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Thema: Gymnasium vs IGS

  1. #31
    waldhexchen ist offline enthusiast

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    Standard Re: Gymnasium vs IGS

    Zitat Zitat von Nebellicht Beitrag anzeigen

    Judo - der gelbe Gürtel klappt nicht ohne Üben? Judo wird abgeschrieben und nur noch bis zum Schuljahresende (mein Kompromiss) durchgezogen.

    Trompete - er fing gut an, war am Anfang einer der schnellsten, aber dann holten die anderen auf und waren genauso gut wie er. Trompete ist nun auch Geschichte, denn ohne Üben kein Fortschritt und zum Üben kann ich ihn nicht zwingen. Ich kann es raten und erklären, vielleicht etwas motivieren - aber nicht erzwingen.

    Schach - Schach läuft hier, weil er sich bei den Übungsturnieren in die schwäche Gruppe einteilen lässt und weil er dann jeden Freitag die Chance hat, eine Tafel Schokolade zu gewinnen. Aber nun droht sein 2,5 Jahre jüngerer Bruder besser als er zu werden. Noch steht Schach. Aber es wackelt bereits.

    Klavier - das Kind will an meinem Klavier klimpern, ich zeige ihm Übungen... nun will er nicht mehr klimpern, denn etwas lernen, das will er nicht.

    Vielleicht ist er bei dieser Einstellung doch besser auf der IGS aufgehoben. Da kann er noch zwei Jahre den Könner geben, bevor er auch dort überholt wird. Aber dort würde er wenigstens nicht zurückgelassen werden, wie auf dem Gymnasium. Einer ist dort immer Klassenschlechtester.
    Äh, du vergleichst gerade manuelle/körperliche Fertigkeiten, die ohne Übung nicht funktionieren KÖNNEN, mit dem intellektuellen Erkenntniszuwachs, für den durchaus die Anwesenheit in den Schulstunden genügt, um ein gewisses Niveau zu halten – auch für gute/sehr gute Leistungen müssen viele Kinder nicht wirklich "büffeln" oder "ackern".

    Ein Gymnasium ist eine ganz normale, abwechslungsreich ausgerichtete, anregende Schule; kein Trainingslager?! Und viele Kinder fangen eben in der 8. Klasse (oder so) selbst an zu arbeiten, wenn sie merken, dass auch mal ab und an ein klein wenig getan werden muss – vorher ist es ja oftmals völlig unnötig. Und dann stärkt eben ein entsprechendes Umfeld.

    (Ich frage mich ja immer, welche Erfahrungen die Eltern ihren Kindern mit auf den Weg geben...?)

  2. #32
    Avatar von weberin1971
    weberin1971 ist offline Legende

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    Standard Re: Gymnasium vs IGS

    Zitat Zitat von maigloeckchen Beitrag anzeigen
    süße, mein sohn hat im abiturjahr um ein paar hundertstel sekunden die wm-qualifikation verpaßt. soviel zum leistungswillen und zur bereitschaft, sich für ein ziel zu quälen.

    warum soll sich ein sehr guter schüler im unterricht quälen, wenn sich das ziel nicht verändern läßt?
    Schnäuzelchen, vielleicht solltest DU vielleicht mal überlegen, ob das von DIR als "bitterharte" Aufprallen in der Realität an der Uni vielleicht mal ein Durchschnaufen ist? Vielleicht "sucht" er ja noch nach Aufgaben, die IHN herausfordern?

    Und vielleicht solltest du nicht von eurer ganz besonderen Situation ausgehen?


    Wir waren VIER Jahre lang Reboarder - nu guckt er nach vorn...

  3. #33
    Avatar von weberin1971
    weberin1971 ist offline Legende

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    Standard Re: Gymnasium vs IGS

    Zitat Zitat von Nebellicht Beitrag anzeigen
    Aber nun droht sein 2,5 Jahre jüngerer Bruder besser als er zu werden. Noch steht Schach. Aber es wackelt bereits.

    Klavier - das Kind will an meinem Klavier klimpern, ich zeige ihm Übungen... nun will er nicht mehr klimpern, denn etwas lernen, das will er nicht.


