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Thema: Gymnasium vs IGS

  1. #11
    Ethel Gast

    Standard Re: Gymnasium vs IGS

    Zitat Zitat von Nebellicht Beitrag anzeigen
    O-Ton Lehrer: "Frau Nebellicht, ihr Sohn arbeitet nicht ökonomisch, ihr Sohn ist schlichtweg faul!"
    Wenn Dein Sohn tatsächlich ein Aufwandsminimalist ist, würde ich ihn aufs Gymnasium schicken, denn dort hat das Aufwandsminimum ein höheres Niveau als auf der IGS.
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  2. #12
    Avatar von maigloeckchen
    maigloeckchen ist offline Urgestein

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    Standard Re: Gymnasium vs IGS

    Zitat Zitat von Nebellicht Beitrag anzeigen
    O-Ton Lehrer: "Frau Nebellicht, ihr Sohn arbeitet nicht ökonomisch, ihr Sohn ist schlichtweg faul!"

    ich würde bei meinen kindern nicht testen, ob sie angesichts der auswahl hauptschulniveau ohne anstrengung und gymnasialniveau mit arbeit im selben klassenverband die richtige option wählten.
    das schlimme an klugscheißern ist, manchmal haben sie recht.

  3. #13
    Siberia Gast

    Standard Re: Gymnasium vs IGS

    Ich wäre bei so einer Situation ganz klar fürs Gymnasium.

    Ein Kind, das ohne zu lernen zu den Klassenbesten zählt, braucht meiner Meinung nach auch mal eine Herausforderung. Wenn man sich auch mal anstrengen darf (weder unter- noch überfordert ist) freut man sich viel mehr über einen Erfolg, als wenn sowieso immer alles zufliegt. Außerdem wollte ich für meine Kinder, dass sie vor der Uni mal lernen zu lernen.

    Es kann natürlich sein, dass in der IGS so gut differenziert wird, dass es für Dein Kind passt. Die Chance darauf halte ich aber im Gymnasium höher.

    Alles andere wären für mich Nebensächlichkeiten. Bei all diesen Angeboten zum sozialen Lernen weiß ich von außen nicht wirklich, wie gut das umgesetzt wird, wie viel das wirklich bringt, wer das im nächsten Jahr anbietet, ob einfach nur eine von Beginn an schwierigere Situation verbessert werden soll etc.

    Freundschaften haben hier teilweise gehalten, neue wurden geschlossen, in dem Alter ist sowieso viel im Umbruch.

  4. #14
    Avatar von weberin1971
    weberin1971 ist offline Legende

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    Standard Re: Gymnasium vs IGS

    Zitat Zitat von maigloeckchen Beitrag anzeigen
    das erwachen an der uni war bitterhart. da sitzt jetzt ein student und weiß nicht, wie man lernt. und dann kommst du schwallerst sch**** von kindern, die man in ruhe lernen lassen soll und denen man keine leistungsgedanken aufoktroyieren soll? wenn das berufziel maurer oder müllkutscher ist, kannst du das so sehen, wenn das bildungsziel ein studienabschluß ist, sicher nicht.
    Abinoten sind bullshit - WENN man nicht den NC braucht...

    Und wenn das erwachen an der Uni so bitterhart war - warum haben die Eltern dem schlauen Kerlchen nicht beigebracht, dass Bildung und tägliche Arbeit ständiges Mühen bedeutet? Das man Lernen lernen muss? Das Stillstand Regression bedeutet?

    Ich finde, dass fehlende Arbeitsorganisation/eigenartige Arbeitshaltung durchaus Dinge sind, die sich das Elternhaus reinziehen kann. Da hat die Schule nix dran zu deuteln - das ist DEIN Schuh.


    Wir waren VIER Jahre lang Reboarder - nu guckt er nach vorn...

  5. #15
    Avatar von weberin1971
    weberin1971 ist offline Legende

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    Standard Re: Gymnasium vs IGS

    Zitat Zitat von Nebellicht Beitrag anzeigen

    O-Ton Lehrer: "Frau Nebellicht, ihr Sohn arbeitet nicht ökonomisch, ihr Sohn ist schlichtweg faul!"
    Dann ist es DEINE Aufgabe, ihn zu motivieren und/oder ihm Felder aufzutun, wo er sich mühen muss.


    Wir waren VIER Jahre lang Reboarder - nu guckt er nach vorn...

  6. #16

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    Standard Re: Gymnasium vs IGS

    Zitat Zitat von weberin1971 Beitrag anzeigen
    Mich nervt dieses Leistungsgebolze abgrundtief. Lasst die Kinder doch in Ruhe lernen und hört auf EURE Leistungsdenke schon Kindern aufzudiktieren.
    Da gehe ich mit dir! Für die IGS spricht, dass er in keine Leistungsmaschinerie gerät. Fakt.
    Es ist aber auch nicht zwingend gesagt, dass das Gymnasium ihn zum Ochsen macht.

    Intrinsische Motivation musste ich jetzt erst mal googeln. Das ist das, worauf ich bei der IGS hoffe. Mein Kind entwickelt Freude daran, sich etwas zu erarbeiten.

