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Thema: Verwesung - kann das überhaupt sein???

  1. #1
    zauberfrau ist offline Carpal Tunnel

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    Standard Verwesung - kann das überhaupt sein???

    Mein Freund hat seinen Hund vor 3,5 Jahren ca. 1 m von einer Thuja-Hecke entfernt begraben.
    In diesem Winter sind in der Nähe dieser Stelle 3 Pflanzen abgestorben. Irgendein Gartenbautechniker, der gerade wegen etwas anderem dort war, hat dann gesagt, dass so was schon mal durch die Verwesungsgase passieren könne. Aber nach so langer Zeit???

    Kann da wirklich ein Zusammenhang bestehen? Seine ehemalige Vermieterin (das Begraben war mit ihr damals abgesprochen) hat ihn daraufhin angeschrieben. Keine Ahnung, was sie damit bezweckt.

    Mein Freund vermutet, dass sie dies als Vorwand nehmen will, ihm die Mietkaution erst mal noch nicht zurück zu zahlen.

    Ja, mir ist klar, dass man eigentlich Hunde nicht so ohne weiteres auf dem eigenen Grundstück vergraben darf, darum geht es mir aber nicht bei der Frage. (Und ehrlich gesagt, haben wir das mit unseren Hunden und Katzen in der Vergangenheit auch immer so gehandhabt).

    Ich habe versucht, via Google da Infos zu bekommen, aber vermutlich die falschen Stichwörter gesucht.

  2. #2
    advena ist gerade online Legende

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    Standard Re: Verwesung - kann das überhaupt sein???

    3,5 Jahre ist keine lange Zeit. Da setzt die Verwesung erst so richtig ein je nach Bodenbeschaffenheit. Wars ein großer Hund?

    Ob dadurch Pflanzen absterben können, weiß ich nciht. Aber ich begrabe die Katzen nur da wo Rasen ist, das hat noch nie ein Problem gemacht.
    Meine Mutter hat auf die Hundegräber immer Rosen draufgepflanzt. Ich wüsste nciht, dass es da jemals zum Problem kam. Und es sind große Hunde. Wer da mal den Garten später tief umgräbt wird sich wundern.

  3. #3

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    Standard Re: Verwesung - kann das überhaupt sein???

    Der Rosenbusch über meinem toten Hund wächst prächtig. Ich hatte eher den Eindruck das ist extra Dünger.

  4. #4
    advena ist gerade online Legende

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    Standard Re: Verwesung - kann das überhaupt sein???

    Zitat Zitat von MarieBrowning Beitrag anzeigen
    Der Rosenbusch über meinem toten Hund wächst prächtig. Ich hatte eher den Eindruck das ist extra Dünger.
    Das sagt meine Mutter auch von ihren Rosen. Jeder tote Hund ergibt 1 neue Strauchrose. Sie wählte die Sorte nach dem Charakter des Hundes aus - wobei ich in Rosenangelegenheiten da nciht so den Durchblick habe.

  5. #5
    zauberfrau ist offline Carpal Tunnel

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    Standard Re: Verwesung - kann das überhaupt sein???

    Zitat Zitat von advena Beitrag anzeigen
    3,5 Jahre ist keine lange Zeit. Da setzt die Verwesung erst so richtig ein je nach Bodenbeschaffenheit. Wars ein großer Hund?

    Ob dadurch Pflanzen absterben können, weiß ich nciht. Aber ich begrabe die Katzen nur da wo Rasen ist, das hat noch nie ein Problem gemacht.
    Meine Mutter hat auf die Hundegräber immer Rosen draufgepflanzt. Ich wüsste nciht, dass es da jemals zum Problem kam. Und es sind große Hunde. Wer da mal den Garten später tief umgräbt wird sich wundern.
    Ja, es war ein recht großer Hund (Schäferhundgröße).
    Der Boden ist steinig und nicht wirklich gut und in Hanglage. Zwischen Hundgrab und Hecke sind auch noch einbetonierte Blumenkübel, die verhindern sollen, dass das Grundstück in die Hecke rutscht.
    Ich hätte jetzt gedacht, dass nach 3,5 Jahren außer Knochen nicht mehr viel zum Verwesen da ist.

  6. #6
    Avatar von Tigerblume
    Tigerblume ist offline Legende

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    Standard Re: Verwesung - kann das überhaupt sein???

    Zitat Zitat von zauberfrau Beitrag anzeigen
    Mein Freund hat seinen Hund vor 3,5 Jahren ca. 1 m von einer Thuja-Hecke entfernt begraben.
    In diesem Winter sind in der Nähe dieser Stelle 3 Pflanzen abgestorben. Irgendein Gartenbautechniker, der gerade wegen etwas anderem dort war, hat dann gesagt, dass so was schon mal durch die Verwesungsgase passieren könne. Aber nach so langer Zeit???

