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Thema: Bäckerei Verkäuferin mit Kopftuch

  1. #551
    Avatar von Pippi27
    Pippi27 ist gerade online Bibbi siemazwanzich

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    Standard Re: Bäckerei Verkäuferin mit Kopftuch

    Zitat Zitat von Fimbrethil Beitrag anzeigen

  2. #552
    Foxlady Gast

    Standard Re: Bäckerei Verkäuferin mit Kopftuch

    Zitat Zitat von coffeemocca2 Beitrag anzeigen
    Hier siehst du sehr selten jemanden mit Kopftuch !
    In dem Viertel, in dem ich wohne.
    Und nein, in der Klinik, in der ich Arbeite, gibt es einige ausländische Ärzte , aber keine davon trägt Kopftuch .
    Auch in der Pflege nicht. In unserer Abteilung würde das nicht toleriert werden.

    Ganz ehrlich, du als Ami bist hier in D auch nur Gast und finde es schon ein starkes Stück, dass du dich mit anderen zusammen schließt um gegen andere Menschen (vielleicht Deutsche, nur mit Migrationshintergrund) zusammen schließt. Wenns nicht gefällt, dann lass den Laden links liegen oder zieh wieder nach Hause.
    tropi, BRachial, Froschn und 1 anderen gefällt dies.

  3. #553
    Avatar von Effi.Biest
    Effi.Biest ist offline Globulierungskritiker

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    Standard Re: Bäckerei Verkäuferin mit Kopftuch

    Zitat Zitat von Fimbrethil Beitrag anzeigen
    Woher weißt du eigentlich, dass sie eine Aushilfe ist?
    Richtig! Nachher ist die noch festangestellt! Das wuerde die Sachlage natuerlich nochmal verschaerfen!

    Wie kommt man eigentlich auf die Idee, das man irgendwem vorschreiben kann, wer bei ihm arbeiten darf?



  4. #554
    Avatar von Pippi27
    Pippi27 ist gerade online Bibbi siemazwanzich

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    Standard Re: Bäckerei Verkäuferin mit Kopftuch

    Zitat Zitat von Effi.Biest Beitrag anzeigen
    Richtig! Nachher ist die noch festangestellt! Das wuerde die Sachlage natuerlich nochmal verschaerfen!

    Wie kommt man eigentlich auf die Idee, das man irgendwem vorschreiben kann, wer bei ihm arbeiten darf?
    oder sie hat den Chef geheiratet (der natürlich konvertiert ist) und sie ist die Chefin!!

  5. #555
    Fimbrethil ist gerade online Baumhuhn

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    Standard Re: Bäckerei Verkäuferin mit Kopftuch

    Zitat Zitat von Pippi27 Beitrag anzeigen

    *Horn suchen geh*
    Oder ist das eine Perücke aus Einhornhaar?
    Oder ist das gar das in einen Menschen verzauberte Einhorn aus "Das letzte Einhorn"?

  6. #556
    Fimbrethil ist gerade online Baumhuhn

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    Standard Re: Bäckerei Verkäuferin mit Kopftuch

    Zitat Zitat von Pippi27 Beitrag anzeigen
    oder sie hat den Chef geheiratet (der natürlich konvertiert ist) und sie ist die Chefin!!
    Ach was:

    Das Mädel hat Geld und hat den Laden gekauft!
    Sie ist die Chefin!
    Effi.Biest gefällt dies

  7. #557
    Avatar von Pippi27
    Pippi27 ist gerade online Bibbi siemazwanzich

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    Standard Re: Bäckerei Verkäuferin mit Kopftuch

    Zitat Zitat von Fimbrethil Beitrag anzeigen
    Ach was:

    Das Mädel hat Geld und hat den Laden gekauft!
    Sie ist die Chefin!
    nein, nicht vorstellbar. Wie kann man denn als Putze (das ist ja die eigentliche Bestimmung der Kopftuchfrauen) soviel verdienen

  8. #558
    Avatar von Effi.Biest
    Effi.Biest ist offline Globulierungskritiker

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    Standard Re: Bäckerei Verkäuferin mit Kopftuch

    Zitat Zitat von Leona68 Beitrag anzeigen
    Warum ich es negativ bewerte, dass Frauen schlimmstenfalls bis auf ihren Sehschlitz verhüllt werden? Das Kopftuch - aus diesen Gründen getragen - zur Verhüllung und Reize verbergen, ist der Anfang dazu. Die Frage meinst du jetzt nicht ernst?
    Ja. Wo ich zur Schule ging, sahen die Lehrerinnen so aehnlich aus wie die hier:

    Alles verhuellt, ausser das Gesicht. Sogar im Sommer.
    Und das findet ueberall auf der ganzen Welt statt. Auch in anderen Laendern. Ueberall werden Frauen verhuellt!
    Hier zum Beispiel:

    Oder hier:

    (fyi: das sind syrische Christen)
    Sogar von hinten sieht man nichts, ausser den Fesseln:

