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Thema: Ein paar auf den Hintern haben noch keinem geschadet...

  1. #161
    Avatar von SofieAmundsen
    SofieAmundsen ist offline Urgestein

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    Standard Re: Ein paar auf den Hintern haben noch keinem geschadet...

    Zitat Zitat von phina Beitrag anzeigen
    Du bist sauer, wenn ein 2-jähriges nicht hört?

    Hm, ich bin ggf genervt, aber sauer bin ich in anderen Situationen.
    Ach, wieder so ein Definitionsding sauer - genervt- verärgert...was weiß ich. Ich bin nicht wütend, aber ggf. ärgerlich, sauer, genervt. Such die aus, was für dich passend erscheint.

    Aber ja, im übrigen ärgert es mich, nervt es mich...wenn ich einem Zweieinhalbjährigen freundlich erkläre, dass und warum nich gegen Glasscheiben gehämmert wird, Alternativen anbiete, dann trotzdem gehämmert wird UND auch noch geheult, wenn ich den Hammer wegnehme. ICH bin dann nicht in Trostlaune.

    Zitat Zitat von phina Beitrag anzeigen
    Und da hat das auch mehr mit mir, als mit dem Kind zu tun.
    Dann ist das bei dir so. Bei mir ist soziale Interaktion ein Wechselspiel, hat also stets mit min. zwei Beteiligten zu tun. Das Verhalten des einen bedingt i.d.R. das des anderen. Aber natürlich bin ich als Erwachsene deutlich eher in der Lage, mein Verhalten zu steuern. Deswegen haue ich dem Kind auch nicht auf die Finger, sondern nehme nur den Hammer weg.
    Dass mich generell das Gehämmere stört, wird wohl mit mir zu tun haben. Ich sehe da aber keine Notwendigkeit einer Intervention, ich kann dazu stehen, dass mich das stört.

    Zitat Zitat von phina Beitrag anzeigen
    Es kommt vor, dass ich nicht tröste, ja. Aber ich bin nicht stolz drauf und sehe das als authentische Reaktion an.
    Steht jetzt irgendwo, dass ich stolz bin ? Trösten tue ich, wenn ich Mitleid empfinde. Empfinde ich keins, ist der Trost aufgesetzt und unauthentisch. Kannst du aber gerne anders sehen.

    Und es ist nunmal so, dass sich mein Mitleid in Grenzen hält, wenn ein Kind, welches durchaus bereits ein gewisses kognitives Niveau erreicht hat (ich unterscheide da wie gesagt zwischen 8 Monaten und zweieinhalb), weint, weil eine einigermaßen natürliche Folge eingetreten ist (nämlich die Wegnahme eines Hammers nachdem der freundlichen Aufforderung damit nicht die Fische zu terrorisieren/das Aquarium zu zerstören... nicht Folge geleistet wird.) (Mich nervt übrigens in erster Linie das Geheule danach, nicht dass der Hammer nochmal ausprobiert wurde.)

    Ich bin darauf weder stolz noch gräme ich mich: es IST einfach so.

    Zitat Zitat von phina Beitrag anzeigen
    Denn ich WILL so eigentlich nicht reagieren. Denn sonst könnte ich ja auch einen Klaps als authentisch rechtfertigen.
    Ach so, wenn ich nicht in Trostäußerungen zerfließe ist das gleichbedeutend mit einem Klaps

    Authentisch hat für mich möglicherweise eine andere Bedeutung als für dich: es bedeutet nicht, dass ich jedwede Gefühlsregung zum Schaden anderer auslebe, sondern dass ich keine Gefühle vortäusche, die ich nicht habe.


    Zitat Zitat von phina Beitrag anzeigen
    Dass ein Kleinkind nicht getröstet werden will, ist nochmal eine andere Sache. Aber auch da wende ich mich nicht ab.
    Ich bin dann einfach ganz normal und mache das, was ich ohnehin mache, einfach weiter. Ich spreche mit dem Kind, es darf mit mir sprechen, es darf helfen...ich bin nur schlicht nicht in der Stimmung zu sagen "Och Mönsch, das ist ja jetzt echt blöd, dass du nicht mehr mit dem Hammer hauen kannst...das verstehe ich ich, dass du da jetzt sauer/wütend/traurig... bist."

