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Thema: Rat gesucht: Krippe für 2,5-jährigen, wie lange ... FRUST

  1. #1
    amanita ist offline addict
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    Standard Rat gesucht: Krippe für 2,5-jährigen, wie lange ... FRUST

    Komische Überschrift, ich weiß; ich erkläre meine Frage nochmal besser , verbunden mit "Was würdet ihr tun":

    mein großes Kind ist seit Anfang des Jahres in der Krippe. Er war damals anderthalb, jetzt ist er fast zweieinhalb. Als damals die Eingewöhnung begann, tat mir das irgendwie leid und ich hätte ihn dann doch gern noch länger daheim behalten. Auch, weil ich nicht direkt wieder in eine Arbeit einstieg, sondern schwanger mit Nr 2 war (was wir zum Zeitpunkt der Anmeldung noch nicht wussten). Wir ließen ihn daher und bis jetzt nur als Mittagskind in der Krippe. Er geht jeden Tag für 2,5h dort hin. Fühlt sich wohl, hatte nach den ersten tränenreichen 1-2 Wochen auch keine Probleme mehr beim Abgeben. So.
    Jetzt ist Nr. 2 schon knapp 5 Monate alt, und meine Restnerven sind ab und zu aufgebraucht. Ich genieße meinen "freien " Vormittag und versuche die wichtigste Hausarbeit zu schaffen, dann holen wir zusammen (ich+Baby) den Großen ab, dann beginnt die anstrengende Tageshälfte. Der Große schläft mittags nur mit speziellen Prozeduren, die nicht immer durchführbar sind. Oft klappt es nicht. Dann tanzt er mir mit furchtbaren Launen auf dem Kopf herum, dazu das Baby, was tagsüber so gut wie gar nicht schläft und auf dem Arm vor und zurück getragen werden will.
    Mein Mann und meine Mutter sagen: selbst schuld, lass den Großen doch in der Krippe schlafen und hol ihn 14:30 ab, macht doch keinen Unterschied. Ich denke halt schon. Ich denke, es ist nicht richtig, ihn in die Krippe "abzuschieben", weil ich zu Hause nicht mit ihm klarkomme. Ich wollte ihn frühestens nächsten Januar, wenn er wirklich zweieinhalb ist, in der Krippe schlafen lassen. Damit er sich an den Schlaf in der Einrichtung gewöhnen kann, bevor er in den Kindergarten kommt, wo die Gruppen viel größer sind und wieder neue Erzieher und neue Kinder da sind.
    Ich fühle mich im Moment einfach nur wie die letzte Ar***mutter, die schon mit zwei Kindern überfordert ist. Sagt mir mal bitte, wenn's geht ohne verbale Haue, was ihr machen würdet. Jetzt zum Schlafen abgeben und meine Nerven schonen oder sich durchkämpfen und nächstes Jahr abgeben?

    So ein Mist, wie macht ihr anderen mit 3 und mehr Kindern das nur?
    agazie_ralf2 gefällt dies

  2. #2
    Avatar von HeiligerHafen
    HeiligerHafen ist gerade online Diplom-Bekloppte
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    Standard Re: Rat gesucht: Krippe für 2,5-jährigen, wie lange ... FRUST

    Abgeben. Wenn du Pech hast, macht er nämlich sowieso bald keinen Mittagsschlaf mehr. Probier es doch erstmal einige Tage aus oder lass ihn nur an bestimmten Tagen nur länger da. Mit 2.5 brauchst wahrscheinlich nicht mehr anfangen ihn zum Schlafen ab irgendwas zu gewöhnen. Ich würde es jetzt machen.
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  3. #3
    Avatar von Clodagh
    Clodagh ist offline finster
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    Standard Re: Rat gesucht: Krippe für 2,5-jährigen, wie lange ... FRUST

    Was befürchtest Du? Ich schließe mich Deinem Mann und Deiner Mutter an.
    Uschi-Blum und bby2004 gefällt dies.

