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Thema: Migräne und depressive Verstimmungen

  1. #1

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    Standard Migräne und depressive Verstimmungen

    Kann das zusammen hängen bzw. ist das (Erklärung folgt) überhaupt sowas wie eine depressive Verstimmung?

    Wenn ich Migräne habe, dann ist eigentlich alles zuviel (außer im Bett liegen und vor mich hin leiden und auch das ist hart an der Grenze ). Aber ich habe in den letzten zwei Jahren (etwa) festgestellt, daß sich da etwas ändert.

    Auch wenn der akute Anfall vorbei ist, laufe ich noch ein bis zwei Tage durch die Gegend und finde ALLES zu viel, zu schwer. Das reicht dann von "ich müsste noch ein Brot backen - nein, das kann ich unmöglich auch noch machen" über "Tagesmutter sein war die schlechteste Idee ever, was habe ich mir nur gedacht" bis zu "wie soll ich denn noch die Texte zum Seminar X durcharbeiten - geht garnicht". Wie gesagt: Alles wird zuviel, es türmt sich ein Berg von Aufgaben vor mir auf und ich fühle mich von jeder einzelnen davon überfordert.

    Wohlgemerkt ist das nur dann der Fall, wenn ich Migräne habe bzw. kurz danach, es ist also kein generelles Problem.

    Kann das zusammen hängen und wenn ja, kann man dagegen etwas tun? Ich habe etwa alle 3 bis 4 Monate mal einen Migräneanfall. Ist nicht oft, aber oft genug und das Gefühl ist furchtbar, auch wenn ich genau weiß, daß es mir 24 Stunden später wieder gut geht.
    Mit der Rasselbande: September '07, Mai '09 und Dezember '11

    Wenn nicht in Weisheit, so in Liebe geborgen und ich mach' mit Liebe alles falsch so gut ich kann.
    Reinhard Mey

  2. #2
    -iso- ist offline Carpal Tunnel

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    Standard Re: Migräne und depressive Verstimmungen

    Für mich als Laien klingt das einfach nach Erschöpfungszustand durch die Migräne.
    Ein Migräneanfall ist ja kein Spaziergang und bis Du wieder völlig fit bist, dauert es halt ein paar Tage.
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  3. #3

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    Standard Re: Migräne und depressive Verstimmungen

    Zitat Zitat von -iso- Beitrag anzeigen
    Für mich als Laien klingt das einfach nach Erschöpfungszustand durch die Migräne.
    Ein Migräneanfall ist ja kein Spaziergang und bis Du wieder völlig fit bist, dauert es halt ein paar Tage.
    Ist absolut möglich; ich bin da ja auch ziemlich unbeschlagen. Mir ist das in dieser Form einfach neu und ich habe die Migräne ja schon seit bald 15 Jahren.
    Mit der Rasselbande: September '07, Mai '09 und Dezember '11

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    Reinhard Mey

  4. #4
    Gast Gast

    Standard Re: Migräne und depressive Verstimmungen

    Zitat Zitat von MamavonJeremias Beitrag anzeigen
    Kann das zusammen hängen bzw. ist das (Erklärung folgt) überhaupt sowas wie eine depressive Verstimmung?

    Wenn ich Migräne habe, dann ist eigentlich alles zuviel (außer im Bett liegen und vor mich hin leiden und auch das ist hart an der Grenze ). Aber ich habe in den letzten zwei Jahren (etwa) festgestellt, daß sich da etwas ändert.

    Auch wenn der akute Anfall vorbei ist, laufe ich noch ein bis zwei Tage durch die Gegend und finde ALLES zu viel, zu schwer. Das reicht dann von "ich müsste noch ein Brot backen - nein, das kann ich unmöglich auch noch machen" über "Tagesmutter sein war die schlechteste Idee ever, was habe ich mir nur gedacht" bis zu "wie soll ich denn noch die Texte zum Seminar X durcharbeiten - geht garnicht". Wie gesagt: Alles wird zuviel, es türmt sich ein Berg von Aufgaben vor mir auf und ich fühle mich von jeder einzelnen davon überfordert.

    Wohlgemerkt ist das nur dann der Fall, wenn ich Migräne habe bzw. kurz danach, es ist also kein generelles Problem.

    Kann das zusammen hängen und wenn ja, kann man dagegen etwas tun? Ich habe etwa alle 3 bis 4 Monate mal einen Migräneanfall. Ist nicht oft, aber oft genug und das Gefühl ist furchtbar, auch wenn ich genau weiß, daß es mir 24 Stunden später wieder gut geht.
    Kenn ich, ist bei mir auch so. Nach ner Attacke( und ich hab grad wieder 6-8 pro Monat), fühl ich mich auch noch 24 Stunden wie "vom Zug überfahren".
    Wenn ich nur an Dienstag denke Vormittags lag ich im Bett und konnte mich nicht bewegen und der Rest des Tages ist nur noch irgendwie verschwommen vorhanden. Geschafft hab ich nichts und meine beiden netten und schönen Termine musst ich dann absagen.

  5. #5

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    Standard Re: Migräne und depressive Verstimmungen

    Zitat Zitat von Gast Beitrag anzeigen
    Kenn ich, ist bei mir auch so. Nach ner Attacke( und ich hab grad wieder 6-8 pro Monat), fühl ich mich auch noch 24 Stunden wie "vom Zug überfahren".
    Wenn ich nur an Dienstag denke Vormittags lag ich im Bett und konnte mich nicht bewegen und der Rest des Tages ist nur noch irgendwie verschwommen vorhanden. Geschafft hab ich nichts und meine beiden netten und schönen Termine musst ich dann absagen.


    Das ist echt so unnötig wie noch was.

