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Thema: Depressive Verstimmungen im Zyklus

  1. #1
    Avatar von Hubschrabschrab
    Hubschrabschrab ist offline not quite new
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    Standard Depressive Verstimmungen im Zyklus

    Hallo zusammen,

    vielleicht erkennt sich hier jemand in meinem Problem wieder und kann mir evtl. sagen wie er dagegen vorgegangen ist.

    Ich merke -verstärkt in den letzten 2 Jahren- dass ich immer um den Eisprung und vor bzw. während meiner Periode an depressiven Verstimmungen leide.

    Inzwischen so schlimm, dass das keinem Mitglied meiner Familie (mich eingeschlossen) mehr Spaß macht.

    Ich habe schlechte Laune, könnte wegen Kleinigkeiten spontan losheulen, schlafe schlecht und spiele Gedankenspiele die meine Laune noch weiter sinken lassen. Ich fühle mich dann generell schlecht behandelt (werde ich nicht), schnell zurückgesetzt (objektiv betrachtet auch falsch) und nehme einfach alles furchtbar persönlich (und wenn die Farbe meines Regenschirms kritisiert wird!)

    Es hat etwas gedauert bis ich das mit dem Zyklus in Zusammenhang bringen konnte. Darauf angesprochen hat mir meine Frauenärztin Mönchspfeffer verschrieben.

    Ich merke auch nach 5 Monaten keine Verbesserung - und langsam komme ich (und auch mein Mann) an meine Grenzen.

    Hat das schon mal jemand durch?
    Was habt ihr dagegen gemacht?

  2. #2
    Avatar von WhiseWoman
    WhiseWoman ist offline Es werde Licht.
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    Standard Re: Depressive Verstimmungen im Zyklus

    Zitat Zitat von Hubschrabschrab Beitrag anzeigen
    Hallo zusammen,

    vielleicht erkennt sich hier jemand in meinem Problem wieder und kann mir evtl. sagen wie er dagegen vorgegangen ist.

    Ich merke -verstärkt in den letzten 2 Jahren- dass ich immer um den Eisprung und vor bzw. während meiner Periode an depressiven Verstimmungen leide.

    Inzwischen so schlimm, dass das keinem Mitglied meiner Familie (mich eingeschlossen) mehr Spaß macht.

    Ich habe schlechte Laune, könnte wegen Kleinigkeiten spontan losheulen, schlafe schlecht und spiele Gedankenspiele die meine Laune noch weiter sinken lassen. Ich fühle mich dann generell schlecht behandelt (werde ich nicht), schnell zurückgesetzt (objektiv betrachtet auch falsch) und nehme einfach alles furchtbar persönlich (und wenn die Farbe meines Regenschirms kritisiert wird!)

    Es hat etwas gedauert bis ich das mit dem Zyklus in Zusammenhang bringen konnte. Darauf angesprochen hat mir meine Frauenärztin Mönchspfeffer verschrieben.

    Ich merke auch nach 5 Monaten keine Verbesserung - und langsam komme ich (und auch mein Mann) an meine Grenzen.

    Hat das schon mal jemand durch?
    Was habt ihr dagegen gemacht?
    Das ist nicht unnormal und auch nicht ungewöhnlich bei Frauen ab Ende 30 aufwärts. Die Ursache ist meist eine instabile zweite Zyklushälfte, die durch die nachlassende Gelbkörperfunktion zustande kommt. Es mangelt relativ an Gelbkörperhormon.

    5 Monate Mönchspfeffer? Absetzen. Wenn nach drei Monaten kein Effekt da ist, sollte man pflanzliche Arzneimittel wegen Unwirksamkeit wieder absetzen. Einen Versuch war's wert. Also geh wieder zu Deiner Frauenärztin und sage ihr, dass das nicht reicht.
    Нет худа без добра.

  3. #3
    Avatar von Hubschrabschrab
    Hubschrabschrab ist offline not quite new
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    Standard Re: Depressive Verstimmungen im Zyklus

    Zitat Zitat von WhiseWoman Beitrag anzeigen
    Das ist nicht unnormal und auch nicht ungewöhnlich bei Frauen ab Ende 30 aufwärts. Die Ursache ist meist eine instabile zweite Zyklushälfte, die durch die nachlassende Gelbkörperfunktion zustande kommt. Es mangelt relativ an Gelbkörperhormon.

