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  • 1 Post By caracho

Thema: Gallen-op?

  1. #1
    schifffahrt ist offline dauermüde
    Registriert seit
    08.07.2015
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    139

    Standard Gallen-op?

    Hallo
    Ich habe bereits seit 4 Wochen Appetitlosigkeit und Übelkeit, war deshalb jetzt eine Woche im Krankenhaus, wo eine Fructoseintoleranz festgestellt wurde.
    Organisch ist soweit alles ok, bis auf meine Gallensteine. Einer ist 3 cm groß und dazu kommen noch einige kleine Steine.

    Koliken hatte ich deshalb noch keine. Nur diese unsägliche Übelkeit und Appetitlosigkeit, bei fettigem Essen auch flüssiger Stuhlgang Meine Mutter hatte damals gleiche Beschwerden, Op folgte deshalb.

    Am Dienstag habe ich deshalb ein Gespräch zwecks einer Op.
    Hat jemand von euch schon Erfahrungen damit gemacht?

    Ehrlich gesagt bin ich ein kleiner Schisser, wenn es um Operationen geht, vor allem die Narkose macht mir Angst. Nun weiß ich nicht, ob ich mich direkt operieren lassen soll, oder noch abwarten soll.

    Über einige Anregungen wäre ich sehr dankbar

  2. #2
    Gast

    Standard Re: Gallen-op?

    Ich hatte innerhalb von 2 Wochen 5 schlimme Koliken und dann war klar, dass die rauskommt. Ich dachte ich würde sterben. Kinderkriegen war ein Klacks dagegen. Deine Symptome passen mir nicht alle ausschließlich zur Galle.

    Aber die OP war das beste was ich tun konnte. Keine Beschwerden hinterher etc, auch fettiges essen geht noch.
    War minimalinvasiv. Lag nur 3 Tage im KH und insg. Eine Woche krank geschrieben.

  3. #3
    bernadette ist offline Legende
    Registriert seit
    25.06.2004
    Beiträge
    14.844

    Standard Re: Gallen-op?

    mein mann hatte letztes jahr eine gallen-op, nachdem er sich jahrelang (mind. 10) mit undefinierbaren schmerzen nach gewissem fettreichem/fleischlastigem essen rumschlug. einmal war es so schlimm, dass ich ihn ins krankenhaus brachte. laienmäßig hatten wir von anfang an auf die galle getippt, aber damals sagte uns die behandelnde ärztin, das könne keine gallenkolik sein, da müsse er sich vor schmerzen auf dem boden wälzen. tja, konnte sie halt die schmerzgrenze meines mannes nicht abschätzen. letztes jahr blieben die komplikationen nach einem anfall bestehen, daher ging er hier zum arzt. das blutbild zeigte klar erhöhte leberwerte. nach der op sagte der arzt, mein mann hätte ruhig schon vor ein paar jahren kommen können, 2 der steine hat er endoskopisch fast nicht rausgekriegt. mein mann hasst alles, was mit kranksein zu tun hat, aber über die op ist er regelrecht dankbar. er war 3 tage im kh, hat insg. 4 tage nicht gearbeitet. er hat keinerlei beschwerden mehr seitdem. vielleicht haben deine gallensteine eine andere symptomatik, aber wenn du mal eine gallenkolik hattest, wirst du wahrscheinlich eine op nicht mehr in frage stellen.

    Zitat Zitat von schifffahrt Beitrag anzeigen
    Hallo
    Ich habe bereits seit 4 Wochen Appetitlosigkeit und Übelkeit, war deshalb jetzt eine Woche im Krankenhaus, wo eine Fructoseintoleranz festgestellt wurde.
    Organisch ist soweit alles ok, bis auf meine Gallensteine. Einer ist 3 cm groß und dazu kommen noch einige kleine Steine.

    Koliken hatte ich deshalb noch keine. Nur diese unsägliche Übelkeit und Appetitlosigkeit, bei fettigem Essen auch flüssiger Stuhlgang Meine Mutter hatte damals gleiche Beschwerden, Op folgte deshalb.

    Am Dienstag habe ich deshalb ein Gespräch zwecks einer Op.
    Hat jemand von euch schon Erfahrungen damit gemacht?

    Ehrlich gesagt bin ich ein kleiner Schisser, wenn es um Operationen geht, vor allem die Narkose macht mir Angst. Nun weiß ich nicht, ob ich mich direkt operieren lassen soll, oder noch abwarten soll.

    Über einige Anregungen wäre ich sehr dankbar

  4. #4
    Gast

    Standard Re: Gallen-op?

    Ich hatte ähnlich wie Talpa in kurzer Zeit 5 starke Koliken. War ne heftige Zeit. Problem wenn man's verschleppt kann sein, dass die Bauchspeicheldrüse in Mitleidenschaft gezogen wird und das ist so ziemlich das schlimmste, was passieren kann. Daher rate ich eher zur OP.

