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Thema: Mein armes Kind

  1. #1
    Avatar von nykaenen88
    nykaenen88 ist offline Poweruser
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    Standard Mein armes Kind

    Kind 1 tut mir gerade so leid. Er tut sich eh schon eher schwer, Freundschaften zu schließen. Und nun ziehen irgendwie immer die weg, mit denen es gut klappt.
    Fing schon in der Kita an, der beste Freund zog ans andere Ende der Stadt, im Vorschuljahr war er weg (Wir hatten dann noch 1,5 Jahre Kontakt, aber nun melden die sich nicht mehr und rufen auch nicht zurück oder so), eine gute Freundin kam bereits in die Schule (Schule kam im Jahr danach für uns nicht in Frage), nur eine Freundin blieb. Da sie ne Ecke weiter wohnt, besucht sie eine andere Schule, es besteht aber noch Kontakt.
    In der Schule zog ein Freund nach der ersten Klasse ganz weit weg, ein anderer im laufe der 2. Klasse 20km weiter. Mittlerweile kein Kontakt mehr. Nun hatte er sich gut mit einem weiteren Kind angefreundet, da kam jetzt gerade die Mitteilung, dass er zum Halbjahr dritte Klasse die Schule wechselt. Und der letzte der nun noch bleibt soll, wenn er einen Platz bekommt, zum Anfang der vierten Klasse wechseln...
    Dem Kind gehts total doof und ich leide mit.
    Für uns ist mittlerweile klar, dass er spätestens nach der vierten auch wechseln soll, hier geht GS ja 6 Jahre und ab Klasse 5 sind meist mehrere Plätze frei, da es einige Kinder gibt, die auf Spezialgymnasien wechseln, die schon in der 5. anfangen. Außerdem wollen wir dann auch umziehen, den Kleinen gleich dort einschulen. Sich jetzt nochmal ne andere Schule in der Nähe von hier zu suchen wäre eher Quatsch, er müsste dann ja wieder wechseln.
    Liebe Grüße

    Matti
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  2. #2
    Avatar von SofieAmundsen
    SofieAmundsen ist offline Urgestein
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    Standard Re: Mein armes Kind

    Zitat Zitat von nykaenen88 Beitrag anzeigen
    Kind 1 tut mir gerade so leid. Er tut sich eh schon eher schwer, Freundschaften zu schließen. Und nun ziehen irgendwie immer die weg, mit denen es gut klappt.
    Fing schon in der Kita an, der beste Freund zog ans andere Ende der Stadt, im Vorschuljahr war er weg (Wir hatten dann noch 1,5 Jahre Kontakt, aber nun melden die sich nicht mehr und rufen auch nicht zurück oder so), eine gute Freundin kam bereits in die Schule (Schule kam im Jahr danach für uns nicht in Frage), nur eine Freundin blieb, ging aber dann mit ihm. Da sie ne Ecke weiter wohnt, besucht sie eine andere Schule, es besteht aber noch Kontakt.
    In der Schule zog ein Freund nach der ersten Klasse ganz weit weg, ein anderer im laufe der 2. Klasse 20km weiter. Mittlerweile kein Kontakt mehr. Nun hatte er sich gut mit einem weiteren Kind angefreundet, da kam jetzt gerade die Mitteilung, dass er zum Halbjahr dritte Klasse die Schule wechselt. Und der letzte der nun noch bleibt soll, wenn er einen Platz bekommt, zum Anfang der vierten Klasse wechseln...
    Dem Kind gehts total doof und ich leide mit.
    Für uns ist mittlerweile klar, dass er spätestens nach der vierten auch wechseln soll, hier geht GS ja 6 Jahre und ab Klasse 5 sind meist mehrere Plätze frei, da es einige Kinder gibt, die auf Spezialgymnasien wechseln, die schon in der 5. anfangen. Außerdem wollen wir dann auch umziehen, den Kleinen gleich dort einschulen. Sich jetzt nochmal ne andere Schule in der Nähe von hier zu suchen wäre eher Quatsch, er müsste dann ja wieder wechseln.
    Das ist schon blöd

