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Thema: Jugendweihe in den alten Bundesländern

  1. #1
    opus ist offline Muddi h.c.
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    Standard Jugendweihe in den alten Bundesländern

    Hat das jemand schon gemacht?

    Sohn hat gerade.

    Die Geschichte hat in dieser Ecke der Republik ja nun gar keine Tradition. Dass diese Veranstaltungen in der DDR ein wenig zur Pflege der Staatsraison umgewidmet wurden, hat der Idee natürlich auch geschadet, auch wenn dieser Geist wirklich nicht mehr zu spüren ist.

    So ganz genau wussten auch wir nicht, was da auf uns zu kommen würde, aber ein paar Kritiken waren gut. Vor allem halte ich eine Feierstunde mit entsprechenden Vorbereitungen zu Beginn des Erwachsenenalters (vergleichbar der Konfirmation) für eine gute Idee und viele sinnvolle Alternativen gab für uns ja nicht.

    Unser Resumee: Die Festveranstaltung gestern war wirklich gelungen. Sehr würdig und sehr auf die Jugendlichen zugeschnitten, gute Musik, gute Texte und ohne überflüssigen Pathos.

    Das war auch ziemlich einhellig die Ansicht der teilnehmenden Familie. Und das hat mich dann doch gefreut, denn da brachten doch einige zuerst etwas zweifelnde Minen mit, teils, weil sie gar keine Vorstellung hatten, was das sein könnte (oder es nur im Zusammenhang mit der alten DDR kannten), teils, weil sie doch eher kirchenaffin waren, teils, weil sie in der DDR eine politisch gefärbte JW nicht ganz freiwillig mitgemacht hatten, oder weil sie Nachteile in Kauf nehmen mussten, weil sie sich verweigert hatten (so einen Fall haben wir auch in der Familie).

    Das war überraschend gut, die Zweifel sind zerstreut.

    Die Veranstaltungen im Vorfeld litten dagegen nach meiner Meinung ein wenig darunter, dass es eben noch eine exotische Sache hier ist. Es waren genau 101 Jugendliche aus ganz Baden-Württemberg, im Vergleich zu den Teilnehmerzahlen im Osten der Republik ist das lächerlich wenig. Dadurch mussten einige ziemliche Wege in Kauf nehmen, weswegen die dann meist nur wenige Terminen vorher wahrnehmen konnten. Wir hatten das Glück, dass alles mehr oder weniger um die Landeshauptstadt herum stattfand (jedenfalls, nachdem die Besichtigung eines Bundeswehrstandortes in Ulm abgesagt wurde), für uns war es einfach.

    Jedoch, ein wirkliches Gruppengefühl kam so nicht zustande, Kontakte beschränkten sich auf die jeweiligen Veranstaltungen. Da hatte ich etwas anderes erhofft, aber ich habe eingesehen, das ist bei den Teilnehmerzahlen und der Verteilung gar nicht anders machbar. Damit blieb auch manches etwas oberflächlicher (wie etwa die alternative Stadtführung, über die wir hier ja geredet hatten), wo wir Eltern dann die Nachbearbeitung übernehmen mussten.
    Trotzdem gab es viele Einblicke in das Leben, die den Jugendlichen sonst verwehrt geblieben wäre.

    Ich kann es jedenfalls empfehlen. Ich finde, die Idee ist es wert, weiter gepflegt zu werden.
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    Dem Philosoph ist nichts zu doof.

