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Thema: Gymnasium vs IGS

  1. #51
    Avatar von SofieAmundsen
    SofieAmundsen ist offline Urgestein

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    Standard Re: Gymnasium vs IGS

    Zitat Zitat von Nebellicht Beitrag anzeigen


    Welche Erfahrungen habt ihr in dieser Situation gemacht? Zieht die Freundschaft mehr als die vermeintlich richtige Schule?



    Für eure Hilfe vielen Dank!
    Mein Sohn hat die Schule unabhängig von Freunden gewählt, als sich jedoch sein bester Freund anschloss, war er schon froh und ist ihm zuliebe nicht in die Orchester-, bzw. Chorklasse gegangen.
    Tja, der Freund besucht seit Anfang Klasse 6 eine Realschule....

    Was meinem Sohn übrigens etwas zu schaffen macht ist, dass er der einzige aus dem Freundeskreis ist, der zum Gymnasium geht, die anderen gehen -trotz Empfehlung- zur Gesamtschule bzw. Realschule. Nachdem er zu Grundschulzeiten der beste Schüler unter ihnen war, ist er nun der schlechteste. Denn die Noten der anderen bewegen sich ausschließlich im 1er und 2er Bereich, wohingegen bei ihm von 1-5 schon alles dabei war.
    Liebe Grüße

    Sofie

  2. #52

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    Standard Re: Gymnasium vs IGS

    Zitat Zitat von sachensucher Beitrag anzeigen
    Er hat weder die passende Empfehlung noch halte ich ihn für geeignet Würde er mühelos zu den besten gehören, hätte ich anders entschieden.
    aber dann könntet ihr auch die Realschule nehmen. warum die IGS? wegen der Chance zum Abi?

  3. #53
    Avatar von Cafetante
    Cafetante ist offline Wibbelchen

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    Standard Re: Gymnasium vs IGS

    Zitat Zitat von Nebellicht Beitrag anzeigen

    Achja... eines noch: Die IGS wird in naher Zukunft komplett neu gebaut. Die Gebäudeteile werden nach und nach abgerissen und neu errichtet. Das ganze dürfte locker über 3 Jahre stattfinden. Containerunterricht wird es jedoch nicht geben, da das Gelände weitläufig genug ist, so dass erst ein neues Gebäude errichtet wird, einige Jahrgänge umziehen, und dann ein alter Gebäudeteil abgerissen wird. Dennoch ist es eine Dauerbaustelle.

    Für eure Hilfe vielen Dank!
    Ich nehm jetzt mal den Eröffnungsthread: Der Baulärm würde mich abschreckenz.B.

    Keine Noten finde ich sehr ungünstig.

    Und der so angepriesene Wechsel von den G in E-Kurse gestaltet sich sehr schwierig an unserer Schule in der Nähe, unwillige Lehrer (die den Wechsel ja befürworten müssen) und dann den ganzen Stoff nachlernen..

    Freunde? Ich finde ja, das in jeder neuen Klasse genug neue Menschen sind, um Freundschaften zu schliessen.
    Nebellicht gefällt dies

  4. #54
    Avatar von Entropie
    Entropie ist offline Veteran

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    Standard Re: Gymnasium vs IGS

    Zitat Zitat von Gast Beitrag anzeigen
    Insgesamt möchte ich aber mal anmerken, das Förderbedarf ESE nicht notwendigerweise etwas mit lauten, störenden Kindern zu tun haben muss. Darunter fallen unter anderem auch stille, zurückhaltende Kinder die man nicht mal bemerkt, die aber zum Beispiel durch ihren Autismus gebremst sind und selbst eher oft Mobbingopfer werden weil sie "seltsam" sind.

    Nur mal so als Randnotiz. Mich nervt es das bei ESE immer gleich an Störenfriede die alles auseinandernehmen gedacht wird. Die gibt es - aber sehr viele Kinder die diesen Förderbedarf haben sind eben nicht die, die Dritten auffallen würden. Eben weil sie oft eher zurückgezogen, in sich gekehrt sind, gar nicht gut in Kontakt mit der Klasse kommen usw.

    Ansonsten stimme ich zu: Inklusion kann auch derbe danebengehen.

    Und ich hätte bei der beschriebenen Schule auch so meine Zweifel, eben weil sie allzu sehr auf "soziale Förderung" und zu wenig auf Leistung zu sehen scheint. Ich glaube, intelligente Kinder gehen da leicht unter und zeigen eben dann nicht was sie können. Egal ob mit, oder ohne Förderbedarf.
    Das ist mir schon klar. Nur die lauten sind halt die die auffallen.

    Und aussuchen kann man es sich halt nicht wer da in der Klasse ist.

  5. #55
    Sambesi Gast

    Standard Re: Gymnasium vs IGS

    Zitat Zitat von sachensucher Beitrag anzeigen
    Er hat weder die passende Empfehlung noch halte ich ihn für geeignet Würde er mühelos zu den besten gehören, hätte ich anders entschieden.

