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Thema: Habituelle Aborte

  1. #21
    Yogo ist offline Poweruser

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    Standard Re: Habituelle Aborte

    Ich hatte auch drei Fehlgeburten in folge. Zweimal 10. Woche, einmal 5.

    Unsere Nummer 2 war der allerletzte Versuch, weil das alles so schrecklich für mich war.


    Mein Arzt hat nichts untersucht, weil ich vorher eine problemlose Schwangerschaft hatte. Ich kann die also nichts raten, aber ich drücke dir die Daumen !!!
    Zitat Zitat von -DatBloemsche- Beitrag anzeigen
    Ich danke dir. Ich meine das nicht zynisch, aber nach 12 Jahren erfolglosem Kiwu weiß ich allerbestens, dass wir nicht alles in der Hand haben und ein gesundes Kind, zumindest für mich, ein Geschenk und Wunder ist.

    Ich habe drei Fehlgeburten dieses Jahr und zwar in Folge.

  2. #22
    Avatar von Sylta
    Sylta ist offline sturmerprobt

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    Standard Re: Habituelle Aborte



    hast du eine Hebamme?
    Wind in den Haaren, Sonne im Blick. Ein echtes Inselmädchen!



    [SIGPIC][/SIGPIC]

  3. #23
    Avatar von rosenma
    rosenma ist gerade online Legende

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    Standard Re: Habituelle Aborte

    Welchen Untersuchungen wurden denn im Rahmen deiner angeblichen Unfruchtbarkeit durchgeführt und welche Gerinnungsstörung wurde festgestellt?


    Time ist the fire in which we burn.

  4. #24
    Cointroversial Gast

    Standard Re: Habituelle Aborte

    Zitat Zitat von -DatBloemsche- Beitrag anzeigen
    Ich wäre sehr dankbar, wenn ich evtl. hier ein paar Erfahrungsberichte von ehemals Betroffenen bekommen könnte.
    Nachdem ich mehr als ein Jahrzehnt hoch unfruchtbar war, durfte ich ja das große Glück einer gesunden Schwangerschaft erleben.
    Da unser Kinderwunsch hoch ist und wir uns sehr über ein Geschwisterchen freuen würden, haben wir die Gunst des Schicksals genutzt und es versucht.
    Überraschenderweise habe ich seit Geburt von F. einen pfurznormalen Zyklus mit völlig normaler Hormonlage.
    Hashimoto ist bekannt und eingestellt, wegen Vorgeschichte nehme ich sowieso ab Eisprung Utrogest, Ass und seit der zweiten FG nun ab positivem Test auch Clexane s.c.
    Wie erwähnt wurde ich zweimal schwanger.
    Im Februar ein Frühabort bei 5+4.
    Im April wurde ich mehrfach zurückdatiert bei der zweiten Schwangerschaft und bei eigentlich 8+ irgendwas schlug das Herz nicht mehr. Ich wollte keine AS, die Fehlgeburt hatte ich dann irgendwann in der eigentlichen 11. Woche.
    Nun bin ich wieder schwanger. HCG Verlauf war vollkommen normal und zeitgerecht, wurde bis 5+1 abgenommen. Gestern war ich zum ersten Schall.
    Bei 6+1. Erneut Missed Abortion. Entwicklung steht bei 5+0.

    Mein Mann und ich sind nun ratlos und glauben nicht mehr an Pech, oder miese Eizellqualität oder so. Es scheint ein systemisches Problem zu sein. Die Entwicklung hört immer zu fast genau dem glleichen Zeitpunkt auf.

    Hat das hier jemand durch? Welche Untersuchungen machen Sinn? Macht es überhaupt Sinn?
    Vor 13 Jahren wurde ich genetisch untersucht- unauffällig. Und Gerinnung. Da war ein Befund, daher Ass.
    Wir haben eine problemlose Schwangerschaft hinter uns und ein gesundes Kind.

    Fühle mich grad ziemlich leer und hilflos.

