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Thema: Würdet Ihr eine Baulast auf Eurem Grundstück akzeptieren?

  1. #41
    kinnickinick Gast

    Standard Re: Würdet Ihr eine Baulast auf Eurem Grundstück akzeptieren?

    wink alex! jaja ich gebs zu ich bin addicted!
    schoene gruesse!!!

    ok. rein theoretisch sollte es so sein, rein theoretisch gilt wenn es der Bauordnung enspricht kann man sich auf den kopf stellen auch wenn es nicht gefaellt...
    aber das ganze nachbarschaftsgedoens beim bauen ist unsaeglich und jedesmal anders. (ich sprech aus privater erfahrung. der nachbar hat 1 stock hoeher gebaut= 3 m!!! als erlaubt nach bauordnung. normal ist da stress mit der behoerde wenn 20 cm zu hoch *umfall*. wir haben einspruch eingelegt, weil die behoerde das genehmigt hat - und vor gericht verloren...)


    Zitat Zitat von Alex1961 Beitrag anzeigen
    keine Ahnung, ich ging jetzt einfach davon aus, dass ich auf meinem Grundstück dann eingeschränkt werde/bin und was weiß ich was ich evtl. in 1o jahren mal will oder sonstwas


    Wie gesagt mit heutigem Wissen, dass sich 1. Nachbarschaft und auch Freundschaft mal in die gegensätzliche Richtung entwickeln kann.

    Wenn sowas EH genehmigt wird, auch ohne mein Einverständnis und co...so what, dann ist es so

    Sockeye!!

    eben erst entdeckt

  2. #42
    kinnickinick Gast

    Standard Re: Würdet Ihr eine Baulast auf Eurem Grundstück akzeptieren?

    ok- die oesterreichische BO kenn ich nicht! (d, schweiz, italien, canada und us)
    generell sollte eine brandschutzmauer auf der grenze keine loecher haben. das ist erstmal der grundansatz des nachbarschutzprinzipes.

    es gibt brandschutzfenster in F90- 90 minuten halten diese feuer stand. solchen ausnahmeloesungen wird in einigen laendern, unter bestimmten bedingungen zugestimmt. also kann das durchaus sein, dass das bei euch der fall ist, und auch in og. laendern gibt es ausnahmen. ich hab es auch schon durchgebracht. ausschliesslich nassraeume macht auch sinn, davon hab ich nie gehoert. sehr interessant.

    die regel sind solche ausnahmen, oeffnungen in brandschutzmauer aber nicht. aufgrund der zusaetzlichen unnoetigen gefaehrdung fuer den nachbarn herrscht bei den genehmigungsbehoerden eher die meinung vor, dass der nachbarschutz vor dem bauwunsch des bauantragsstellers zu stellen sei.

    das brandschutzmauerprinzip ist ja historischen ursprungs. als praeventive massnahme aufgrund der vielen verheerenden braende die vor jahrhunderten ganze staedte voellig zerstoert haben.

    bei uns hier gibt es den begriff 'limiting distance' beim entwurf von gebaeuden. da wird anhand einer formel berechnet wie gross oeffnungen zu nachbargrenze hin sein duerfen in abhaengigkeit zur entfernung zu selbiger.

    auch bei 3 oder 5 m oder 10 m abstand zur seitlichen grundstuecksgrenze werden wuensche des bauherrn lt gesetz eingeschraenkt auf 'maximal' oeffnungsgroesse aus brandschutzgroessen.


    Zitat Zitat von --Christine-- Beitrag anzeigen
    Bei uns ist es so, dass bei direkter Grenzbebauung bzw. dann, wenn ein Mindestabstand von 3 Metern zu Grenze nicht eingehalten wird, schon ein Fenster sein darf, allerdings nur Fenster in bestimmter Größe und nur Nassraumfenster. Unser übernächster Nachbar hat das grad gemacht. Das direkte Nachbargrundstück ist unbebaut (Baulücke). Der Eigentümer hat versucht, das Fenster zu verhindern, war aber nicht möglich.