  2. #2
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    Standard Re: Jugendweihe in den alten Bundesländern

    Wir hatten das ja schon so oft, ich finde deinen Spruch von "ein WENIG zur Pflege der Staatsräson umgewidmet" ziemlich daneben und in der Tat unfassbar, dass man sich ein solches Ritual eines Unrechtsstaates ganz geschmeidig zu eigen macht, damit man was zu feiern hat. Ja, ich weiß, dass es das vorher auch schon bisschen gab aber nicht so, wie es in der DDR gepflegt wurde. Für viele, sehr viele, wird diese Jugendweihe (nicht mal einen anderen Namen hat das Baby bekommen) für immer mit Unterdrückung, Bespitzelung, Angst (so man verweigert hat und nicht dem illustren Kreis angehörte, der sich das erlauben durfte) und Scham/Demütigung ( nicht wenige wurden gezwungen) stehen, dem für dieses Ritual schon Kinder ausgesetzt wurden. Ich gebe zu, ich werde das nie verstehen, aber muss ich ja auch nicht. Trotzdem schön, dass ihr einen gelungenen Tag hattet, Familienfeiern sind immer schön.

    Ach so, die Konfirmation ist eine Feier zum Bekenntnis des Glaubens und keine Veranstaltung, die man einfach so macht, weil man ein bestimmtes Alter erreicht hat. Insofern überhaupt nicht vergleichbar.
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  3. #3
    Avatar von silm
    silm ist offline Huhn
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    Standard Re: Jugendweihe in den alten Bundesländern

    Zitat Zitat von Labrador_reloaded Beitrag anzeigen
    Wir hatten das ja schon so oft, ich finde deinen Spruch von "ein WENIG zur Pflege der Staatsräson umgewidmet" ziemlich daneben und in der Tat unfassbar, dass man sich ein solches Ritual eines Unrechtsstaates ganz geschmeidig zu eigen macht, damit man was zu feiern hat. Ja, ich weiß, dass es das vorher auch schon bisschen gab aber nicht so, wie es in der DDR gepflegt wurde. Für viele, sehr viele, wird diese Jugendweihe (nicht mal einen anderen Namen hat das Baby bekommen) für immer mit Unterdrückung, Bespitzelung, Angst (so man verweigert hat und nicht dem illustren Kreis angehörte, der sich das erlauben durfte) und Scham/Demütigung ( nicht wenige wurden gezwungen) stehen, dem für dieses Ritual schon Kinder ausgesetzt wurden. Ich gebe zu, ich werde das nie verstehen, aber muss ich ja auch nicht. Trotzdem schön, dass ihr einen gelungenen Tag hattet, Familienfeiern sind immer schön.
    Wie alt bist du?


    Ich frage das, weil aus meiner Erfahrung zwar die Jugendweihe missbraucht wurde, aber nicht die Stelle der Bespitzelung und Unterdrückung war. Die fand statt, wenn jemand nicht in der FDJ war, nicht zur Armee ging, usw.
    Und eine "Bespitzelungshochburg" waren Gruppen der Kirche.
    Aber: ob Jugendweihe oder nicht, spielte dafür keine Rolle.
    Keine Jugendweihe war unkritisch, wenn man trotzdem in der FDJ war.
    Auch bei meinem Mann war es ähnlich, obwohl da vieles schon noch verschärfter war als bei mir (keine Westtüten, keine Jeans usw. in der Schule)
    Foxlady und tamilein gefällt dies.
    Silm

  4. #4
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    Standard Re: Jugendweihe in den alten Bundesländern

    Zitat Zitat von silm Beitrag anzeigen
    Wie alt bist du?


    Ich frage das, weil aus meiner Erfahrung zwar die Jugendweihe missbraucht wurde, aber nicht die Stelle der Bespitzelung und Unterdrückung war. Die fand statt, wenn jemand nicht in der FDJ war, nicht zur Armee ging, usw.
    Und eine "Bespitzelungshochburg" waren Gruppen der Kirche.
    Aber: ob Jugendweihe oder nicht, spielte dafür keine Rolle.
    Keine Jugendweihe war unkritisch, wenn man trotzdem in der FDJ war.
    Auch bei meinem Mann war es ähnlich, obwohl da vieles schon noch verschärfter war als bei mir (keine Westtüten, keine Jeans usw. in der Schule)
    War hier halt anders. Aber dazu hab ich schon mal geschrieben, ist ja auch egal, mir sträubt sich einfach nur das Gefieder. Aber es versöhnt mich ein bisschen, dass es offenbar im Westen ein verschwindend geringer Teil ist, der diese (in meinen Augen besudelte) Tradition weiter pflegen möchte. Hier im Osten sind es sicher mehr, witzigerweise kenne ich nur zugezogene Wessis, die das feiern. Aber mein Kind ist ja noch nicht so alt.

