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Thema: Bäckerei Verkäuferin mit Kopftuch

  1. #581
    Foxlady Gast

    Standard Re: Bäckerei Verkäuferin mit Kopftuch

    Zitat Zitat von BigMama Beitrag anzeigen
    Wieso?
    Meinst, die hat sich das auch nicht selbst ausgesucht, sondern wurde gezwungen?

    Hä? Nö, habe ich doch gar nicht behauptet. Aber das, was du Kirche so kund tut, ist auch nicht immer Gleichberechtigung.

  2. #582
    Foxlady Gast

    Standard Re: Bäckerei Verkäuferin mit Kopftuch

    Zitat Zitat von Effi.Biest Beitrag anzeigen
    Das ist ein Meerjungfraueneinhorn.
    Du hast echt keine Ahnung.

    Es gibt Hunde und Seehunde.
    Jungfrauen und Meerjungfrauen.
    Katzen und Meerkatzen.
    Schweine und Meerschweinchen.
    Nashoerner und Narwale.

    OK, mir fehlt heute noch der Spieltrieb.

  3. #583
    Avatar von Pippi27
    Pippi27 ist gerade online Bibbi siemazwanzich

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    Standard Re: Bäckerei Verkäuferin mit Kopftuch

    Zitat Zitat von Effi.Biest Beitrag anzeigen
    Putzt im Buckingham Palace. Seit 108 Jahren.
    und das auch noch schlecht bezahlt

  4. #584
    MostlyHarmless ist gerade online Irdisch

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    Standard Re: Bäckerei Verkäuferin mit Kopftuch

    Zitat Zitat von die blaue Frau Beitrag anzeigen
    Ich stimme dir da durchaus zu, allerdings mit einem etwas anderen Zungenschlag: Wenn irgendjemand eine besondere Behandlung erwartet - dann darf er das gern tun und muss damit leben, dass seine Erwartungen auch enttäuscht werden könnten. So ist das nun mal im Leben - bitter, aber wahr. Um in deinen Beispielen zu bleiben: Ja, soll doch eine Muslima finden, dass ihr ein Mann die Hand nicht geben darf, soll sie den Handschlag verweigern, soll sie empört sein - ihre Sache. Dann muss sie umgekehrt damit leben, dass er sie vielleicht zickig oder unhöflich oder sonstwas findet und das auch zum Ausdruck bringt. Soll ein Muslim ruhig finden, dass das Hühnchen auf dem Grill für ihn nicht essbar ist. Dann isst er halt keines. Darüber muss ich mir doch nicht den Kopf zerbrechen. Und ja, Arbeitgeber stellen ein, wen sie wollen. Dass es mit Kopftuch schwieriger ist auf dem Arbeitsmarkt - ja, mei. Man zahlt für alles einen Preis. Andere Leute haben es auch schwer auf dem Arbeitsmarkt, zum Beispiel wegen ihres Alters oder einer Behinderung. Im Gegensatz zum Kopftuch kann man aber diese Dinge nicht ablegen, um sich anzupassen (falls man das möchte) Und wenn Kinder ncht zur Klassenfahrt oder zum Schwimmunterricht mitsollen, dann ist der Staat gefragt, nachhaltig zu vermitteln, was Schulpflicht bedeutet, statt da rumzueiern.

