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Thema: Meine Mutter (82 J.) ist gefallen

  1. #11
    Avatar von Maumau
    Maumau ist offline *wichtiger Chefwichtel*
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    Standard Re: Meine Mutter (82 J.) ist gefallen

    Zitat Zitat von FrauTutnix Beitrag anzeigen
    Manchmal braucht es einfach den "Schubser" des "es geht wirklich nicht mehr".

    Wenn man dann in ein schönes ! Pflegeheim oder betreutes Wohnen kann ist das natürlich toll.

    Ich fürchte nur das sich viele sowas eben nicht leisten können und von der "gemütlichen" Kurzzeitpflege (die oft ja komfortabler ist) in ein Pflegeheim gehen müssen wo es eben nicht so schön ist. Eben die, die sich teure Heime nicht leisten können
    Meine Mutter ist in das Pflegeheim gekommen das Platz hatte. Da war keine Zeit sich vorher Einrichtungen anzusehen, zu vergleichen und zu rechnen. ISt jetzt 25 km vom bisherigen Wohnort entfernt. Sie kannte es nicht. Andere Einrichtungen,die sie kannte , und aus verschiedenen Gründe bevorzugt hätte oder ablehnte, die hatten alle keinen Platz frei. Im Nachhinein habe ich mal die Preise im Landkreis verglichen, die größte Spanne waren fast 200 Euro pro Monat. Das Heim meiner Mutter liegt preislich im Mittelfeld. Das teuerste Heim kenne ich, da war mal eine Tante zur Kurzzeitpflege. Hat was von Krankenhaus und sehr kleine Zimmer. Da ist das wo meine Mutter gelandet ist ist um Längen besser. Und das Sozialamt zwingt niemand in das günstigste Heim zu gehen, das habe ich erfragt.

  2. #12
    Mumpitz ist offline Legende
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    Standard Re: Meine Mutter (82 J.) ist gefallen

    Zitat Zitat von FrauTutnix Beitrag anzeigen
    Das weiß ich nicht genau wie das läuft , ich kenne es ja auch nur von der Bekannten und ganz genaue Informationen sind dann doch immer nur second hand.


    Kurzzeitpflege ist jedenfalls von der Kasse bezahlt so wie ich das verstanden habe.
    Da ist schlicht mehr möglich. Mann muss wohl ein paar Taler zuzahlen aber das ist wohl überschaubar.

    Später wenn es um ein Pflegeheim auf Dauer geht muss man gucken was man sich leisten kann.
    Bei meiner Schwiegermutter haben wir in verschiedenen Heimen gefragt und es hieß immer: Wenn sie kein Geld haben, kein Problem, wir klären das mit dem Sozialamt. Bei den meisten Heimen sind die Kosten nicht so wahnsinnig unterschiedlich und man ist nicht verpflichtet, das billigste zu nehmen.

  3. #13
    Avatar von salvadora
    salvadora ist offline Claqueuse
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    Standard Re: Meine Mutter (82 J.) ist gefallen

    Zitat Zitat von nina2 Beitrag anzeigen
    ...und kam dann ins Krankenhaus.

    Gefallen ist sie 2x in der Nacht. Sie hatte auch sehr teerigen Stuhlgang. Den Hausnotruf hatte sie gedruckt. Der Sanitäter hatte auch nachgefragt, ob ein Arzt kommen sollte. Der Blutdruck war zu dem Zeitpunkt i.O. und darum ist er wieder gefahren. Danach ist sie zum zweiten Mal gefallen. Hat dann nicht mehr gedrückt und gedacht, um 7.00 Uhr rufe ich Nina an.

    Ich war dann auch bei ihr und wir sind zum Hausarzt gefahren. Sie war so schwach, dass sie sofort auf eine Liege kam und dann wegen des unklaren Stuhlbefundes in ein Krankenhaus eingewiesen wurde. (Falls jemand fragen sollte - den Notarzt sollte ich nicht rufen.) Herausgekommen sind Magengeschwüre, die aber nicht weiter behandelt werden müssen.

    Dieses Hinfallen in der Nacht macht mir große Sorgen, da dieses schon das zweite Mal innerhalb eines halben Jahres war. Und überhaupt - die ganze Situation überfordert mich gerade. Ich habe eine Scheißangst, dass sie geht - für immer.

    Meine Mutter lebt allein in einem Haus. Muss also auch eine relativ steile Treppe bewältigen. So ein Sturz kann natürlich immer wieder passieren. Sie hat gerade auch eine totale Angst. Sie nimmt mich z.B. bei meinem Besuchen im Krankenhaus mit auf die Toilette.

    Mir dreht sich gerade der Kopf - und ich habe einfach nur Angst was passiert (passieren könnte) und wie ich reagiere. Ja - irgendwie habe ich auch Angst vor meiner eigenen Reaktion.
    Ich verstehe, dass du Angst hast.

    Welche Alternativen gäbe es denn? Was ist finanziell möglich?
    Die Mutter einer Freundin ist vor einiger Zeit in ein betreutes Wohnen gezogen. Eigenes Appartement, mit der Möglichkeit, noch einiges selbst machen zu können, aber nicht mehr zu müssen.
    Die ist da aufgeblüht, genießt das.

    Eine andere Möglichkeit wäre evt., jemanden ins Haus zu holen.
    Meine Grossmutti hatte zeitweise dann ein Zimmer an eine Studentin vermietet.

    Oder eine Senioren-WG?


    Umbauten, die das Haus altersgerechter machen?
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