    Bisher ist und war das nie der Fall! Wenn er etwas auf Anhieb nicht kann, lässt er es fallen.
    Das spricht nun eher fürs Gymnasium, denn da muss er ran. Dinge mutig anzugehen und sich Herausforderungen zu stellen, ist ebenso wichtig für eine soziale Zukunft wie die freie Entwicklung des Kindes. Beides schließt sich nicht gegenseitig aus.

  7. #17
    Avatar von Jessi77
    Jessi77 ist offline Legende

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    Standard Re: Gymnasium vs IGS

    Vorsicht bei einer IGS, die in den ersten Jahren keine Noten gibt. Wir haben auch so eine in der Stadt - 5. und 6. Klasse keine Noten. Wieviele dann in der 7. umgefallen sind, als es Noten gab... Dann beginnt ja auch die Differenzierung für die Oberstufe.

    Meine beiden sind auf einer IGS - die ist super. Noten von Anfang an. Es gibt in der Eingangsstufe (5. und 6. Klasse) das Fach "selbstorganisiertes Lernen". Da erledigten sie auch ihre Hausaufgaben.

    Großer Vorteil ist auch, dass die Schule erst um halb 9 beginnt. Unterricht geht dann bis 14.30 Uhr. Wenn gewünscht, kann dort zu Mittag gegessen werden. Die Klassen sind mit 27 Schülern recht "klein". Auf dem Gymnasium waren es mindestens 32 Kinder pro Klasse...

    Mein Großer ist damals auch zuerst aufs Gymnasium gegangen. Keiner seiner Freunde ging mit. War jetzt nicht so das Problem, er hat schnell neue gefunden und zu den alten auch noch Kontak gehalten. Aber nach einiger Zeit wollte er unbedingt auf die IGS wechseln. War nicht so einfach, da sehr begehrt und eben voll. Nach 1,5 Jahren Wartezeit (er stand auf der Warteliste) ging es dann.

    Unsere geht allerdings nur bis Klasse 10 und endet mit dem Realschulabschluss. Fürs Abitur muss man auf ein Oberstufengymnasium wechseln. Haupschulabschluss wurde ebenfalls in der 9. gemacht. Einige Kinder sind danach schon abgegangen, so wurde die Klasse noch kleiner. Jetzt sind sie noch 20.



  8. #18
    Siberia Gast

    Standard Re: Gymnasium vs IGS

    Zitat Zitat von weberin1971 Beitrag anzeigen
    Dann ist es DEINE Aufgabe, ihn zu motivieren und/oder ihm Felder aufzutun, wo er sich mühen muss.
    Wenn das die Schule nicht schafft, dann bleibt einem als Elternteil eh nichts anderes übrig.

    Wenn ich das durch die Schulwahl beeinflussen kann, dann ist mir schon lieber, mein Kind ist durch passenden Unterricht motiviert und muss sich dort auch mal anstrengen.

  9. #19
    Avatar von maigloeckchen
    maigloeckchen ist offline Urgestein

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    Standard Re: Gymnasium vs IGS

    Zitat Zitat von weberin1971 Beitrag anzeigen
    Abinoten sind bullshit - WENN man nicht den NC braucht...

    Und wenn das erwachen an der Uni so bitterhart war - warum haben die Eltern dem schlauen Kerlchen nicht beigebracht, dass Bildung und tägliche Arbeit ständiges Mühen bedeutet? Das man Lernen lernen muss? Das Stillstand Regression bedeutet?

    Ich finde, dass fehlende Arbeitsorganisation/eigenartige Arbeitshaltung durchaus Dinge sind, die sich das Elternhaus reinziehen kann. Da hat die Schule nix dran zu deuteln - das ist DEIN Schuh.
    das ist schwachsinn. wie bringt man einem einserschüler, der wissen aufsaugt wie ein schwamm, als eltern "lernen" bei, wenn die lehrer es nicht schaffen? hast du lateinvokablen gelernt? kann ich schon, ich habe im unterricht zugehört. macht nix, hock dich hin, lern sie trotzdem. kannst du integrale lösen? ja, haben wir im unterricht gelernt. macht nix, es wird trotzdem geübt.
    das schlimme an klugscheißern ist, manchmal haben sie recht.

  10. #20
    Avatar von maigloeckchen
    maigloeckchen ist offline Urgestein

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    Standard Re: Gymnasium vs IGS

    Zitat Zitat von Nebellicht Beitrag anzeigen
    Da gehe ich mit dir! Für die IGS spricht, dass er in keine Leistungsmaschinerie gerät. Fakt.
    Es ist aber auch nicht zwingend gesagt, dass das Gymnasium ihn zum Ochsen macht.

    Intrinsische Motivation musste ich jetzt erst mal googeln. Das ist das, worauf ich bei der IGS hoffe. Mein Kind entwickelt Freude daran, sich etwas zu erarbeiten.
    dazu muß das niveau überhaupt erst mal hoch genug sein, um sich strecken zu müssen. vertraust du darauf, daß er freiwillig anstrengung sucht, wenn es einfach auch geht?
    das schlimme an klugscheißern ist, manchmal haben sie recht.

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