    Die Narkose war kein Problem. Ich habe aber auch keine relevanten Allergien und habe das bisher immer gut vertragen. Nach der OP halt sofort aufstehen und laufen, laufen, laufen. Nach 2 Wochen war ich wieder fit und fühlte mich wie ein junges Reh im Frühlingswald! Die OP wird endoskopisch gemacht und hinterlässt keine großen Narben.

  5. #5
    Avatar von xantippe
    xantippe ist offline Vorsicht Zicke!
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    20.01.2006
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    35.953

    Standard Re: Gallen-op?

    Zitat Zitat von bernadette Beitrag anzeigen
    mein mann hatte letztes jahr eine gallen-op, nachdem er sich jahrelang (mind. 10) mit undefinierbaren schmerzen nach gewissem fettreichem/fleischlastigem essen rumschlug. einmal war es so schlimm, dass ich ihn ins krankenhaus brachte. laienmäßig hatten wir von anfang an auf die galle getippt, aber damals sagte uns die behandelnde ärztin, das könne keine gallenkolik sein, da müsse er sich vor schmerzen auf dem boden wälzen. tja, konnte sie halt die schmerzgrenze meines mannes nicht abschätzen. letztes jahr blieben die komplikationen nach einem anfall bestehen, daher ging er hier zum arzt. das blutbild zeigte klar erhöhte leberwerte. nach der op sagte der arzt, mein mann hätte ruhig schon vor ein paar jahren kommen können, 2 der steine hat er endoskopisch fast nicht rausgekriegt. mein mann hasst alles, was mit kranksein zu tun hat, aber über die op ist er regelrecht dankbar. er war 3 tage im kh, hat insg. 4 tage nicht gearbeitet. er hat keinerlei beschwerden mehr seitdem. vielleicht haben deine gallensteine eine andere symptomatik, aber wenn du mal eine gallenkolik hattest, wirst du wahrscheinlich eine op nicht mehr in frage stellen.


    Tolle Ärztin bei mir war es genau umgekehrt: Ich hatte Schmerzen, aber eher im Brustraum und bekam schlecht Luft. Die Ärztin tippte (nachdem das EKG unauffällig war) sofort auf Galle und da meinte ich noch, dass ich das nicht glaube, weil ich zwar Schmerzen habe, aber nicht sooo schlimm, dass ich mich schreiend krümme. Sie meinte nur, dass es Koliken unterschiedlicher Intensität gibt und dass auch jeder Mensch Schmerzen anders empfindet. Sie hatte übrigens recht, mehrere große Steine in der Gallenblase. Die OP danach war easy und völlig komplikationslos. Nach einer Woche war ich wieder bei der Arbeit.

  6. #6
    Lleanora ist offline Legende
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    02.07.2005
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    21.764

    Standard Re: Gallen-op?


  7. #7
    Gast

    Standard Re: Gallen-op?

    Kann mich nur anschließen und würde es machen lassen.
    Vor der Narkose muss man heute keine Angst mehr haben. Wen alles gut läuft dauert so eine Op nicht lange und die Narkose wird auch nicht so tief gelegt. Man wacht eigentlich relativ schnell wieder auf .
    Thori

  8. #8
    schifffahrt ist offline dauermüde
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    139

    Standard Re: Gallen-op?

    Vielen Dank schon mal für alle Erfahrungen und Einschätzungen!
    Ich habe am Dienstag einen Termin zum Op-Gespräch mit dem Chirurgen.
    Bis dahin habe ich noch ein Gespräch mit dem Hausarzt und somit eine weitere Einschätzung

  9. #9
    caracho ist offline Thermomix-Fan
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    Standard Re: Gallen-op?

    Zitat Zitat von xantippe Beitrag anzeigen
    Tolle Ärztin bei mir war es genau umgekehrt: Ich hatte Schmerzen, aber eher im Brustraum und bekam schlecht Luft. Die Ärztin tippte (nachdem das EKG unauffällig war) sofort auf Galle und da meinte ich noch, dass ich das nicht glaube, weil ich zwar Schmerzen habe, aber nicht sooo schlimm, dass ich mich schreiend krümme. Sie meinte nur, dass es Koliken unterschiedlicher Intensität gibt und dass auch jeder Mensch Schmerzen anders empfindet. Sie hatte übrigens recht, mehrere große Steine in der Gallenblase. Die OP danach war easy und völlig komplikationslos. Nach einer Woche war ich wieder bei der Arbeit.
    Und ich hatte Schmerzen im Rücken während der Gallenkolik, also hab ich gar nicht an Galle gedacht.
    Und als die raus war, die olle Blase, da hatte ich plötzlich die latenten Rückenschmerzen, die ich schon jahrelang hatte und auf mein Alter geschoben hatte, nicht mehr.
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    Tonnerre

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