    Kann da wirklich ein Zusammenhang bestehen? Seine ehemalige Vermieterin (das Begraben war mit ihr damals abgesprochen) hat ihn daraufhin angeschrieben. Keine Ahnung, was sie damit bezweckt.

    Mein Freund vermutet, dass sie dies als Vorwand nehmen will, ihm die Mietkaution erst mal noch nicht zurück zu zahlen.

    Ja, mir ist klar, dass man eigentlich Hunde nicht so ohne weiteres auf dem eigenen Grundstück vergraben darf, darum geht es mir aber nicht bei der Frage. (Und ehrlich gesagt, haben wir das mit unseren Hunden und Katzen in der Vergangenheit auch immer so gehandhabt).

    Ich habe versucht, via Google da Infos zu bekommen, aber vermutlich die falschen Stichwörter gesucht.
    Sind in der Umgebung noch andere Thuja eingegangen? Hier passiert das immer mal wieder und unser Landschaftsgärtner meinte erstens gibt es Schädlinge (z.B. Pilze) und zweitens reagiert Thuja teilweise erst mit jahrelanger Verzögerung, also dass sie jetzt eingehen weil der Sommer vor 3 Jahren zu trocken war. Könnte so etwas auch zutreffen?

  7. #7
    Foxlady Gast

    Standard Re: Verwesung - kann das überhaupt sein???

    Zitat Zitat von zauberfrau Beitrag anzeigen
    Ja, es war ein recht großer Hund (Schäferhundgröße).
    Der Boden ist steinig und nicht wirklich gut und in Hanglage. Zwischen Hundgrab und Hecke sind auch noch einbetonierte Blumenkübel, die verhindern sollen, dass das Grundstück in die Hecke rutscht.
    Ich hätte jetzt gedacht, dass nach 3,5 Jahren außer Knochen nicht mehr viel zum Verwesen da ist.

    Na dann halte ich den Vorwurf aber für sehr weit hergeholt.

  8. #8
    zauberfrau ist offline Carpal Tunnel

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    Standard Re: Verwesung - kann das überhaupt sein???

    Zitat Zitat von Tigerblume Beitrag anzeigen
    Sind in der Umgebung noch andere Thuja eingegangen? Hier passiert das immer mal wieder und unser Landschaftsgärtner meinte erstens gibt es Schädlinge (z.B. Pilze) und zweitens reagiert Thuja teilweise erst mit jahrelanger Verzögerung, also dass sie jetzt eingehen weil der Sommer vor 3 Jahren zu trocken war. Könnte so etwas auch zutreffen?
    Der letzte Sommer war dort extrem trocken, genau wie der Sommer vor zwei Jahren.
    Mein Freund, der dort das Rasen mähen gemacht hat, hat letzten Sommer insgesamt vielleicht 4 oder 5 mal gemäht, während wir bei uns drastisch häufiger mähen mussten.

  9. #9
    Thori Gast

    Standard Re: Verwesung - kann das überhaupt sein???

    Zitat Zitat von zauberfrau Beitrag anzeigen
    Ja, es war ein recht großer Hund (Schäferhundgröße).
    Der Boden ist steinig und nicht wirklich gut und in Hanglage. Zwischen Hundgrab und Hecke sind auch noch einbetonierte Blumenkübel, die verhindern sollen, dass das Grundstück in die Hecke rutscht.
    Ich hätte jetzt gedacht, dass nach 3,5 Jahren außer Knochen nicht mehr viel zum Verwesen da ist.
    Nun das mit dem verwesen ist so eine Sache . Da spielen viele Faktoren eine Rolle. Vor gut 30 Jahren haben hier in den umliegenden Gemeinden noch die Nachbarn die Gräber ausgehoben. Ich möchte da jetzt nicht näher drauf eingehen.

    Unseren Hund so ca. 15 kg haben wir sehr tief begraben und auf ihrem Grab wächst und gedeiht alles super.

    Thori

  10. #10
    Avatar von Ringring
    Ringring ist offline Legende

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    Standard Re: Verwesung - kann das überhaupt sein???

    Zitat Zitat von Tigerblume Beitrag anzeigen
    Sind in der Umgebung noch andere Thuja eingegangen? Hier passiert das immer mal wieder und unser Landschaftsgärtner meinte erstens gibt es Schädlinge (z.B. Pilze) und zweitens reagiert Thuja teilweise erst mit jahrelanger Verzögerung, also dass sie jetzt eingehen weil der Sommer vor 3 Jahren zu trocken war. Könnte so etwas auch zutreffen?
    Nachbar hat eine Hecke, da geht jedes Jahr ein anderer Baum kaputt. Allgemeine Vermutung sind Wüllmäuse. Wir lachen schon immer drüber und rätseln welcher es in diesem Jahr wird.

    Trockener Sommer, trockener Winter, auch Hecken benötigen zwischendurch Wasser, wenn es zu wenig regnet. Im Winter vergisst man das gerne

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