    Ja, klar, es schafft bei manchen Berührungsängste (wobei ich keine beim Kopftuch habe. Bei Vollverschleierung ist es für mich deutlich komplizierter). Ja, man weiß nicht, wie die Frau mit Kopftuch drauf ist. Das weiß ich aber bei niemandem, den ich nicht näher kenne. GGf. muss ich fragen.
    Fakt ist auch: Wir sind nicht mehr an dem Punkt, wo wir sagen könnten: Besser eine Gesellschaft ohne Muslime, weil das dann nicht so höllisch kompliziert wäre. Sondern: Die Leute sind hier, teils seit kurzem, teils seit langem, und wir müssen das Zusammenleben gestalten und aushandeln. Ich sehe das auch als große gesellschaftliche Herausforderung. Die wird aber nur zu bewältigen sein, wenn wir nicht zweierlei Maß an legen und so tun, als wären wir dafür verantwortlich, dass jeder was vom Grill essen kann oder ggf. empört schlafen geht. Die Leute sind ja nicht unsere Babys oder irgendwie behindert, haben also keinen besonderen Schutzstatus, was das gesellschaftliche Zusammenleben angeht. Ich weiß immer gar nicht, wie man auf den Gedanken kommt. Ich sehe da eher ein typisch deutsches Kollektiv-Bemühen, alles nur ja richtig zu machen.
    Ich kann das, was du schreibst, teilweise nachvollziehen, teilweise nicht.
    Wir sind uns, denke ich, einig, dass jemand, der eine besondere Behandlung (aus subjektiven, nicht aus objektiven Gründen, etwa wegen einer Behinderung) möchte, damit leben muss, wenn er sie nicht bekommt.
    Was ich jetzt nicht verstehe, ist - was meinst du damit, dass die Herausforderung nicht zu bewältigen sein wird, wenn wir zweierlei Maß anlegen: Tun wir das denn? Oder besser - tun wir das nicht eigentlich immer? Was bedeutet das eigentlich?
    Ich meine, wenn ich sehe , dass jemand blind ist oder gehbehindert, dann fühle ich mich auf eine andere Weise verpflichtet, ihn ggf. zu unterstützen (wenn ich den Eindruck habe, dass er die Unterstützung braucht und möchte), als sonst. Natürlich lege ich da ein anderes Maß an als an einen nicht sichtbar behinderten Menschen, bei der Frage: tu ich was , und was tu ich?
    Ich finde das gut dass du deutlich schreibst, diese Leue (also wohl Menschen muslimischen Glaubens) hätten keinen besonderen Schutzstatus, was das gesellschaftliche Zusammenleben angeht. Ja, unterschreib ich - als Wunschvorstellung. Aber langsam sehe ich es nicht mehr als Wirklichkeit. Das finde ich - irgendwie doof, gesellschaftlich. Du offenbar auch.
    Als Frauen haben wir mit einer Kopftuchträgerin, unabhängig von dem , was sie konkret jetzt damit aussagen will, kaum Probleme im Alltag, denn jedenfalls der Punkt, dass sie sich Männern gegenüber schamhaft zeigen will, berührt uns nicht.
    Was würdest du als Mann tun? der Kopftuchträgerin die Hand hinstrecken(vorausgesetzt, es handelt sich um einen Kontext, in dem das hier grundsätzlich gesellschaftlich üblich wäre), auch wenn du ziemlich sicher - fast sicher/ganz sicher - mit einer Abfuhr rechnen musst? Wie auf die Abfuhr reagieren? Dir persönlich traue ich eine sehr souveräne Reaktion zu, aber dem "Durchschnittsmann, der vielleicht grenzwertig genervt ist, dass ihm quasi qua Geschlecht eine typische Alltagsgeste verweigert wird?
    Lieber nichts riskieren und sich auf ein freundliches Kopfnicken beschränken? Nur dieser Frau gegenüber oder allen anderen Frauen im Raum gegenüber auch?
    Wer ist da das "wir", das das Zusammenleben aushandeln muss? Und wie oft, bei welchen Gelegenheiten? Und wo ist die Grenze des Aushandelns? Wo muss "die Gesellschaft (Politik, Behörden, Justiz...) sehr deutlich werden, auch mit Vorwürfen des "Rassismus" (Religion ist keine Rasse...) leben?

    Ja, mich beunruhigt und nervt der vorauseilende Gehorsam der Mehrheitsgesellschaft auch. Langsam kippt das, hab ich den Eindruck. Etwas kann aber auch zu weit kippen - dann haben wir wieder ein anderes Problem.
    Und- mein Alltag ist zu dicht gepackt, als dass ich persönlich viel Zeit und Energie zum Aushandeln und feine Unterscheidungen treffen hätte. Ich hab schlicht auch oft keine Lust dazu - und deshalb gehe ich gerne so weit möglich auf Abstand, wenn es kritisch werden könnte. Sprich - ich gehe auch nicht in Läden oder Gaststätten, wenn die männlichen Inhaber oder Angestellten dort durch ihre Kleidung (gibt's ja auch) oder ihr Verhalten ihre religiösen Überzeugungen zur Schau stellen. Noch kann ich das weitgehend vermeiden.
    Nein, ich habe persönlich mit der kopftuchtragenden Bäckereiverkäuferin kein Problem. bei einer Lehrerin sähe es ganz anders aus. Und wenn mir dann das Abstandhalten nicht gelingen würde, da es die Lehrerin meiner Kinder wäre, dann denke ich, würde ich durchaus auch offensiv werden, auch auf die Gefahr hin, in eine Schublade gesteckt zu werden.