  4. #4
    rastamamma ist gerade online Urgestein
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    Standard Re: Rat gesucht: Krippe für 2,5-jährigen, wie lange ... FRUST

    Zitat Zitat von amanita Beitrag anzeigen
    Komische Überschrift, ich weiß; ich erkläre meine Frage nochmal besser , verbunden mit "Was würdet ihr tun":

    mein großes Kind ist seit Anfang des Jahres in der Krippe. Er war damals anderthalb, jetzt ist er fast zweieinhalb. Als damals die Eingewöhnung begann, tat mir das irgendwie leid und ich hätte ihn dann doch gern noch länger daheim behalten. Auch, weil ich nicht direkt wieder in eine Arbeit einstieg, sondern schwanger mit Nr 2 war (was wir zum Zeitpunkt der Anmeldung noch nicht wussten). Wir ließen ihn daher und bis jetzt nur als Mittagskind in der Krippe. Er geht jeden Tag für 2,5h dort hin. Fühlt sich wohl, hatte nach den ersten tränenreichen 1-2 Wochen auch keine Probleme mehr beim Abgeben. So.
    Jetzt ist Nr. 2 schon knapp 5 Monate alt, und meine Restnerven sind ab und zu aufgebraucht. Ich genieße meinen "freien " Vormittag und versuche die wichtigste Hausarbeit zu schaffen, dann holen wir zusammen (ich+Baby) den Großen ab, dann beginnt die anstrengende Tageshälfte. Der Große schläft mittags nur mit speziellen Prozeduren, die nicht immer durchführbar sind. Oft klappt es nicht. Dann tanzt er mir mit furchtbaren Launen auf dem Kopf herum, dazu das Baby, was tagsüber so gut wie gar nicht schläft und auf dem Arm vor und zurück getragen werden will.
    Mein Mann und meine Mutter sagen: selbst schuld, lass den Großen doch in der Krippe schlafen und hol ihn 14:30 ab, macht doch keinen Unterschied. Ich denke halt schon. Ich denke, es ist nicht richtig, ihn in die Krippe "abzuschieben", weil ich zu Hause nicht mit ihm klarkomme. Ich wollte ihn frühestens nächsten Januar, wenn er wirklich zweieinhalb ist, in der Krippe schlafen lassen. Damit er sich an den Schlaf in der Einrichtung gewöhnen kann, bevor er in den Kindergarten kommt, wo die Gruppen viel größer sind und wieder neue Erzieher und neue Kinder da sind.
    Ich fühle mich im Moment einfach nur wie die letzte Ar***mutter, die schon mit zwei Kindern überfordert ist. Sagt mir mal bitte, wenn's geht ohne verbale Haue, was ihr machen würdet. Jetzt zum Schlafen abgeben und meine Nerven schonen oder sich durchkämpfen und nächstes Jahr abgeben?

    So ein Mist, wie macht ihr anderen mit 3 und mehr Kindern das nur?
    Hier bekämst du gar keinen Krippenplatz und auch keinen Nachmittagskindergartenplatz, wenn du nicht berufstätig ist. Die Frage, wie ich das schaffe, hat sich also irgendwie gleich gar nicht gestellt, ich hatte einfach die zehn Monate nach der Geburt von Nummer drei die Nummern eins (damals drei Jahre alt) und Nummern zwei (bei der Geburt von Nummer drei eineinhalb Jahre alt) zu Hause, Nummer eins hat ab 10 Monaten mittags nicht mehr geschlafen (im Kiga musste sie später dann trotzdem, war so vorgesehen bei Ganztagsbetreuung).

    Ich würde vermutlich das Kind daheim nicht schlafenlegen und schauen, ob das klappt. Und ich würde auch mal das Baby weglegen (mal ehrlich, das Baby mag nicht schlafen und wird rumgetragen - wie kommt das beim Großen denn wohl an) oder abgeben und mich um den Großen kümmern.
    Francie gefällt dies

  5. #5
    Avatar von Diamant
    Diamant ist offline Sächsisches Angelhuhn
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    Standard Re: Rat gesucht: Krippe für 2,5-jährigen, wie lange ... FRUST

    Ich seh das wie dein Mann und deine Mutter. Gönn dir vormittags die Zeit. Kann das Baby auch im Tragetuch sein oder muss es zwingend der Arm sein. Das Tragetuch würde sicher auch noch mal entspannen.