    Und die hier haelt sich sogar den Mund zu, da kannste dann gar nix mehr erkennen:

    (wobei die glaube ich eigentlich ein Mann ist)



  9. #559
    Frau_in_Blau Gast

    Standard Re: Bäckerei Verkäuferin mit Kopftuch

    Zitat Zitat von MostlyHarmless Beitrag anzeigen
    Was ich schlimm finde, ist, dass in der deutschen Öffentlichkeit (Medien, z.Zt hier in der Stadt eine Plakataktion....) , wenn von muslimischen Frauen die Rede ist, fast egal in welchem Kontext, quasi als Symbolbild eine meist junge, hübsche Frau mit konservativ muslimisch gebundenem Kopftuch gezeigt wird. Die Vielfalt an Richtungen, Strömungen, unterschiedlichen Auffassungen wird "für uns" auf das Symbol reduziert, das zum einen in der deutschen Mehrheitsgesellschaft zu Misstrauen und dem Wunsch nach Abstand führt, und zum anderen macht es den nicht oder wenig religiösen Muslimas schwerer, sich Gehör zu verschaffen, wenn sie quasi von "uns " nicht als Muslimas eingeordnet werden, dabei dürften es immer noch die große Mehrheit sein. Und das schafft auch eine gewisse Rechtfertigung für die Familienmitglieder, die, warum auch immer, den Frauen das Kopftuch vorschreiben oder zumindest nahelegen - schau, das gehört auch in der deutschen Gesellschaft dazu...

    Ich habe auch den Eindruck, dass von einigen - hier zumindest und in den Zusammenhängen, in denen mir das überhaupt auffallen würde - das Kopftuch durchaus als modisches Accessoire getragen wird - in Verbindung mit viel Make-Up und Bling-Bling, was den ursprünglich wohl erwünschten Effekt dann doch etwas mindert - oder ins Gegenteil verkehrt. Ob diese jungen Frauen darüber hinaus noch etwas "sagen" möchten" - keine Ahnung.
    Was mich persönlich irritiert, ist aber, dass man nicht weiß, was die Frauen, vor allem die, für die das nicht oder nicht in erster Linie ein modisches Accessoire ist, damit zum Ausdruck bringen wollen, weder generell, noch im Einzelfall. Fakt ist - sie bringt etwas zum Ausdruck. Etwas über ihre Vorstellung von Sitte und Anstand, über ihre Meiung über das Verhältnis der Geschlechter, über ihre Zugehörigkeit zu einer Religion, die sie als so verpflichtend ansieht, dass sie sich einer strengen Kleiderordnung unterwirft. Man kann nicht wissen - ohne sie näher zu kennen - was das im einzelnen bedeutet, für sie, aber auch für die Personen, mit denen sie im öffentlichen Raum zu tun hat.
    Wenn ich ein Mann bin - darf ich ihr die Hand geben? Wird sie mir den Handschlag verweigern, wird sie empört sein, oder wird sie es albern finden, wenn ich es nicht tue - denn "so" ist sie ja nicht, "so" hat sie es nicht gemeint. Darf/Muss ich davon ausgehen, dass sie auch kein Hühnchen isst, wenn es auf dem selben Grillrost wie die Bratwurst lag, oder ist ihr sowas egal? Wird sie sich mit mir - so ich ein Mann bin - alleine im selben Raum aufhalten, oder geht das für sie gar nicht? Wenn ich Lehrerin bin - wie reagiert sie auf die Ansage, dass in diesem Schuljahr Schwimmunterricht ist oder eine Klassenfahrt stattfindet? Muss ich mit Ärger rechnen, oder sieht sie das alles locker?
    Das ach so simple Kleidungsstück schafft Unsicherheiten, Berührungsängste... und nein, ich finde das für die Gesellschaft nicht gut, gar nicht.

    Man kann "Diskriminierung" schreien, aber ich kann Arbeitgeber verstehen, die das Risiko nicht eingehen wollen und daher keine kopftuchtragenden Frauen einstellen, vor allem nicht, wenn die Tätigkeit zwangsläufig Kontakt mit Männern beinhaltet. Das wäre mir womöglich auch einfach zuviel Unsicherheit, Klärungsbedarf, Ärgerquelle. Das Wort Diskriminierung kommt vom Lateinischen discriminare - trennen - Unterschiede machen. Es ist hier und jetzt negativ konnotiert, aber auch andersrum wird ein Schuh draus - wer sich absondert, sich deutlich anders verhält als es in einer Gesellschaft üblich ist, wer für Unsicherheit sorgt, der wird anders behandelt. Er will es aber auch nicht nicht anders.