    Was ich eigentlich sagen wollte - das "Kopftuch" ist mehr als ein Stück Stoff. In dieser Gesellschaft ist es etwas, das spalten kann. Das können auch nicht so offen vor sich her getragene Glaubensüberzeugungen, aber zum einen denke ich dass an dem guten alten Satz "das Sein bestimmt das Bewusstsein" durchaus was dran ist - die offen zur Schau gestellte Andersartigkeit führt zu einer anderen inneren Einstellung - , und zum anderen löst das bei Menschen, die nicht völlig unbeleckt von den Diskussionen der letzten Zeit durch die Gegend laufen, eben auch immer was aus, und das ist keineswegs immer positiv. Ich kann durchaus verstehen, wenn sich in bestimmten Gegenden der Durchschnittsdeutsche mehr genervt als bereichert fühlt.
    opus, Buntnessel und Inka gefällt dies.

  5. #585
    Sascha ist offline Urgestein

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    Standard Re: Bäckerei Verkäuferin mit Kopftuch

    Zitat Zitat von bby2004 Beitrag anzeigen
    das du rassistische Tendenzen hast hab ich schon bemerkt aber das ist ja wirklich mehr als nur Tendenz sondern absolut braun...kotz
    Ich bin ja nun wirklich kein Freund von ihr und finde den Thread, ihr Ansinnen und vieles von ihr ziemlich unsäglich, aber: WAS genau ist daran BRAUN?
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    Sascha
    Most important decisions in life are made between two people in bed
    Billy Bragg


    Ostern mal anders:
    https://www.bilder-upload.eu/bild-a2...2880.jpeg.html

    https://www.youtube.com/watch?v=0Hiu...ature=emb_logo

  6. #586
    Avatar von DasUpfel
    DasUpfel ist offline Indoor-Germanin

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    Standard Re: Bäckerei Verkäuferin mit Kopftuch

    Zitat Zitat von Effi.Biest Beitrag anzeigen
    Das ist ein Meerjungfraueneinhorn.
    Du hast echt keine Ahnung.

    Es gibt Hunde und Seehunde.
    Jungfrauen und Meerjungfrauen.
    Katzen und Meerkatzen.
    Schweine und Meerschweinchen.
    Nashoerner und Narwale.
    Müssten die dann nicht Naswale heißen?

  7. #587
    Sascha ist offline Urgestein

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    Standard Re: Bäckerei Verkäuferin mit Kopftuch

    Zitat Zitat von advena Beitrag anzeigen
    widerliches Nazipack, sag ich da nur....
    Können wir trotz aller Schäbigkeit die Begriffe richtig verwenden?
    Sascha
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  8. #588
    *Unsichtbar* Gast

    Standard Re: Bäckerei Verkäuferin mit Kopftuch

    Zitat Zitat von MostlyHarmless Beitrag anzeigen
    Was ich jetzt nicht verstehe, ist - was meinst du damit, dass die Herausforderung nicht zu bewältigen sein wird, wenn wir zweierlei Maß anlegen: Tun wir das denn? Oder besser - tun wir das nicht eigentlich immer? Was bedeutet das eigentlich?
    Ich meine, wenn ich sehe , dass jemand blind ist oder gehbehindert, dann fühle ich mich auf eine andere Weise verpflichtet, ihn ggf. zu unterstützen (wenn ich den Eindruck habe, dass er die Unterstützung braucht und möchte), als sonst. Natürlich lege ich da ein anderes Maß an als an einen nicht sichtbar behinderten Menschen, bei der Frage: tu ich was , und was tu ich?
    Ich finde das gut dass du deutlich schreibst, diese Leue (also wohl Menschen muslimischen Glaubens) hätten keinen besonderen Schutzstatus, was das gesellschaftliche Zusammenleben angeht. Ja, unterschreib ich - als Wunschvorstellung. Aber langsam sehe ich es nicht mehr als Wirklichkeit. Das finde ich - irgendwie doof, gesellschaftlich. Du offenbar auch.
    Hm...ich sehe immer noch keinen besonderen Schutzstatus bei Muslimen. Ich sehe einen erhöhten gesellschaftlichen Druck auf Muslime....ein besonderes Augenmerk...eine gewisse Achtsamkeit gegenüber Muslimen.

