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Thema: Den Sozialstaat ausnutzen

  1. #1
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    Standard Den Sozialstaat ausnutzen

    Wie könnt ihr mit solchen Geschichten umgehen?

    Ich mal mehr mal weniger gut.

    Ehemalige Kollegin hat mir erzählt das ihre Tochter eine neue Wohnung bezogen hat. Vom Amt bezahlt. Musste groß genug sein das sie für ihre drei Kinder platz hat. Sie kümmert sich aber nur um eins den ganzen Tag ( neues Kind mit neuem Partner) der Sohn kommt jetzt seit ein zwei Jahren wieder alle 14 Tage. Die Tochter kommt gar nicht mehr kein Kontakt zur Mutter.

    Der neue Freund ist auch aufs Amt angewiesen und wohnt in einer eigenen Wohnung, auch vom Amt finanziert.

    Dann kam noch der Spruch das der Freund ja für alles überqualifiziert ist und keinen Job findet, aber die ganzen Ausländer ja Jobs bekämen. Muss dazu sagen das die beiden sehr rechts angehaucht sind. Kenne sie schon 25 Jahre oder so.

    Manchmal frage ich mich mit welcher Berechtigung Leute so den Staat ausnutzen.

  2. #2
    Kara^^ ist gerade online Carpal Tunnel
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    Standard Re: Den Sozialstaat ausnutzen

    Mei, ein paar A... gibt's überall und die fütter ich gerne durch weil nur so sicher gestellt ist dass auch denen geholfen wird die "unverschuldet in Not geraten" sind, wie es so schön heißt.
    Ich würde ja so nicht leben wollen und bin heilfroh dass ich das nicht muss: Ständig Anträge stellen, meine Vermögensverhältnisse ständig offenlegen etc.
    Die Sprüche über Ausländer kommen auch von meinen (gut situierten) Eltern
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  3. #3
    Avatar von Moshi
    Moshi ist offline zurückestens
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    Standard Re: Den Sozialstaat ausnutzen

    Zitat Zitat von noch_ein_Zweitnick Beitrag anzeigen
    Wie könnt ihr mit solchen Geschichten umgehen?

    Ich mal mehr mal weniger gut.

    Ehemalige Kollegin hat mir erzählt das ihre Tochter eine neue Wohnung bezogen hat. Vom Amt bezahlt. Musste groß genug sein das sie für ihre drei Kinder platz hat. Sie kümmert sich aber nur um eins den ganzen Tag ( neues Kind mit neuem Partner) der Sohn kommt jetzt seit ein zwei Jahren wieder alle 14 Tage. Die Tochter kommt gar nicht mehr kein Kontakt zur Mutter.

    Der neue Freund ist auch aufs Amt angewiesen und wohnt in einer eigenen Wohnung, auch vom Amt finanziert.

    Dann kam noch der Spruch das der Freund ja für alles überqualifiziert ist und keinen Job findet, aber die ganzen Ausländer ja Jobs bekämen. Muss dazu sagen das die beiden sehr rechts angehaucht sind. Kenne sie schon 25 Jahre oder so.

    Manchmal frage ich mich mit welcher Berechtigung Leute so den Staat ausnutzen.
    Ja ganz einfach...ich bin Deutscher und Deutschland muss sich um mich kümmern!

    (Wenn die ganzen Ausländer ohne in D gültige Qualifikation ständig Jobs bekommen und ihm trotz "zu gut für alles" niemand die Bude einrennt, sollte man mal darüber nachdenken, ob die Überqualifikation tatsächlich in der Realität besteht)
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  4. #4
    Avatar von Exilschwabe
    Exilschwabe ist offline not stateside
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    Standard Re: Den Sozialstaat ausnutzen

    Ich kann da auch mal besser und mal schlechter mit umgehen, je nach eigener Situation. Grundsätzlich sage ich mir regelmässig, tauschen wollen würde ich nicht. Damit komm ich ganz gut klar.

    Mir erzählte gestern eine Kollegin, dass in der Ferienbetreuung bei ihrem Sohn in der Klasse mitten in Berlin diverse Eltern die Kinder seit mittlerweile zwei Jahren schicken, weil das wohl alles so kompliziert sei. Die Einrichtung (vom Bezirk) macht das mit. Die Eltern sind jetzt aber nicht etwa bildungfern oder ähnliches sondenr in einem konkreten Fall Referatsleiterin in einem Bundesministerium und Büroleiter beim Chef einer Behörde. Da fällt mir dann auch nur noch ein "Sozialschmarotzer" und kein Wunder, dass die Stadt pleite ist. Da kann ich mich dann wirklich aufregen.

