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Thema: Auch eine Hundefrage

  1. #11
    Spex ist offline addict
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    Standard Re: Auch eine Hundefrage

    Zitat Zitat von Kaefer Beitrag anzeigen
    Zusätzlich zur deutlichen Tonlage eine deutliche Körpersprache. Wir sind immer auf unsere zugegangen, und haben sie sozusagen "körperlich verdrängt".

    Wir haben zudem nicht nur das Verbotene unterbunden, sondern dann auch noch auf den Platz geschickt (z. B.) und entsprechend belohnt (Leckerli, Streicheleinheiten).

    Die Tabus sind etabliert und funktionieren auch, zumindest wenn wir in der Wohnung sind (muss nicht in Sichtweite sein). Was sie macht wenn sie alleine ist, dafür würde ich nicht die Hand ins Feuer legen.
    Das sind zwei sehr gute Tips, vielen Dank. "Auf die Decke" kann er glücklicherweise schon, zumindest für die Decke in der Küche. Dann muss ich das mal mit seinem Körbchen im Wohnzimmer trainieren, damit er versteht, dass das auch für andere Plätze gilt. Zum Glück lernt er schnell, so etwas wie "pfui" oder eben "Decke" lernt er innerhalb eines Tages. Aber die Verbote

  2. #12
    Avatar von Leona68
    Leona68 ist offline Legende
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    Standard Re: Auch eine Hundefrage

    Zitat Zitat von Spex Beitrag anzeigen
    Das sind zwei sehr gute Tips, vielen Dank. "Auf die Decke" kann er glücklicherweise schon, zumindest für die Decke in der Küche. Dann muss ich das mal mit seinem Körbchen im Wohnzimmer trainieren, damit er versteht, dass das auch für andere Plätze gilt. Zum Glück lernt er schnell, so etwas wie "pfui" oder eben "Decke" lernt er innerhalb eines Tages. Aber die Verbote
    Gilt eigentlich für jeden Raum, den du dem Hund zuweist. Kann auch eine gedachte Linie sein. Du siehst, die Theorie ist mir durchaus geläufig.
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    Königin nun lass uns sacht mit der Nacht ins Dunkle reisen, schneller als der Mond das macht, werden wir die Welt umkreisen.

  3. #13
    Kaefer ist offline Carpal Tunnel
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    Standard Re: Auch eine Hundefrage

    Zitat Zitat von Spex Beitrag anzeigen
    Das sind zwei sehr gute Tips, vielen Dank. "Auf die Decke" kann er glücklicherweise schon, zumindest für die Decke in der Küche. Dann muss ich das mal mit seinem Körbchen im Wohnzimmer trainieren, damit er versteht, dass das auch für andere Plätze gilt. Zum Glück lernt er schnell, so etwas wie "pfui" oder eben "Decke" lernt er innerhalb eines Tages. Aber die Verbote
    Könntet Ihr die Küche denn komplett verbieten? Also von der Logistik/Aufteilung her? Bei uns ist die gesamte Küche tabu, und zwar strengstens, absolut ohne Ausnahme. Sie weiß das, und bleibt vor der Küche liegen bzw. direkt an der Schwelle stehen. Man muss so ein Tier ja nicht mehr Versuchungen aussetzen als notwendig.

    Wenn sie auch nur Anzeichen macht, die Grenze zu überschreiten (was schon lange nicht mehr vergekommen ist) genügt ein Blick, und sie unterlässt auch nur den kleinsten Versuch.
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  4. #14
    Avatar von Hundnas
    Hundnas ist offline ehemals Wir.und.Ihr
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    Standard Re: Auch eine Hundefrage

    Zitat Zitat von Spex Beitrag anzeigen
    Oh doch, es gab auch schon sehr klare Ansagen. Was ich nicht tue, ist schlagen oder schubsen, aber einen lauten und deutlichen Anpfiff kassiert er da schon. Leider ohne Erfolg.
    Ich stimme Chaos insofern zu, als dass du garantiert unmissverständlich klar und deutlich bei einer Grenze bist, die echt wichtig ist. Keine Ahnung, bei uns wäre das aus dem Auto springen. Totales no-go. Wenn auf deiner Arbeitsfläche Rattengift stünde, hätte dein Hund deine Grenze das erste Mal gerafft, vielleicht noch zwei, drei Mal gefragt und dann wär's das. Ich stelle das bei mir immer wieder fest: Wenn es um was geht, denken die nicht einmal an eine Diskussion. Mein Pubertier hat auch gerade das Klauen entdeckt. 1/2 Blech Pizza am Sonntag. Half auch nicht, dass Herrchen im Lachanfall daneben zusammen brach Er war zugegeben extrem lustig, wie er versuchte, seine Beute auf einmal runterzuschlucken. Merkst was? Uns ist das relativ wurscht. Wir haben 20 Jahre mit Räubern gelebt, jetzt machen wir halt die Küchentür wieder zu. Das tut uns nicht weh, entsprechend labbrig würden wir eine Grenze ziehen in dem Fall. Insofern lautet mein Rat für dich: Kämpf dann und dort, wo es wichtig ist. Ist das Sofa wichtig? Kannst du die Küche hundesicher machen? Wo kannst du dir Kämpfe ersparen und dein Leben erleichtern?
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  5. #15
    Spex ist offline addict
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    Standard Re: Auch eine Hundefrage

