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Thema: Strahlenbehandlung in der Krebstherapie

  1. #31
    Avatar von Wellholz
    Wellholz ist offline Nudelholz reloaded

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    Standard Re: Strahlenbehandlung in der Krebstherapie

    So eine Scheixxe!

    Meine Schwiegermutter, die wirklich äußerst jammerig und wehleidig ist, hatte keinerlei Nebenwirkungen. Ihr waren lediglich die vielen Termine lästig. Da ging es allerdings um Brustkrebs.

    Ich wünsche dir eine vollständige Genesung und ganz viel Kraft. Zeig dem blöden Krustentier den Stinkefinger!

  2. #32
    Sphinx77 ist offline enthusiast

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    Standard Re: Strahlenbehandlung in der Krebstherapie

    Ich drücke die Daumen und wünsche alles gute. Ich kann aber über keine Erfahung berichten.

  3. #33
    Avatar von Schneehase
    Schneehase ist gerade online frühvergreist+userdement

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    Standard Re: Strahlenbehandlung in der Krebstherapie

    Zitat Zitat von opus Beitrag anzeigen
    ...
    Ich geh mal weiter optimistisch davon aus, dass das alles schon irgendwie klargeht und dass die Doctores wissen, was sie da tun.
    Ich kann zwar nichts beitragen zur Frage, aber alles Gute für Dich
    Die Doctores wissen sicher was sie tun und Du erholst Dich ganz schnell
    Herzlich willkommen ... das ♥ Herbstbaby ♥ ist da
    und das Sommerbaby ein großer Bruder

    Möge jeder Tag dir
    strahlende, glückliche Stunden bringen,
    die das ganze Jahr bei dir bleiben.


    ~ Irischer Segenswunsch



    Mach's gut, kleiner J.

  4. #34

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    Standard Re: Strahlenbehandlung in der Krebstherapie

    Zitat Zitat von opus Beitrag anzeigen

    Danke dir. Aber, wie gesagt, das schwierigste habe ich auf jeden Fall schon hinter mir.

    Aber, das hätt's jetzt auch nicht gebraucht. Das ist auch klar.


    Ich wünsche dir alles Glück der Welt, Durchhaltevermögen, ganz viel Optimismus und eine Familie, die für dich da ist ( aber die hast du eh, meine ich). Was für einen gequirlte Sch...., aber du schaffst das! Klingt wirklich sehr gut, was du schreibst ( weißt, wie ich es meine) . Löffel steif und immer mal hier blicken lassen!
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  5. #35
    joyceM ist offline Veteran

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    Standard Re: Strahlenbehandlung in der Krebstherapie

    Zitat Zitat von opus Beitrag anzeigen
    Was kommt da auf einen zu, wie gut verträgt man das? Habt ihr Erfahrungswerte?

    Hintergrund: Primärtumor ist operativ restlos entfernt, keine Metastasen nachweisbar, alle (zahlreich) entfernten Lymphknoten waren sauber. Soweit alles gut.

    Nur, der Tumor war ein wenig größer, daher besteht die Empfehlung der radioonkologischen Nachbehandlung. Die Bestrahlung soll auf ca. 30 Termine über sechs Wochen verteilt werden. Dies mit etwas reduzierter Dosisleistung, da ja kein Tumor gezielt beschossen wird, sondern, weil man nur mit einzelnen degenerierten Zellen auf den Lymphbahnen rechnet. Zielgebiet Mund- und Rachenraum.

    Ich geh mal weiter optimistisch davon aus, dass das alles schon irgendwie klargeht und dass die Doctores wissen, was sie da tun.
    Hallo Opus, ich habe zwei Schülerinnen, die so eine Bestrahlung hatten. Bei dem einen Mädel weiß ich, dass es auch mit etwas reduzierter Dosisleistung war und bei ihr haben sie die Bestrahlung des Tages auch noch in zwei Hälften geteilt, sie bekam die erste morgens und die zweite dann nachmittags. Die Nebenwirkungen hielten sich in Grenzen, sie war etwas schlapp und die Schleimhäute waren leicht entzündet. (Der Kopf und ein Teil der Wirbelsäule wurden bestrahlt)
    Die andere wurde der Hals und Nasenbereich bestrahlt. Sie hat während der Bestrahlung ihre Realschulprüfungen geschrieben. Mit super Ergebnissen.

    Viel Glück und Kraft für die Behandlung.
    Fimbrethil und Gast gefällt dies.

  6. #36
    Avatar von steph1975
    steph1975 ist offline Legende

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    Standard Re: Strahlenbehandlung in der Krebstherapie

    Zitat Zitat von opus Beitrag anzeigen
    Was kommt da auf einen zu, wie gut verträgt man das? Habt ihr Erfahrungswerte?

    Hintergrund: Primärtumor ist operativ restlos entfernt, keine Metastasen nachweisbar, alle (zahlreich) entfernten Lymphknoten waren sauber. Soweit alles gut.

