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Thema: Medikamente auf Klassenfahrt

  1. #111
    julerennt ist offline obst macht dick ;-)

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    Standard Re: Medikamente auf Klassenfahrt

    mopsie 07/09

    murkelchen 06/11

  2. #112
    Gast Gast

    Standard Re: Medikamente auf Klassenfahrt

    Zitat Zitat von Gast Beitrag anzeigen
    Alltag ist aber nicht Klassenfahrt.

    Ich finde schon, dass ein Lehrer, dem ich die Verantwortung für die korrekte Einnahme übergebe, Anspruch darauf hat, erstens wahrheitsgemäß informiert zu werden und zweitens auch zwei, drei Zusatzinformationen zu erhalten. Und die: "was passiert, wenn Du das Medikament mal zu spät oder gar nicht einnimmst?" gehört dazu. Allein schon, um z.B. zu wissen, ob die Tabletten auf den zweistündigen Ausflug mitgenommen werden müssen, oder danach gegeben werden können etc. .

    Nachtrag: ich verstehe die Intention der TE, sich zu wünschen, dass alles 'normal' ist. Aber es ist halt nicht alles 'normal' und dann kann man nicht einfach so tun als ob. Das ist Vogel-Strauß-Taktik.
    es ist auf jeden fall kein gesunder umgang mit der diagnose.
    ich dachte, elvanse wird nur eingesetzt, wenn mph nicht wirkt? kann mich da mal jemand informieren.

  3. #113
    Avatar von maigloeckchen
    maigloeckchen ist offline Urgestein

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    Standard Re: Medikamente auf Klassenfahrt

    Zitat Zitat von Gast Beitrag anzeigen
    Es hilft einem Kind null wenn gar nicht wenige Lehrer es medikamentengesteuerten Zombie wahrnehmen sobald das Wort Medikinet fällt.
    du hast doch ne vollmeise.

    und wenn dein kind ein medikamentengesteuerter zomib ist, solltest du an der dosierung arbeiten.
    ceterum autem censeo, die impfpflicht muß her

  4. #114
    Gast Gast

    Standard Re: Medikamente auf Klassenfahrt

    Zitat Zitat von Gast Beitrag anzeigen
    ich dachte, elvanse wird nur eingesetzt, wenn mph nicht wirkt? kann mich da mal jemand informieren.
    Wen interessieren schon Zulassungen und Leitlinien .

  5. #115
    Avatar von maigloeckchen
    maigloeckchen ist offline Urgestein

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    Standard Re: Medikamente auf Klassenfahrt

    Zitat Zitat von Martha74 Beitrag anzeigen
    ich finde, das kann man ganz klar formulieren:

    "Herr/Frau xy, wir möchten Ihnen nichts verheimlichen, uns ist ein offener Austausch und eine konstruktive Zusammenarbeit sehr wichtig, deshalb würden wir Sie gerne informieren, dass unser Sohn.... hat. Gleichzeitig gab es in der Grundschulzeit ein paar Dinge, die nicht optimal liefen und wir würden unserem Sohn gerne einen möglichst neutralen Neustart wünschen.

    Welche Informationen benötigen Sie denn genau oder wollen Sie sich einfach mal ein Bild von unserem Sohn machen und wir setzen uns nach xy Wochen zusammen und tauschen uns aus?"

    Das fände ich eine faire Variante für alle Beteiligten.
    ich habe ja nun 2 heftige adsler erfolgreich durch die schulzeit gebracht und bin am gymnasium immer offen damit umgegangen und habe damit nur gute erfahrungen gemacht. sie wurden in keine schublade gesteckt, wenn es probleme gab, konnten konstruktive und offene gespräche diese ausräumen und gerade vor klassenfahrten waren gespräche mit den klassenlehrern und evtl den verantwortlichen fachlehrern sehr wichtig und wurden dankbar angenommen. denn was im normalen unterricht durch die medikamentöse abdeckung noch gut läuft, kann auf einer klassenfahrt durch den veränderten tagesablauf, durch reizüberflutung, durch den reboundeffekt plötzlich zur katastrophe werden. wenn die lehrer (und eventuell die besten freunde) informiert sind, dann können sie durch geeignete maßnahmen, die man im vorfeld bespricht, das schlimmste abfangen.

    es ist einfach krank, wenn man die lehrkräfte ins offene messer laufen läßt, weil man den kopf in den sand steckt. und mein sohn saß garantiert in keiner schublade, allenfalls in der schublade derjenige, die fast jeden unterricht am laufen halten. der konte sich durch den stein im brett, den er bei den meisten lehrern hatte, ne menge leisten. obwohl alle über sein ads bescheid wußten.
    SofieAmundsen, Fimbrethil und atakrem gefällt dies.
    ceterum autem censeo, die impfpflicht muß her

  6. #116
    Avatar von maigloeckchen
    maigloeckchen ist offline Urgestein

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    Standard Re: Medikamente auf Klassenfahrt