  5. #5
    Avatar von MeineRasselbande
    MeineRasselbande ist offline Einfach kann doch jeder!
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    Standard Re: Jugendweihe in den alten Bundesländern

    Zitat Zitat von opus Beitrag anzeigen
    Hat das jemand schon gemacht?

    Sohn hat gerade.

    Die Geschichte hat in dieser Ecke der Republik ja nun gar keine Tradition. Dass diese Veranstaltungen in der DDR ein wenig zur Pflege der Staatsraison umgewidmet wurden, hat der Idee natürlich auch geschadet, auch wenn dieser Geist wirklich nicht mehr zu spüren ist.

    So ganz genau wussten auch wir nicht, was da auf uns zu kommen würde, aber ein paar Kritiken waren gut. Vor allem halte ich eine Feierstunde mit entsprechenden Vorbereitungen zu Beginn des Erwachsenenalters (vergleichbar der Konfirmation) für eine gute Idee und viele sinnvolle Alternativen gab für uns ja nicht.

    Unser Resumee: Die Festveranstaltung gestern war wirklich gelungen. Sehr würdig und sehr auf die Jugendlichen zugeschnitten, gute Musik, gute Texte und ohne überflüssigen Pathos.

    Das war auch ziemlich einhellig die Ansicht der teilnehmenden Familie. Und das hat mich dann doch gefreut, denn da brachten doch einige zuerst etwas zweifelnde Minen mit, teils, weil sie gar keine Vorstellung hatten, was das sein könnte (oder es nur im Zusammenhang mit der alten DDR kannten), teils, weil sie doch eher kirchenaffin waren, teils, weil sie in der DDR eine politisch gefärbte JW nicht ganz freiwillig mitgemacht hatten, oder weil sie Nachteile in Kauf nehmen mussten, weil sie sich verweigert hatten (so einen Fall haben wir auch in der Familie).

    Das war überraschend gut, die Zweifel sind zerstreut.

    Die Veranstaltungen im Vorfeld litten dagegen nach meiner Meinung ein wenig darunter, dass es eben noch eine exotische Sache hier ist. Es waren genau 101 Jugendliche aus ganz Baden-Württemberg, im Vergleich zu den Teilnehmerzahlen im Osten der Republik ist das lächerlich wenig. Dadurch mussten einige ziemliche Wege in Kauf nehmen, weswegen die dann meist nur wenige Terminen vorher wahrnehmen konnten. Wir hatten das Glück, dass alles mehr oder weniger um die Landeshauptstadt herum stattfand (jedenfalls, nachdem die Besichtigung eines Bundeswehrstandortes in Ulm abgesagt wurde), für uns war es einfach.

    Jedoch, ein wirkliches Gruppengefühl kam so nicht zustande, Kontakte beschränkten sich auf die jeweiligen Veranstaltungen. Da hatte ich etwas anderes erhofft, aber ich habe eingesehen, das ist bei den Teilnehmerzahlen und der Verteilung gar nicht anders machbar. Damit blieb auch manches etwas oberflächlicher (wie etwa die alternative Stadtführung, über die wir hier ja geredet hatten), wo wir Eltern dann die Nachbearbeitung übernehmen mussten.
    Trotzdem gab es viele Einblicke in das Leben, die den Jugendlichen sonst verwehrt geblieben wäre.

