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Thema: Siebtklässler - Stimmbruch

  1. #71
    Avatar von JohnnyTrotz
    JohnnyTrotz ist offline Testet.

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    Standard Re: Siebtklässler - Stimmbruch

    Zitat Zitat von SofieAmundsen Beitrag anzeigen
    Ja, hat er. Hab ich aber nicht groß zur Debatte hier gestellt, die Entscheidung haben wir ohne das ErE getroffen
    Ihr seid wirklich völlig verrückt und wild und ungewöhnlich!
    "Bildung ist wichtig, vor allem wenn es gilt, Vorurteile abzubauen. Wenn man schon ein Gefangener seines eigenen Geistes ist, kann man wenigstens dafür sorgen, dass die Zelle anständig möbliert ist."
    Peter Ustinov

  2. #72
    Avatar von SofieAmundsen
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    Standard Re: Siebtklässler - Stimmbruch

    Zitat Zitat von JohnnyTrotz Beitrag anzeigen
    Ihr seid wirklich völlig verrückt und wild und ungewöhnlich!
    Hoffentlich bereuen wir die Entscheidung jetzt nicht

    Aber auch das RL hält Argumente wie "Ach, ich hatte auch Vieren und ne Fünf in der Siebten-und schau, jetzt mach ich ein super Abi " "der Hanspeter musste auf die Realschule und findet da alle so dooooof, wie kann man da freiwillig hingehen" bereit
    Liebe Grüße

    Sofie

  3. #73
    Avatar von JohnnyTrotz
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    Standard Re: Siebtklässler - Stimmbruch

    Zitat Zitat von SofieAmundsen Beitrag anzeigen
    Hoffentlich bereuen wir die Entscheidung jetzt nicht

    Aber auch das RL hält Argumente wie "Ach, ich hatte auch Vieren und ne Fünf in der Siebten-und schau, jetzt mach ich ein super Abi " "der Hanspeter musste auf die Realschule und findet da alle so dooooof, wie kann man da freiwillig hingehen" bereit
    Ihr könnt gerade alle durchatmen und er fühlt sich wohl, das ist schon ein Wert an sich!
    "Bildung ist wichtig, vor allem wenn es gilt, Vorurteile abzubauen. Wenn man schon ein Gefangener seines eigenen Geistes ist, kann man wenigstens dafür sorgen, dass die Zelle anständig möbliert ist."
    Peter Ustinov

  4. #74
    Avatar von SofieAmundsen
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    Standard Re: Siebtklässler - Stimmbruch

    Zitat Zitat von JohnnyTrotz Beitrag anzeigen
    Ihr könnt gerade alle durchatmen und er fühlt sich wohl, das ist schon ein Wert an sich!
    Jep...und die erste 1 ist auch schon eingetroffen.
    JohnnyTrotz und Labrador_reloaded gefällt dies.
    Liebe Grüße

    Sofie

  5. #75
    Avatar von JohnnyTrotz
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    Standard Re: Siebtklässler - Stimmbruch

    Zitat Zitat von SofieAmundsen Beitrag anzeigen
    Jep...und die erste 1 ist auch schon eingetroffen.


    Das freut mich sehr!
    "Bildung ist wichtig, vor allem wenn es gilt, Vorurteile abzubauen. Wenn man schon ein Gefangener seines eigenen Geistes ist, kann man wenigstens dafür sorgen, dass die Zelle anständig möbliert ist."
    Peter Ustinov

  6. #76
    Avatar von gurkentruppe
    gurkentruppe ist offline Mann ohne Eigenschaften

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    Standard Re: Siebtklässler - Stimmbruch

    Zitat Zitat von SofieAmundsen Beitrag anzeigen
    Hoffentlich bereuen wir die Entscheidung jetzt nicht