    Nur, der Tumor war ein wenig größer, daher besteht die Empfehlung der radioonkologischen Nachbehandlung. Die Bestrahlung soll auf ca. 30 Termine über sechs Wochen verteilt werden. Dies mit etwas reduzierter Dosisleistung, da ja kein Tumor gezielt beschossen wird, sondern, weil man nur mit einzelnen degenerierten Zellen auf den Lymphbahnen rechnet. Zielgebiet Mund- und Rachenraum.

    Ich geh mal weiter optimistisch davon aus, dass das alles schon irgendwie klargeht und dass die Doctores wissen, was sie da tun.
    Ich kann nicht mehr zum Thema beitragen, als schon gesagt wurde, aber ich wünsche Dir auch allles Gute!

  7. #37
    Avatar von papillon
    papillon ist offline Poweruser

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    Standard Re: Strahlenbehandlung in der Krebstherapie

    Ich wünsch dir alles, alles Gute, Opus, dass du die Behandlung gut verträgst und dass nachher alles in Ordnung ist!!

    Alles Liebe,
    papillon

  8. #38
    Alina73 ist offline Legende

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    Standard Re: Strahlenbehandlung in der Krebstherapie

    Zitat Zitat von opus Beitrag anzeigen
    Was kommt da auf einen zu, wie gut verträgt man das? Habt ihr Erfahrungswerte?

    Hintergrund: Primärtumor ist operativ restlos entfernt, keine Metastasen nachweisbar, alle (zahlreich) entfernten Lymphknoten waren sauber. Soweit alles gut.

    Nur, der Tumor war ein wenig größer, daher besteht die Empfehlung der radioonkologischen Nachbehandlung. Die Bestrahlung soll auf ca. 30 Termine über sechs Wochen verteilt werden. Dies mit etwas reduzierter Dosisleistung, da ja kein Tumor gezielt beschossen wird, sondern, weil man nur mit einzelnen degenerierten Zellen auf den Lymphbahnen rechnet. Zielgebiet Mund- und Rachenraum.

    Ich geh mal weiter optimistisch davon aus, dass das alles schon irgendwie klargeht und dass die Doctores wissen, was sie da tun.
    Meine Mutter bekam seinerzeit Bestrahlungen. Sie hat diese wesentlich besser vertragen, als die Chemo. Allerdings war keine Schleimhäute betroffen. Ich wünsche dir alles Gute!!!
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  9. #39
    Avatar von houdini
    houdini ist offline PN gebührenfrei!

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    Standard Re: Strahlenbehandlung in der Krebstherapie

    Ich drück dir alle verfügbaren Daumen für eine möglichst gut verträgliche Behandlung, eine schnelle und gute Genesung und danach Daumen für eine sehr, sehr, sehr, sehr, sehr, sehr, sehr lang anhaltende Gesundheit

    Wenn dir langweilig ist, beglück uns bitte wie bisher mit deinen "früher / heute" Bildern, ich sehe deine Fotos überhaupt wahnsinnig gerne und freue mich auch immer dich hier zu lesen, das muss ich bei der Gelegenheit einfach mal los werden
    wenhei gefällt dies

  10. #40
    opus ist offline Muddi h.c.

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    Standard Re: Strahlenbehandlung in der Krebstherapie

    Vielen Dank euch allen.

    Wie gesagt, ich werde es machen lassen, denn ich will auch nicht das Gefühl haben, etwas wichtiges ausgelassen zu haben. Und im Vergleich zu dem, was in den letzten eineinhalb Monaten gelaufen ist, wird das sowieso ein Spaziergang.

    Ich bin Anfang Juni, direkt nach unserem Spreewaldurlaub, zuim Zahnarzt gegangen, wobei ich den Knubbel in der Zunge, den ich entdeckt hatte, noch für eine schmerzhafte Aphte hielt.
    Der warf gleich seine Stirn in sehr bedenkliche Falten und schickte mich sofort mit einem persönlichem Empfehlungsschreiben an den ärztlichen Direktor zur Klinik seiner Ausbildung in Stuttgart (Alternative wäre die Uniklinik Tübingen gewesen, aber, obwohl Tü näher liegt, ist Stuttgart mit der S-Bahn einfacher zu erreichen). Und die Kieferchirurgie hier im Klinikum hat international einen hervorragenden Ruf,
    Und da habe ich mich am Folgetag eingefunden. Und ich muss sagen, ich war beeindruckt von der Maschinerie, die mich sofort aufnahm, ohne, dass man sich als 'Objekt' fühlen musste,
    Noch am ersten Tag liefen diverse Untersuchungen bei verschiedenen Abteilungen, Röntgen, CT, HNO, Anästhesie... , es wurde schließlich sogar bereits eine Gewebeprobe entnommen und vorsorglich ein Operationstermin reserviert . Zwei Tage später stand die Diagnose: Plattenepitelkarzinom... Zungenkrebs.
    Und das Program lief an: Weitere Untersuchungen, MRT, Thorax-CT, eine sher aufwändige Untersuchung unter Vollnarkose in der HNO, ich wurde bei der interdisziplinären Tumorkonferenz vorgestellt. Sogar eine Psychologin vom psychoonkologischen Dienst stellte sich vor, für den Fall, dass ich oder jemand in meiner Familie mit der psychischen Belastung nicht klar käme. Auch dafür ist gesorgt.