    So ähnlich ging es Sohn 3 auf dem Gym:
    Freund 1 (der schon von der Grundschule mit ihm wechselte) überstand die Klasse 5 nicht, in Klasse 6 gab es einen Französischkurs, der ab Klasse 7 die neue Klassengemeinschaft bilden sollte. Freund 2 (in Klasse 5 neu kennengelernt), wählte Latein, Freunde 3&4 (Zwillinge) waren mit ihm im Französischkurs, wo er noch Freund 5 (aus einer Parallelklasse) fand. In Klasse 7 (=neue Klassengemeinschaft) waren 3,4 und 5 auf die Realschule gewechselt...und mein Kind, das sich eigentlich gar nicht so schwer mit dem Freundefinden tut, fand keinen Anschluss mehr in der neuen Klasse. Und ging ging Dreivierteljahr später auch...
    Liebe Grüße

    Sofie

  3. #3
    Avatar von Sonnennebel
    Sonnennebel ist offline Legende
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    Standard Re: Mein armes Kind

    Das ist ja blöd gelaufen.
    Ich wünsche ihm, dass zum Schulwechsel dann mehr Kontinuität rein kommt.

    Aus meiner dritten Klasse zieht auch ein Mädchen recht kurzfristig sehr weit weg. Meine Mädels leiden gerade. Wir bereiten einen schönen Abschied vor, der bestimmt nicht ohne Tränen bleiben wird.

  4. #4
    Gast

    Standard Re: Mein armes Kind



    Sowas tut weh.

  5. #5
    Avatar von Andrea
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    Standard Re: Mein armes Kind


    Das ist Mist.
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    Das Böse sind falsche Entscheidungen.

  6. #6
    Avatar von nykaenen88
    nykaenen88 ist offline Poweruser
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    Standard Re: Mein armes Kind

    Danke
    vor allem habe ich Angst, dass es sich negativ auf sein Verhalten auswirkt. War die letzten Male immer so und auch letzte Woche gab es zu Hause wieder Konflikte, die so sonst nichtmehr vorkamen.
    Bei den letzten Elterngesprächen war zwar nicht alles super, aber der Hort ist sehr zufrieden, die KL meint, bei ihr läuft es in der Regel, auch wenn er immer noch lange braucht, bis er anfängt, er wird immer noch auf den letzten Drücker fertig. Nur 2 Fachlehrer beklagten sich ein wenig über Unterrichtsstörungen, meinten aber, es sei auf keinen Fall bei den wirklichen Problemfällen der Klasse.

    Jetzt hab ich ein bischen Angst.
    Zumindest mit dem Kind, welches zum Halbjahr geht, haben wir uns für demnächst verabredet und aus einem Gespräche mit der Mutter ging auch hervor, dass ihr Kind weiterhin Kontakt wünscht.
    Liebe Grüße

    Matti
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  7. #7
    Avatar von gurkentruppe
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    Standard Re: Mein armes Kind

    Zitat Zitat von SofieAmundsen Beitrag anzeigen
    Das ist schon blöd

    So ähnlich ging es Sohn 3 auf dem Gym:
    Freund 1 (der schon von der Grundschule mit ihm wechselte) überstand die Klasse 5 nicht, in Klasse 6 gab es einen Französischkurs, der ab Klasse 7 die neue Klassengemeinschaft bilden sollte. Freund 2 (in Klasse 5 neu kennengelernt), wählte Latein, Freunde 3&4 (Zwillinge) waren mit ihm im Französischkurs, wo er noch Freund 5 (aus einer Parallelklasse) fand. In Klasse 7 (=neue Klassengemeinschaft) waren 3,4 und 5 auf die Realschule gewechselt...und mein Kind, das sich eigentlich gar nicht so schwer mit dem Freundefinden tut, fand keinen Anschluss mehr in der neuen Klasse. Und ging ging Dreivierteljahr später auch...
    Ist das eine gängige Methode an der Schule? Hier mischen sich die Klassen durch die Kurse (zweite Fremdsprache, Religion/Ethik, bilingualer/deutschspr. Fachunterricht, Wahlpflichtfächer). Ich habe den Eindruck, dass dies zum einen die Vernetzung innerhalb des Jahrgangs verbessert und es Kindern einfacher macht, die nicht so viel Anschluss in ihrer Klasse haben.
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  8. #8
    Avatar von SofieAmundsen
    SofieAmundsen ist offline Urgestein
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    Standard Re: Mein armes Kind