    Zitat Zitat von MostlyHarmless Beitrag anzeigen
    Als Frauen haben wir mit einer Kopftuchträgerin, unabhängig von dem , was sie konkret jetzt damit aussagen will, kaum Probleme im Alltag, denn jedenfalls der Punkt, dass sie sich Männern gegenüber schamhaft zeigen will, berührt uns nicht.
    Was würdest du als Mann tun? der Kopftuchträgerin die Hand hinstrecken(vorausgesetzt, es handelt sich um einen Kontext, in dem das hier grundsätzlich gesellschaftlich üblich wäre), auch wenn du ziemlich sicher - fast sicher/ganz sicher - mit einer Abfuhr rechnen musst? Wie auf die Abfuhr reagieren? Dir persönlich traue ich eine sehr souveräne Reaktion zu, aber dem "Durchschnittsmann, der vielleicht grenzwertig genervt ist, dass ihm quasi qua Geschlecht eine typische Alltagsgeste verweigert wird?
    Lieber nichts riskieren und sich auf ein freundliches Kopfnicken beschränken? Nur dieser Frau gegenüber oder allen anderen Frauen im Raum gegenüber auch?
    Das wundert mich jetzt.....ich kenne es eigentlich nur so, dass ICH als Frau immer bestimme, wem ich die Hand schütteln möchte und wem nicht und zwar völlig unabhängig vom Kopftuch oder der Religion. Einen Mann, der mir von sich aus die Hand hinstreckt...fände ich unhöflich. Ich weiß gerade gar nicht so genau warum...aber irgendwie hab ich das so gelernt.

    Zitat Zitat von MostlyHarmless Beitrag anzeigen
    Wer ist da das "wir", das das Zusammenleben aushandeln muss? Und wie oft, bei welchen Gelegenheiten? Und wo ist die Grenze des Aushandelns? Wo muss "die Gesellschaft (Politik, Behörden, Justiz...) sehr deutlich werden, auch mit Vorwürfen des "Rassismus" (Religion ist keine Rasse...) leben?
    Hm...das lese ich jetzt hier schon zum wiederholten Male. Natürlich ist Religion keine Rasse...trotzdem kann die Ablehnung aufgrund einer Religion unter den Rassismusbegriff fallen. So starr, dass da unbedingt eine Rasse (der Begriff wird doch weitestgehend eh lieber vermieden) betroffen sein muss, ist es doch heute gar nicht mehr. (Stichwort: Rassismus ohne Rasse oder Kulturrassismus.) Davon ab, weiß ich auch nicht so wirklich, wo der qualitative Unterschied zwischen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit sein soll. Das Ergebnis ist eigentlich doch identisch.

    Zitat Zitat von MostlyHarmless Beitrag anzeigen
    Ja, mich beunruhigt und nervt der vorauseilende Gehorsam der Mehrheitsgesellschaft auch. Langsam kippt das, hab ich den Eindruck. Etwas kann aber auch zu weit kippen - dann haben wir wieder ein anderes Problem.
    Ich denke ja, dass gerade dieses Kippen, dass sich heute gerne mal in ständiger Kritik, Ablehnung etc. spiegelt, EIN Grund dafür ist, dass viele Muslime sich in ihrer Religion zurückziehen. Wohin auch sonst....zu Deutschland gehören sie ja nicht. ("Io")

    Zitat Zitat von MostlyHarmless Beitrag anzeigen
    Und- mein Alltag ist zu dicht gepackt, als dass ich persönlich viel Zeit und Energie zum Aushandeln und feine Unterscheidungen treffen hätte. Ich hab schlicht auch oft keine Lust dazu - und deshalb gehe ich gerne so weit möglich auf Abstand, wenn es kritisch werden könnte. Sprich - ich gehe auch nicht in Läden oder Gaststätten, wenn die männlichen Inhaber oder Angestellten dort durch ihre Kleidung (gibt's ja auch) oder ihr Verhalten ihre religiösen Überzeugungen zur Schau stellen. Noch kann ich das weitgehend vermeiden.
    Nein, ich habe persönlich mit der kopftuchtragenden Bäckereiverkäuferin kein Problem. bei einer Lehrerin sähe es ganz anders aus. Und wenn mir dann das Abstandhalten nicht gelingen würde, da es die Lehrerin meiner Kinder wäre, dann denke ich, würde ich durchaus auch offensiv werden, auch auf die Gefahr hin, in eine Schublade gesteckt zu werden.
    *seufz* das mit der Schublade, hättest du dir irgendwie sparen können.