    Zitat Zitat von phina Beitrag anzeigen
    Das Kleinkind macht das ja alles nicht, weil es mich ärgern will, auch wenn es mich kognitiv verstehet. Sondern weil die Impulssteuerung das einfach noch nicht (regelmäßig) zulässt.

    Auch
    Also die Motive eines Kleinkindes sind sicherlich sehr vielfältig. Gestörte Impulskontrolle ist eins von mehreren. Es gibt auch Erwachsene, deren Impulssteuerung zuweilen kein angepasstes Verhalten zulässt. Die tröste ich dann auch nicht für die eingetretenen Folgen.
    Liebe Grüße

    Sofie

  2. #162
    JudyHopps Gast

    Standard Re: Ein paar auf den Hintern haben noch keinem geschadet...

    Zitat Zitat von rastamamma Beitrag anzeigen
    Die wurden strafrechtlich belangt, weil sie ihren Kindern mal auf den (Windel?)popo gehaut haben?

    Ich bin beeindruckt - und das meine ich echt ernst.

    Und damit keine Mißverständnisse aufkommen: Nein, ich schlage keine Kinder, auch keine kleinen, auch nicht auf die Hand oder auf den Po.
    Was genau beeindruckt dich daran? Dass Delikte wie Körperverletzung und Nötigung tatsächlich verfolgt und zur Anklage gebracht wurden?

  3. #163
    Avatar von salvadora
    salvadora ist offline Legende

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    Standard Re: Ein paar auf den Hintern haben noch keinem geschadet...

    Zitat Zitat von Froschn Beitrag anzeigen
    Was genau beeindruckt dich daran? Dass Delikte wie Körperverletzung und Nötigung tatsächlich verfolgt und zur Anklage gebracht wurden?
    Na, wenn die Opfer doch nur Kinder sind...*sarkasmusoff*

  4. #164
    Valrhona ist gerade online Poweruser

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    Standard Re: Ein paar auf den Hintern haben noch keinem geschadet...

    Zitat Zitat von Froschn Beitrag anzeigen
    Und dann hört dir das rotzfreche Kind sofort und dauerhaft zu? Erstaunlich! Meine Erfahrung mit dem Einsatz von körperlicher Gewalt sind da andere, aber du wirst es mir sicher gleich erklären.



    Ich halte es ja für charakterliche Schwäche, wenn man nur durch den Einsatz von Gewalt zu Erfolgen in der Lage ist.
    Das gehört zu den Dingen, die ich auch nicht verstehe. Die kleinste der Kinder, die ich betreue, neigt mit 5 noch zu Wutanfällen, in die sie sich richtig schön reinsteigert und die auch gut anderthalb Stunden dauern. Dabei tritt sie mit Vorliebe gegen die Haustür, so dass die Nachbarn sich beschweren. Helfen tut nichts, weshalb ich dann auch gerne mal völlig am Ende mit meinem Latein bin und auch mal den Impuls verspüre, am liebsten Gewalt anzuwenden, den ich zum Glück bisher immer kontrollieren kann (ich kann mir aber vorstellen, dass man das als Eltern nicht immer kann.
    Nur, was würde es bringen, ihr n Klaps zu verpassen? Ich glaube nicht, dass sie das groß interessieren würde, vermutlich würde es sie noch wütender machen und länger dauern, bis sie mit dem Geschrei aufhört.
    Alternativ müsste ich so doll zu schlagen, dass es ihr wirklich richtig wehtut, dann würde sie vielleicht aufhören. Aber ganz im Ernst, das kann doch wirklich niemand wollen?
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  5. #165
    Avatar von DasUpfel
    DasUpfel ist offline Indoor-Germanin

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    Standard Re: Ein paar auf den Hintern haben noch keinem geschadet...