    Meine Große ist übrigens auf dem Gym und da geht es sehr sozial zu. Vergleich zur IGS habe ich natürlich noch nicht.
    Hier gibt es unter anderem ein Gymnasium, dass für mich sogar einen eher besonders guten Ruf hat was das Thema Soziales betrifft. Damit schlägt es die hier auch existierenden Gesamtschulen um Längen. Insofern würde ich mir eher das betreffende Gymnasium gut ansehen. Es ist nicht immer so, dass Gesamtschulen die sozialeren Schulen sind, auch wenn sie sich Inklusion und "alle mitnehmen" auf die Fahnen geschrieben haben. Es steht und fällt wirklich alles mit der einzelnen Schule (wobei ich ein Kind wie das von der TE beschriebene auf jeden Fall auf das Gymnasium schicken würde)

  6. #56

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    Standard Re: Gymnasium vs IGS

    Zitat Zitat von SofieAmundsen Beitrag anzeigen
    Was meinem Sohn übrigens etwas zu schaffen macht ist, dass er der einzige aus dem Freundeskreis ist, der zum Gymnasium geht, die anderen gehen -trotz Empfehlung- zur Gesamtschule bzw. Realschule.
    Mein Sohn geht dann auch als einziger Junge seiner Klasse aufs Gymnasium, obwohl sein Freund eine uneingeschränkte Gymnasialempfehlung hat. Ein Mädchen wird noch mitgehen, aber die kann er nicht leiden. Bleiben noch zwei Kinder aus der Parallelklasse, die hoffentlich aufs Gymnasium gehen.

  7. #57
    R.Obstler ist offline enthusiast

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    Standard Re: Gymnasium vs IGS

    Wenn ich dein Ausgangsposting lese, will dein Sohn eher auf das Gymnasium. Nur die Sache mit dem besten Freund steht ihm im Weg?

    Vielleicht solltest du mit ihm zusammen Wege finden, wie er diese Freundschaft erhalten kann, auch wenn verschiedene Schulen gewählt werden. Zeig ihm wieviel Zeit ihm außerhalb der Schule bleibt. 2-3 Nachmittage plus das ganze Wochenende, Ferienzeiten. Außerdem wird er älter und damit wird das Zeitfenster zum Abend hin größer.

    Die Schulwahl würde ich von Freunden nicht abhängig machen. Aber es schadet nicht, wenn dein Sohn das auch so sehen kann.

    Zu den Schulen selbst kann ich nicht viel sagen. Im Prinzip kannst du aber nicht viel falsch machen, finde ich. Beide Systeme haben Vor- und Nachteile und ihr müsst euch nur für eines davon entscheiden.

    Mit Schule ohne Noten haben nicht viele Erfahrung und können sich das schlecht vorstellen. Ich habe damit jetzt bei allen 3 Kindern gute Erfahrungen gemacht. Aber das ist natürlich nur Einzelfallerfahrung und muss bei euch nicht zwangsläufig genauso funktionieren.
    Nebellicht und Gast gefällt dies.

  8. #58
    Avatar von SofieAmundsen
    SofieAmundsen ist offline Urgestein

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    Standard Re: Gymnasium vs IGS

    Zitat Zitat von Nebellicht Beitrag anzeigen
    Mein Sohn geht dann auch als einziger Junge seiner Klasse aufs Gymnasium, obwohl sein Freund eine uneingeschränkte Gymnasialempfehlung hat. Ein Mädchen wird noch mitgehen, aber die kann er nicht leiden. Bleiben noch zwei Kinder aus der Parallelklasse, die hoffentlich aufs Gymnasium gehen.
    Ihn stört es hauptsächlich wegen der Noten
    Liebe Grüße

    Sofie

  9. #59

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    Standard Re: Gymnasium vs IGS

    Zitat Zitat von SofieAmundsen Beitrag anzeigen
    Nachdem er zu Grundschulzeiten der beste Schüler unter ihnen war, ist er nun der schlechteste. Denn die Noten der anderen bewegen sich ausschließlich im 1er und 2er Bereich, wohingegen bei ihm von 1-5 schon alles dabei war.
    Aber fühlt er sich trotzdem wohl in der Schule? Belasten ihn die Noten? Hat er trotzdem Anschluss/Freunde gefunden?
    Bereut ihr eure Entscheidung?

  10. #60
    tanja73 ist offline Urgestein

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    Standard Re: Gymnasium vs IGS

    Zitat Zitat von Nebellicht Beitrag anzeigen
    Welche Erfahrungen habt ihr in dieser Situation gemacht? Zieht die Freundschaft mehr als die vermeintlich richtige Schule?

    Für eure Hilfe vielen Dank!
    Ich kann nur schreiben, wie wir das gemacht haben. Es war ganz klar, dass die Frage wohin die Freundinnen gehen, KEIN Kriterium für die eigene Schulwahl ist.
    Unsere Tochter ist dann auch als einzige ihrer Grundschule (2zügig) zu einem Gymnasium gewechselt (2 Jungen zum anderen hier im Ort, das war für sie aber irrelevant, ihre Freundinnen gingen zur Gesamtschule oder Realschule), sie kannte niemanden in ihrem neuen Jahrgang.
    Das war durchaus nicht leicht für sie, vor allem im Vorfeld, in der letzten Phase der 4. Klasse und während der Sommerferien, als es dann losging, ging es aber.
    Sie hat wirklich schnell Anschluss gefunden, wir haben sie nat. auch unterstützt, sie ermuntert Kinder zu uns einzuladen, sich zu verabreden, haben sie bei Bedarf gefahren usw..
    Da würde ich wirklich darauf vertrauen, dass sich unter den 30 neuen Klassenkameraden "nette Kinder" befinden, mit denen man sich anfreunden kann.

    An eurer Stelle würde ich mich ganz klar fürs Gymnasium entscheiden.
    Nebellicht gefällt dies
    Tanja
    http://foto.arcor-online.net/palb/alben/47/792647/120_6165633137633961.jpg

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