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Thema: Auch eine Hundefrage

  1. #1
    Spex ist offline old hand
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    Standard Auch eine Hundefrage

    Mein Kleiner ist jetzt gerade ein halbes Jahr alt, also im besten Flegelalter. Noch dazu ist er jetzt so groß, dass er überall dran und drauf kommt. Was nervt ist, dass er andauernd mit den Vorderpfoten an die Küchenarbeitsplatte oder den Esstisch springt und versucht, da Sachen runterzuklauen. Etwas wirklich Spannendes hat er noch nichht "erbeutet", mal ne leere Bäckertüte oder eine Pappspielfigur. Und er springt auch andauernd aufs Sofa, wo er nicht drauf soll. Gibt es noch eine andere Methode, als ihn halt gefühlt 100x am Tag runterzuschieben, dabei deutlich nein zu sagen und wenn ich es mitbekomme, das Springen schon im Ansatz zu unterbinden (er reagiert da schon auf ein kurzes Räuspern und lässt es dann, aber ich bekomme es halt nicht immer mit)?

  2. #2
    Avatar von chaosbande
    chaosbande ist offline Carpal Tunnel
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    Standard Re: Auch eine Hundefrage

    Wenn er das immer wieder macht, war deine Ansage nicht sonderlich deutlich.
    Beobachte mal Hunde untereinander, wie die Tabus setzen...meine dürfen ja aufs Sofa, aber bei Dingen, die hier absolut tabu sind, verstehe ich dann auch keinen Spaß und in der Regel sitzt sowas dann auch nach dem ersten Mal, bei besonders hartnäckigen Kandidaten vielleicht auch erst nach drei Ansagen.
    Ich unterscheide zwischen Dingen, die der Hund erlernen muss, wie Sitz, Platz, Bleib und einem Verbot/Tabu. Ersteres wird immer wieder mit Spaß und viel Motivation geübt, bei letzterem geht es nicht um Spaß haben und freudiges Ausführen, sondern darum klare Grenzen zu setzen.
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  3. #3
    Spex ist offline old hand
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    Standard Re: Auch eine Hundefrage

    Zitat Zitat von chaosbande Beitrag anzeigen
    Wenn er das immer wieder macht, war deine Ansage nicht sonderlich deutlich.
    Beobachte mal Hunde untereinander, wie die Tabus setzen...meine dürfen ja aufs Sofa, aber bei Dingen, die hier absolut tabu sind, verstehe ich dann auch keinen Spaß und in der Regel sitzt sowas dann auch nach dem ersten Mal, bei besonders hartnäckigen Kandidaten vielleicht auch erst nach drei Ansagen.
    Ich unterscheide zwischen Dingen, die der Hund erlernen muss, wie Sitz, Platz, Bleib und einem Verbot/Tabu. Ersteres wird immer wieder mit Spaß und viel Motivation geübt, bei letzterem geht es nicht um Spaß haben und freudiges Ausführen, sondern darum klare Grenzen zu setzen.
    Oh doch, es gab auch schon sehr klare Ansagen. Was ich nicht tue, ist schlagen oder schubsen, aber einen lauten und deutlichen Anpfiff kassiert er da schon. Leider ohne Erfolg.

  4. #4
    Avatar von Leona68
    Leona68 ist offline Legende
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    Standard Re: Auch eine Hundefrage

    Zitat Zitat von Spex Beitrag anzeigen
    Oh doch, es gab auch schon sehr klare Ansagen. Was ich nicht tue, ist schlagen oder schubsen, aber einen lauten und deutlichen Anpfiff kassiert er da schon. Leider ohne Erfolg.
    Unser Kleiner wird ja auch bald ein halbes Jahr alt, aber er ist sehr brav und macht eigentlich nix, was er nicht darf. Wobei es natürlich sein könnte, dass er mehr darf als Eurer und er uns deshalb so brav erscheint.

    Aber mich würde auch interessieren, mit was ich wirklich unerwünschtes Verhalten unterbinden kann. Gibt es bei ihm nämlich auch ab und an. Z.B. wenn ich wie heute Morgen Stroh durch die Stallgasse schiebe und er mit Anlauf in den Haufen springt und ihn auseinander zerrt. Hab ich mich anfänglich noch drüber schlapp gelacht, ist das mittlerweile gar nicht mehr lustig. Oder wenn er mit dem Besen kämpft, wenn ich kehren will. Ich kann in seiner Anwesenheit gar nicht mehr kehren, weil er knurrend und bellend den Besen traktiert.
    "Was gäbe ich für Küsse, wie kalte Kirschen, Zeit wie Sand am Meer.Was gäbe ich her, wenn jeder Tag wie der erste des Sommers wär"

  5. #5
    Avatar von chaosbande
    chaosbande ist offline Carpal Tunnel
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    Standard Re: Auch eine Hundefrage

    Zitat Zitat von Spex Beitrag anzeigen
    Oh doch, es gab auch schon sehr klare Ansagen. Was ich nicht tue, ist schlagen oder schubsen, aber einen lauten und deutlichen Anpfiff kassiert er da schon. Leider ohne Erfolg.
    Ich sprach auch nicht von schlagen oder schubsen oder Brüllen.
    Ich denke eher, deine Ansagen waren für den Hund nicht deutlich (auch wenn du vielleicht laut geworden bist), sonst würde er das nicht 100x am Tag wiederholen.


