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  1. #1
    rastamamma ist offline Urgestein
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    Standard Stromverbrauch Crock Pot und überhaupt ...

    Mir ist fad, deswegen überlege ich jetzt, ob ich mir eventuell zum Muttertag einen Crock Pot wünschen soll und recherchiere schon mal (soll ja was für kochfaule Leute sein, also in die Zielgruppe habe ich es geschafft).

    Klarerweise wollte ich wissen, wie es mit Stromverbrauch ausschaut.

    Vergleichen muss wohl am ehesten Kochen im Backrohr (ich habe Elektro) und nicht Kochen auf dem Herd (da hätte ich Gas) mit Crockpot.

    Slow Cooker vs. Ofen - Was verbraucht mehr? - langsamkochen.de

    Wo habe ich jetzt meinen Denkfehler? Ich meine, ich kann lesen, Mikro (ja, die nehme ich auch) braucht am wenigsten, Crockpot dann auch wenig (eventuell auch gleich wenig wie meine Mikro, so genau brauch ich das nicht), ... Bloß, die Berechnung, wie viel man sparen könnte, bringt mich um den Restverstand - ich meine, die vergleichen den Gebrauch des Backofens (elektro) für 8 Stunden mit dem des Crockpots (weil 8 Stunden für den eine normale Kochzeit sind, eh klar) ...

    Jetzt denke ich mir, im Backofen würde ich ja vermutlich schlicht nicht slow cooken, also eventuell durchaus weniger verbrauchen, weil er nicht so lange läuft. Vermutlich würde ich auch einiges einfach auf dem Herd kochen oder in der Mikro ... *amkopfkratz*

    Sagt mal, spielt der Stromverbrauch da überhaupt so eine Riesenrolle beim Vergleichen? Oder gehts da im Jahr bei einem Eher-Spärlich-Kocher um ein paar Zerquetschte, die man nicht mitzubedenken braucht?

  2. #2
    BilingualMom ist offline Carpal Tunnel
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    Standard Re: Stromverbrauch Crock Pot und überhaupt ...

    Ich behaupte jetzt nicht, mich mit europäischen Strompreisen auszukennen, wage aber zu behaupten, dass der Preisvergleich für europäische Verhältnisse irrelevant ist.

    Crock Pots sind hier in USA sehr beliebt und wurden meines Wissens sogar hier erfunden. Hier haben aber fast alle riesige Backröhren, so dass es wirklich lächerlich wäre, diese Riesenröhre stundenlang für ein Schmorgericht laufen zu lassen.

    Gleichzeitig bringe ich auf meinem Gasherd solch niedrige Hitze wie der Crock Pot überhaupt nicht her, und würde auch niemals einen Gasherd unbeaufsichtigt eingeschaltet lassen.

    Womit wir beim Hauptvorteil des Crock Pots wären: Egal ob du tagsüber zur Arbeit gehst oder am Wochenende Besuch kommt, und du am gleichen Tag aber vorher noch aus dem Haus willst - den Crock Pot kannst unbeaufsichtigt lassen. Gleichzeitig bleibt die Backröhre frei um in letzter Minute vielleicht noch was zu überbacken oder aufzubacken, das stärkere Hitze als ein Schmorgericht braucht.

    Noch ein Vorteil: Crock Pots haben eine Warmhaltefunktion, so dass du das Teil samt Inhalt auf ein Buffet stellen und einstöpseln kannst. Dank versiegelbarem Deckel kann man das Ding auch samt Inhalt zu einem Fest oder ähnlichem mitnehmen.

    Ich will nicht sagen, dass ich meinen Crock Pot sehr oft benutze. Das hat aber auch damit zu tun, dass sich fast alle Gerichte, die man darin gut zubereiten kann, auch gut zum Einfrieren eignen. Wenn‘s um die Größe geht, würde ich - soweit du Gefriermöglichkeiten hast - einen größeren Crock Pot nehmen.
    If at first you don't succeed, failure may be your style.

  3. #3
    BilingualMom ist offline Carpal Tunnel
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    Standard Re: Stromverbrauch Crock Pot und überhaupt ...

    Noch eine Anmerkung:
    Kochfaulheit kommt der Crock Pot nur bedingt entgegen, denn Vorbereitungsarbeiten wie Schnippeln, Anbraten etc. hast du trotzdem.

    Du produzierst auch eher etwas mehr dreckiges Kochgeschirr, denn Anbraten und kräftiges Aufkochen kann der Crock Pot auch nicht.

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