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Thema: "800 kcal pro Tag reichen völlig aus"

  1. #31
    AquamarinGelb ist offline journey (wo)man

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    Standard Re: "800 kcal pro Tag reichen völlig aus"

    Zitat Zitat von Spex Beitrag anzeigen
    Kostenloses Ernährungstagebuch bei Fddb Ich empfehle dir das Buch "Fettlogik überwinden", da geht einem der ein oder andere Kronleuchter auf.
    Diese Onlinehilfe habe ich nicht genutzt, aber im Laufe der über zehn Jahre diverse andere, von Fettrechner.de oder Brigitte-Ernährungstagebuch bis zu diversen Handy-Apps, wo man auch noch jede halbe Walnuss eingeben kann und jeden viertel Apfel, den man isst. Daher behaupte ich mal, dass ich im Laufe der Zeit ein ziemlich gutes allgemeines Überblicken dessen habe, was ich an Kalorien zu mir nehme und über Bewegung wieder verbrenne.

    Theoretisch ist mein (errechneter) Grundumsatz jetzt bei um die 1300 kcal (der über Atemluft gemessene allerdigns sogar bei 1900!), mein Umsatz durch Bewegung ca. 400 minus. Essen habe ich von ca. 1500 am Tag (so vor zehn Jahren) auf um die 1000 - 1200 am Tag nunmehr heruntergefahren. Wenn man es rechnerisch betrachtet, müsste ich ja schon bald unsichtbar sein! Bin ich aber nicht ....

  2. #32
    Avatar von Moshi
    Moshi ist offline zurückestens

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    Standard Re: "800 kcal pro Tag reichen völlig aus"

    Zitat Zitat von AquamarinGelb Beitrag anzeigen
    Vermutlich scheiden sich hier die Geister.
    Diese Aussage s.o. habe ich fast wörlich von drei völlig verschiedenen Endokrinologen an ganz unterschiedlichen Orten zu hören bekommen. Ich finde, das klingt (von der praktischen Ausführung her!) schon eher nach Essstörung, denn ohne ständiges Kalorienzählen, Essensbegutachten, Abwiegen, Planen etc. funktioniert das ja nicht.

    Ich habe mich eher am Rande danach erkundigt, da ich regelmäßig zum Überwachen der Schilddrüse (nichts Bemerkenswertes) und Rezept fürs Thyronajod gehe. Da ich schon seit Jahren mit steigendem Gewicht "kämpfe" (mittlerweile lt. BMI langsam bereits im leicht erhöhten Bereich), obwohl ich nie Diät gemacht habe, Sport treibe, um den Grundumsatz herum esse (- der nach einer Atemluftmessung sogar viel höher ist, als nach Alter/Größe/Gewicht sein "sollte" - ) und rein rechnerisch also faszt permanent mehr verbrennen müsste, als ich zu mir nehme, 'klappt' da irgendwas nicht recht. Dachte ich mir und habe das thematisiert.

    Die Mediziner meinten nur, ich sei ja nun in den 40ern, da sei das so (ja, aber das "Problem", immer weiter zuzunehmen, habe ich schon seit über zehn Jahren, nicht jetzt erst!), und wenn man nur Gemüse, Hülsenfrüchte und gelegentlich mal was Tierisches äße, könne man sich mit 800 kcal am Tag prima ernähren!

    Gut, VIEL mehr sind es bei mir mittlerweile schon bald auch nicht mehr - eben, weil die ganze Reduziererei so nach und nach über die Jahre nix gebracht hat. Aber wie gesagt - m.E. finde ich solch eine Aussage von Ärzten grenzwertig, denn redet man mit solchen Ratschlägen nicht bislang gesunde Leute u.U. erst richtig in eine Essstörung hinein? Wo dieses Problem ohnehin schon in der Bevölkerung so weitgreifend verbreitet ist?
    Was meint ihr?
    natürlich reichen 800 kcal, wenn man nur atmend rum liegt und es sich bei der Nahrungsaufnahme nur um die bloße selbige dreht
    The ability to speak doesn´t make you intelligent - Qui-Gon Jinn



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  3. #33
    AquamarinGelb ist offline journey (wo)man

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    Standard Re: "800 kcal pro Tag reichen völlig aus"

    Zitat Zitat von WhiseWoman Beitrag anzeigen
    O.k. der Rat ist bescheuert und Ärzte sind nicht zwingend Ernährungsexperten.