    Vielleicht ist er bei dieser Einstellung doch besser auf der IGS aufgehoben. Da kann er noch zwei Jahre den Könner geben, bevor er auch dort überholt wird. Aber dort würde er wenigstens nicht zurückgelassen werden, wie auf dem Gymnasium. Einer ist dort immer Klassenschlechtester.
    Gibt es etwas was er gerne will, was kein anderer von euch kann/mag?


    Wir waren VIER Jahre lang Reboarder - nu guckt er nach vorn...

  4. #34
    Ethel Gast

    Standard Re: Gymnasium vs IGS

    Zitat Zitat von Nebellicht Beitrag anzeigen
    Vielleicht ist er bei dieser Einstellung doch besser auf der IGS aufgehoben. Da kann er noch zwei Jahre den Könner geben, bevor er auch dort überholt wird. Aber dort würde er wenigstens nicht zurückgelassen werden, wie auf dem Gymnasium. Einer ist dort immer Klassenschlechtester.
    Vielleicht findet er auf dem Gymnasium neue Freunde, will dort nicht mehr weg und strengt sich deswegen dann ein bisschen mehr an. Ich würde es probieren. Das Gymnasium ist meiner Ansicht nach immer noch die Schulform, auf der die Kinder die breiteste Bildung vermittelt bekommen und für's Leben mitnehmen können. Darauf würde ich für meine Kinder nicht ohne Not verzichten wollen.
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  5. #35
    Sambesi Gast

    Standard Re: Gymnasium vs IGS

    Hallo,

    vorab: ich habe nur einen sehr intelligenten Drittklässler, eine Special Edition (ADS und ASS, sehr intelligent und in der ersten Klasse Totalverweigerer weil er sich verkohlt fühlte vom "Lernstoff")

    Bei einem Kind, dem ohne viel zu pauken alles zufliegt, das also sehr intelligent ist, aber das generell eher abschaltet oder nur das Minimalste tut was notwendig ist, würde ich auf jeden Fall das Gymnasium wählen. Warum? Weil sonst die große Gefahr besteht, dass es sich allzu sehr am Minimum orientiert - und das klingt bei der IGS die Du da beschreibst leider sehr danach, als ob dieses Minimum eben stark vorhanden wäre.

    Von Freundschaften würde ich einen Schulwechsel niemals abhängig machen. Die können sehr schnell erledigt sein.

    LG

    Sambesi




    Drei Jahre Notenfreiheit würden zum Beispiel meinem Sohn echt nicht gut tun, weil er eben dann einfach so glücklich vor sich hinschwimmen würde, ohne das Gefühl irgendwie was tun zu müssen.

  6. #36
    Avatar von El-Rey
    El-Rey ist offline strenger

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    Standard Re: Gymnasium vs IGS

    Ich sehe das wie die Glocke. Wenn Kind ohne zu lernen zu den besten gehört, sollte es nicht auf die Gesamtschule, weil es eine trügerische Sicherheit vermittelt zu den Besten zu gehören, wenn tatsächlich niemand gut ist. Soziales Engagement müssen sich Gesamtschulen sowieso verstärkt auf die Fahnen schreiben, weil Kinder aus ganz unterschiedlichen Leistungsstufen und sozialen Schichten zusammenkommen und das birgt nunmal Zündstoff.
    Für mich ist die Auswahl zwischen Gesamtschule und Gymnasium keine Auswahl.

    Es ist für mich auch vollkommen unerheblich, ob mein Kind auf die Uni will oder nicht. Es sollte aber die bestmöglichen Voraussetzungen bekommen um später die Möglichkeit zu haben eine Uni erfolgreich besuchen zu können.
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    I have come here to chew bubblegum and kick ass... and I'm all out of bubblegumgum

    El Rey de Los Chingones

  7. #37

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    Standard Re: Gymnasium vs IGS

    Zitat Zitat von weberin1971 Beitrag anzeigen
    Gibt es etwas was er gerne will, was kein anderer von euch kann/mag?
    leider nein