    Heißt aber: Du hast auch keine Ahnung, was man gegen dieses bescheurte Gefühl machen kann, oder?
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    Reinhard Mey

  6. #6
    -iso- ist offline Carpal Tunnel

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    Standard Re: Migräne und depressive Verstimmungen

    Naja, da es ja immer zeitlich stark begrenzt ist, ist es vielleicht das Beste, wenn Du Dich in diesen Tagen nicht unter Erfolgsdruck setzt.
    Du weißt ja, es wird in 2-3 Tagen wieder besser.

    Ich kenne das von emotional stark belastenden Situationen. Danach bin ich auch zwei bis drei Tage total erschöpft. Inzwischen gehts mir aber schneller besser, einfach nur, weil ich mir dann in diesen Tagen weniger zumute (soweit möglich).

    Zitat Zitat von MamavonJeremias Beitrag anzeigen


    Das ist echt so unnötig wie noch was.

    Heißt aber: Du hast auch keine Ahnung, was man gegen dieses bescheurte Gefühl machen kann, oder?
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  7. #7
    Avatar von Wir.und.Ihr
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    Standard Re: Migräne und depressive Verstimmungen

    Zitat Zitat von -iso- Beitrag anzeigen
    Für mich als Laien klingt das einfach nach Erschöpfungszustand durch die Migräne.
    Ein Migräneanfall ist ja kein Spaziergang und bis Du wieder völlig fit bist, dauert es halt ein paar Tage.
    Das in jedem Fall. Und ich stelle bei mir auch immer wieder fest, wie anfällig ich für Verstärkerverlust bin. Nach nem Anfall bin ich tagelang lätschert, mache wenig Sport, esse nur Schrott, schlafe schlecht, zanke mich etc. das verschlechtert meine Stimmung immer sehr zuverlässig. Und selbst, wenn man das weiß, fällt es schwer, den Popo hochzukriegen und sich trotzdem bewusst was Gutes zu tun. @Jeremias das ist der einzige Tipp, den ich dir geben kann. Mach was, von dem du weißt, dass es dir massig und stabil ein kleines High verschafft. Klar, und diese ganzen negativen Gedanken immer schön an der Realität überprüfen. Das ist genauso wichtig.
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    Das Internet, unendliche Weiten...
    https://thefpl.us/

  8. #8
    Avatar von Wir.und.Ihr
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    Standard Re: Migräne und depressive Verstimmungen

    Zitat Zitat von Gast Beitrag anzeigen
    Kenn ich, ist bei mir auch so. Nach ner Attacke( und ich hab grad wieder 6-8 pro Monat), fühl ich mich auch noch 24 Stunden wie "vom Zug überfahren".
    Wenn ich nur an Dienstag denke Vormittags lag ich im Bett und konnte mich nicht bewegen und der Rest des Tages ist nur noch irgendwie verschwommen vorhanden. Geschafft hab ich nichts und meine beiden netten und schönen Termine musst ich dann absagen.
    Das ist so unnötig wie ein Kropf am Knie. Da du gerade so viele Anfälle hast, hast du mal über Biofeedback nachgedacht? Google mal, das ist kein esoterischer Unsinn. Ich kann's echt empfehlen.
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  9. #9

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    Standard Re: Migräne und depressive Verstimmungen

    Zitat Zitat von Wir.und.Ihr Beitrag anzeigen
    Das in jedem Fall. Und ich stelle bei mir auch immer wieder fest, wie anfällig ich für Verstärkerverlust bin. Nach nem Anfall bin ich tagelang lätschert, mache wenig Sport, esse nur Schrott, schlafe schlecht, zanke mich etc. das verschlechtert meine Stimmung immer sehr zuverlässig. Und selbst, wenn man das weiß, fällt es schwer, den Popo hochzukriegen und sich trotzdem bewusst was Gutes zu tun. @Jeremias das ist der einzige Tipp, den ich dir geben kann. Mach was, von dem du weißt, dass es dir massig und stabil ein kleines High verschafft. Klar, und diese ganzen negativen Gedanken immer schön an der Realität überprüfen. Das ist genauso wichtig.
    Daß das ganze negativ Zeugs an der Realität vorbei geht, weiß ich und halte ich mir immer vor Augen.

    Das mit dem kleinen High werde ich versuchen, danke für den Tip.
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    Reinhard Mey

  10. #10
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    Standard Re: Migräne und depressive Verstimmungen

    Zitat Zitat von Wir.und.Ihr Beitrag anzeigen
    Das in jedem Fall. Und ich stelle bei mir auch immer wieder fest, wie anfällig ich für Verstärkerverlust bin. Nach nem Anfall bin ich tagelang lätschert, mache wenig Sport, esse nur Schrott, schlafe schlecht, zanke mich etc. das verschlechtert meine Stimmung immer sehr zuverlässig. Und selbst, wenn man das weiß, fällt es schwer, den Popo hochzukriegen und sich trotzdem bewusst was Gutes zu tun. @Jeremias das ist der einzige Tipp, den ich dir geben kann. Mach was, von dem du weißt, dass es dir massig und stabil ein kleines High verschafft. Klar, und diese ganzen negativen Gedanken immer schön an der Realität überprüfen. Das ist genauso wichtig.
    Wobei das ja eigentlich eine Art negativer Verstärker ist.
    Aber Wissen hilft langfristig sehr gut als positiver Verstärker. Wir sind in dieser Situation nicht belastbar und bekommen deshalb den Popo nicht hoch. Nicht schlimm, weil es sich ja zuverlässig immer geändert hat.
    Aber das verbietet ja wie Du sagst auch nicht, sich trotzdem oder gerade deshalb was Gutes zu gönnen.
    Also versuchen, sich nicht über diesen Zustand aufzuregen bzw. sich deshalb nicht auch noch schlecht zu machen.
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