    FDDB ist brauchbar und hat auch eine große Lebensmittelbibliothek.
    Liebe WhiseWoman, siehe meine Antwort (#31) eben. Sicher stimmt es, dass nicht alle Ärzte Abnehmexperten sind, aber Endokrinologen sollten ja von Hause aus was von Stoffwechsel verstehen, oder liege ich da falsch.

    Was meine Kalorienbilanz angeht: Wie gesagt, ich habe da über die Jahre viel Grundwissen gesammelt und könnte dir zu jeder beliebigen Zeit des Tages ziemlich genau sagen, wieviel ich bis dahin zu mir genommen bzw. verbrannt habe. Was ich allerdings nicht unbedingt für erstrebenswert halte und schon eher als ein Symptom von Essstörung! Deshalb mein Post - alle drei Ärzte haben dasselbe (bescheuerte, ja) gesagt! Aber ist sowas verantwortungsvoll? Meine Alternative jetzt wär eigentlich (würde ich nicht - eigentlich! - zu gern essen und wenig an einer tatsächlichen Essstörung interessiert sein ...), das Essen GANZ einzustellen.

  4. #34
    bernadette ist offline Legende

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    Standard Re: "800 kcal pro Tag reichen völlig aus"

    korrigiere mich, aber soll man NICHT unter seinen grundumsatz gehen? sondern unter seinen gesamtumsatz, aber über dem grundumsatz bleiben? sonst stellt der körper auf hungersnot um und organisiert sich besser?

    Zitat Zitat von AquamarinGelb Beitrag anzeigen
    Diese Onlinehilfe habe ich nicht genutzt, aber im Laufe der über zehn Jahre diverse andere, von Fettrechner.de oder Brigitte-Ernährungstagebuch bis zu diversen Handy-Apps, wo man auch noch jede halbe Walnuss eingeben kann und jeden viertel Apfel, den man isst. Daher behaupte ich mal, dass ich im Laufe der Zeit ein ziemlich gutes allgemeines Überblicken dessen habe, was ich an Kalorien zu mir nehme und über Bewegung wieder verbrenne.

    Theoretisch ist mein (errechneter) Grundumsatz jetzt bei um die 1300 kcal (der über Atemluft gemessene allerdigns sogar bei 1900!), mein Umsatz durch Bewegung ca. 400 minus. Essen habe ich von ca. 1500 am Tag (so vor zehn Jahren) auf um die 1000 - 1200 am Tag nunmehr heruntergefahren. Wenn man es rechnerisch betrachtet, müsste ich ja schon bald unsichtbar sein! Bin ich aber nicht ....

  5. #35
    AquamarinGelb ist offline journey (wo)man

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    Standard Re: "800 kcal pro Tag reichen völlig aus"

    Zitat Zitat von WhiseWoman Beitrag anzeigen
    800 kcal sind so weit unter Grundumsatz ... das hat man mal - vor Äonen - zum Abnehmen empfohlen. Jo, geht fix, aber Jojo lauert im Hintergrund.
    .
    Das war (von den Ärzten) NICHT vorübergehend empfohlen, sondern dauerhaft! "Der Mensch ist dazu gemacht, jeden Tag dreißig Kilometer zu laufen, aber nur jeden zweiten Tag was zu essen. Wenn Sie künftig viel Gemüse, etwas Obst, Hülsenfrüchte und ein, zwei Mal die Woche bisschen Fleisch oder Fisch essen, reicht das von den Nährstoffen usw. völlig aus! Auf Kohlehydrate können Sie eigentlich ganz verzichten."

    Die anderen ähnlicher O-Ton (wie gesagt, ganz woanders). Für mich klingt das nach lebenslanger extremer Einschränkung. Und das geht in Richtung Essstörung. Ich will ja auch mal ein Stück Kuchen, aller Quartale oder so!

  6. #36
    AquamarinGelb ist offline journey (wo)man

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    Standard Re: "800 kcal pro Tag reichen völlig aus"

    Zitat Zitat von bernadette Beitrag anzeigen
    korrigiere mich, aber soll man NICHT unter seinen grundumsatz gehen? sondern unter seinen gesamtumsatz, aber über dem grundumsatz bleiben? sonst stellt der körper auf hungersnot um und organisiert sich besser?
    Die besagten Ärzte haben das mit dem Grundumsatz unioso weggewedelt, als wäre es totaler Schwachsinn, und sind mir mit ca. 800 kcal plus viel Bewegung gekommen ... Daher zweifele ich ja so. Was a) mit denen los ist und b) was ich nun eigentlich machen soll, um nicht noch weiter zuzunehmen (die "drohenden" Herz-Kreislaufkrankheiten, Diabetes usw., was Ärzte ja auch gern noch "androhen"!)

