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Thema: Vitamin D - verschreibungspflichtig aber Kasse zahlt nicht?

  1. #41
    Avatar von rosenma
    rosenma ist gerade online Legende

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    Standard Re: Vitamin D - verschreibungspflichtig aber Kasse zahlt nicht?

    [QUOTE=Kabelfresser;25797503 keine Ahnung was passiert wenn er mal bei 0 ankommt [/QUOTE]

    Dann zerbröselst du.







    Quatsch, der Wert kommt nie bei exakt 0 an.

  2. #42
    Aoraki Gast

    Standard Re: Vitamin D - verschreibungspflichtig aber Kasse zahlt nicht?

    Zitat Zitat von Kelwitt Beitrag anzeigen
    Nein.

    Wir leben hier in einem Vitamin D-Mangelgebiet, weil die Leute nicht mehr in die Sonne gehen und wenn, dann mit Lichtschutz. Es gibt Studien, dass 80% der Deutschen einen z.T. gravierenden Vitamin D-Mangel haben.

    Und mit Dekristol 20.000 1x/Woche kriegste den auch nur einigermaßen angehoben. (Ich nehme die seit Jahren und mein Wert ist trotzdem an der untersten Grenze von "gerade noch ok")
    Stimmt alles.

    Meins aber auch . Ich ging von Dekristol 20.000 täglich aus und das mit der kurzzeitigen Einnahme steht in der Fachinfo.

    20.000 IE 1x/Woche kann natürlich notwendig sein, kann aber dann ja auch auf Kassenrezept verordnet werden. Der Verordner muss sich dann halt evtl. fragen kassen, ob es notwendig und wirtschaftlich ist. Wenn ja, ist alles gut.

  3. #43
    Aoraki Gast

    Standard Re: Vitamin D - verschreibungspflichtig aber Kasse zahlt nicht?

    Zitat Zitat von Kelwitt Beitrag anzeigen
    Danke.

  4. #44
    Avatar von Kelwitt
    Kelwitt ist offline Urlaubsministerin

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    Standard Re: Vitamin D - verschreibungspflichtig aber Kasse zahlt nicht?

    Zitat Zitat von Gast Beitrag anzeigen
    Stimmt alles.

    Meins aber auch . Ich ging von Dekristol 20.000 täglich aus und das mit der kurzzeitigen Einnahme steht in der Fachinfo.

    20.000 IE 1x/Woche kann natürlich notwendig sein, kann aber dann ja auch auf Kassenrezept verordnet werden. Der Verordner muss sich dann halt evtl. fragen kassen, ob es notwendig und wirtschaftlich ist. Wenn ja, ist alles gut.
    Bis zu 4000IE täglich sind problemlos, von daher wäre auf Dauer 20.000 sicher zu viel.

    Aber 1-2x die Woche, bis der Wert wieder ok ist, das sähe ich als sinnvoll an.


    Und mei, was ist schon "wirtschaftlich". Es geht beim Vitamin D-Mangel ja mitnichten nur um die Osteoporose. Vitamin D hat einen Einfluss auf die Immunabwehr, die Muskulatur (=> Sturzrisiko bei Älteren!), Gehirnfunktionen und es steigert die Insulinsynthese, -sekretion und -rezeptordichte in der Bauchspeicheldrüse (-> Diabetiker). Viele weitere Einflüsse (z.B. die auf Tumorzellen) vermutet man. Auch das Thema Müdigkeit und Abgeschlagenheit wird inzwischen mit einem Vitamin D-Mangel in Verbindung gebracht.

    Von daher ist eine Vitamin D-Subsitution im Endeffekt für JEDEN sinnvoll.

  5. #45
    Aoraki Gast

    Standard Re: Vitamin D - verschreibungspflichtig aber Kasse zahlt nicht?

    Zitat Zitat von Kelwitt Beitrag anzeigen
    Bis zu 4000IE täglich sind problemlos, von daher wäre auf Dauer 20.000 sicher zu viel.

    Aber 1-2x die Woche, bis der Wert wieder ok ist, das sähe ich als sinnvoll an.


    Und mei, was ist schon "wirtschaftlich". Es geht beim Vitamin D-Mangel ja mitnichten nur um die Osteoporose. Vitamin D hat einen Einfluss auf die Immunabwehr, die Muskulatur (=> Sturzrisiko bei Älteren!), Gehirnfunktionen und es steigert die Insulinsynthese, -sekretion und -rezeptordichte in der Bauchspeicheldrüse (-> Diabetiker). Viele weitere Einflüsse (z.B. die auf Tumorzellen) vermutet man. Auch das Thema Müdigkeit und Abgeschlagenheit wird inzwischen mit einem Vitamin D-Mangel in Verbindung gebracht.

    Von daher ist eine Vitamin D-Subsitution im Endeffekt für JEDEN sinnvoll.
    Wirtschaftlich ist in der Sprache von SGB V, Arzneimittelrichtlinie und Krankenkassen, wenn man das gleiche Ziel nicht mit anderen kostengünstigeren Mitteln erreichen kann.
    In dem Fall müsste der Patient erstens einen nachgewiesenen Mangel haben und NACHWEISLICH 20.000 IE pro Woche benötigen, dann könnte/dürfte man ihn nicht zwingen, diese selbst zu bezahlen. Wäre der Wert mit 10.000 IE auch ok (d.h. im Normbereich), läge 'Unwirtschaftlichkeit' vor.