    5 Monate Mönchspfeffer? Absetzen. Wenn nach drei Monaten kein Effekt da ist, sollte man pflanzliche Arzneimittel wegen Unwirksamkeit wieder absetzen. Einen Versuch war's wert. Also geh wieder zu Deiner Frauenärztin und sage ihr, dass das nicht reicht.
    Vielen Dank!

    Was wäre denn eine Alternative? Pille? Das würde ich eigentlich gerne vermeiden, weil ich nicht verhüten muss ...
    Prima - Sekunda - Tertia

  4. #4
    Avatar von WhiseWoman
    WhiseWoman ist offline Es werde Licht.
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    Standard Re: Depressive Verstimmungen im Zyklus

    Zitat Zitat von Hubschrabschrab Beitrag anzeigen
    Vielen Dank!

    Was wäre denn eine Alternative? Pille? Das würde ich eigentlich gerne vermeiden, weil ich nicht verhüten muss ...
    Frag bitte Deine Ärztin. Hormontherapie und Pille sind nicht das Gleiche. Den Rest erklärt Dir hoffentlich die Ärztin Deines Vertrauens in der ganz realen Welt.
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    Нет худа без добра.

  5. #5
    tigger ist offline Poweruser
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    Standard Re: Depressive Verstimmungen im Zyklus

    Zitat Zitat von Hubschrabschrab Beitrag anzeigen

    Hat das schon mal jemand durch?
    Was habt ihr dagegen gemacht?
    Ja und nachdem nichts wirklich dauerhaft hilft, habe ich inzwischen gelernt, es kommen zu sehen und mantramäßig zu sagen:
    Halt den Ball flach, Du bekommst nur demnächst Deine Periode, guck in den Kalender, erinnere Dich, steigere Dich nicht rein, es sind NUR die Hormone.

    MIR hilft es inzwischen wirklich, wenn ich immer dann, wenn ich meinen Mann grad an die Wand tackern möchte, an den Kalender denke. Alleine das reicht inzwischen, mich zu beruhigen. Ich muss dann grinsen, denke an div. Scenen in Filmen, in denen sich Frauen gar furchtbar peinlich aufführen und das führt dann dazu, dass ich es schaffe, mich nicht ebenso aufzuführen.

    Notfalls mal eben Joggen gehen, um den Dampf abzulassen.
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  6. #6
    Avatar von Hubschrabschrab
    Hubschrabschrab ist offline not quite new
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    Standard Re: Depressive Verstimmungen im Zyklus

    Zitat Zitat von tigger Beitrag anzeigen
    Ja und nachdem nichts wirklich dauerhaft hilft, habe ich inzwischen gelernt, es kommen zu sehen und mantramäßig zu sagen:
    Halt den Ball flach, Du bekommst nur demnächst Deine Periode, guck in den Kalender, erinnere Dich, steigere Dich nicht rein, es sind NUR die Hormone.

    MIR hilft es inzwischen wirklich, wenn ich immer dann, wenn ich meinen Mann grad an die Wand tackern möchte, an den Kalender denke. Alleine das reicht inzwischen, mich zu beruhigen. Ich muss dann grinsen, denke an div. Scenen in Filmen, in denen sich Frauen gar furchtbar peinlich aufführen und das führt dann dazu, dass ich es schaffe, mich nicht ebenso aufzuführen.

    Notfalls mal eben Joggen gehen, um den Dampf abzulassen.
    Mir macht Angst, dass ich das evtl. noch 15 - 20 Jahre vor mir habe
    Prima - Sekunda - Tertia

  7. #7
    Thriller Queen ist offline nicht Standard
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    Standard Re: Depressive Verstimmungen im Zyklus

    Zitat Zitat von Hubschrabschrab Beitrag anzeigen
    Mir macht Angst, dass ich das evtl. noch 15 - 20 Jahre vor mir habe
    Mir gehts derzeit ähnlich, ich hab das auch immer kurz vor der Periode, da könnt ich alle an die Wand tackern die nicht sofort das tun was ich sage, ich bekomm nen Putzwahn und werd seeeehr launisch wenn jemand seine Tasse nicht gleich wegräumt, aber mein Mann weiss damit umzugehen und ich nehme mich soweit möglich zurück.
    Nichts geschieht ohne Grund.

    Alle Menschen machen mich glücklich.
    Die einen wenn sie den Raum betreten, die anderen wenn sie ihn wieder verlassen!