    Zitat Zitat von coffeemocca2 Beitrag anzeigen
    Wenn du meinst. Ich bin anders erzogen worden und froh drüber.
    Dieses Geflenne um nichts bringt einen nicht weiter.
    Das Leben ist kein ponyhof. Kein Wunder, dass so viele versagen heutzutage.
    Denkfehler.

    Trösten bedeutet ja nicht, dass der Grund zum Flennen abgestellt wird. Das Kind muss immer noch damit fertig werden, dass 'es' nicht so läuft wie es das will.
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  6. #166
    Avatar von DasUpfel
    DasUpfel ist offline Indoor-Germanin

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    Standard Re: Ein paar auf den Hintern haben noch keinem geschadet...

    Zitat Zitat von salvadora Beitrag anzeigen
    Das Forum entwickelt bei jedem User andere Macken. Ein Paradebeispiel wie man Projekte nicht aufziehen sollte
    Halb Off topic: Hat noch jemand das Problem, dass die Umlaute in Benutzernamen nicht mehr richtig angezeigt werden?
    Ja. Seit der letzten Umstellung, nach der viele gar nicht mehr ins Forum kamen.

    Ich dachte aber bisher, die Namen wären so, weil neu registriert

  7. #167
    cosima ist gerade online Urgestein

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    Standard Re: Ein paar auf den Hintern haben noch keinem geschadet...

    Zitat Zitat von Valrhona Beitrag anzeigen
    Das gehört zu den Dingen, die ich auch nicht verstehe. Die kleinste der Kinder, die ich betreue, neigt mit 5 noch zu Wutanfällen, in die sie sich richtig schön reinsteigert und die auch gut anderthalb Stunden dauern. Dabei tritt sie mit Vorliebe gegen die Haustür, so dass die Nachbarn sich beschweren. Helfen tut nichts, weshalb ich dann auch gerne mal völlig am Ende mit meinem Latein bin und auch mal den Impuls verspüre, am liebsten Gewalt anzuwenden, den ich zum Glück bisher immer kontrollieren kann (ich kann mir aber vorstellen, dass man das als Eltern nicht immer kann.
    Nur, was würde es bringen, ihr n Klaps zu verpassen? Ich glaube nicht, dass sie das groß interessieren würde, vermutlich würde es sie noch wütender machen und länger dauern, bis sie mit dem Geschrei aufhört.
    Alternativ müsste ich so doll zu schlagen, dass es ihr wirklich richtig wehtut, dann würde sie vielleicht aufhören. Aber ganz im Ernst, das kann doch wirklich niemand wollen?
    also ich würde nicht zulassen dass ein 5-jähriges Kind bei Wutanfällen immer wieder stundenlang so gegen die Haustür wummert dass die Nachbarn sich beschweren.
    Das geht einfach nicht.

    Und ja, da würde ich das Kind wegholen, notfalls unterm Arm klemmen und in sein Zimmer verfrachten. Ja, auch das ist streng genommen eine Form von Gewalt, aber alles geht nicht.
    Mit einem 5-jährigen kann man soweit reden nach dem Wutanfall dass man erklärt warum das nicht geht, gemeinsam rausfindet was sooo wütend gemacht hat und vielleicht Lösungswege anbietet um aus der Wut zu kommen oder sie zu kanalisieren (auf ein Kissen schlagen statt an die Haustür treten z.B.)
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  8. #168
    coffeemocca2 ist offline old hand

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    Standard Re: Ein paar auf den Hintern haben noch keinem geschadet...