    Ob Vitamin D nun wirklich für alles das verantwortlich ist, für das es verkauft wird? Warten wir mal gelassen die nächsten zehn Jahre ab...
    Dass eine Substitution sinnvoll ist, stelle ich damit nicht in Frage. Die bewegt sich aber im präventiven Bereich und der wiederum ist Privatvergnügen und i.d.R. keine GKV-Leistung.

  6. #46
    Avatar von Marau
    Marau ist offline Poweruser

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    Standard Re: Vitamin D - verschreibungspflichtig aber Kasse zahlt nicht?

    Hast du genaue Werte vom VitD?

    Meine Tochter hatte im Jan. 15 einen Wert von 26 (Norm 50-150) und bekam vom Endo Vigantoletten1000IE auf einem rosa Rezept verschrieben. 6000IE täglich sollte sie nehmen.
    Im April lag VitD dann bei 48. Das Folgerezept lief auch über die Kasse.
    Sie nimmt weiter die 6000IE täglich.

    Der Endo hat doch viel mehr Möglichkeiten, VitD auf Kasse zu verordnen. Das muss nichtmal sein Budget belasten.
    Liebe Grüße
    Marau
    Was man tief im Herzen trägt kann man durch den Tod nicht verlieren.
    Mama 1981, 1982, 1984 -2017 und 2001
    Oma 2007 / 2011 / 2013 / 2018

  7. #47
    Kabelfresser Gast

    Standard Re: Vitamin D - verschreibungspflichtig aber Kasse zahlt nicht?

    Zitat Zitat von Marau Beitrag anzeigen
    Hast du genaue Werte vom VitD?

    Meine Tochter hatte im Jan. 15 einen Wert von 26 (Norm 50-150) und bekam vom Endo Vigantoletten1000IE auf einem rosa Rezept verschrieben. 6000IE täglich sollte sie nehmen.
    Im April lag VitD dann bei 48. Das Folgerezept lief auch über die Kasse.
    Sie nimmt weiter die 6000IE täglich.

    Der Endo hat doch viel mehr Möglichkeiten, VitD auf Kasse zu verordnen. Das muss nichtmal sein Budget belasten.
    Wert liegt jetzt bei 12 (Norm 75-200).

  8. #48
    Avatar von rosenma
    rosenma ist gerade online Legende

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    Standard Re: Vitamin D - verschreibungspflichtig aber Kasse zahlt nicht?

    Zitat Zitat von Marau Beitrag anzeigen
    Hast du genaue Werte vom VitD?

    Meine Tochter hatte im Jan. 15 einen Wert von 26 (Norm 50-150) und bekam vom Endo Vigantoletten1000IE auf einem rosa Rezept verschrieben. 6000IE täglich sollte sie nehmen.
    Im April lag VitD dann bei 48. Das Folgerezept lief auch über die Kasse.
    Sie nimmt weiter die 6000IE täglich.

    Der Endo hat doch viel mehr Möglichkeiten, VitD auf Kasse zu verordnen. Das muss nichtmal sein Budget belasten.
    Jedes, zu Lasten der GKV verordnete, Medikament belastet das Budget.
    Bei Medikamenten ohne klar umrissene Indikation wie z.B. Vit. D kommt dann noch hinzu, das ggf. geprüft wird, ob es überhaupt hätte verordnet werden dürfen.
    Im schlimmste Fall kann man also 2x dafür in Regress genommen werden.

  9. #49
    Avatar von Kelwitt
    Kelwitt ist offline Urlaubsministerin

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    Standard Re: Vitamin D - verschreibungspflichtig aber Kasse zahlt nicht?

    Zitat Zitat von Kabelfresser Beitrag anzeigen
    Wert liegt jetzt bei 12 (Norm 75-200).
    Vorsicht: es gibt zwei verschiedene Einheiten, in denen der Vitamin D-Wert angegeben wird:

    Der Zielwert sollte zwischen 30-80 ng/l liegen oder 75-200 pmol/l.

    Immer genau schauen, in welcher Maßeinheit das angegeben wird!!!

  10. #50
    Avatar von Marau
    Marau ist offline Poweruser

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    Standard Re: Vitamin D - verschreibungspflichtig aber Kasse zahlt nicht?

    Dann ist doch alles gegeben, um auf "rosa" zu verordnen!

    Gut, jedes Labor hat andere Referenzwerte, aber 12 /75-200 ist wirklich nichtig!
    Viell. hab ichs verpasst, aber wie sieht es mit dem Sonnenschutz aus?

    Sonnencreme hemmt die Aufnahme von VitD.
    Meine Tochter ist GsD sehr unempfindlich und cremt sich höchstens am Meer ein.
    Die Tagescremes haben ja auch schon LSF15. Wie soll der Körper dann VitD aufbauen können?
    Liebe Grüße
    Marau
    Was man tief im Herzen trägt kann man durch den Tod nicht verlieren.
    Mama 1981, 1982, 1984 -2017 und 2001
    Oma 2007 / 2011 / 2013 / 2018

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