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Thema: Bäckerei Verkäuferin mit Kopftuch

  1. #701
    Avatar von BigMama
    BigMama ist offline Urgestein

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    Standard Re: Bäckerei Verkäuferin mit Kopftuch

    Zitat Zitat von MostlyHarmless Beitrag anzeigen
    Das auch, aber nichts zu verstehen, nervt mich auch - wenn ich mich nicht im Ausland aufhalte, sondern in meiner Heimatstadt.
    Ach so, nein, das stört mich nicht.
    rastamamma und *Unsichtbar* gefällt dies.

  2. #702
    Frau_in_Blau Gast

    Standard Re: Bäckerei Verkäuferin mit Kopftuch

    Zitat Zitat von BigMama Beitrag anzeigen
    Da müssen wir uns aber doch eher an der eigenen Nase nehmen, kommt mir vor. Bzw. die Frage stellen, wieso unsre Gesellschaft (zumindest Teile davon) diese Werte so bereitwillig aufgibt.
    ja, natürlich.
    Und das ist eine interessante Frage.
    Ich glaube, dass das viel mit der deutschen Geschichte zu tun hat.
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  3. #703
    MostlyHarmless ist gerade online Irdisch

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    Standard Re: Bäckerei Verkäuferin mit Kopftuch

    Zitat Zitat von BigMama Beitrag anzeigen
    Ach so, nein, das stört mich nicht.
    Es ist halt so. Ich kann es nicht ändern. Aber mögen muss ich es nicht.

  4. #704
    Avatar von Buntnessel
    Buntnessel ist offline Stricklieschen

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    Standard Re: Bäckerei Verkäuferin mit Kopftuch

    Zitat Zitat von MostlyHarmless Beitrag anzeigen
    Ich fände es schön, wenn das dazu führen würde, dass das Entstehen von Parallelgesellschaften verhindert wird. Ich weiß nur nicht, ob ich darauf hoffen kann. Je mehr kommen, desto weniger Druck besteht zur Integration.
    Ich habe festgestellt, dass die meisten, die ich kennengelernt habe, sehr integrationswillig sind und waren.
    Dass aber viele Umstände die Integration erschweren.
    Fehlende Sprachkurse z.B.
    Oder fehlende Wohnungen. Bei uns ging es bisher noch einigermaßen, langam wird es aber auch eng. Aber diese kleinen bezahlbaren Wohnungen befinden sich nur in bestimmten Stadtvierteln, in denen sich jetzt praktisch Zentren bestimmter Nationalitäten bilden. Zwangsweise. (Das war auch damals schon, als die Aussiedler kamen.)
    Wenn ich aber andere Städte sehe, in denen Leute zwar eine Wohnung beziehen dürften, aber keine finden und immer noch ausschließlich mit anderen Flüchtlingen in einer Flüchtlingsunterkunft leben, in denen Nichtbewohner durch Wachdienste am Zutritt gehindert werden und wo es kaum Kontakt zu Einheimischen gibt ...
    Wie kann ich da meine Sprachkenntnisse verbessern, wie einen Job finden? Also finden sie max. einen Job bei Landsleuten, wo die Muttersprache ausreicht.

    Ich persönlich fänd es besser, wenn man die Leute eher auf kleinere Gemeinden aufteilt, denn da ist die Chance und die Notwendigkeit für persönliche Kontakte mit Einheimischen viel größer.
    Das sieht man auch immer wieder an Beispielen aus Dörfern. Man lernt sich zwangsläufig besser kennen, spricht miteinander, entdeckt die Fähigkeiten und Talente und so hat auch schon mancher Betrieb einen neuen Praktikanten oder Auszubildenden gefunden.
    Das ist in der Großstadt viel schwieriger.
    Aber wenn ich höre, wieviele Bürgermeister sich weigern, Flüchtlinge in ihrer Gemeinde aufzunehmen; wieviele Jobcenter selbstverständlich keine neue Kundschaft haben möchten und Umzugswünsche ablehnen ...