    Bitte keinen Rat im Sinne von aber wir haben ja ein Wunder und das tröstet oder so.
    Das kann ich nicht mehr hören.
    F ist das allerallerbeste dieser Welt und wir sind gottdankbar.
    Ja, ich habe fast das selbe durch. Nur ohne Hashimoto. 6 FGs, davon 2 Spontanschwangerschaften, 1 mit Clomifen, 3 als ICSI, bei der KB sahen die Blastozysten immer alle unauffällig aus. Eine ICSI-Schwangerschaft wurde dann was, das ist mein Sohn. Alle FGs bis auf eine in der 10. Woche waren 5.-7- SSW.

    Und diese Geschichten von "immerhin habt ihr ja EIN Kind" finde ich auch nicht tröstlich.

    Ursache würde übrigens nie gefunden. Wir haben sogar unsere Immunsysteme checken lassen (anhand der weißen Blutkörperchen. Weiß nicht mehr, wie das heißt) um eine immunologische Fehlgeburt auszuschließen. Auch da war alles ok. Genetisch ebenfalls.

    Nach etlichen Jahren Stimmulation, bei den ICSIs an der Höchstgrenze, da ich low responder war, haben wir aufgegeben. Es wäre nur eine Eizellspende in Frage gekommen und das wollten wir nicht. Ich habe lange gebraucht, damit klar zu kommen, lange gehadert. Inzwischen liegen 8 Jahre zwischen der Entscheidung aufzuhören und heute. Es wird besser, von Jahr zu Jahr. Inzwischen kann ich sigar sagen, dass die Entscheidung es zu beenden richtig war. Es hat mein Leben enorm bestimmt und es tat irgendwie auch gut, das Leben nicht mehr in 4-Wochen und Vierteljahrensrhythmen einteilen zu müssen.

    Sei jetzt frustriert, enttäuscht, traurig... irgendwann kommt der Tag, an dem weißt du, dass du aufhören willst, der Tag an dem du merkst, dass du das alles nicht mehr willst. Aber so lange gehst du deinen Weg weiter, weil es sich richtig anfühlt.

  5. #25
    caracho ist offline Thermomix-Fan

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    Standard Re: Habituelle Aborte

    Zitat Zitat von -DatBloemsche- Beitrag anzeigen
    Ich wäre sehr dankbar, wenn ich evtl. hier ein paar Erfahrungsberichte von ehemals Betroffenen bekommen könnte.
    Nachdem ich mehr als ein Jahrzehnt hoch unfruchtbar war, durfte ich ja das große Glück einer gesunden Schwangerschaft erleben.
    Da unser Kinderwunsch hoch ist und wir uns sehr über ein Geschwisterchen freuen würden, haben wir die Gunst des Schicksals genutzt und es versucht.
    Überraschenderweise habe ich seit Geburt von F. einen pfurznormalen Zyklus mit völlig normaler Hormonlage.
    Hashimoto ist bekannt und eingestellt, wegen Vorgeschichte nehme ich sowieso ab Eisprung Utrogest, Ass und seit der zweiten FG nun ab positivem Test auch Clexane s.c.
    Wie erwähnt wurde ich zweimal schwanger.
    Im Februar ein Frühabort bei 5+4.
    Im April wurde ich mehrfach zurückdatiert bei der zweiten Schwangerschaft und bei eigentlich 8+ irgendwas schlug das Herz nicht mehr. Ich wollte keine AS, die Fehlgeburt hatte ich dann irgendwann in der eigentlichen 11. Woche.
    Nun bin ich wieder schwanger. HCG Verlauf war vollkommen normal und zeitgerecht, wurde bis 5+1 abgenommen. Gestern war ich zum ersten Schall.
    Bei 6+1. Erneut Missed Abortion. Entwicklung steht bei 5+0.

    Mein Mann und ich sind nun ratlos und glauben nicht mehr an Pech, oder miese Eizellqualität oder so. Es scheint ein systemisches Problem zu sein. Die Entwicklung hört immer zu fast genau dem glleichen Zeitpunkt auf.

    Hat das hier jemand durch? Welche Untersuchungen machen Sinn? Macht es überhaupt Sinn?
    Vor 13 Jahren wurde ich genetisch untersucht- unauffällig. Und Gerinnung. Da war ein Befund, daher Ass.
    Wir haben eine problemlose Schwangerschaft hinter uns und ein gesundes Kind.