  7. #37
    Avatar von Vitamin
    Vitamin ist offline Legende

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    Standard Re: "800 kcal pro Tag reichen völlig aus"

    Sehr merkwürdig!

    Ich habe ganz im Gegenteil gerade von verschiedenen Ärzten gehört, dass 800 kcal unter ärztlicher Begleitung und für eine gewisse Zeit gerade so in Ordnung sind, aber spätestens nach 3 Monate MUSS man wieder steigern.

    Führst Du akribisch Tagebuch? Schreib mal wirklcih alles auf, was Du isst, dann kennst du den Input, und dann würde ich zu einer Ernährungsberaterin gehen. Zahlt die Krankenkasse.

    Zitat Zitat von AquamarinGelb Beitrag anzeigen
    Vermutlich scheiden sich hier die Geister.
    Diese Aussage s.o. habe ich fast wörlich von drei völlig verschiedenen Endokrinologen an ganz unterschiedlichen Orten zu hören bekommen. Ich finde, das klingt (von der praktischen Ausführung her!) schon eher nach Essstörung, denn ohne ständiges Kalorienzählen, Essensbegutachten, Abwiegen, Planen etc. funktioniert das ja nicht.

    Ich habe mich eher am Rande danach erkundigt, da ich regelmäßig zum Überwachen der Schilddrüse (nichts Bemerkenswertes) und Rezept fürs Thyronajod gehe. Da ich schon seit Jahren mit steigendem Gewicht "kämpfe" (mittlerweile lt. BMI langsam bereits im leicht erhöhten Bereich), obwohl ich nie Diät gemacht habe, Sport treibe, um den Grundumsatz herum esse (- der nach einer Atemluftmessung sogar viel höher ist, als nach Alter/Größe/Gewicht sein "sollte" - ) und rein rechnerisch also faszt permanent mehr verbrennen müsste, als ich zu mir nehme, 'klappt' da irgendwas nicht recht. Dachte ich mir und habe das thematisiert.

    Die Mediziner meinten nur, ich sei ja nun in den 40ern, da sei das so (ja, aber das "Problem", immer weiter zuzunehmen, habe ich schon seit über zehn Jahren, nicht jetzt erst!), und wenn man nur Gemüse, Hülsenfrüchte und gelegentlich mal was Tierisches äße, könne man sich mit 800 kcal am Tag prima ernähren!

    Gut, VIEL mehr sind es bei mir mittlerweile schon bald auch nicht mehr - eben, weil die ganze Reduziererei so nach und nach über die Jahre nix gebracht hat. Aber wie gesagt - m.E. finde ich solch eine Aussage von Ärzten grenzwertig, denn redet man mit solchen Ratschlägen nicht bislang gesunde Leute u.U. erst richtig in eine Essstörung hinein? Wo dieses Problem ohnehin schon in der Bevölkerung so weitgreifend verbreitet ist?
    Was meint ihr?
    Viele Grüße!

    Vitamin mit Floh (10/05) und Rennschnecke (05/09) und Wundertüte (02/13)

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  8. #38
    Avatar von WhiseWoman
    WhiseWoman ist offline Es werde Licht.

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    Standard Re: "800 kcal pro Tag reichen völlig aus"

    Zitat Zitat von AquamarinGelb Beitrag anzeigen
    Die besagten Ärzte haben das mit dem Grundumsatz unioso weggewedelt, als wäre es totaler Schwachsinn, und sind mir mit ca. 800 kcal plus viel Bewegung gekommen ... Daher zweifele ich ja so. Was a) mit denen los ist und b) was ich nun eigentlich machen soll, um nicht noch weiter zuzunehmen (die "drohenden" Herz-Kreislaufkrankheiten, Diabetes usw., was Ärzte ja auch gern noch "androhen"!)
    Lass Dich zu einer VERNÜNFTIGEN Ernährungsberatung schicken, meist sind die bei Diabetologen angesiedelten Beraterinnen recht gut.

    ... und die Sache mit dem Grundumsatz ... tjä, da haben wohl ein paar Leute in Physiologie nicht aufgepasst und in Biochemie schon dreimal nicht.
    Нет худа без добра.

  9. #39
    Avatar von WhiseWoman
    WhiseWoman ist offline Es werde Licht.

