich sicher freun!

    So ging das Mädchen in den Wald,
    und traf auf den Wolf schon bald.
    Wo kommst du her? Wo willst du hin?
    Und hatte Böses nur im Sinn!

    Ich möchte zu der Oma gehen!
    Hab sie lange nicht gesehen!
    Ja sie wiedermal besuchen!
    Bring ihr Wein und lecker Kuchen!

    Pflück noch ein paar Blumen dort!
    Und dann schlich er sich schon fort!
    Fraß die Oma auf im nu!
    Und legte sich ins Bett zur Ruh!

    Da fragt das Kind: Warum denn bloß,
    sind deine Augen nur so groß?
    Ach du mein liebes Kind,
    weil ich bin schon ziemlich blind!

    Von der Decke schaut hervor,
    so ein riesengroßes Ohr!
    Ja und da log frech dann er:
    Ich schon höre ganz schön schwer!

    Deine Hände, sag es mir,
    sind ja wie von einem Tier!
    Nein du meine kleine Maus,
    sie sehn nur etwas größer aus!

    Und dein sonst so süßer Mund,
    hat Ähnlichkeit von einem Hund!
    Dieser soll ja auch so sein,
    denn so paßt du besser rein!

    Stürzte sich nun auf das Kind,
    und verspeiste es geschwind!
    Da kam ein Jägersmann vorbei,
    und ließ alle beide frei!

    Zu Ende ist nun ihre Not,
    denn der böse Wolf war Tod!

    Sie feierten rund um die Uhr!
    Es gab Wein und Kuchen nur!
    Und es war warm, und nicht mehr kalt,
    in dem kleinen Haus im Wald!

  8. #8
    Avatar von silm
    silm ist offline Huhn
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    Standard Re: Rotkäppchen Gedicht gesucht

    Schubs.
    Der Wolf bleibt am Leben bei meinem Gedicht, weil er ja vom Kuchen satt ist.
    Keiner eine Idee???
    Silm

  9. #9
    Gast

    Standard Re: Rotkäppchen Gedicht gesucht

    Rotkäppchen


    Ein Mädchen mit 'nem Modetick
    fand samtig rote Kappen
    ganz supertoll und megaschick
    sogar mit Ohrenklappen.


    Die Oma, die im Walde wohnt
    kann Schneidern, Nähen, Stricken,
    weshalb ein Ausflug sich auch lohnt,
    zum rote Kappen flicken.


    "Du Mütterchen, ich lauf mal schnell
    zur Oma, die leicht schwächelt,
    gefesselt ist - ans Bettgestell,
    nach Atem ringt und hechelt."


    Mit Körbchen in der rechten Hand
    und auf dem Kopf den Hut
    trifft Rotkäppchen am Waldesrand
    den Wolf - den Tunichtgut.


    "Wohin des Wegs, du fesches Ding?",
    so säuselt' s nett und freundlich.
    "Zur Omi - der ich Kuchen bring.
    Sie fühlt sich heute scheußlich."


    "Willst Du denn deiner Großmama
    kein Blumensträußchen pflücken?
    Sieh her das Meer an Blüten - da!
    Musst dich nur bisschen bücken!"


    "Zwar soll ich nicht vom Wege gehn,
    hat Mama mir geheißen.
    Doch wenn hier diese Blümchen stehn...
    Mich wird schon niemand beißen!"


    Derweil schleicht Raffzahn sich ins Haus
    der altersschwachen Mutter.
    Sie ist recht zäh - kein Festtagsschmaus,
    doch Wölfe brauchen Futter.


    Im Bette liegt mit Nachtgewand
    der Räuber - dieses Aas.
    Das Hemd sitzt unbequem, es spannt,
    weil er die Oma fraß.


    Schon klopft das Kind am Eingangstor.
    "Es ist so ruhig - verdächtig!
    Auch Omi kommt ganz fremd mir vor.
    Sie wirkt recht dick und mächtig!"


    "Warum ist deine liebe Hand
    so dunkel und behaart?",
    fragt Rotkäppchen vom Schreck gebannt.
    "Hab Seife nur gespart!"


    "Warum liegt dein Gebiss denn nicht
    im Nachttischwasserglas?"
    "Ich bin der Wolf - der Bösewicht
    und fress dich - was für' n Spaß!"


    Der Wolf springt auf, das Nachthemd reißt,
    schnappt' s Mädel mit den Tatzen,
    worauf sie schreit: "Der Wolf - er beißt!"
    Die Käppchennähte platzen.


    Was für ein Pech - kein Hauptgewinn
    für Oma, Kind und Hut,
    die sind nun hin - im Magen drin.
    Ich glaub, das geht nicht gut.


    Zum Glück schleicht sich ein Jägersmann
    heran. "Grunzt hier ein Schwein?
    Doch hört es sich wie Schnarchen an.
    Soll das die Oma sein?"


    Der Jäger ruft: "Du Ungetüm!
    Jetzt hauchst du aus dein Leben...",
    lädt seine Flinte ungestüm,
    "...denn Schrot werd ich dir geben!"


    Doch plötzlich hüpft des Wolfes Fell,
    der Bauch vibriert und bebt.
    Der Jägersmann ist ziemlich hell.
    "Mein Gott - die Alte lebt!"


    Die Schere schneidet Schnipp und Schnapp.
    Schon ist der Magen leer.
    Der alte Wolf fühlt sich ganz schlapp,
    doch Ärger gibt' s noch mehr.


    Der Jäger füllt den Bauch mit Wein.
    Die Wirkung ist erheblich.
    Der Wolf schlägt sich die Zähne ein
    am Stein - das Schrein vergeblich.


    Der böse Wolf denkt bei sich: "Mist!
    Das Beißen macht mir Mühe!"
    Und wenn er nicht gestorben ist,
    schlürft er noch Hühnerbrühe.


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