    Fühle mich grad ziemlich leer und hilflos.

    Bitte keinen Rat im Sinne von aber wir haben ja ein Wunder und das tröstet oder so.
    Das kann ich nicht mehr hören.
    F ist das allerallerbeste dieser Welt und wir sind gottdankbar.
    Ich hatte das dreimal. Beim vierten Mal hat es doch noch einmal geklappt.

    Tonnerre

  6. #26
    Avatar von phina
    phina ist offline Glückskeks

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    Standard Re: Habituelle Aborte

    Ich hab keine Ahnung. Aber
    Auch wenn es vermutlich nicht viel hilft.

    schaut gut auf euch und passt auf euch auf.

  7. #27
    Ravioli Gast

    Standard Re: Habituelle Aborte

    Ich hatte zwischen Kind 1 und Kind 2 zwei Fehlgeburten. 6. Woche und 9., aber bei zweiteren schlug das Herz schon in der 7. Woche nicht. Ich habe aber, genau wie du, keine Ausschabung gewollt und das "ausgesessen".

    Dann wolllte ich nicht mehr. Mein Mann hat mich sehr ermutigt. Dann kam unser Sohn . Gerinnung würde schon viel früher getestet vor der ICSI




    Zitat Zitat von -DatBloemsche- Beitrag anzeigen
    Ich wäre sehr dankbar, wenn ich evtl. hier ein paar Erfahrungsberichte von ehemals Betroffenen bekommen könnte.
    Nachdem ich mehr als ein Jahrzehnt hoch unfruchtbar war, durfte ich ja das große Glück einer gesunden Schwangerschaft erleben.
    Da unser Kinderwunsch hoch ist und wir uns sehr über ein Geschwisterchen freuen würden, haben wir die Gunst des Schicksals genutzt und es versucht.
    Überraschenderweise habe ich seit Geburt von F. einen pfurznormalen Zyklus mit völlig normaler Hormonlage.
    Hashimoto ist bekannt und eingestellt, wegen Vorgeschichte nehme ich sowieso ab Eisprung Utrogest, Ass und seit der zweiten FG nun ab positivem Test auch Clexane s.c.
    Wie erwähnt wurde ich zweimal schwanger.
    Im Februar ein Frühabort bei 5+4.
    Im April wurde ich mehrfach zurückdatiert bei der zweiten Schwangerschaft und bei eigentlich 8+ irgendwas schlug das Herz nicht mehr. Ich wollte keine AS, die Fehlgeburt hatte ich dann irgendwann in der eigentlichen 11. Woche.
    Nun bin ich wieder schwanger. HCG Verlauf war vollkommen normal und zeitgerecht, wurde bis 5+1 abgenommen. Gestern war ich zum ersten Schall.
    Bei 6+1. Erneut Missed Abortion. Entwicklung steht bei 5+0.

    Mein Mann und ich sind nun ratlos und glauben nicht mehr an Pech, oder miese Eizellqualität oder so. Es scheint ein systemisches Problem zu sein. Die Entwicklung hört immer zu fast genau dem glleichen Zeitpunkt auf.

    Hat das hier jemand durch? Welche Untersuchungen machen Sinn? Macht es überhaupt Sinn?
    Vor 13 Jahren wurde ich genetisch untersucht- unauffällig. Und Gerinnung. Da war ein Befund, daher Ass.
    Wir haben eine problemlose Schwangerschaft hinter uns und ein gesundes Kind.

    Fühle mich grad ziemlich leer und hilflos.

    Bitte keinen Rat im Sinne von aber wir haben ja ein Wunder und das tröstet oder so.
    Das kann ich nicht mehr hören.
    F ist das allerallerbeste dieser Welt und wir sind gottdankbar.

