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Thema: Welche Gründe rechtfertigen eine "Inobhutnahme"? Mit Edit

  1. #181
    Avatar von Stulle
    Stulle ist offline Legende
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    Standard Re: Welche Gründe rechtfertigen eine "Inobhutnahme"? Mit Edit

    Zitat Zitat von silm Beitrag anzeigen
    Gerichtsbeschluss soll vorliegen ( noch nicht gesehen)
    Kind darf nach der Therapie der Mutter wieder zurück und bleibt bis dahin in der bisherigen Kurzzeitpflege und hat regelmäßigen Umgang mit der Mutter (soll auf 2-3x pro Woche gesteigert werden).

    Was für eine Therapie? Ist sie während dessen in der Lage das Kind 3 mal die Woche zu besuchen?
    Hat sie es bis jetzt regelmäßig besucht?

  2. #182
    Avatar von Stulle
    Stulle ist offline Legende
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    Standard Re: Welche Gründe rechtfertigen eine "Inobhutnahme"? Mit Edit

    Zitat Zitat von LunaLovegood Beitrag anzeigen
    Da scheint aber doch so Einiges im Argen zu liegen bei der Mutter. Naja viel kann Ma dazu nicht sagen, irgendwie sehe ich da immer noch nicht durch. Hoffen wir, dass diese Entscheidungen immer im Sinne des Kindes getroffen werden. Bei dir lese ich bisschen zwischen den Zeilen, dass du sehr pro Mutter bist.

    Sehe sowas gerade im Bekanntenkreis vom Kind zum x-ten Male scheitern. Nicht schön für die Kinder.
    Entscheidungen des Gerichtes werden nach Gesetzeslage getroffen, incl. der Erfahrungen des Richters.
    Es gibt Landkreise, die sind dafür bekannt, dass die Kinder fast immer zurück gehen, andere, dass auf Sicherheit gesetzt wird.

  3. #183
    Avatar von silm
    silm ist offline Huhn
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    Standard Re: Welche Gründe rechtfertigen eine "Inobhutnahme"? Mit Edit

    Zitat Zitat von skala_rachoni Beitrag anzeigen
    Ich würde mich freuen, wenn du das etwas näher ausführen könntest.

    Also Kind bleibt wo es ist und soll 2-3 mal die Woche die leibliche Mutter sehen? Begleitet oder allein?
    Und wenn die Mutter da durch ist bekommt sie das Kind wieder,..... hoffentlich begleitet???
    Das Kind bleibt in der Kurzzeitpflege, sollte zwischendrin ja noch in die Langzeitpflegestelle kommen, was einen mehrwöchigen Besuchsstopp bedeutet hätte.
    Ich hatte ihr geraten, neben dem Kampf um das Kind auch darum zu kämpfen, dass das Kind nicht unnötig viel wechselt.
    Die Therapie ist wahrscheinlich gegen Depressionen?
    Umgang hat sie fast von Anfang an 1x die Woche mit Kurzzeitpflegemutter. Hat sie immer wahrgenommen. Diese Termine sollen häufiger werden (überschneidet sich nicht mit der Therapie, sie hat einen Platz in der Tagesklinik und kann nachmittags ihr Kind besuchen.
    Ich vermute, dass es weiter nur Betreuung gehen wird, das war ja der Stand vorher.
    Ich vermute auch, dass dies auch der echte Grund gewesen sein wird für die Rausnahme, wahrscheinlich ist klar gewesen, dass es noch lange Betreuung bedarf und irgendjemand die Kosten, das Personal oder so scheute. Die Betreuung lief ja gut und wahr schon deutlich geringer als am Anfang von 40 auf 20h in der Woche, es war wohl sogar schon bei noch weniger (15?). Ich weiß, dass das immernoch unheimlich viel ist. Ich sah sie aber eindeutig auf einem gutem Weg. Sie war deutlich sicherer im Umfang mit dem Kind geworden.
    Den echten Absturz hatte sie nach der Wegnahme des Kindes ( Also keinen Drogen oder Alkoholabsturz, aber sie ist nicht mehr rausgegangen und war deutlich schlechter drauf.
    Silm

  4. #184
    Avatar von silm
    silm ist offline Huhn
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    Standard Re: Welche Gründe rechtfertigen eine "Inobhutnahme"? Mit Edit

    Zitat Zitat von Stulle Beitrag anzeigen
    Entscheidungen des Gerichtes werden nach Gesetzeslage getroffen, incl. der Erfahrungen des Richters.
    Es gibt Landkreise, die sind dafür bekannt, dass die Kinder fast immer zurück gehen, andere, dass auf Sicherheit gesetzt wird.
    Beide Beschlüsse waren im gleichen Ort ( Wegnahme und der neue Beschluß).
    Wenn es um mehr Sichheit gänge, wäre ihr Entschluss in ein Mutter- Kind-Heim zu gehen angenommen worden.
    Silm

  5. #185
    Polly_Schlottermotz ist offline Sonnenstrahlen
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    Standard Re: Welche Gründe rechtfertigen eine "Inobhutnahme"? Mit Edit

    Zitat Zitat von silm Beitrag anzeigen
    Beide Beschlüsse waren im gleichen Ort ( Wegnahme und der neue Beschluß).
    Wenn es um mehr Sichheit gänge, wäre ihr Entschluss in ein Mutter- Kind-Heim zu gehen angenommen worden.
    Wie alt ist denn das Kind eigentlich? Liest sich so als wäre es noch sehr klein und die Mutter nach wie vor therapiebedürftig. Ich bin nicht vom Fach, weiß aber randläufig, dass Kinder psychisch erkrankter Eltern stark gefährdet sind ebenfalls psychisch zu erkranken. Aus der Ferne finde ich es sehr vernünftig, dass das Kind geschützt wird und es zeigt, dass deutsche Jugendämter nicht nur versagen. Meist liest man negative Schlagzeilen oder von Leuten, die sich ungerecht behandelt fühlen.