    Die paar Monate bis wirklich 2,5 machen das Kraut nun auch nicht fett.
    LG STEINLINDA WHISKAS LIKORIA HUHN


  6. #6
    Avatar von salvadora
    salvadora ist offline Gendermainstreamerin
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    Standard Re: Rat gesucht: Krippe für 2,5-jährigen, wie lange ... FRUST

    Ich würde das Kind in der Krippe schlafen lassen. Wo es schläft ist weitgehend egal. In der gemeinsamen wachen Zeit profitiert ihr beide davon, dass das Kind ausgeruht ist.
    Eine gute Mutter erkennt man auch daran, dass sie offen für pragmatische Lösungen ist, statt sich an theoretischen Idealvorstellungen zu orientieren.
    Du darfst dein Kind „abgeben“.
    Alles gut.
    (Meine waren alle deutlich früher und länger in der Krippe.)
    xantippe, viola5, Philinea und 1 anderen gefällt dies.

  7. #7
    Schradler ist gerade online Schradli
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    Standard Re: Rat gesucht: Krippe für 2,5-jährigen, wie lange ... FRUST

    In wie fern schiebst Du ihn denn ab wenn er in der Krippe schläft. Was hat er davon, daheim zu hocken, wo derzeit eher Stress herrscht?

  8. #8
    Avatar von Zickzackkind
    Zickzackkind ist offline Legende
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    Standard Re: Rat gesucht: Krippe für 2,5-jährigen, wie lange ... FRUST

    Ich erinnere mich an das Thema letztes Jahr

    Ich könnte mir vorstellen, dass das Problem ist, dass er vormittags weg ist. Wenn er zurückkommt, ist er einerseits müde, andererseits möchte er dann aber natürlich bei Dir sein und nicht gleich wieder ins Bett „abgeschoben“ werden. Meine Schwester hat ihre Tochter dann wirklich noch zum Schlafen dort gelassen und danach war es gut. Sie war weniger gestresst und die Tochter auch - sie hat sich relativ schnell an den Mittagschlaf dort gewöhnt und die Nachmittage waren deutlich harmonischer und dadurch sicher auch besser für beide.

    Ich glaube nicht, dass Du es nicht hinbekommen würdest, wenn beide ganz zu Hause wären. Dann wärest Du freier in der Zeiteinteilung. Ich fand es immer sehr stressig, mit Baby die Großen abzuholen und ich glaube auch Dein Baby würde eventuell tagsüber eher einschlafen, wenn Du durch den Mittagsschlaf des Großen mehr Luft hättest. Die Kleinen spüren das sehr genau, wenn man innerlich unter (Zeit) druck steht. Ich würde also tatsächlich Deinem Mann und Deiner Mutter zustimmen, und den Großen zum Schlafen dort lassen. Ihm kommt es vermutlich wirklich nicht viel länger vor, da er ja die meiste Zeit verschlafen würde. Außerdem könnte er sich an das dortige Ritual (und die festen Zeiten) gewöhnen und ihr könntet das vielleicht für zu Hause übernehmen.
    Stulle, Alina73, viola5 und 3 anderen gefällt dies.


    99/02/07/13

  9. #9
    Ellaha ist gerade online Poweruser
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    Standard Re: Rat gesucht: Krippe für 2,5-jährigen, wie lange ... FRUST

    Zitat Zitat von amanita Beitrag anzeigen
    Komische Überschrift, ich weiß; ich erkläre meine Frage nochmal besser , verbunden mit "Was würdet ihr tun":