    Zitat Zitat von Valrhona Beitrag anzeigen
    Das gehört zu den Dingen, die ich auch nicht verstehe. Die kleinste der Kinder, die ich betreue, neigt mit 5 noch zu Wutanfällen, in die sie sich richtig schön reinsteigert und die auch gut anderthalb Stunden dauern. Dabei tritt sie mit Vorliebe gegen die Haustür, so dass die Nachbarn sich beschweren. Helfen tut nichts, weshalb ich dann auch gerne mal völlig am Ende mit meinem Latein bin und auch mal den Impuls verspüre, am liebsten Gewalt anzuwenden, den ich zum Glück bisher immer kontrollieren kann (ich kann mir aber vorstellen, dass man das als Eltern nicht immer kann.
    Nur, was würde es bringen, ihr n Klaps zu verpassen? Ich glaube nicht, dass sie das groß interessieren würde, vermutlich würde es sie noch wütender machen und länger dauern, bis sie mit dem Geschrei aufhört.
    Alternativ müsste ich so doll zu schlagen, dass es ihr wirklich richtig wehtut, dann würde sie vielleicht aufhören. Aber ganz im Ernst, das kann doch wirklich niemand wollen?
    Meine 5 jährige würde gesichert nicht eine ganze Zeit lang an die Tür treten.
    Da wäre ich schon längst dazwischen .

  9. #169
    Valrhona ist gerade online Poweruser

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    Standard Re: Ein paar auf den Hintern haben noch keinem geschadet...

    Zitat Zitat von Froschn Beitrag anzeigen
    Und dann hört dir das rotzfreche Kind sofort und dauerhaft zu? Erstaunlich! Meine Erfahrung mit dem Einsatz von körperlicher Gewalt sind da andere, aber du wirst es mir sicher gleich erklären.



    Ich halte es ja für charakterliche Schwäche, wenn man nur durch den Einsatz von Gewalt zu Erfolgen in der Lage ist.
    Zitat Zitat von cosima Beitrag anzeigen
    also ich würde nicht zulassen dass ein 5-jähriges Kind bei Wutanfällen immer wieder stundenlang so gegen die Haustür wummert dass die Nachbarn sich beschweren.
    Das geht einfach nicht.

    Und ja, da würde ich das Kind wegholen, notfalls unterm Arm klemmen und in sein Zimmer verfrachten. Ja, auch das ist streng genommen eine Form von Gewalt, aber alles geht nicht.
    Mit einem 5-jährigen kann man soweit reden nach dem Wutanfall dass man erklärt warum das nicht geht, gemeinsam rausfindet was sooo wütend gemacht hat und vielleicht Lösungswege anbietet um aus der Wut zu kommen oder sie zu kanalisieren (auf ein Kissen schlagen statt an die Haustür treten z.B.)
    Jo, ich weiß das alles. Wenn ich sie wegtrage, läuft sie wieder hin und macht weiter. Wegtragen und festhalten hatte ich auch schon, dann tritt und schlägt sie mich und steigert sich immer weiter rein (außerdem ist sie ziemlich groß und kräftig, ich muss mich dabei echt anstrengen und es kommt mir ziemlich gewalttätig vor, meistens mach ich das aber trotzdem), wenn ich mich vor die Tür setze, tritt sie ebenfalls mich. Ich habe schon oft mit ihr drüber gesprochen, ihr erklärt, dass sie wütend und traurig sein darf, aber das anders äußern muss, konkrete Vorschläge gemacht und so weiter. In der Situation kann sie dann nichts davon umsetzen und ich ihr nicht helfen, weil jede Reaktion von mir zu einer Steigerung der Wut führt.

  10. #170
    JudyHopps Gast

    Standard Re: Ein paar auf den Hintern haben noch keinem geschadet...

    Zitat Zitat von coffeemocca2 Beitrag anzeigen
    Musst du nun zu Beleidigungen greifen? Na dann..
    Besser das als eine verweichlichte Lesbe.
    Feststellung, Beleidigung... und das Wort verweichlicht aus deinem Mund ist doch glatt ne Auszeichnung. Ich glaube, niemand bei Verstand würde ausgerechnet cosima als verweichlicht bezeichnen

    Ist doch ok, dass du zu deinen emotionalen Unzulänglichkeiten stehst, das aber als besondere Qualität zu bezeichnen, zeugt von einem ganz eigenen Humor. Ich nenne das armselig, du tust mir von Herzen leid.
    Melonenbaum gefällt dies

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