    Ich kann es jedenfalls empfehlen. Ich finde, die Idee ist es wert, weiter gepflegt zu werden.
    Welchen Grund genau hat die Jugendweihe?
    Bei der Konfirmation wird die Taufe durch die Jugendlichen nach entsprechender Unterweisung bestätigt. Sie bekräftigen und bestätigen damit ihren Glauben, den ursprünglich die Eltern gewählt haben.
    Was genau wird bei der Jugendweihe von den Jugendlichen entschieden?

  6. #6
    Avatar von Lolaluna
    Lolaluna ist offline Legende
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    Standard Re: Jugendweihe in den alten Bundesländern

    Ich finde die Jugendweihe hat etwas von DDR Nostalgie und ich halte sie für überflüssig.
    Pippi27, ellabe, Mumpitz und 7 anderen gefällt dies.

  7. #7
    Avatar von silm
    silm ist offline Huhn
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    Standard Re: Jugendweihe in den alten Bundesländern

    Zitat Zitat von MeineRasselbande Beitrag anzeigen
    Welchen Grund genau hat die Jugendweihe?
    Bei der Konfirmation wird die Taufe durch die Jugendlichen nach entsprechender Unterweisung bestätigt. Sie bekräftigen und bestätigen damit ihren Glauben, den ursprünglich die Eltern gewählt haben.
    Was genau wird bei der Jugendweihe von den Jugendlichen entschieden?
    Ich kenne es als ein Bekenntnis zum Humanismus und zu den Menschenrechten.
    Scheint aber nicht überall so zu sein.
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    Silm

  8. #8
    Avatar von MeineRasselbande
    MeineRasselbande ist offline Einfach kann doch jeder!
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    Standard Re: Jugendweihe in den alten Bundesländern

    Zitat Zitat von silm Beitrag anzeigen
    Ich kenne es als ein Bekenntnis zum Humanismus und zu den Menschenrechten.
    Scheint aber nicht überall so zu sein.
    Davon lese ich bei Opus nichts

  9. #9
    Fratella ist offline Pooh-Bah
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    Standard Re: Jugendweihe in den alten Bundesländern

    In meiner Jugend (Norddeutschland, protestantisch geprägt) gab es genau eine Freundin, die zur Jugendweihe irgendwo in Ostwestfalen ging. Deren Eltern waren in der DKP.
    Das war damals sehr selten.
    Mein Mann kommt aus dem Ruhrgebiet und kannte das gar nicht, da gab es entweder die Kommunion oder die Konfirmation oder gar nichts.

    Ich denke mir, dass solche Traditionen und Gebräuche gewachsen sein sollten. Wenn Bedürfnisse da sind, werden sie sich durchsetzen.
    Offensichtlich ist das nicht der Fall oder nur für einen Bruchteil der Bevölkerung interessant.
    Nach meiner Beobachtung werden heute Schulabschlüsse so gebührend gefeiert, dass man diese als Ritualgeschehen für den Übertritt ins Erwachsenenleben ansehen kann.
    Kontakte zu anderen Jugendlichen und Einblicke für Jugendliche ins Leben sind doch heute dank Internet, Klassenfahrten und Urlauben gegeben.
    Ich wüsste nicht, was man da noch anbieten müsste für Heranwachsende.
    Aber ich war auch nie auf einer Jugendweihe und kenne auch niemanden (außer der o.g. Freundin), der das mitgemacht hat.

    Glaubensfeiern sind damit für mich nicht vergleichbar.
    Die Jugendlichen bekräftigen ihren Glauben und die Zugehörigkeit zur Glaubensgemeinschaft.
    Jugendweihe bekräftigt zu was und warum?
    Gibt für mich keinen Sinn.

    Kurze Frage: Kostet das Geld, sein Kind dort anzumelden und wer sind die Veranstalter? Ist das sowas wie Eventmanagement?

