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Thema: Einseitiger Kinderwunsch- mal wieder

  1. #121
    Avatar von Ampelfrau
    Ampelfrau ist offline Traumjobinhaberin

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    Standard Re: Einseitiger Kinderwunsch- mal wieder

    Zitat Zitat von Matchstick Beitrag anzeigen
    Wir verdienen 50/50
    Und der Wegfall eines Kredites wird unsere Fix-Kosten nächstes Jahr erheblich reduzieren.
    Wie gesagt, rein finanziell wäre nicht nur ein viertes, sondern sogar ein fünftes Kind bei uns drin.
    Trotzdem wäre ich schon bei Kind 4 weg.
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  2. #122
    MostlyHarmless ist offline Irdisch

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    Standard Re: Einseitiger Kinderwunsch- mal wieder

    Zitat Zitat von rastamamma Beitrag anzeigen
    Das ist doch genausowenig ein "Argument" wie "ich will wieder von vorne anfangen". Es braucht da auch keine Agrumente (eh klar).
    Argument trifts auch nicht wirklich. es ist eben nichts, worüber man "streiten" kann. Es ist nichts was man berechnen kann ( zuwenig Geld? Stimmt nicht, ich habs ausgerechnet! Kein Platz? Wir können anbauen!), Es ist auf einer ganz anderen Ebene und wenn es einer ernst meint, nicht verhandelbar. Und nachdem es keine halben Kinder gibt, auf die man sich einigen kann...
    cosima gefällt dies

  3. #123
    Matchstick ist offline Stranger

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    Standard Re: Einseitiger Kinderwunsch- mal wieder

    Zitat Zitat von Ampelfrau Beitrag anzeigen
    Wie gesagt, rein finanziell wäre nicht nur ein viertes, sondern sogar ein fünftes Kind bei uns drin.
    Trotzdem wäre ich schon bei Kind 4 weg.
    Ich habe nur auf Cosimas Frage geantwortet. Es gibt halt einfach rationale Argumente und emotionale. Die rationalen wie Finanzen und Platz, darüber kann man reden und Lösungen finden. Emotionale kann man nicht weg diskutieren. Das ist mir klar. Und wenn ich Dich höre könntest Du glatt die verlorene Zwillingsschwester meines Mannes sein 😉

  4. #124
    rastamamma ist offline Urgestein

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    Standard Re: Einseitiger Kinderwunsch- mal wieder

    Zitat Zitat von MostlyHarmless Beitrag anzeigen
    Argument trifts auch nicht wirklich. es ist eben nichts, worüber man "streiten" kann. Es ist nichts was man berechnen kann ( zuwenig Geld? Stimmt nicht, ich habs ausgerechnet! Kein Platz? Wir können anbauen!), Es ist auf einer ganz anderen Ebene und wenn es einer ernst meint, nicht verhandelbar. Und nachdem es keine halben Kinder gibt, auf die man sich einigen kann...
    Ich sage ja, das ist ein Riesenproblem und eine absoute Belastungsprobe für eine Beziehung.

  5. #125
    Matchstick ist offline Stranger

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    Standard Re: Einseitiger Kinderwunsch- mal wieder

    Zitat Zitat von MostlyHarmless Beitrag anzeigen
    Argument trifts auch nicht wirklich. es ist eben nichts, worüber man "streiten" kann. Es ist nichts was man berechnen kann ( zuwenig Geld? Stimmt nicht, ich habs ausgerechnet! Kein Platz? Wir können anbauen!), Es ist auf einer ganz anderen Ebene und wenn es einer ernst meint, nicht verhandelbar. Und nachdem es keine halben Kinder gibt, auf die man sich einigen kann...
    Genauso ist es. Aber man darf dann schon auch Enttäuschung auf dieser Ebene empfinden. Und Trauer, dass man etwas loslassen soll, was man sich so sehr wünscht. Man muss das Ganze doch verarbeiten. Genauso wie man ein deutliches Nein nicht weg argumentieren kann geht das mit einem vollkommen überzeugten Ja.

  6. #126
    Nelami ist offline Member

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    Standard Re: Einseitiger Kinderwunsch- mal wieder

    Zitat Zitat von Löwenohr Beitrag anzeigen
    Hallo zusammen,

    Ich habe schon einige Threads zum Thema einseitiger Kinderwunsch gelesen, aber eigentlich keinen der damit ausging, dass der "wünschende" Partner sich halt abfinden musste, und wie, daher mach ich das jetzt selbst und würde mich über Antworten freuen.