    Und so oder so ähnlich war das bei unserer Kita in Berlin früher auch. Wir sind dann in den Speckgürtel gezogen und durften uns noch Sprüche anhören, ihr in eurem Reichengetto könnt da ja nicht mitreden, wie kompliziert das in Berlin alles ist. Gibts in allen politischen Lagern, diese Idioten, rechts und links.
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  5. #5
    Avatar von salvadora
    salvadora ist offline Gendermainstreamerin
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    Standard Re: Den Sozialstaat ausnutzen

    Zitat Zitat von noch_ein_Zweitnick Beitrag anzeigen
    Wie könnt ihr mit solchen Geschichten umgehen?

    Ich mal mehr mal weniger gut.

    Ehemalige Kollegin hat mir erzählt das ihre Tochter eine neue Wohnung bezogen hat. Vom Amt bezahlt. Musste groß genug sein das sie für ihre drei Kinder platz hat. Sie kümmert sich aber nur um eins den ganzen Tag ( neues Kind mit neuem Partner) der Sohn kommt jetzt seit ein zwei Jahren wieder alle 14 Tage. Die Tochter kommt gar nicht mehr kein Kontakt zur Mutter.

    Der neue Freund ist auch aufs Amt angewiesen und wohnt in einer eigenen Wohnung, auch vom Amt finanziert.

    Dann kam noch der Spruch das der Freund ja für alles überqualifiziert ist und keinen Job findet, aber die ganzen Ausländer ja Jobs bekämen. Muss dazu sagen das die beiden sehr rechts angehaucht sind. Kenne sie schon 25 Jahre oder so.

    Manchmal frage ich mich mit welcher Berechtigung Leute so den Staat ausnutzen.
    Ich bin froh, in einem Sozialstaat zu leben, der Menschen in Not mit hoher Sicherheit auffängt. Wenn du Menschen in Not zuverlässig helfen möchtest, hast du den ein oder anderen schmarotzenden " Beifang", das ist so und das nehme ich in Kauf.

    Jammernde, sich selbst überschätzende und missgünstige Menschen sind unangenehm, ob sie nun vom Staat leben oder nicht. Solche Kontakte beschränke ich einfach weitgehend.

  6. #6
    Avatar von Exilschwabe
    Exilschwabe ist offline not stateside
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    Standard Re: Den Sozialstaat ausnutzen

    Zitat Zitat von salvadora Beitrag anzeigen
    Ich bin froh, in einem Sozialstaat zu leben, der Menschen in Not mit hoher Sicherheit auffängt. Wenn du Menschen in Not zuverlässig helfen möchtest, hast du den ein oder anderen schmarotzenden " Beifang", das ist so und das nehme ich in Kauf.

    Jammernde, sich selbst überschätzende und missgünstige Menschen sind unangenehm, ob sie nun vom Staat leben oder nicht. Solche Kontakte beschränke ich einfach weitgehend.
    Das finde ich allerdings auch.

  7. #7
    Gast

    Standard Re: Den Sozialstaat ausnutzen

    Zitat Zitat von Exilschwabe Beitrag anzeigen
    Ich kann da auch mal besser und mal schlechter mit umgehen, je nach eigener Situation. Grundsätzlich sage ich mir regelmässig, tauschen wollen würde ich nicht. Damit komm ich ganz gut klar.

    Mir erzählte gestern eine Kollegin, dass in der Ferienbetreuung bei ihrem Sohn in der Klasse mitten in Berlin diverse Eltern die Kinder seit mittlerweile zwei Jahren schicken, weil das wohl alles so kompliziert sei. Die Einrichtung (vom Bezirk) macht das mit. Die Eltern sind jetzt aber nicht etwa bildungfern oder ähnliches sondenr in einem konkreten Fall Referatsleiterin in einem Bundesministerium und Büroleiter beim Chef einer Behörde. Da fällt mir dann auch nur noch ein "Sozialschmarotzer" und kein Wunder, dass die Stadt pleite ist. Da kann ich mich dann wirklich aufregen.

    Und so oder so ähnlich war das bei unserer Kita in Berlin früher auch. Wir sind dann in den Speckgürtel gezogen und durften uns noch Sprüche anhören, ihr in eurem Reichengetto könnt da ja nicht mitreden, wie kompliziert das in Berlin alles ist. Gibts in allen politischen Lagern, diese Idioten, rechts und links.
    Hm, Ich schicke meine Kinder seit Jahren in diverse Ferienbespaßungen, weil ich weniger als 14 Wochen Urlaub habe, und habe mich deswegen noch nie als Sozialschmarotzer gefühlt. Ich glaube, in Deinem Beitrag fehlen irgendwelche Insiderinformationen.