    Zitat Zitat von Kaefer Beitrag anzeigen
    Könntet Ihr die Küche denn komplett verbieten? Also von der Logistik/Aufteilung her? Bei uns ist die gesamte Küche tabu, und zwar strengstens, absolut ohne Ausnahme. Sie weiß das, und bleibt vor der Küche liegen bzw. direkt an der Schwelle stehen. Man muss so ein Tier ja nicht mehr Versuchungen aussetzen als notwendig.

    Wenn sie auch nur Anzeichen macht, die Grenze zu überschreiten (was schon lange nicht mehr vergekommen ist) genügt ein Blick, und sie unterlässt auch nur den kleinsten Versuch.
    Nein, komplett verbieten geht schlecht, da er dort seine Näpfe hat und ich die dort auch haben möchte, um alles Notwendige in der Nähe zu haben und weil dort im Gegensatz zum Rest der Wohnung Fliesenboden und kein Holzboden ist. Er lässt sich auch rausschicken, wenn ich z.B. Schubladen aufmache oder die Spülmaschine und ich nicht will, dass er überall seine Neugiernase reinhält oder mit seiner Zunge drüberschlabbert. Das geht also. Nur wenn ich z.B. mit den Kindern beschäftigt bin, springt er in der Küche hoch und schaut mal, was es da so gibt.
    Ach so: Tür zu geht nicht, da offene Küche

  6. #16
    Spex ist offline addict
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    Standard Re: Auch eine Hundefrage

    Zitat Zitat von Hundnas Beitrag anzeigen
    Ich stimme Chaos insofern zu, als dass du garantiert unmissverständlich klar und deutlich bei einer Grenze bist, die echt wichtig ist. Keine Ahnung, bei uns wäre das aus dem Auto springen. Totales no-go. Wenn auf deiner Arbeitsfläche Rattengift stünde, hätte dein Hund deine Grenze das erste Mal gerafft, vielleicht noch zwei, drei Mal gefragt und dann wär's das. Ich stelle das bei mir immer wieder fest: Wenn es um was geht, denken die nicht einmal an eine Diskussion. Mein Pubertier hat auch gerade das Klauen entdeckt. 1/2 Blech Pizza am Sonntag. Half auch nicht, dass Herrchen im Lachanfall daneben zusammen brach Er war zugegeben extrem lustig, wie er versuchte, seine Beute auf einmal runterzuschlucken. Merkst was? Uns ist das relativ wurscht. Wir haben 20 Jahre mit Räubern gelebt, jetzt machen wir halt die Küchentür wieder zu. Das tut uns nicht weh, entsprechend labbrig würden wir eine Grenze ziehen in dem Fall. Insofern lautet mein Rat für dich: Kämpf dann und dort, wo es wichtig ist. Ist das Sofa wichtig? Kannst du die Küche hundesicher machen? Wo kannst du dir Kämpfe ersparen und dein Leben erleichtern?
    Okay, ich werde mal versuchen, noch überzeugter und überzeugender zu sein. Das an den Esstisch springen oder an die Arbeitsplatte geht gar nicht, ich möchte nicht den Rest seines Hundelebens immer darauf achten, die Dinge außerhalb seiner Reichweite hinzustellen. Das Sofa ist in der Tat eine weiche Grenze, er darf abends drauf, aber nur auf meinen Schoß mit Decke drunter. Er hat in seinem Hundekörbchen so eine kuscheligen weißen Badezimmerteppich als Decke und wenn ich sehe, wie braun der nach einer Woche ist, obwohl der Hund sich nicht irgendwo im Dreck gewälzt hat und sauber erscheint, möchte ich ihn nicht auf dem Sofa haben. Er springt auch nicht da hoch, um sich dort hinzulegen, sondern um sich die Sachen der Kinder zu klauen, die diese dort vor ihm in Sicherheit bringen. Wir finden kaum noch einen Platz, wo die Kinder drankommen, aber er nicht.