  10. #10
    opus ist offline Muddi h.c.
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    Standard Re: Jugendweihe in den alten Bundesländern

    Zitat Zitat von Labrador_reloaded Beitrag anzeigen
    Wir hatten das ja schon so oft, ich finde deinen Spruch von "ein WENIG zur Pflege der Staatsräson umgewidmet" ziemlich daneben und in der Tat unfassbar, dass man sich ein solches Ritual eines Unrechtsstaates ganz geschmeidig zu eigen macht, damit man was zu feiern hat. Ja, ich weiß, dass es das vorher auch schon bisschen gab aber nicht so, wie es in der DDR gepflegt wurde.
    Ja, wir hatten es schon mal.

    Was die Jugendweihe in der DDR bedeutete, weiß ich. Die Geschichte vom Mann meiner Cousine hatte ich dir erzählt. Und der war, nebenbei bemerkt, gestern dabei. Auf die Idee, die Veranstaltung zu boykottieren, wäre er nicht gekommen, da er weiß, dass sie weitgehend zur eigentlichen Bedeutung zurückgefunden hat. Und das, obwohl der wirklich Probleme damals in seiner Jugend hatte, da er kirchlich aktiv war (und ist) und die JW seinerzeit aus Überzeugung verweigert hatte. Du weißt, es hat ihn seinen Studienplatz gekostet und noch ein wenig mehr. Ich weiß also genau, dass es das gab (auch wenn es vielleicht kein Automatismus war, allein die Möglichkeit war bereits schlimm genug).

    Und weil es die DDR-Zeit war, wo die Jugendweihe missbraucht wurde, obwohl die Idee viel älter ist, halte ich es auch nicht für falsch, den Namen beizubehalten, denn es ist keine neue Idee.

    Natürlich habe ich mich vorher schlau gemacht, ob da politische Ostalgie gepflegt würde, aber dafür gab es keine Anzeichen und es war definitiv nicht der Fall. Jetzt weiß ich es ja sicher.

    Zitat Zitat von Labrador_reloaded Beitrag anzeigen
    Für viele, sehr viele, wird diese Jugendweihe (nicht mal einen anderen Namen hat das Baby bekommen) für immer mit Unterdrückung, Bespitzelung, Angst (so man verweigert hat und nicht dem illustren Kreis angehörte, der sich das erlauben durfte) und Scham/Demütigung ( nicht wenige wurden gezwungen) stehen, dem für dieses Ritual schon Kinder ausgesetzt wurden. Ich gebe zu, ich werde das nie verstehen, aber muss ich ja auch nicht.
    Ich verstehe dich da schon, aber es ist auch langsam an der Zeit, die Dinge mal ohne die dunkle Brille zu betrachten und ohne Verbitterung. Die JW ist für dich mit bestimmten negativen Erlebnissen verbunden, aber, das ist heute nicht mehr berechtigt.

    Auch Kindergärten und Schulen sind damals für die politische Erziehung benutzt worden. Auch die nennt man heute noch so.

    Letztlich kann ich unbefangener herangehen, auch wenn die DDR unsere Familie lange Zeit getrennt hat und ich die Verhältnisse durch viele Besuche und die aktiven Gespräche recht genau kannte und keinerlei Grund haben könnte, dieses Staatskonstrukt auch in Teilen hier wieder einführen zu wollen.
    Zitat Zitat von Labrador_reloaded Beitrag anzeigen
    Trotzdem schön, dass ihr einen gelungenen Tag hattet, Familienfeiern sind immer schön.
    Ja, danke, das war es...

    Zitat Zitat von Labrador_reloaded Beitrag anzeigen
    Ach so, die Konfirmation ist eine Feier zum Bekenntnis des Glaubens und keine Veranstaltung, die man einfach so macht, weil man ein bestimmtes Alter erreicht hat. Insofern überhaupt nicht vergleichbar.
    Die Zielgruppe ist nicht die Gleiche. Vorausgesetzt, jeder, der an einer Konfirmation teilnimmt, macht es aus dieser Überzeugung. Das ist aber ein anderes Thema.
    Dem Philosoph ist nichts zu doof.

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