    Es wird sicher immer einen Teil der Leute geben, die sich nicht integrieren möchten. Die gibt es auch unter den Deutschen, die im Ausland leben.
    Aber meiner Meinung nach vergeben wir immer noch viele Chancen. Und je länger die Integrationswilligen keinen Zugang zu unserer Gesellschaft finden desto schwieriger wird es.
    Gerade deshalb finde ich diese Patenschaften auch so wichtig. Dass jemand da ist, der am Anfang ein Lotse durch den Dschungel der unbekannten Welt ist und hilft, irgendwann allein seinen Weg gehen zu können.
    Die Ämter und Vereine können das nicht allein bewältigen. Das ist auch nicht ihre Aufgabe.
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    *** BITTE ZITIEREN! ***
    ___
    _____________________________




  5. #705
    *Unsichtbar* Gast

    Standard Re: Bäckerei Verkäuferin mit Kopftuch

    Zitat Zitat von MostlyHarmless Beitrag anzeigen
    ich diskutiere gerne, aber ich gebe auf, wenn ich das Gefühl habe, dass mein Diskussionspartner mich nicht verstehen will oder kann. Das ist Energieverschwendung.
    *lach*....na dann.

  6. #706
    *Unsichtbar* Gast

    Standard Re: Bäckerei Verkäuferin mit Kopftuch

    Zitat Zitat von Buntnessel Beitrag anzeigen
    Ich habe festgestellt, dass die meisten, die ich kennengelernt habe, sehr integrationswillig sind und waren.
    Dass aber viele Umstände die Integration erschweren.
    Fehlende Sprachkurse z.B.
    Oder fehlende Wohnungen. Bei uns ging es bisher noch einigermaßen, langam wird es aber auch eng. Aber diese kleinen bezahlbaren Wohnungen befinden sich nur in bestimmten Stadtvierteln, in denen sich jetzt praktisch Zentren bestimmter Nationalitäten bilden. Zwangsweise. (Das war auch damals schon, als die Aussiedler kamen.)
    Wenn ich aber andere Städte sehe, in denen Leute zwar eine Wohnung beziehen dürften, aber keine finden und immer noch ausschließlich mit anderen Flüchtlingen in einer Flüchtlingsunterkunft leben, in denen Nichtbewohner durch Wachdienste am Zutritt gehindert werden und wo es kaum Kontakt zu Einheimischen gibt ...
    Wie kann ich da meine Sprachkenntnisse verbessern, wie einen Job finden? Also finden sie max. einen Job bei Landsleuten, wo die Muttersprache ausreicht.

    Ich persönlich fänd es besser, wenn man die Leute eher auf kleinere Gemeinden aufteilt, denn da ist die Chance und die Notwendigkeit für persönliche Kontakte mit Einheimischen viel größer.
    Das sieht man auch immer wieder an Beispielen aus Dörfern. Man lernt sich zwangsläufig besser kennen, spricht miteinander, entdeckt die Fähigkeiten und Talente und so hat auch schon mancher Betrieb einen neuen Praktikanten oder Auszubildenden gefunden.
    Das ist in der Großstadt viel schwieriger.
    Aber wenn ich höre, wieviele Bürgermeister sich weigern, Flüchtlinge in ihrer Gemeinde aufzunehmen; wieviele Jobcenter selbstverständlich keine neue Kundschaft haben möchten und Umzugswünsche ablehnen ...

    Es wird sicher immer einen Teil der Leute geben, die sich nicht integrieren möchten. Die gibt es auch unter den Deutschen, die im Ausland leben.
    Aber meiner Meinung nach vergeben wir immer noch viele Chancen. Und je länger die Integrationswilligen keinen Zugang zu unserer Gesellschaft finden desto schwieriger wird es.
    Gerade deshalb finde ich diese Patenschaften auch so wichtig. Dass jemand da ist, der am Anfang ein Lotse durch den Dschungel der unbekannten Welt ist und hilft, irgendwann allein seinen Weg gehen zu können.
    Die Ämter und Vereine können das nicht allein bewältigen. Das ist auch nicht ihre Aufgabe.
    Danke. Volle Zustimmung.

    ...und irgendwie finde ich ein "gefällt mir" reicht da nicht aus.

  7. #707
    MostlyHarmless ist gerade online Irdisch

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    Standard Re: Bäckerei Verkäuferin mit Kopftuch

    Zitat Zitat von die blaue Frau Beitrag anzeigen
    ja, natürlich.
    Und das ist eine interessante Frage.
    Ich glaube, dass das viel mit der deutschen Geschichte zu tun hat.
    Da hat sich eine bestimmte Art von gesellschaftlichem Masochismus entwickelt. Überspitzt ausgedrückt. Oder eine Art Schuldkomplex.
    Verantwortung für die Geschichte des eigenen Landes ist das eine. Die eigene Art zu leben aus einem Schuldkomplex heraus bereitwillig aufzugeben, eine ganz andere Sache.
    Ich halte es für falsch und gefährlich, auch, weil das andere Extrem meiner Meinung nach nicht lange auf sich warten lassen wird.
    Leona68 gefällt dies

  8. #708
    *Unsichtbar* Gast

    Standard Re: Bäckerei Verkäuferin mit Kopftuch

    Zitat Zitat von die blaue Frau Beitrag anzeigen
    ja, natürlich.
    Und das ist eine interessante Frage.
    Ich glaube, dass das viel mit der deutschen Geschichte zu tun hat.
    Du meinst wegen dem Gefühl der Schuld?