  7. #17
    Avatar von Makaria.
    Makaria. ist offline Carpal Tunnel
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    Standard Re: Auch eine Hundefrage

    Zitat Zitat von Spex Beitrag anzeigen
    Okay, dann formuliere ich die Frage nochmal: wie kann ich ihm das noch besser verdeutlichen, als klar, laut und deutlich nein zu sagen und ihn währenddessen vom Tisch runterzuschieben. Du scheinst es ja anders gemacht zu haben. Wie?
    Evtl. andersrum üben: Ihn beobachten und sobald er mal (noch) NICHT hochspringt an den Tisch loben und belohnen? Im Moment bekommt er ja die Aufmerksamkeit übers Fehlverhalten... Oder (wenn das obige nicht geht) gezielt trainieren: was hinlegen auf den Tisch was ihn interessiert und mit ihm dran vorbeigehen / ihn hinsetzen lassen/... und belohnen.

  8. #18
    Kaefer ist offline Carpal Tunnel
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    Standard Re: Auch eine Hundefrage

    Zitat Zitat von Spex Beitrag anzeigen
    Er springt auch nicht da hoch, um sich dort hinzulegen, sondern um sich die Sachen der Kinder zu klauen, die diese dort vor ihm in Sicherheit bringen. Wir finden kaum noch einen Platz, wo die Kinder drankommen, aber er nicht.
    Klaut er nur die Sachen der Kinder? Oder auch Eure? Wenn es nur die Sachen der Kinder sind müsste vielleicht mal die Rangordnung in der Familie geklärt werden. Dazu würde ich aber evtl. einen Trainer heranziehen.

    Mein Mann hatte unsere Hündin ja fast ein Jahr alleine, da wir in der Zeit eine Fernbeziehung hatten, und er sie zu der Zeit aus dem Tierheim geholt hat. Als wir dann wieder zusammengelebt haben hat der Hund in der ersten Zeit mehrmals Schuhe angeknabbert bzw. auf seinen Platz geschleppt, aber ausnahmslos meine. Ich bin mir sicher, dass sie genau wusste was sie da tut.

  9. #19
    Avatar von Hundnas
    Hundnas ist offline ehemals Wir.und.Ihr
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    Standard Re: Auch eine Hundefrage

    Zitat Zitat von Spex Beitrag anzeigen
    Okay, ich werde mal versuchen, noch überzeugter und überzeugender zu sein. Das an den Esstisch springen oder an die Arbeitsplatte geht gar nicht, ich möchte nicht den Rest seines Hundelebens immer darauf achten, die Dinge außerhalb seiner Reichweite hinzustellen. Das Sofa ist in der Tat eine weiche Grenze, er darf abends drauf, aber nur auf meinen Schoß mit Decke drunter. Er hat in seinem Hundekörbchen so eine kuscheligen weißen Badezimmerteppich als Decke und wenn ich sehe, wie braun der nach einer Woche ist, obwohl der Hund sich nicht irgendwo im Dreck gewälzt hat und sauber erscheint, möchte ich ihn nicht auf dem Sofa haben. Er springt auch nicht da hoch, um sich dort hinzulegen, sondern um sich die Sachen der Kinder zu klauen, die diese dort vor ihm in Sicherheit bringen. Wir finden kaum noch einen Platz, wo die Kinder drankommen, aber er nicht.
    Und vergiss eins nicht: 6 Monate. Erwarte keine Wunder. Mühsam ernährt sich das Erziehungs-Hörnchen, immer wieder und wieder und wieder klar machen. Das oben gelobte Deckentraining hat meinen Mann an den Rand des Nervenzusammenbruchs gebracht: Unser aufmüpfiger, junger Rüdenwelpe wollte doch glatt nach dem 10. Mal immer noch wissen, ob er nicht doch von der Decke darf. Mein Mann hat ihn mit 2 Jahren schon Haschisch am Hauptbahnhof verticken sehen

  10. #20
    Kaefer ist offline Carpal Tunnel
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    Standard Re: Auch eine Hundefrage

    Zitat Zitat von Hundnas Beitrag anzeigen
    Und vergiss eins nicht: 6 Monate.
    Oh, das habe ich irgendwie verdrängt. Dann sehe ich das mit der Rangordnung auch noch nicht wirklich, zumindest nichts, was einen Hundetrainer braucht.

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