    mein großes Kind ist seit Anfang des Jahres in der Krippe. Er war damals anderthalb, jetzt ist er fast zweieinhalb. Als damals die Eingewöhnung begann, tat mir das irgendwie leid und ich hätte ihn dann doch gern noch länger daheim behalten. Auch, weil ich nicht direkt wieder in eine Arbeit einstieg, sondern schwanger mit Nr 2 war (was wir zum Zeitpunkt der Anmeldung noch nicht wussten). Wir ließen ihn daher und bis jetzt nur als Mittagskind in der Krippe. Er geht jeden Tag für 2,5h dort hin. Fühlt sich wohl, hatte nach den ersten tränenreichen 1-2 Wochen auch keine Probleme mehr beim Abgeben. So.
    Jetzt ist Nr. 2 schon knapp 5 Monate alt, und meine Restnerven sind ab und zu aufgebraucht. Ich genieße meinen "freien " Vormittag und versuche die wichtigste Hausarbeit zu schaffen, dann holen wir zusammen (ich+Baby) den Großen ab, dann beginnt die anstrengende Tageshälfte. Der Große schläft mittags nur mit speziellen Prozeduren, die nicht immer durchführbar sind. Oft klappt es nicht. Dann tanzt er mir mit furchtbaren Launen auf dem Kopf herum, dazu das Baby, was tagsüber so gut wie gar nicht schläft und auf dem Arm vor und zurück getragen werden will.
    Mein Mann und meine Mutter sagen: selbst schuld, lass den Großen doch in der Krippe schlafen und hol ihn 14:30 ab, macht doch keinen Unterschied. Ich denke halt schon. Ich denke, es ist nicht richtig, ihn in die Krippe "abzuschieben", weil ich zu Hause nicht mit ihm klarkomme. Ich wollte ihn frühestens nächsten Januar, wenn er wirklich zweieinhalb ist, in der Krippe schlafen lassen. Damit er sich an den Schlaf in der Einrichtung gewöhnen kann, bevor er in den Kindergarten kommt, wo die Gruppen viel größer sind und wieder neue Erzieher und neue Kinder da sind.
    Ich fühle mich im Moment einfach nur wie die letzte Ar***mutter, die schon mit zwei Kindern überfordert ist. Sagt mir mal bitte, wenn's geht ohne verbale Haue, was ihr machen würdet. Jetzt zum Schlafen abgeben und meine Nerven schonen oder sich durchkämpfen und nächstes Jahr abgeben?

    So ein Mist, wie macht ihr anderen mit 3 und mehr Kindern das nur?
    Ich kann Dir sagen, wie ich das mit drei Kindern gemacht habe:

    Bei den Großen habe ich mir wie Du immer einen Kopf gemacht und sie möglichst kurz in der Betreuung gelassen. Allerdings bekam ich bei Kind 1 sowieso nur einen Halbtagesplatz, da ich mit Kind 2 zu Hause war. Den Platz gab es außerdem erst ab 3 Jahren, Krippenplätze gab es kaum. D.h. ein halbes Jahr war ich mit beiden ganztags zu Hause.
    Es war anstrengend. Sehr anstrengend.

    Bei Kind 3 ging es mir anfangs auch so, dass ich ein schlechtes Gewissen dabei hatte, sie länger als unbedingt nötig in der Kita zu lassen. Ich habe sie um 14 Uhr nach dem Mittagsschlaf direkt aus der Krippe abgeholt, was völlig bescheuert war, da die Großen um 13:45 Uhr aus der Schule kamen. Ich bin von der Arbeit heim gerannt, habe ein schnelles Essen gemacht und bin, kaum dass die Großen da waren, los geflitzt zur Kita. Entsprechend gestresst war ich.

    Bis mir dämmerte, dass wir alle mehr davon haben, wenn ich in Ruhe mit den Großen esse, wir uns ohne Kleinkind unterhalten können und ich entspannt um 15 Uhr ein Kind abhole, das bereits einen kleinen Imbiss hatte und schön gespielt hat, statt daheim rumzuquengeln, weil ich mich auch mal um die Großen kümmern musste.

    Also: lass ihn in der Krippe schlafen, sehr wahrscheinlich entlastet Dich das, der Große ist beim Abholen ausgeschlafen und ihr könnt den Rest des Tages schöner gestalten.

  10. #10
    Avatar von Lui
    Lui
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    Standard Re: Rat gesucht: Krippe für 2,5-jährigen, wie lange ... FRUST

    Zitat Zitat von amanita Beitrag anzeigen

    So ein Mist, wie macht ihr anderen mit 3 und mehr Kindern das nur?


    Wir leben mit dem schlechten Gewissen/ genauso wie mit dem guten Gewissen - als Mutter kann man es eh nur falsch machen und wir wurschteln uns halt so durch.

    3 und mehr Kinder haben den Vorteil, dass es nur wenige "Schlaumeier" gibt, die auf eigene Erfahrungen zurückgreifen können.

    Meine Kinder gingen alle sehr schnell bis 15:30 / 16 Uhr - ich hab eine Zeit versucht, sie um 14:30 abzuholen, aber da gab es dann Geschrei, dass sie nicht weg wollen, sie hatten gerade mit Spielen angefangen.
    nightwish, Sonny0910, salvadora und 3 anderen gefällt dies.

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