    Aber auch das RL hält Argumente wie "Ach, ich hatte auch Vieren und ne Fünf in der Siebten-und schau, jetzt mach ich ein super Abi " "der Hanspeter musste auf die Realschule und findet da alle so dooooof, wie kann man da freiwillig hingehen" bereit
    So wie du es beschreibst, war die Entscheidung definitiv richtig. So eine Entscheidung hätte mir in meiner Schulzeit auch geholfen. Wenn man in der 7. Klasse am Gymnasium trotz Lernens in wichtigen Fächern nicht mehr wirklich von der Stelle kommt und der "Puffer nach unten" kleiner wird, drohen in Klasse 8 und 9 dann meist die richtigen Probleme. So war's bei mir und vielen Schulkameraden. Von daher bleibt deinem Sohn jetzt durch den rechtzeitigen Schulwechsel höchstwahrscheinlich einiges an Ungemach erspart.

    Außerdem - und da kennst du dich ja besser aus als ich - hat dein Sohn in Sachen Abitur in NRW ja weiterhin alle Möglichkeiten.

    Nach meiner Schulerfahrung war die Realschule für meine älteste Tochter immer eine naheliegende Option. Sie erwies sich aber als ein ganz anderer Lerntyp. Sie hat zwar auch keinen Spaß an vielen Aspekten des Gymnasiums, empfindet aber Schule einfach nicht als Belastung und hat bislang auch keinerlei Mühe damit. Solche Kinder profitieren dann auch von den Möglichkeiten, die ein Gymnasium bieten kann (wie beispielsweise bilingualer Unterricht, höheres Lerntempo in Sprachen). Für den Rest - zumeist ja wirklich gute Schüler an der Grundschule - ist das Gymnasium einfach nur stumpfes Pauken und spätestens in der Mittelstufe ist dann die Motivation einfach weg. Unglücklicherweise werden ja häufig auch die weniger motivierten Lehrer, die in der Unter- oder Oberstufe nicht durchsetzbar sind, auf diese ohnehin unruhigen Stufen losgelassen. Da es keinen Druck zur Differenzierung gibt, können die dann einfach stumpf ihre Unterricht wie anno dunnemals runterbeten. Bei allen positiven Veränderungen seit meiner Schulzeit scheint sich diesbezüglich wenig geändert zu haben. Bei Infoveranstaltungen beim Schulwechsel hört sich das natürlich alles ganz anders an.

    Von daher: Gute Entscheidung für deinen Sohn.
    JohnnyTrotz gefällt dies

  7. #77
    Avatar von SofieAmundsen
    SofieAmundsen ist offline Urgestein

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    Standard Re: Siebtklässler - Stimmbruch

    Zitat Zitat von gurkentruppe Beitrag anzeigen
    So wie du es beschreibst, war die Entscheidung definitiv richtig. So eine Entscheidung hätte mir in meiner Schulzeit auch geholfen. Wenn man in der 7. Klasse am Gymnasium trotz Lernens in wichtigen Fächern nicht mehr wirklich von der Stelle kommt und der "Puffer nach unten" kleiner wird, drohen in Klasse 8 und 9 dann meist die richtigen Probleme. So war's bei mir und vielen Schulkameraden. Von daher bleibt deinem Sohn jetzt durch den rechtzeitigen Schulwechsel höchstwahrscheinlich einiges an Ungemach erspart.

    Außerdem - und da kennst du dich ja besser aus als ich - hat dein Sohn in Sachen Abitur in NRW ja weiterhin alle Möglichkeiten.

    Nach meiner Schulerfahrung war die Realschule für meine älteste Tochter immer eine naheliegende Option. Sie erwies sich aber als ein ganz anderer Lerntyp. Sie hat zwar auch keinen Spaß an vielen Aspekten des Gymnasiums, empfindet aber Schule einfach nicht als Belastung und hat bislang auch keinerlei Mühe damit. Solche Kinder profitieren dann auch von den Möglichkeiten, die ein Gymnasium bieten kann (wie beispielsweise bilingualer Unterricht, höheres Lerntempo in Sprachen). Für den Rest - zumeist ja wirklich gute Schüler an der Grundschule - ist das Gymnasium einfach nur stumpfes Pauken und spätestens in der Mittelstufe ist dann die Motivation einfach weg. Unglücklicherweise werden ja häufig auch die weniger motivierten Lehrer, die in der Unter- oder Oberstufe nicht durchsetzbar sind, auf diese ohnehin unruhigen Stufen losgelassen. Da es keinen Druck zur Differenzierung gibt, können die dann einfach stumpf ihre Unterricht wie anno dunnemals runterbeten. Bei allen positiven Veränderungen seit meiner Schulzeit scheint sich diesbezüglich wenig geändert zu haben. Bei Infoveranstaltungen beim Schulwechsel hört sich das natürlich alles ganz anders an.