    Zitat Zitat von Gast Beitrag anzeigen
    ich dachte, elvanse wird nur eingesetzt, wenn mph nicht wirkt? kann mich da mal jemand informieren.
    wenn ein neues medikament auf den markt kommt, das ein etabliertes präparat verdrängen kann/soll, dann wird eine massive marketingmaschinerie in gang gesetzt und die ärzte werden von den pharmaverdrehern vermutlich heftig unter druck gesetzt. ich mußte mich z. b. regelmäßig gegen strattera wehren, das mir vom arzt sofort nach seiner einfürung "empfohlen" wurde. und vermutlich ist es jetzt mit elvanse das selbe.
    ceterum autem censeo, die impfpflicht muß her

  7. #117
    Morgaine_74 Gast

    Standard Re: Medikamente auf Klassenfahrt

    Zitat Zitat von maiglöckchen Beitrag anzeigen
    du hast doch ne vollmeise.

    und wenn dein kind ein medikamentengesteuerter zomib ist, solltest du an der dosierung arbeiten.
    Ich glaube, dass das nicht Sambesis Meinung ist, sondern dass sie ein Zitat aus alten Threads aufgegriffen hat.
    Gast gefällt dies

  8. #118
    -witch- Gast

    Standard Re: Medikamente auf Klassenfahrt

    Zitat Zitat von SofieAmundsen Beitrag anzeigen
    Das Kind kommt neu in eine Schule zu neuen Lehern, HAT also einen Neustart.
    und der wird ihm durch sowas versaut *mir sehr sicher bin*

    ich war in der gleichen situation wie die TE. die grundschulzeit war eine katastrophe und ich habe auch hin und her überlegt wie ich mit der neuen schule umgehe. ich habe dann beim kennenlerngespräch gleich die karten offen auf den tisch gelegt und auch angesprochen wie die grundschulzeit verlief. es war die beste entscheidung überhaupt!

  9. #119
    Avatar von Martha74
    Martha74 ist offline Urgestein

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    Standard Re: Medikamente auf Klassenfahrt

    Zitat Zitat von maiglöckchen Beitrag anzeigen
    ich habe ja nun 2 heftige adsler erfolgreich durch die schulzeit gebracht und bin am gymnasium immer offen damit umgegangen und habe damit nur gute erfahrungen gemacht. sie wurden in keine schublade gesteckt, wenn es probleme gab, konnten konstruktive und offene gespräche diese ausräumen und gerade vor klassenfahrten waren gespräche mit den klassenlehrern und evtl den verantwortlichen fachlehrern sehr wichtig und wurden dankbar angenommen. denn was im normalen unterricht durch die medikamentöse abdeckung noch gut läuft, kann auf einer klassenfahrt durch den veränderten tagesablauf, durch reizüberflutung, durch den reboundeffekt plötzlich zur katastrophe werden. wenn die lehrer (und eventuell die besten freunde) informiert sind, dann können sie durch geeignete maßnahmen, die man im vorfeld bespricht, das schlimmste abfangen.

    es ist einfach krank, wenn man die lehrkräfte ins offene messer laufen läßt, weil man den kopf in den sand steckt. und mein sohn saß garantiert in keiner schublade, allenfalls in der schublade derjenige, die fast jeden unterricht am laufen halten. der konte sich durch den stein im brett, den er bei den meisten lehrern hatte, ne menge leisten. obwohl alle über sein ads bescheid wußten.
    ich habe bei der Schulwahl unterschiedliche Erfahrungen gemacht, und wir sind immer offen damit umgegangen. An einer GS: "Bekommt der etwa Medikamente?" "Nein, noch nicht, aber ich denke, es wird kommen" (er war damals erst 4,5 Jahre). "Also, mit solchen haben wir schlechte Erfahrung gemacht, wenden Sie sich doch an Schule xy (Schule für Erziehungshilfe)"

    dann gab es noch eine Reaktion eines Rektors, die war so unterirdisch, dass ich sie hier nicht schreiben werde.

    Trotzdem plädiere ich für einen offenen Umgang. Nur weil es unter Lehrer, Rektoren... unwissende oder seltsam eingestellte Menschen gibt, halte ich Transparenz für wichtig.

    Das heißt aber nicht, dass ich die Angst der TE nicht nachvollziehen könnte.
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  10. #120
    Gast Gast

    Standard Re: Medikamente auf Klassenfahrt

    Zitat Zitat von maiglöckchen Beitrag anzeigen
    du hast doch ne vollmeise.

    und wenn dein kind ein medikamentengesteuerter zomib ist, solltest du an der dosierung arbeiten.
    Wow, eine weitere Bestätigung Deines hohen Niveaus!

    Lies mal das hier, dann weißt Du woher das mit dem „nicht bewusst gesteuerten“ Verhalten kam.

    https://www.eltern.de/foren/eltern-r...t26596080.html

    So abstrus ist es nicht anzunehmen das viele Leute, auch Lehrer, sofort ihre gesamte Haltung zu Eltern und Kind verändern sobald so ein Medikament ins Spiel kommt. Da werden dann teilweise sogar positive Veränderungen auf einmal negativ interpretiert.

    Mein Kind bekommt übrigens kein bisher noch ADS- Medikament, aber wenn es so wäre würden ich es auch nicht gerade verkünden. Dass das bei einer Klassenfahrt ein Dilemma ist sehe ich auch so.

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