    Zitat Zitat von MostlyHarmless Beitrag anzeigen
    Was ich eigentlich sagen wollte - das "Kopftuch" ist mehr als ein Stück Stoff. In dieser Gesellschaft ist es etwas, das spalten kann. Das können auch nicht so offen vor sich her getragene Glaubensüberzeugungen, aber zum einen denke ich dass an dem guten alten Satz "das Sein bestimmt das Bewusstsein" durchaus was dran ist - die offen zur Schau gestellte Andersartigkeit führt zu einer anderen inneren Einstellung - , und zum anderen löst das bei Menschen, die nicht völlig unbeleckt von den Diskussionen der letzten Zeit durch die Gegend laufen, eben auch immer was aus, und das ist keineswegs immer positiv. Ich kann durchaus verstehen, wenn sich in bestimmten Gegenden der Durchschnittsdeutsche mehr genervt als bereichert fühlt.
    Die offen zur Schau gestellte Andersartigkeit....hm.

  9. #589
    Inka ist offline Gesperrt

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    Standard Re: Bäckerei Verkäuferin mit Kopftuch

    Zitat Zitat von *Unsichtbar* Beitrag anzeigen

    Das wundert mich jetzt.....ich kenne es eigentlich nur so, dass ICH als Frau immer bestimme, wem ich die Hand schütteln möchte und wem nicht und zwar völlig unabhängig vom Kopftuch oder der Religion. Einen Mann, der mir von sich aus die Hand hinstreckt...fände ich unhöflich. Ich weiß gerade gar nicht so genau warum...aber irgendwie hab ich das so gelernt.

    Hm...das lese ich jetzt hier schon zum wiederholten Male. Natürlich ist Religion keine Rasse...trotzdem kann die Ablehnung aufgrund einer Religion unter den Rassismusbegriff fallen. So starr, dass da unbedingt eine Rasse (der Begriff wird doch weitestgehend eh lieber vermieden) betroffen sein muss, ist es doch heute gar nicht mehr. (Stichwort: Rassismus ohne Rasse oder Kulturrassismus.) Davon ab, weiß ich auch nicht so wirklich, wo der qualitative Unterschied zwischen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit sein soll. Das Ergebnis ist eigentlich doch identisch.

    Das mit dem Händegeben habe ich ja noch nie gehört.

    Kennzeichen des Rassismus ist, dass eine ganze Gruppe pauschal abgelehnt wird. Wer (wie ich) überhaupt kein Problem mit Muslimen, sondern mit Kopftuchträgern und Konservativen dieser Gruppe aller Art hat, der ist nicht rassistisch. Ich empfinde diese Behauptung als Einschüchterungsversuch (klappt ja bei vielen auch - bei mir nicht). Es ist und bleibt Blödsinn.
    Leona68 und MostlyHarmless gefällt dies.

  10. #590
    Avatar von Effi.Biest
    Effi.Biest ist offline Globulierungskritiker

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    Standard Re: Bäckerei Verkäuferin mit Kopftuch

    Zitat Zitat von Sascha Beitrag anzeigen
    WAS genau ist daran BRAUN?
    Der Fremdenhass, der sich darin zeigt, dass andere eine Frau, die ihnen nicht passt, weil sie ein Kopftuch traegt, per Unterschriftenaktion vom Arbeitsplatz verteiben wollen (wobei das ja Quark ist. Die koennte ja klagen, wenn ihr AG das tatsaechlich macht). Bei der TE direkt dann die gundsaetzliche Zustimmung zu der Aktion.
    Wobei Fremdenhass nicht unbedingt Hass auf Auslaender ist. Die Dame ist ja mit hoher Wahrscheinlichkeit Deutsche.
    BRachial und *Unsichtbar* gefällt dies.



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