    Er ist herausragend in Mathe und Spaß daran - aber Mathe ist auch meins
    Er ist sehr gut in Sport - Turnen, Laufen, Geräte - aber sein Vater ist auch so ein Alleskönner
    Er hat uns in Schach versägt, aber sein Bruder holt auf und weil dieser 3 Jahre früher damit angefangen hat, ist er auf Turnieren erfolgreicher aufgrund der Jahrgangstrennung

    Er liest extrem viel und sehr gerne - auch Sachbücher - und die Textinhalte fliegen ihm nur so zu. Er speichert die Texte und wo sie stehen einfach so ab. Er liest auch viel schneller als ich. Ich haben immer gedacht, er liest nur diagonal (mache ich bei schlechten Büchern so), aber das stimmt nicht.
    Das wird auf dem Gymnasium auch ganz klar sein Vorteil sein.

  8. #38
    Avatar von maigloeckchen
    maigloeckchen ist offline Urgestein

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    Standard Re: Gymnasium vs IGS

    Zitat Zitat von Nebellicht Beitrag anzeigen
    Er liest extrem viel und sehr gerne - auch Sachbücher - und die Textinhalte fliegen ihm nur so zu. Er speichert die Texte und wo sie stehen einfach so ab. Er liest auch viel schneller als ich. Ich haben immer gedacht, er liest nur diagonal (mache ich bei schlechten Büchern so), aber das stimmt nicht.


    und du denkst ernsthaft über igs ohne noten nach?

    mal ne frage: was ist dein bildungsabschluß? hast du studiert?
    das schlimme an klugscheißern ist, manchmal haben sie recht.

  9. #39

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    Standard Re: Gymnasium vs IGS

    Zitat Zitat von Gast Beitrag anzeigen
    Bei einem Kind, dem ohne viel zu pauken alles zufliegt, das also sehr intelligent ist, aber das generell eher abschaltet oder nur das Minimalste tut was notwendig ist, würde ich auf jeden Fall das Gymnasium wählen. Warum? Weil sonst die große Gefahr besteht, dass es sich allzu sehr am Minimum orientiert - und das klingt bei der IGS die Du da beschreibst leider sehr danach, als ob dieses Minimum eben stark vorhanden wäre.
    Danke - gutes Argument mit verständlicher Erklärung - auch wenn ich mein Kind nicht als sehr intelligent ansehe, so passt es doch ganz gut im Vergleich, das "abschalten" kenne ich.

  10. #40
    Avatar von El-Rey
    El-Rey ist offline strenger

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    Standard Re: Gymnasium vs IGS

    Zitat Zitat von weberin1971 Beitrag anzeigen
    Ohne intrinsische Motivation läuft nix - und die kann schon ein Kind entwickeln - aber eher durch Freude am Lernen, nicht durch das Gefühl: ich muss ochsen, um was zu bringen. Wenn er in der Grundschule in der Lernfreude bestärkt wurde, wird er auch in den weiterführenden Schulen daran anknüpfen können und von sich aus was tun. WENN die Eltern ihm dabei helfen und im Alltag eine ähnliche Arbeitsfreude/Motivation vorleben.

    Mich nervt dieses Leistungsgebolze abgrundtief. Lasst die Kinder doch in Ruhe lernen und hört auf EURE Leistungsdenke schon Kindern aufzudiktieren.
    Zitat Zitat von weberin1971 Beitrag anzeigen
    Und wenn das erwachen an der Uni so bitterhart war - warum haben die Eltern dem schlauen Kerlchen nicht beigebracht, dass Bildung und tägliche Arbeit ständiges Mühen bedeutet? Das man Lernen lernen muss? Das Stillstand Regression bedeutet?

    Ich finde, dass fehlende Arbeitsorganisation/eigenartige Arbeitshaltung durchaus Dinge sind, die sich das Elternhaus reinziehen kann. Da hat die Schule nix dran zu deuteln - das ist DEIN Schuh.
    Die meisten brauchen mehr als zwei Beiträge, bis sie sich selbst widersprechen...
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    El Rey de Los Chingones

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