  6. #6
    Spex ist offline old hand
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    Standard Re: Auch eine Hundefrage

    Zitat Zitat von chaosbande Beitrag anzeigen
    Ich sprach auch nicht von schlagen oder schubsen oder Brüllen.
    Ich denke eher, deine Ansagen waren für den Hund nicht deutlich (auch wenn du vielleicht laut geworden bist), sonst würde er das nicht 100x am Tag wiederholen.
    Okay, dann formuliere ich die Frage nochmal: wie kann ich ihm das noch besser verdeutlichen, als klar, laut und deutlich nein zu sagen und ihn währenddessen vom Tisch runterzuschieben. Du scheinst es ja anders gemacht zu haben. Wie?
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  7. #7
    Spex ist offline old hand
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    Standard Re: Auch eine Hundefrage

    Zitat Zitat von Leona68 Beitrag anzeigen
    Unser Kleiner wird ja auch bald ein halbes Jahr alt, aber er ist sehr brav und macht eigentlich nix, was er nicht darf. Wobei es natürlich sein könnte, dass er mehr darf als Eurer und er uns deshalb so brav erscheint.

    Aber mich würde auch interessieren, mit was ich wirklich unerwünschtes Verhalten unterbinden kann. Gibt es bei ihm nämlich auch ab und an. Z.B. wenn ich wie heute Morgen Stroh durch die Stallgasse schiebe und er mit Anlauf in den Haufen springt und ihn auseinander zerrt. Hab ich mich anfänglich noch drüber schlapp gelacht, ist das mittlerweile gar nicht mehr lustig. Oder wenn er mit dem Besen kämpft, wenn ich kehren will. Ich kann in seiner Anwesenheit gar nicht mehr kehren, weil er knurrend und bellend den Besen traktiert.
    Das mit dem Besen kenne ich auch Hat sich aber inzwischen von alleine gelegt. Meiner hat im Herbst auch die säuberlich zusammengeharkten Laubhaufen wieder auseinadergefuddelt und dann die Harke angegriffen. Das hat ewig gedauert, das Herbstlaub zusammenzukehren.

  8. #8
    Kaefer ist offline Carpal Tunnel
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    Standard Re: Auch eine Hundefrage

    Zitat Zitat von Spex Beitrag anzeigen
    Okay, dann formuliere ich die Frage nochmal: wie kann ich ihm das noch besser verdeutlichen, als klar, laut und deutlich nein zu sagen und ihn währenddessen vom Tisch runterzuschieben. Du scheinst es ja anders gemacht zu haben. Wie?
    Zusätzlich zur deutlichen Tonlage eine deutliche Körpersprache. Wir sind immer auf unsere zugegangen, und haben sie sozusagen "körperlich verdrängt".

    Wir haben zudem nicht nur das Verbotene unterbunden, sondern dann auch noch auf den Platz geschickt (z. B.) und entsprechend belohnt (Leckerli, Streicheleinheiten).

    Die Tabus sind etabliert und funktionieren auch, zumindest wenn wir in der Wohnung sind (muss nicht in Sichtweite sein). Was sie macht wenn sie alleine ist, dafür würde ich nicht die Hand ins Feuer legen.
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  9. #9
    Avatar von Leona68
    Leona68 ist offline Legende
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    Standard Re: Auch eine Hundefrage

    Zitat Zitat von Kaefer Beitrag anzeigen
    Zusätzlich zur deutlichen Tonlage eine deutliche Körpersprache. Wir sind immer auf unsere zugegangen, und haben sie sozusagen "körperlich verdrängt".

    Wir haben zudem nicht nur das Verbotene unterbunden, sondern dann auch noch auf den Platz geschickt (z. B.) und entsprechend belohnt (Leckerli, Streicheleinheiten).

    Die Tabus sind etabliert und funktionieren auch, zumindest wenn wir in der Wohnung sind (muss nicht in Sichtweite sein). Was sie macht wenn sie alleine ist, dafür würde ich nicht die Hand ins Feuer legen.
    Das sagt die Hundetrainerin auch, Deckentraining (dabei ist die Decke nur beispielhaft zu sehen, für den Raum, den ich zuweise als Mensch) sei das A und O.
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    "Was gäbe ich für Küsse, wie kalte Kirschen, Zeit wie Sand am Meer.Was gäbe ich her, wenn jeder Tag wie der erste des Sommers wär"

  10. #10
    Kaefer ist offline Carpal Tunnel
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    Standard Re: Auch eine Hundefrage

    Zitat Zitat von Leona68 Beitrag anzeigen
    Das sagt die Hundetrainerin auch, Deckentraining (dabei ist die Decke nur beispielhaft zu sehen, für den Raum, den ich zuweise als Mensch) sei das A und O.
    Ist es auch meiner Meinung nach. Das ist ein wirklich gutes Konstrukt, um den Hund zu "kontrollieren". Es darf halt nicht als Strafe empfunden werden, muss also unbedingt positiv (Streicheleinheiten, Leckerlies) verknüpft sein.

    Trotzdem bin ich der Meinung, dass fast kein Hund einem Leberwurstbrot in erreichbarer Nähe in Abwesenheit seiner Menschen widerstehen könnte.
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