    Zu uns, ich war schon immer "Groß"familienmensch, habe selbst 4 Geschwister, hab das immer genossen und wollte das selbst auch so ähnlich- 3 oder mehr. Mein Mann wollte mindestens 2, undl
    nach dem 2. sollte eigentlich ein Nesthäkchen mit einigen Jahren Abstand kommen.
    Mein Mann hatte aber Phasen, mal hat er von vier Kindern gesprochen, während einer beruflich stressigen Phase wollte er auch eine Zeit lang nicht mehr und sagte, er lässt sich sterilisieren (hab da kein großes Thema drum gemacht war ja zu dem Zeitpunkt kein Thema), später wollte er dann wieder.

    Seit 3 Jahren (!) rückt das Thema wieder in den Vordergrund. Zunächst als rantasten- ich hatte beruflich das erreicht, was ich vor-Nesthäkchen erreichen wollte, er aber war beruflich oft die ganze Woche unterwegs, und wollte einen Neuanfang. Wir haben das Thema also um 1 Jahr vertagt (grundsätzlich war er aber eher dafür), er hat sein Jobangebot angenommen, wir sind umgezogen.. und seit ca. anderthalb Jahren ist es immer wieder Thema und auch -leider- Streit, was größtenteils an mir liegt. Ich bin sonst eher besonnen und rational, aber bei dem Thema irgendwie nicht.
    Er will zwar im Prinzip über alles reden können, aber eben nicht streiten.

    Das Beknackte ist- er ist eigentlich gar nicht dagegen, sagt er, Geld, Platz, Arbeit, es spricht nichts dagegen außer dass ich ihn so unter Druck setze.

    So haben wir das Thema also weiter vertagt, ich genieße bewusst unsere 2, er weiß es ja- der letzte Streit ist ein Jahr her, manchmal können wir ein bißchen drüber flapsen, aber weiter sind wir nicht...
    Er sagt, sonst sei unsere Ehe perfekt (seh ich auch so, wenn das Thema nicht wäre) er will nicht, dass ich unglücklich bin, wir hätten noch Zeit, er sagt wenn er soweit ist.. Aber auch, dass er mit unsern zweien glücklich ist und das freiwillig sein muss und er auf ewig der Böse wäre wenn nicht.

    Ich bin am Wochenende 37 geworden (mein Mann ist 41), unsere Älteste wird diese Woche 12 und ich merke, ich komme an eine Grenze, vielleicht nicht heute oder morgen, aber bald. Der Abstand ist so groß, ich kann mir das dann tatsächlich nicht mehr vorstellen (wörtlich gemeint). Ich hab vielleicht noch ein bißchen Luft altersmäßig, aber ich will mit 60 kein Schulkind mehr haben, und mein Mann ist da nah dran.
    Und, was soll sich jetzt noch ändern?(ein Satz der meinen Mann ärgert, aber ich kann es ja wirklich nicht ändern. Er hat ja recht, er muss es auch wollen und es gibt ja nur ja oder nein).

    Wie also kann ich das gut abschließen?

    Mit dem Thema Schwangerschaft, Geburt, Baby kann ich noch recht gut abschließen, es ist mehr das "Später", wenn das zu verstehen ist.