    Von daher: Gute Entscheidung für deinen Sohn.
    Das denke ich auch. (Ich kann übrigens weder liken noch Text aus dem Zitat löschen )
    Liebe Grüße

    Sofie

  8. #78
    Avatar von JohnnyTrotz
    JohnnyTrotz ist offline Testet.

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    Standard Re: Siebtklässler - Stimmbruch

    Zitat Zitat von gurkentruppe Beitrag anzeigen
    So wie du es beschreibst, war die Entscheidung definitiv richtig. So eine Entscheidung hätte mir in meiner Schulzeit auch geholfen. Wenn man in der 7. Klasse am Gymnasium trotz Lernens in wichtigen Fächern nicht mehr wirklich von der Stelle kommt und der "Puffer nach unten" kleiner wird, drohen in Klasse 8 und 9 dann meist die richtigen Probleme. So war's bei mir und vielen Schulkameraden. Von daher bleibt deinem Sohn jetzt durch den rechtzeitigen Schulwechsel höchstwahrscheinlich einiges an Ungemach erspart.

    Außerdem - und da kennst du dich ja besser aus als ich - hat dein Sohn in Sachen Abitur in NRW ja weiterhin alle Möglichkeiten.

    Nach meiner Schulerfahrung war die Realschule für meine älteste Tochter immer eine naheliegende Option. Sie erwies sich aber als ein ganz anderer Lerntyp. Sie hat zwar auch keinen Spaß an vielen Aspekten des Gymnasiums, empfindet aber Schule einfach nicht als Belastung und hat bislang auch keinerlei Mühe damit. Solche Kinder profitieren dann auch von den Möglichkeiten, die ein Gymnasium bieten kann (wie beispielsweise bilingualer Unterricht, höheres Lerntempo in Sprachen). Für den Rest - zumeist ja wirklich gute Schüler an der Grundschule - ist das Gymnasium einfach nur stumpfes Pauken und spätestens in der Mittelstufe ist dann die Motivation einfach weg. Unglücklicherweise werden ja häufig auch die weniger motivierten Lehrer, die in der Unter- oder Oberstufe nicht durchsetzbar sind, auf diese ohnehin unruhigen Stufen losgelassen. Da es keinen Druck zur Differenzierung gibt, können die dann einfach stumpf ihre Unterricht wie anno dunnemals runterbeten. Bei allen positiven Veränderungen seit meiner Schulzeit scheint sich diesbezüglich wenig geändert zu haben. Bei Infoveranstaltungen beim Schulwechsel hört sich das natürlich alles ganz anders an.

    Von daher: Gute Entscheidung für deinen Sohn.
    Ich lese dich in diesen Fragen immer gerne, weil ich den Eindruck habe, dass du das Gymnasium ähnlich einschätzt wie ich.
    Meine Tochter bspw. fand die Paukerei einfach doof. Sie hat es gemacht, fand die Noten ok, aber mir war schon nach 2 Monaten klar, dass es anstrengend werden würde, bei ihr die Motivation aufrecht zu erhalten.
    Ich nehme an, dass sie mehr Sinn drin gesehen hätte, wenn das Soziale gepasst hätte, dann hätte es einen Grund gegeben, in der Klasse zu bleiben (also nicht wiederholen zu müssen). Aber der fiel ja auch noch weg!