  3. #43
    kinnickinick Gast

    Standard Re: Würdet Ihr eine Baulast auf Eurem Grundstück akzeptieren?

    aaehhh- *g*
    danke fuer die info aber sieh mal mein info post #19

    muss aber aus brandschutzgruenden ohne fenster sein. ok es gibt F90 fenster, die muss der nachbar loehnen werden wahrscheinlich vorgeschrieben. .


    Zitat Zitat von cafetante Beitrag anzeigen
    In eine Brandschutzwand darfst du Fenster setzen, aber nur aus teurem, besonderem Glas. Uns hat die Firma davon abgeraten. Eine Brandschutzwand muß übrigens 20, 25 cm höher und breiter sein als das Gebäude selber (NRW)

  4. #44
    Avatar von Wir.und.Ihr
    Wir.und.Ihr ist offline Owned by a Husky

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    Standard Re: Würdet Ihr eine Baulast auf Eurem Grundstück akzeptieren?

    Zitat Zitat von kinnickinick Beitrag anzeigen
    ja- dann hat es bestandsschutz wenn es aus den 30ziger jahren stammt, wenig dran zu deuteln.

    nachdem sich dann durch den geplanten anbau sehr wenig an der situation aendert, ausser einem zusaetzlichen fenster im EG, und ich annehme, dass IHR selbst massive schwierigkeiten haettet eurerseits grenzbebauung durchzusetzen,

    koennte ihr euch ueberlegen ob ihr euch das nicht finanziell auszahlen lassen koenntet ? ;-) d.h. die baulast dann doch uebernehmen. nur mal so als anregung; ihr koenntet in verhandlungen treten.

    beim oertlichen bauamt mal vorbeischauen koennte auch nicht schaden! (aber nur wenn die nachbarschaft keine guten beziehung dahin hat *g*, man wuenscht ja objektive info...)
    Deine Idee mit der zugesicherten Grenzbebauung unsererseits würde ja nochmal an den Nachbarn zur anderen Hand hängen. Und ich glaube schlicht nicht, dass unser Denkmalamt irgendwem den Bau eines Türmchens in den Abmessungen eines großzügigen Hochsitzes in unserer gewachsenen Gärtchen- und Gässchenlandschaft erlaubt. Das wäre nämlich die einzig mögliche Option auf dem Grundstück. Aber ich habe alle Anregungen aufgeschrieben und informiere mich nochmal umfassend. Angesichts des Fredverlaufs und aller Argumente werden wir die Baulast eher nicht akzeptieren. Aber wie gesagt, das war jetzt alles mehr oder minder zwischen Tür und Angel. Wir kriegen noch alle Unterlagen und setzen uns nach den Feiertagen nochmal in Ruhe zusammen.
    Das Internet, unendliche Weiten...
    https://thefpl.us/

  5. #45
    Carmen_13 ist offline Poweruser

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    Standard Re: Würdet Ihr eine Baulast auf Eurem Grundstück akzeptieren?

    Würde ich nicht machen, da man nie weiß wie sich das eigene Leben mit seinen Gewohnheiten entwickelt. Vielleicht wollt ihr Verkaufen und der neue Besitzer möchte etwas verändern. Würde also den Käuferkreis einschränken. Und das Haus der Nachbarn auf der Grundstücksgrenze empfinde ich auch als eher Wertmindern.
    Dann wisst ihr auch nie, wie sich das Verhältnis zu euren Nachbarn mal weiter entwickelt oder vielleicht verkaufen sie ihr Objekt, wer weiß was nachkommt.

  6. #46
    Avatar von Rosi29
    Rosi29 ist offline in Tillerbullerknickknack

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    Standard Re: Würdet Ihr eine Baulast auf Eurem Grundstück akzeptieren?

    Gerade wenn das Grundstück so klein ist, würde ich mich da ungern noch mehr beschränken lassen.
    Wer weiß denn schon, was euch später oder den Besitzern nach euch so einfällt, was genau an die Seite passen würde. Und dann stört das Fenster vom Nachbarn mitmal doch.