  9. #709
    MostlyHarmless ist gerade online Irdisch

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    Standard Re: Bäckerei Verkäuferin mit Kopftuch

    Zitat Zitat von Buntnessel Beitrag anzeigen
    Ich habe festgestellt, dass die meisten, die ich kennengelernt habe, sehr integrationswillig sind und waren.
    Dass aber viele Umstände die Integration erschweren.
    Fehlende Sprachkurse z.B.
    Oder fehlende Wohnungen. Bei uns ging es bisher noch einigermaßen, langam wird es aber auch eng. Aber diese kleinen bezahlbaren Wohnungen befinden sich nur in bestimmten Stadtvierteln, in denen sich jetzt praktisch Zentren bestimmter Nationalitäten bilden. Zwangsweise. (Das war auch damals schon, als die Aussiedler kamen.)
    Wenn ich aber andere Städte sehe, in denen Leute zwar eine Wohnung beziehen dürften, aber keine finden und immer noch ausschließlich mit anderen Flüchtlingen in einer Flüchtlingsunterkunft leben, in denen Nichtbewohner durch Wachdienste am Zutritt gehindert werden und wo es kaum Kontakt zu Einheimischen gibt ...
    Wie kann ich da meine Sprachkenntnisse verbessern, wie einen Job finden? Also finden sie max. einen Job bei Landsleuten, wo die Muttersprache ausreicht.

    Ich persönlich fänd es besser, wenn man die Leute eher auf kleinere Gemeinden aufteilt, denn da ist die Chance und die Notwendigkeit für persönliche Kontakte mit Einheimischen viel größer.
    Das sieht man auch immer wieder an Beispielen aus Dörfern. Man lernt sich zwangsläufig besser kennen, spricht miteinander, entdeckt die Fähigkeiten und Talente und so hat auch schon mancher Betrieb einen neuen Praktikanten oder Auszubildenden gefunden.
    Das ist in der Großstadt viel schwieriger.
    Aber wenn ich höre, wieviele Bürgermeister sich weigern, Flüchtlinge in ihrer Gemeinde aufzunehmen; wieviele Jobcenter selbstverständlich keine neue Kundschaft haben möchten und Umzugswünsche ablehnen ...

    Es wird sicher immer einen Teil der Leute geben, die sich nicht integrieren möchten. Die gibt es auch unter den Deutschen, die im Ausland leben.
    Aber meiner Meinung nach vergeben wir immer noch viele Chancen. Und je länger die Integrationswilligen keinen Zugang zu unserer Gesellschaft finden desto schwieriger wird es.
    Gerade deshalb finde ich diese Patenschaften auch so wichtig. Dass jemand da ist, der am Anfang ein Lotse durch den Dschungel der unbekannten Welt ist und hilft, irgendwann allein seinen Weg gehen zu können.
    Die Ämter und Vereine können das nicht allein bewältigen. Das ist auch nicht ihre Aufgabe.
    Wer kann denn erwarten, dass ein solcher Zuzug wie 2015 auf gute, integrationsfördernde Art verkraftet werden kann? Wo sollen die Sprachlehrer herkommen, die Wohnungen, die Jobs für Leute ohne Schul- geschweige denn Berufsabschluss? Ich verstehe diesen Wahnsinn immer noch nicht.

  10. #710
    Avatar von BigMama
    BigMama ist offline Urgestein

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    Standard Re: Bäckerei Verkäuferin mit Kopftuch

    Zitat Zitat von die blaue Frau Beitrag anzeigen
    ja, natürlich.
    Und das ist eine interessante Frage.
    Ich glaube, dass das viel mit der deutschen Geschichte zu tun hat.
    Meiner Meinung nach weniger mit der Geschichte als mit dem Geschichtsunterricht.

    Eventuell habe ich da einen ein wenig andren Zugang.
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