    Jetzt geht es ihr nach dem Wechsel deutlich besser. Sie sammelt im Vorbeigehen gute Noten ein, wird in Mathe/Deutsch nach dem gymnasialen Lehrplan ausdifferenziert (aber halt auf 9 Jahre ausgelegt und mit einem handlungsorientierten Unterricht, kein reiner Reinstopfunterricht per Lehrermonolog), die Hausaufgaben macht sie zu 100% alleine und ist wieder ein glückliches Kind mit Zeit zum Spielen.
    Ausnahme: Englisch.
    Da sie am Gymnasium Französisch 1. FS hatte und Englisch nachlernen musste, kam sie anfangs nicht mit. Irgendwie hat sie jetzt Englisch unter "Kann ich nicht" abgespeichert und scheitert an den einfachsten Aufgaben. Dabei muss ich oft nur sagen, dass die Fragen sich vermutlich auf einen Text im Buch beziehen, und schon kann sie es. Da steht ihr der eigene Kopf im Weg.


    Deine Postings machen mir jedenfalls immer Hoffnung.
    Nr. 3 marschiert mit der größten Leichtigkeit durch die Grundschule, das Thema Gymnasium wird wieder auf uns zukommen und dann denke ich dran, dass deine Töchter es ganz gut machen, obwohl du auch kein lauter Hurra-Schreier bist.
    "Bildung ist wichtig, vor allem wenn es gilt, Vorurteile abzubauen. Wenn man schon ein Gefangener seines eigenen Geistes ist, kann man wenigstens dafür sorgen, dass die Zelle anständig möbliert ist."
    Peter Ustinov

  9. #79
    Avatar von MeineRasselbande
    MeineRasselbande ist offline Einfach kann doch jeder!

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    Standard Re: Siebtklässler - Stimmbruch

    Zitat Zitat von JohnnyTrotz Beitrag anzeigen
    Portfolio daheim?

    Die mit den fleißigsten Eltern kriegen also die besten Noten.

    Meine Klasse macht auch gerade eins in Deutsch.
    Im Unterricht, ich doofe Nuss.
    Meine Kinder mussten schon häufiger Portfolios zu Hause erstellen. Üblicherweise müssen sie das aber alleine machen, so viel Zeit, dass ich für vier Kinder Portfolios erstelle, habe ich leider nicht.
    Ich kontrolliere aber durchaus Rechtschreibung und Vollständigkeit und gebe Hinweise auf die Ordentlichkeit, wenn mir da etwas auffällt. Aber nur, wenn vom Kind gewünscht, was nicht immer der Fall ist. Könnte ja passieren, dass man sich dann doch noch mehr Mühe geben müsste. Da kassiert man ggf. lieber die schlechte Note.

  10. #80
    Avatar von MeineRasselbande
    MeineRasselbande ist offline Einfach kann doch jeder!

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    Standard Re: Siebtklässler - Stimmbruch

    Zitat Zitat von Gast Beitrag anzeigen
    Gruppenarbeiten fand und finde ich scheixxe. Und das hat nix mit der Terminfindung zu tun.

    In den Fremdsprachen arbeitet der Sohn definitiv mehr als ich früher. Viel freier mit dem Schreiben eigener Texte usw..
    Gruppenarbeit gab es zuletzt beim Sohn im Sport. Da er bei der Einteilung krank war, wurde er zu Kindern in die Gruppe gesteckt, die nicht ohne Grund keiner haben wollte. Wechseln durfte er nicht. Es sollte eine Choreographie erarbeitet werden. Blöd nur, wenn nur einer in der Gruppe etwas macht, weil der Rest keinen Bock hat.
    Das war die bislang schlechtes Note, die er jemals in Sport hatte und hätte eigentlich einen blauen Brief geben müssen.

    Ich schließe mich daher deiner Meinung zu Gruppenarbeiten vollumfänglich an!
    Referate zu zweit finde ich noch okay, wenn die Schüler sich freiwillig zusammen tun, aber mehr als zwei finde ich sehr unglücklich.

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