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    Standard Re: "800 kcal pro Tag reichen völlig aus"

    Zitat Zitat von AquamarinGelb Beitrag anzeigen
    Das war (von den Ärzten) NICHT vorübergehend empfohlen, sondern dauerhaft! "Der Mensch ist dazu gemacht, jeden Tag dreißig Kilometer zu laufen, aber nur jeden zweiten Tag was zu essen. Wenn Sie künftig viel Gemüse, etwas Obst, Hülsenfrüchte und ein, zwei Mal die Woche bisschen Fleisch oder Fisch essen, reicht das von den Nährstoffen usw. völlig aus! Auf Kohlehydrate können Sie eigentlich ganz verzichten."

    Die anderen ähnlicher O-Ton (wie gesagt, ganz woanders). Für mich klingt das nach lebenslanger extremer Einschränkung. Und das geht in Richtung Essstörung. Ich will ja auch mal ein Stück Kuchen, aller Quartale oder so!
    Du kennst die Dynamik hier nicht. Mein Posting mit den 800 kcal hat mit Deinem Ausgangsposting nichts zu tun.

    Evolutionär ist die Darstellung nicht einmal falsch, ... und das Hülsenfrüchte kohlenhydratfrei sind, halte ich für ein Gerücht. Zusammengefasst: evolutionär o.k., beratungstechnisch Schwachsinn - v.a. der Kohlenhydratunfug.
    Нет худа без добра.

  10. #40
    AquamarinGelb ist offline journey (wo)man

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    Standard Re: "800 kcal pro Tag reichen völlig aus"

    Zitat Zitat von WhiseWoman Beitrag anzeigen
    Lass Dich zu einer VERNÜNFTIGEN Ernährungsberatung schicken, meist sind die bei Diabetologen angesiedelten Beraterinnen recht gut.

    ... und die Sache mit dem Grundumsatz ... tjä, da haben wohl ein paar Leute in Physiologie nicht aufgepasst und in Biochemie schon dreimal nicht.
    Was mich eben frappiert: Da haben DREI Fachärzte bei den gleichen Dingen nicht aufgepasst?! Und ich gerate zufällig an die? Mir kommt das wie absurdes Theater vor.

    Zur Ernährungsberatung war ich paarmal. Die eine hat mir immer so "Beispielportionen" von der Größe her gezeigt und reflexhaft mit großen Augen meine erwartete Reaktion, die sie wohl von den anderen Patienten kannte, erwartet (also á la: "Oh, DAS ist aber WENIG!") Ich hab halt realitätsnah immer gesagt: Jo, mach ich eh, mehr esse ich nicht davon, nee SO viel esse ich aber nicht ... Die hat einfach weitergemacht, das brachte nix.

    Die nächsten haben mich immer "gelobt", dass ich ja schon so viel über gesunde Ernährung weiß und das "im Prinzip ja alles richtig mache!" Bei der einen sollte ich noch bisschen mehr Gemüse essen (ok, warum nicht?), bei der nächsten mehr Eiweiß zu mir nehmen und weniger Kohlehydrate. Hingegen bei der wieder nächsten NICHT so viel Eiweiß, dafür MEHR Kohlehydrate. Und noch ca. 200 Schritte am Tag weiter gehen ...

    Hm, irgendwann fand ich dieses "Herumdoktorn" an Petitessen, zumal so widersprüchlich, ziemlich grotesk. Zumal ich ja, wie gesagt, meine täglichen Input über die Jahre ziemlich exakt kenne (so wie du: ne Scheibe Vollkornbrot hat soundsoviel, Mischbrot hingegen soundsoviel, ein Apfel das, eine Scheibe Käse jenes.... das verinnerlicht man ja).
    Deshalb habe ich mich im nächsten Schritt an Leute gewandt, die m.E. WIRKLICH über Stoffwechsel Bescheid wissen, nämlich Fachärzte für Stoffwechsel. Tja, Ergebnis s.o.

    Ich finde das Ganze ziemlich schrägt, auch bezeichnend dafür, dass im Grunde das Ganze wohl selbst von Fachleuten nicht immer komplett durchdrungen ist. Und ratlos, was ich noch anstellen soll. Ob nun Invervallfasten 15 Std. über Nacht sowieso, viel Bewegung, wenig Fett und viel Eiweiß oder lieber viel Kohlehydrate, viel trinken (Wasser) ja sowieso ... ich habe alles gemacht, was man "so macht", aber ich nehme eben dennoch nicht ab bzw. schleichend zu. Wenn ich mich mal GAR nicht mit dem Thema befasse (Kopfsache und so), nehme ich weder ab, eher zu.
    Nope.

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