    Was dazu kommt, obwohl ich es selbst als Argument bescheuert finde- in unserem Umfeld wimmelt es von Familien mit drei oder mehr Kindern. Meine eine Schwester hat 5, meine beste Freundin hat 5, die meisten meiner Freundinnen, in den Klassen meiner Kinder, in der Nachbarschaft 3 oder 4. Selbst die meisten meiner Schulfreundinnen haben 3. Das müsste eigentlich egal sein, aber es gibt mir das Gefühl, dass 3 Kinder eigentlich ziemlich normal sind..
    Hallo,
    ich tue mich zugegeben etwas schwer damit, nachzuvollziehen, dass man nach 2 Kindern noch einen unerfüllten Kinderwunsch haben kann.
    Ich habe eine Tochter, die geplant und gewünscht war.
    Mir war aber schon immer klar dass ich nur ein Kind möchte.
    Mein Mann wusste das und hat sich trotzdem Hoffnung gemacht, dass ich es mir nochmal anders überlege.
    Das fing kurz nach der Geburt schon an.
    Aussagen wie: schau mal wie süß, willst du das nicht nochmal haben?
    Darauf bin ich nicht eingegangen und er hat es anfangs auch m.M nach eher gemacht um mich zu necken und vielleicht schon mal eine Tendenz zu erkennen, ob sich bei mir eine Änderung meiner Meinung abzeichnet.
    Als unsere Tochter dann drei Jahre alt war, wurden die Gespräche ernster, ich fühlte mich zunehmend unter Druck.
    Mein eindeutiges Nein schien er nicht akzeptieren zu können und hat mich auch nicht ernst genommen.
    Das fand ich richtig übel.
    Schließlich hat er mir auch vorgeworfen, dass ich meine Wünsche über seine stelle.
    Daraufhin habe ich gesagt, dass das doch wohl selbstverständlich ist dass man in erster Linie sich selbst treu bleiben muss.
    Ich hab ihm dann erklärt dass ein weiteres Kind einfach deshalb nicht in Frage kommt, weil ich mir absolut kein Kind mehr wünsche.
    Es hätte ebenso das Ende unserer Beziehung bedeutet, wenn ich noch ein Kind ihm zuliebe bekommen hätte und unglücklich gewesen wäre, wie mein Nein zu einem weiteren Kind.
    Unsere Ehe ist letzten Endes auch daran zerbrochen.
    Er hat mittlerweile eine neue Frau, aber keine weiteren Kinder .
    Ein Nein ist ein Nein. Dieser ständige Rechtfertigungszwang, dieses ständige Suchen nach rationalen Gründen für einen einfach nicht vorhandenen Wunsch, fand ich zermürbend und extrem destruktiv.
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  7. #127
    Avatar von Lolaluna
    Lolaluna ist offline Legende

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    Standard Re: Einseitiger Kinderwunsch- mal wieder

    Zitat Zitat von rastamamma Beitrag anzeigen
    Faszinierend, wie man das immer automatisch annimmt.
    Klar, die Mehrheit der Frauen bleibt mindestens ein Jahr zu Hause, manche länger und wiederum andere für immer. Dann trägt der Partner die finanzielle Hauptlast.
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  8. #128
    Avatar von Lolaluna
    Lolaluna ist offline Legende

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    Standard Re: Einseitiger Kinderwunsch- mal wieder

    Zitat Zitat von Ampelfrau Beitrag anzeigen
    Wie gesagt, rein finanziell wäre nicht nur ein viertes, sondern sogar ein fünftes Kind bei uns drin.
    Trotzdem wäre ich schon bei Kind 4 weg.
    Weil finanzielle Anforderungen nur ein Teil der Elternschaft darstellen. Ich war mir mit 32 Jahren sicher kein Kind mehr zu wollen, das haben viele nicht verstanden, aber ich wollte mich auf meinen Beruf konzentrieren und mein großes, selbstständig werdendes Kind genießen. So kam ich für manche Männer, die ich kennengelernte, nicht als Partnerin in Frage, was manchmal hart war. Aber es war die richtige Entscheidung für mich.
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  9. #129
    Avatar von Ampelfrau
    Ampelfrau ist offline Traumjobinhaberin

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    Standard Re: Einseitiger Kinderwunsch- mal wieder

    Zitat Zitat von Lolaluna Beitrag anzeigen
    Weil finanzielle Anforderungen nur ein Teil der Elternschaft darstellen. Ich war mir mit 32 Jahren sicher kein Kind mehr zu wollen, das haben viele nicht verstanden, aber ich wollte mich auf meinen Beruf konzentrieren und mein großes, selbstständig werdendes Kind genießen. So kam ich für manche Männer, die ich kennengelernte, nicht als Partnerin in Frage, was manchmal hart war. Aber es war die richtige Entscheidung für mich.
    Mir musst du das nicht sagen.
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  10. #130
    Avatar von Ampelfrau
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    Standard Re: Einseitiger Kinderwunsch- mal wieder

    Emotionale kann man nicht weg diskutieren. Das ist mir klar. Und wenn ich Dich höre könntest Du glatt die verlorene Zwillingsschwester meines Mannes sein
    Ja, aber das ist nunmal so. Ein (weiteres) Kind ist nunmal eine Lebensentscheidung, nichts, was nach 3 Jahren "überstanden" ist.
    Und Kinder merken auch, wenn sie von einem Elternteil nicht wirklich willkommen sind. In dem Fall kann ein Verzicht auch zum Vorteil des dann nicht geborenen Kindes sein.
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    Rot - Gelb - Grün

    Dante: Paradiso Canto II
    Musik: Van den Budenmayer/ Preisner


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