    Ich finde es gefährlich, wenn etwas, das religiös konnotiert ist, automatisch respektiert werden soll. Das als Grundsatz. Ein Glaube verdient nicht per se "Respekt", nicht mehr als das Innehaben einer von vielen Weltanschauungen. Zu glauben ist keine Leistung. Glaube ist auch nicht angeboren wie die Hautfarbe. Wer meint, den Glauben über die sonstigen Regeln des Zusammenlebens stellen zu müssen, der wird mit den Folgen leben müssen.
    Ich finde es nicht in Ordnung, wenn sich die Menschen, die bisher die Mehrheit gebildet haben und sich ihre Welt weitgehend nach ihren Vorstellungen eingerichtet haben, dafür verantwortlich fühlen sollen, dass die Menschen, die meinen, sie müssten sich auf einem Kerngebiet - und das Verhältnis der Geschlechter, die Art und Weise ihrer Begegnung im öffentlichen Raum ist ein solches, völlig anders verhalten, oder zumindest den begründeten Eindruck erwecken, sie werden es tun, sich unter keinen Umständen "diskriminiert" fühlen sollen - selbst wenn sie es selbst sind, die die Unterschiede setzen und eine besondere Behandlung erwarten. Und in diesem Zusammenhang ist es mir egal, was sie dazu treibt, Kopftuch zutragen, und was sie damit "aussagen" wollen. Das ist in erster Linie deren Problem, nicht meines. Ich behalte mir aber vor, mit dem Wunsch nach Abstand zu reagieren.
    Ich stimme dir da durchaus zu, allerdings mit einem etwas anderen Zungenschlag: Wenn irgendjemand eine besondere Behandlung erwartet - dann darf er das gern tun und muss damit leben, dass seine Erwartungen auch enttäuscht werden könnten. So ist das nun mal im Leben - bitter, aber wahr. Um in deinen Beispielen zu bleiben: Ja, soll doch eine Muslima finden, dass ihr ein Mann die Hand nicht geben darf, soll sie den Handschlag verweigern, soll sie empört sein - ihre Sache. Dann muss sie umgekehrt damit leben, dass er sie vielleicht zickig oder unhöflich oder sonstwas findet und das auch zum Ausdruck bringt. Soll ein Muslim ruhig finden, dass das Hühnchen auf dem Grill für ihn nicht essbar ist. Dann isst er halt keines. Darüber muss ich mir doch nicht den Kopf zerbrechen. Und ja, Arbeitgeber stellen ein, wen sie wollen. Dass es mit Kopftuch schwieriger ist auf dem Arbeitsmarkt - ja, mei. Man zahlt für alles einen Preis. Andere Leute haben es auch schwer auf dem Arbeitsmarkt, zum Beispiel wegen ihres Alters oder einer Behinderung. Im Gegensatz zum Kopftuch kann man aber diese Dinge nicht ablegen, um sich anzupassen (falls man das möchte) Und wenn Kinder ncht zur Klassenfahrt oder zum Schwimmunterricht mitsollen, dann ist der Staat gefragt, nachhaltig zu vermitteln, was Schulpflicht bedeutet, statt da rumzueiern.

    Ja, klar, es schafft bei manchen Berührungsängste (wobei ich keine beim Kopftuch habe. Bei Vollverschleierung ist es für mich deutlich komplizierter). Ja, man weiß nicht, wie die Frau mit Kopftuch drauf ist. Das weiß ich aber bei niemandem, den ich nicht näher kenne. GGf. muss ich fragen.
    Fakt ist auch: Wir sind nicht mehr an dem Punkt, wo wir sagen könnten: Besser eine Gesellschaft ohne Muslime, weil das dann nicht so höllisch kompliziert wäre. Sondern: Die Leute sind hier, teils seit kurzem, teils seit langem, und wir müssen das Zusammenleben gestalten und aushandeln. Ich sehe das auch als große gesellschaftliche Herausforderung. Die wird aber nur zu bewältigen sein, wenn wir nicht zweierlei Maß an legen und so tun, als wären wir dafür verantwortlich, dass jeder was vom Grill essen kann oder ggf. empört schlafen geht. Die Leute sind ja nicht unsere Babys oder irgendwie behindert, haben also keinen besonderen Schutzstatus, was das gesellschaftliche Zusammenleben angeht. Ich weiß immer gar nicht, wie man auf den Gedanken kommt. Ich sehe da eher ein typisch deutsches Kollektiv-Bemühen, alles nur ja richtig zu machen.
    BigMama, Gast, opus und 3 anderen gefällt dies.

  10. #560
    Avatar von Effi.Biest
    Effi.Biest ist offline Globulierungskritiker

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    Standard Re: Bäckerei Verkäuferin mit Kopftuch

    Zitat Zitat von Fimbrethil Beitrag anzeigen
    Ach was:

    Das Mädel hat Geld und hat den Laden gekauft!
    Sie ist die Chefin!
    Richtig.

    Und weil die Religion ihrer Mitarbeiter deren Privatsache ist, duerfen die weiterhin mit ihren schuppigen Haaren auf die Broetchen rieseln.
    *Unsichtbar* gefällt dies



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