  8. #8
    Avatar von Hubschrabschrab
    Hubschrabschrab ist offline not quite new
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    Standard Re: Depressive Verstimmungen im Zyklus

    Zitat Zitat von Thriller Queen Beitrag anzeigen
    Mir gehts derzeit ähnlich, ich hab das auch immer kurz vor der Periode, da könnt ich alle an die Wand tackern die nicht sofort das tun was ich sage, ich bekomm nen Putzwahn und werd seeeehr launisch wenn jemand seine Tasse nicht gleich wegräumt, aber mein Mann weiss damit umzugehen und ich nehme mich soweit möglich zurück.
    Ich hab das zwei Mal im Monat.
    Um den Eisprung und um die Periode.

    Und ich kriege dann (und wirklich nur dann!) tlw. auch richtige Eifersuchtsanfälle und daraus resultierende Gedankenspiele.
    Und dann hat mein Mann vermutlich nur nicht innerhalb von 2 Minuten auf eine WhatsApp reagiert.

    Ich glaube mit einmal im Monat könnten wir beide besser umgehen...
    Prima - Sekunda - Tertia

  9. #9
    Thriller Queen ist offline nicht Standard
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    Standard Re: Depressive Verstimmungen im Zyklus

    Zitat Zitat von Hubschrabschrab Beitrag anzeigen
    Ich hab das zwei Mal im Monat.
    Um den Eisprung und um die Periode.

    Und ich kriege dann (und wirklich nur dann!) tlw. auch richtige Eifersuchtsanfälle und daraus resultierende Gedankenspiele.
    Und dann hat mein Mann vermutlich nur nicht innerhalb von 2 Minuten auf eine WhatsApp reagiert.

    Ich glaube mit einmal im Monat könnten wir beide besser umgehen...

    Mir hilfts dass ich ja weiss, es ist nur ne Sache von 3-4 Tagen und dann gehts wieder normal. Mein Hirn
    Nichts geschieht ohne Grund.

    Alle Menschen machen mich glücklich.
    Die einen wenn sie den Raum betreten, die anderen wenn sie ihn wieder verlassen!

  10. #10
    Avatar von Vertigo
    Vertigo ist gerade online buntes etwas
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    Standard Re: Depressive Verstimmungen im Zyklus

    Zitat Zitat von Hubschrabschrab Beitrag anzeigen
    Hallo zusammen,

    vielleicht erkennt sich hier jemand in meinem Problem wieder und kann mir evtl. sagen wie er dagegen vorgegangen ist.

    Ich merke -verstärkt in den letzten 2 Jahren- dass ich immer um den Eisprung und vor bzw. während meiner Periode an depressiven Verstimmungen leide.

    Inzwischen so schlimm, dass das keinem Mitglied meiner Familie (mich eingeschlossen) mehr Spaß macht.

    Ich habe schlechte Laune, könnte wegen Kleinigkeiten spontan losheulen, schlafe schlecht und spiele Gedankenspiele die meine Laune noch weiter sinken lassen. Ich fühle mich dann generell schlecht behandelt (werde ich nicht), schnell zurückgesetzt (objektiv betrachtet auch falsch) und nehme einfach alles furchtbar persönlich (und wenn die Farbe meines Regenschirms kritisiert wird!)

    Es hat etwas gedauert bis ich das mit dem Zyklus in Zusammenhang bringen konnte. Darauf angesprochen hat mir meine Frauenärztin Mönchspfeffer verschrieben.

    Ich merke auch nach 5 Monaten keine Verbesserung - und langsam komme ich (und auch mein Mann) an meine Grenzen.

    Hat das schon mal jemand durch?
    Was habt ihr dagegen gemacht?
    Eine Lösung hab ich bisher nicht, möchte Dir nur sagen, dass Du damit nicht alleine bist. Das ist wirklich sehr belastend, mir hilft da auch keine rationale Einsicht. Und wenn es mir nach 2-3 Tagen besser geht, bekomme ich Migräne

    Hormone wurden bei mir bis zum Erbrechen untersucht, da lässt sich rein gar nichts finden. Da es bei mir kurz vor dem ES genauso ist wie vor der Mens, bringe ich es eher mit dem Östrogenabfall in Verbindung als mit dem Progesteron.
    Pille hat, sofern durchgenommen, zumindest eine Weile geholfen, ist für mich leider keine Dauerlösung.

    Hormonstatus machen lassen ist aber definitiv sinnvoll.

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