  7. #47
    Avatar von Cafetante
    Cafetante ist offline Wibbelchen

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    Standard Re: Würdet Ihr eine Baulast auf Eurem Grundstück akzeptieren?

    Zitat Zitat von kinnickinick Beitrag anzeigen
    wenn sich der nachbar sich weigert ist es schwieriger und teurer aber verhindern kann ein nachbar nicht das gebaut wird:

    WENN DAS BAUVORHABEN in allen punkten den oertlichen genehmigungsverordnungen entspricht. und das muss dann halt von plannern und juristen in 2. phase geprueft werden.
    ich nehme mal an grenzbebauung war bei euch nicht im BB plan vorgesehen. da MUSS der nachbar einverstanden sein, da ja quasi gesetzesaenderung, ausnahmegenehmigung verlangt wird, bzw. befreiung von der bauordnung vorliegt.
    kA ist auf jeden Fall ein Doppelhaus, also so gesehen ist die Grenze schon bebaut

  8. #48
    kinnickinick Gast

    Standard Re: Würdet Ihr eine Baulast auf Eurem Grundstück akzeptieren?

    wenn das bauantragsvorhaben nicht innerhalb der eingezeichnenten baulinien des (doppelhaus) bbplans liegt ist das vorhaben trotz erlaubter doppelhaus bb eine 'ausnahme' befreiung notwendig.
    .
    ich muesste den plan mal sehen, aber das ist ja nicht noetig weils ja auch wurst ist ;-)
    nur mal so aus interesse fuer die statistik:
    habt ihr die aussage " der nachbar MUSS einwilligen" schriftlich vorliegen oder hat euch das der sachbearbeiter euch gegenueber gesagt?

    Zitat Zitat von cafetante Beitrag anzeigen
    kA ist auf jeden Fall ein Doppelhaus, also so gesehen ist die Grenze schon bebaut

  9. #49
    Avatar von Cafetante
    Cafetante ist offline Wibbelchen

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    Standard Re: Würdet Ihr eine Baulast auf Eurem Grundstück akzeptieren?

    Zitat Zitat von kinnickinick Beitrag anzeigen
    wenn das bauantragsvorhaben nicht innerhalb der eingezeichnenten baulinien des (doppelhaus) bbplans liegt ist das vorhaben trotz erlaubter doppelhaus bb eine 'ausnahme' befreiung notwendig.
    .
    ich muesste den plan mal sehen, aber das ist ja nicht noetig weils ja auch wurst ist ;-)
    nur mal so aus interesse fuer die statistik:
    habt ihr die aussage " der nachbar MUSS einwilligen" schriftlich vorliegen oder hat euch das der sachbearbeiter euch gegenueber gesagt?
    Ging über einen Architekten, aber der Nachbar hat beim Bauantrag seine Einwilligung unterschrieben. Den Aufwand würde der Architekt sicher nicht ohne Grund betreiben.
    Bauantrag brauchst du übrigens ab 3 m Tiefe, bis 3 m und unendlich breit brauchst du keinen. Es sei denn, Grenzbebauung - da brauchst du immer eine Genehmigung vom Kreis (Gemeinde reicht da nicht)

  10. #50
    kinnickinick Gast

    Standard Re: Würdet Ihr eine Baulast auf Eurem Grundstück akzeptieren?

    es ist immer gut wenn der nachbar unterschreibt. lassen wirs dabei *wink*

    Zitat Zitat von cafetante Beitrag anzeigen
    Ging über einen Architekten, aber der Nachbar hat beim Bauantrag seine Einwilligung unterschrieben. Den Aufwand würde der Architekt sicher nicht ohne Grund betreiben.
    Bauantrag brauchst du übrigens ab 3 m Tiefe, bis 3 m und unendlich breit brauchst du keinen. Es sei denn, Grenzbebauung - da brauchst du immer eine Genehmigung vom Kreis (Gemeinde reicht da nicht)

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