  6. #186
    Gast

    Standard Re: Welche Gründe rechtfertigen eine "Inobhutnahme"? Mit Edit

    Zitat Zitat von silm Beitrag anzeigen
    Das Kind bleibt in der Kurzzeitpflege, sollte zwischendrin ja noch in die Langzeitpflegestelle kommen, was einen mehrwöchigen Besuchsstopp bedeutet hätte.
    Ich hatte ihr geraten, neben dem Kampf um das Kind auch darum zu kämpfen, dass das Kind nicht unnötig viel wechselt.
    Die Therapie ist wahrscheinlich gegen Depressionen?
    Umgang hat sie fast von Anfang an 1x die Woche mit Kurzzeitpflegemutter. Hat sie immer wahrgenommen. Diese Termine sollen häufiger werden (überschneidet sich nicht mit der Therapie, sie hat einen Platz in der Tagesklinik und kann nachmittags ihr Kind besuchen.
    Ich vermute, dass es weiter nur Betreuung gehen wird, das war ja der Stand vorher.
    Ich vermute auch, dass dies auch der echte Grund gewesen sein wird für die Rausnahme, wahrscheinlich ist klar gewesen, dass es noch lange Betreuung bedarf und irgendjemand die Kosten, das Personal oder so scheute. Die Betreuung lief ja gut und wahr schon deutlich geringer als am Anfang von 40 auf 20h in der Woche, es war wohl sogar schon bei noch weniger (15?). Ich weiß, dass das immernoch unheimlich viel ist. Ich sah sie aber eindeutig auf einem gutem Weg. Sie war deutlich sicherer im Umfang mit dem Kind geworden.
    Den echten Absturz hatte sie nach der Wegnahme des Kindes ( Also keinen Drogen oder Alkoholabsturz, aber sie ist nicht mehr rausgegangen und war deutlich schlechter drauf.
    Nimms mir nicht übel aber ich habe das Gefühl, du hast immer noch keine Ahnung, was da wirklich los war und ist. Und ob es gut ist, dieses hüh und hott für das Kind. Aber hoffen wir mal das Beste. Dass eine Mutter/Kind-Einrichtung sicherer ist als alle paar Tage begleiteter Umgang glaub ich ja eher nicht.

    Weisst du denn inzwischen, warum das andere Kind auch entzogen wurde?
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  7. #187
    Avatar von silm
    silm ist offline Huhn
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    Standard Re: Welche Gründe rechtfertigen eine "Inobhutnahme"? Mit Edit

    Kind ist nach wie vor in einer Pflegestelle. Umgang erfolgt regelmäßig, der Mutter geht es sehr schlecht. So schlecht, dass nach einem Zusammenbruch beim letzten Umgang, dieser erstmal nur telefonisch erfolgt.
    Silm

  8. #188
    Avatar von skala_rachoni
    skala_rachoni ist offline Vom Meer
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    Standard Re: Welche Gründe rechtfertigen eine "Inobhutnahme"? Mit Edit

    Zitat Zitat von silm Beitrag anzeigen
    Kind ist nach wie vor in einer Pflegestelle. Umgang erfolgt regelmäßig, der Mutter geht es sehr schlecht. So schlecht, dass nach einem Zusammenbruch beim letzten Umgang, dieser erstmal nur telefonisch erfolgt.
    Ob, unter diesen Umständen, eine baldige Rückführung des Kindes in seinem Sinne wäre..... wie alt ist das Kind?

    Die Mutter tut mir leid. Aber das Kind dann doch mehr.....
    Valrhona gefällt dies

  9. #189
    Avatar von silm
    silm ist offline Huhn
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    Standard Re: Welche Gründe rechtfertigen eine "Inobhutnahme"? Mit Edit

    Zitat Zitat von skala_rachoni Beitrag anzeigen
    Ob, unter diesen Umständen, eine baldige Rückführung des Kindes in seinem Sinne wäre..... wie alt ist das Kind?

    Die Mutter tut mir leid. Aber das Kind dann doch mehr.....
    Baldige Rückführung steht schon eine Weile nicht mehr im Raum, sie war mit Dauerpflege einverstanden, da sie kaum Fortschritte bei sich sah und eine verlässliche Unterbringung auch für wichtig ansah. Wichtig war ihr, dass der Umgang regelmäßig stattfinden konnte, der fand fast durchgängig im 1-2 Wochenrhythmus statt, obwohl sie zwischendrin noch weitere Probleme bekommen hat (Panikattaken).
    Das Kind ist wohl 4 und wird dieses Jahr 5.
    Silm

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