    Am 18. Juni ging ich in die Klinik, am 19. war die 'große' Operation, wie sie hier genannt wird. Wenn ich dem Protokoll glauben darf, habe ich den OP 9 Stunden blockiert. Dabei dürfte das Herausschneiden von etwa einem Drittel der Zunge noch das geringste gewesen sein. Zunächst musste mein mittelfristiges Überleben gesichert werden: Um den Bereich um die Grossbaustelle Rachenraum sperren zu können, mussten Umleitungen angelegt werden. Alle Nahrung ging erst mal durch einen Kunststoffschlauch durch die Nase direkt in die Speiseröhre. Die Verbindung zur Luftröhre wurde blockiert. Für die Atemluft wurde daher ein Nebenzugang unterhalb des Kehlkopfes angelegt, ein Luftröhrenschnitt. Dann braucht man sowas, wie eine Zunge doch, die kann man nicht einfach zurechtstutzen. Nein, das was fehlte, musste zurechtgebastelt werden. Das Material dafür gewann man aus der Innenseite meines linken Unterarmes: Haut, Bindegewebe und die dazu gehörenden Blutgefäße. Diese Wunde wiederum musste mit einer Hauttransplantation von einer anderen Stelle des Armes geschlossen werden.
    Den größten Aufwand machte dann die Suche nach sämtlichen Lymphknoten in den Bereich, rechts noch ein paar mehr, weil einige Knoten im CT-Bild vergrößert schienen. Insgesamt 49 Stück wurden entnommen.

    Die Operation verlief zunächst ohne Komplikationen. Am Folgetag kam es jedoch noch zu einer Störung des venösen Abflusses in der neuen Zunge, weswegen ich gleich nochmal in den OP geschoben wurde, um das teure Material zu retten. Dann klappte das.

    Nur schwoll dann alles in Folge zu. Die Zunge ist heute noch deutlich verdickt und Lymphstauung verzerrt mein Gesicht ziemlich.

    Dafür klappte das mit dem Schlucken recht gut. Aus diesem Grund bekamm ich nach einer Woche eine sogenannte Sprechkanüle auf den Luftröhrenschnitt. Mit der kann man Luft wieder zum Rachen blasen, vorbei an den Stimmritzen, damit kann man wieder Töne von sich geben, wenn auch keine verständlichen. Vorher ging das gar nicht.

    Mit dem Schlucken ging es weiter sehr gut bei mir, so dass ich früh auf die Magensonde verzichten konnte und die Atemöffnung auf der Brust zugeklebt werden konnte. Alle Nahrung geht seither den offiziellen Weg über die Futterluke, muss aber fein püriert sein. Das ist noch heute so.
    So wurde ich vor zwei Wochen entlassen. Eine Woche später fuhr ich nochmal ein, um den Luftröhrenschnitt wieder schließen zu lassen.
    Letzte Woche hat man mich bei einer Nachsorgeuntersuchung verhaftet, da die Schwellungen nicht zurückgehen wollten. Der Arzt hat punktiert und jetzt erst mal eine Drainage für Wundsekret gelegt. Deshalb und damit ich mit Antibiotika abgefüllt werden kann, wohne ich im Moment wieder bis auf weiteres im Klinikum Stuttgart.

    Und so lebe ich weiter. Das neue Sprechwerkzeug kam leider ohne passende Treiber, die Ansteuerung funktioniert noch nicht. Ich rede lallend, wie mit einem Kloss im Hals. Noch längst nicht alle Laute sind mir möglich. Da müssen die Logopäden noch einiges tun.
    Und natürlich der Lymphstau sorgt noch immer dafür, dass ich nicht wirklich präsentabel bin.

    Bis auf das geht es mir gut. Angst hatte ich zu keinem Zeitpunkt. Ich wusste, es war ein früher Zeitpunkt, man konnte etwas tun und das musste jetzt eben geschehen. Und diese Zuversicht haben meine Frau und ich auch ausgestrahlt, auch mein Sohn akzeptiert mich, wie ich gerade bin, er sieht, dass da was passiert und dass es besser wird, wenn auch langsam.
    Und spätestens seit wir wissen, dass keine Metastasen gefunden wurden und der Tumor restlos entfernt ist, ist der Druck sowieso geringer.
    Nur leider war der Tumor zwei Millimeter zu lang, weswegen jetzt die Bestrahlung folgen soll. Na gut, machen wir, mich störte letztlich nur der Zeitaufwand. So langsam habe ich keine Lust mehr... aber, die Wahl habe ich freilich nicht mehr so richtig.

    Aber, es wird.

    Vielen Dank nochmal für alle guten Wünsche und die wertvollen Ratschläge.

    Für die Klinik ist das, was hier geschieht, alles Routine. Für mich nur leider nicht.
    Aber wenigstes versteht ihr vielleicht, dass es in den letzten Wochen etwas still bei mir war,
    Gast gefällt dies
    Dem Philosoph ist nichts zu doof.

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