    Zitat Zitat von gurkentruppe Beitrag anzeigen
    Ist das eine gängige Methode an der Schule? Hier mischen sich die Klassen durch die Kurse (zweite Fremdsprache, Religion/Ethik, bilingualer/deutschspr. Fachunterricht, Wahlpflichtfächer). Ich habe den Eindruck, dass dies zum einen die Vernetzung innerhalb des Jahrgangs verbessert und es Kindern einfacher macht, die nicht so viel Anschluss in ihrer Klasse haben.
    Ja, das ist gängige Methode und den sehr langen jährlichen Schulfahrten geschuldet. Die Vernetzung ist auf die Art natürlich auch gegeben (auch Reli/Philo waren klassenübergreifend), aber ich finde es dennoch sehr blöd, erst zwei Jahre in eine Klassengemeinschaft zu investieren (und die vom Sohn in Klasse 5/6 war super), um dann wieder alles auseinanderzureißen.
    gurkentruppe gefällt dies
    Liebe Grüße

    Sofie

  9. #9
    Avatar von gurkentruppe
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    Standard Re: Mein armes Kind

    Zitat Zitat von SofieAmundsen Beitrag anzeigen
    Ja, das ist gängige Methode und den sehr langen jährlichen Schulfahrten geschuldet. Die Vernetzung ist auf die Art natürlich auch gegeben (auch Reli/Philo waren klassenübergreifend), aber ich finde es dennoch sehr blöd, erst zwei Jahre in eine Klassengemeinschaft zu investieren (und die vom Sohn in Klasse 5/6 war super), um dann wieder alles auseinanderzureißen.
    Ich fände das auch nicht so toll. Generell nervt es mich, wenn aus irgendwelchen organisatorischen Gründen - die nicht selten kaum kommuniziert werden - Kontinuität völlig auf der Strecke bleibt. Bis Klasse 6 lief das hier einigermaßen strukturiert und nachvollziehbar. Ab Mittelstufe scheint es völlig egal zu sein, was mit den Klassen passiert. Klar, ist Mittelstufe für Lehrer auch kein Zuckerschlecken, aber am Gymnasium meiner Tochter scheint wirklich alles getan zu werden, um auch noch den letzten Funken Motivation zu killen. Und wenn eine Klasse dann trotz Pubertät noch einigermaßen genießbar ist, bekommt sie zum Dank ein Sammelsurium unmotivierter Lehrer.

  10. #10
    Avatar von SofieAmundsen
    SofieAmundsen ist offline Urgestein
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    Standard Re: Mein armes Kind

    Zitat Zitat von gurkentruppe Beitrag anzeigen
    Ich fände das auch nicht so toll. Generell nervt es mich, wenn aus irgendwelchen organisatorischen Gründen - die nicht selten kaum kommuniziert werden - Kontinuität völlig auf der Strecke bleibt. Bis Klasse 6 lief das hier einigermaßen strukturiert und nachvollziehbar. Ab Mittelstufe scheint es völlig egal zu sein, was mit den Klassen passiert. Klar, ist Mittelstufe für Lehrer auch kein Zuckerschlecken, aber am Gymnasium meiner Tochter scheint wirklich alles getan zu werden, um auch noch den letzten Funken Motivation zu killen. Und wenn eine Klasse dann trotz Pubertät noch einigermaßen genießbar ist, bekommt sie zum Dank ein Sammelsurium unmotivierter Lehrer.
    Das hat mein Sohn zusätzlich in Klasse 7 abgegriffen. Wirklich richtig schlimme Lehrer...Die einzig gute war die Relilehrerin.
    Liebe Grüße

    Sofie

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