  8. #28
    Avatar von Annyeong
    Annyeong ist offline Haferlfützer

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    Standard Re: Habituelle Aborte

    Wahrscheinlich ist das eh schon abgeklärt, aber bei meiner Schwester war die Ursache für die ausgeprägten Empfängnisschwierigkeiten und 2 Fehlgeburten (um die 12. Woche rum) über einen Zeitraum von 15 Jahren eine Chlamydieninfektion, unter der natürlich beide Partner litten, die aber nur bei ihr mal behandelt worden war, so dass sie sich bei ihrem Mann wieder angesteckt hatte. Beide erfolgreichen und die nicht-erfolgreichen Schwangerschaften kamen jeweils während AB-Therapie zustande (die AB hatte sie wegen irgendwelchen Infekten oder so genommen, hatte nix mit dem KiWu zu tun, aber die half natürlich auch gegen die Chlamydien). Aber das ist wahrscheinlich zu trivial, oder?

    (Meine Schwester hat nach Doppel-AB-Therapie beider Partner dann mit 44 Jahren noch ein Kind bekommt, falls das psychisch etwas entstresst)

  9. #29
    Avatar von -DatBloemsche-
    -DatBloemsche- ist offline Hand in Hand ins Glück!

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    Standard Re: Habituelle Aborte

    Ich wollte schon mal Danke sagen. Für euer Verständnis und Mitgefühl und die Berichte.

    Chlamydien wurde mal abgeklärt, war negativ. Und ein Jahr nach F.s Geburt wüßte ich jetzt auch nicht, wo wir sowas herhaben sollten.
    Werde aber die Gyn fragen.

    Mein Gerinnungsbefund ist eher unerheblich, es ist noch nicht vollends wissenschaftlich abgeklärt, ob das Problem was ich habe, tatsächlich auch ein Problem für Einnistung, Plazentadurchblutung ist. Allerdings nehme ich, selbst wenn ein anderer Befund noch hinzukommen würde, eh schon das maximum dessen, was man bei jedweder anderen Gerinnungsstörung bekommen würde. Ass 100 und Clexane 40mg.
    ( weil gefragt wurde, ich habe ein signifikant, 30-fach, erhöhtes Lpa. Macht vor allem bei mir im ungünstigsten Fall Apoplex, Herzinfarkt oder andere unschöne Dinge)

    Ich habe eine stabile Hochlage, nehme aber dennoch auf Anraten der Ärzte aufgrund der schweren Vorgeschichte, Progesteron.
    Mehr kann man dann auch schon nicht machen.

    Hmmmm...
    Moshi ist weltbeste Löwenkrümel-Binotante es

  10. #30
    Zickzackkind Gast

    Standard Re: Habituelle Aborte

    Zitat Zitat von -DatBloemsche- Beitrag anzeigen
    Ich wollte schon mal Danke sagen. Für euer Verständnis und Mitgefühl und die Berichte.

    Chlamydien wurde mal abgeklärt, war negativ. Und ein Jahr nach F.s Geburt wüßte ich jetzt auch nicht, wo wir sowas herhaben sollten.
    Werde aber die Gyn fragen.

    Mein Gerinnungsbefund ist eher unerheblich, es ist noch nicht vollends wissenschaftlich abgeklärt, ob das Problem was ich habe, tatsächlich auch ein Problem für Einnistung, Plazentadurchblutung ist. Allerdings nehme ich, selbst wenn ein anderer Befund noch hinzukommen würde, eh schon das maximum dessen, was man bei jedweder anderen Gerinnungsstörung bekommen würde. Ass 100 und Clexane 40mg.
    ( weil gefragt wurde, ich habe ein signifikant, 30-fach, erhöhtes Lpa. Macht vor allem bei mir im ungünstigsten Fall Apoplex, Herzinfarkt oder andere unschöne Dinge)

    Ich habe eine stabile Hochlage, nehme aber dennoch auf Anraten der Ärzte aufgrund der schweren Vorgeschichte, Progesteron.
    Mehr kann man dann auch schon nicht machen.

    Hmmmm...
    Bist Du genetisch schon einmal beraten worden? Es gibt auch Veränderungen an Chromosomen (kleine Abschnitte der Chromosomen im Erbgut eines Partners können untereinander ausgetauscht sein), die für den Träger keine Auswirkung haben, aber erhöhte Fehlerraten bei der Befruchtung und somit vermehrte FG verursachen. Das könnte auch Deinen Partner betreffen.

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