  8. #8
    Avatar von Stulle
    Stulle ist offline Legende
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    Standard Re: Den Sozialstaat ausnutzen

    Zitat Zitat von Exilschwabe Beitrag anzeigen
    Ich kann da auch mal besser und mal schlechter mit umgehen, je nach eigener Situation. Grundsätzlich sage ich mir regelmässig, tauschen wollen würde ich nicht. Damit komm ich ganz gut klar.

    Mir erzählte gestern eine Kollegin, dass in der Ferienbetreuung bei ihrem Sohn in der Klasse mitten in Berlin diverse Eltern die Kinder seit mittlerweile zwei Jahren schicken, weil das wohl alles so kompliziert sei. Die Einrichtung (vom Bezirk) macht das mit. Die Eltern sind jetzt aber nicht etwa bildungfern oder ähnliches sondenr in einem konkreten Fall Referatsleiterin in einem Bundesministerium und Büroleiter beim Chef einer Behörde. Da fällt mir dann auch nur noch ein "Sozialschmarotzer" und kein Wunder, dass die Stadt pleite ist. Da kann ich mich dann wirklich aufregen.

    Und so oder so ähnlich war das bei unserer Kita in Berlin früher auch. Wir sind dann in den Speckgürtel gezogen und durften uns noch Sprüche anhören, ihr in eurem Reichengetto könnt da ja nicht mitreden, wie kompliziert das in Berlin alles ist. Gibts in allen politischen Lagern, diese Idioten, rechts und links.
    Ich schreib ja schon oft völlig wirr, aber deins versteh ich nicht.

    Die Eltern schicken ihre Kinder weil es kompliziert ist?
    Und was war in der Kita ähnlich?
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  9. #9
    Avatar von Kelwitt
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    Standard Re: Den Sozialstaat ausnutzen

    Zitat Zitat von noch_ein_Zweitnick Beitrag anzeigen
    Wie könnt ihr mit solchen Geschichten umgehen?
    Mal besser, mal schlechter, v.a. nach einer 50-Stunden-Woche. Da erscheint mir die Perspektive, einfach so zuhause zu sein und fürs Nichtstun Geld zu bekommen, sehr verlockend. Allerdings entsprechen die Summen nicht meiner Vorstellung von Lebensqualität .

    Und seit mein Kind die Krankenkasse und unseren Sozialstaat mehr kostet, als wir jemals werden einzahlen können, bin ich da sehr demütig geworden. Und froh, in diesem Staat zu leben, der sich manche Schmarotzer unter den Hilfeempfängern durchaus leisten kann.

    Auch wenn ich zugebe, dass ich ein Problem habe mit EU-Ausländern, die nur wegen des Kindergeldes hier herkommen und sich von unserer Allgemeinheit finanzieren lassen. Dafür war das ursprünglich mal nicht gedacht.



    Großes Kino.
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    Worauf willst Du warten?

  10. #10
    Avatar von xantippe
    xantippe ist offline Vorsicht Zicke!
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    Standard Re: Den Sozialstaat ausnutzen

    Zitat Zitat von noch_ein_Zweitnick Beitrag anzeigen
    Wie könnt ihr mit solchen Geschichten umgehen?

    Ich mal mehr mal weniger gut.

    Ehemalige Kollegin hat mir erzählt das ihre Tochter eine neue Wohnung bezogen hat. Vom Amt bezahlt. Musste groß genug sein das sie für ihre drei Kinder platz hat. Sie kümmert sich aber nur um eins den ganzen Tag ( neues Kind mit neuem Partner) der Sohn kommt jetzt seit ein zwei Jahren wieder alle 14 Tage. Die Tochter kommt gar nicht mehr kein Kontakt zur Mutter.

    Der neue Freund ist auch aufs Amt angewiesen und wohnt in einer eigenen Wohnung, auch vom Amt finanziert.

    Dann kam noch der Spruch das der Freund ja für alles überqualifiziert ist und keinen Job findet, aber die ganzen Ausländer ja Jobs bekämen. Muss dazu sagen das die beiden sehr rechts angehaucht sind. Kenne sie schon 25 Jahre oder so.

    Manchmal frage ich mich mit welcher Berechtigung Leute so den Staat ausnutzen.
    Bei mir ist es abhängig davon wie es mir selber garade geht. Wenn alles gut läuft und ich mit mir selber im Reinen bin, dann ertrage ich solche Leute ganz entspannt als lästig aber nicht wirklich tragisch. Wer Menschen hilft, die in Not sind, wird auch immer Idioten mit erwischen, das ist einfach so, auch wenn es blöd ist.
    Wenn es mir nicht gut geht, ich überfordert bin, mir den Hintern aufreisse und das Gefühl habe, es kommt nichts bei rum, dann regt mich sowas viel mehr auf. Aber das hat dann was mit mir zu tun und nicht so viel mit diesen Deppen. Denn tauschen wollte ich auch in meinen schwärzesten Momenten nicht.

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