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Thema: Ärztestellungnahme zur Ärztestellungnahme...

  1. #1
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    Standard Ärztestellungnahme zur Ärztestellungnahme...

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  2. #2
    Gast

    Standard Re: Ärztestellungnahme zur Ärztestellungnahme...

    "Wissenschaftliche Aussagen pauschal in Frage zu stellen, ohne hierfür Belege anzuführen, ist unseriös"

    Das ist ein bisschen albern, wenn der begründete Vorwurf ja genau lautet, dass die wissenschaftliche Basis in den vorliegenden Aussagen fehlerhaft ist. Gescheiter und angebrachter wäre es, zu versuchen, die fachlichen Argumente der Kritiker zu entkräften.
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  3. #3
    Avatar von Klopferline
    Klopferline ist offline Altlast
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    Standard Re: Ärztestellungnahme zur Ärztestellungnahme...

    Zitat Zitat von Gast Beitrag anzeigen
    "Wissenschaftliche Aussagen pauschal in Frage zu stellen, ohne hierfür Belege anzuführen, ist unseriös"

    Das ist ein bisschen albern, wenn der begründete Vorwurf ja genau lautet, dass die wissenschaftliche Basis in den vorliegenden Aussagen fehlerhaft ist. Gescheiter und angebrachter wäre es, zu versuchen, die fachlichen Argumente der Kritiker zu entkräften.
    danke, das habe ich mich auch gefragt.
    Diese Stellungnahme ist "merkwürdig"

  4. #4
    Maxie Musterfrau ist offline 100% Originalnick
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    Standard Re: Ärztestellungnahme zur Ärztestellungnahme...

    Zitat Zitat von Gast Beitrag anzeigen
    "Wissenschaftliche Aussagen pauschal in Frage zu stellen, ohne hierfür Belege anzuführen, ist unseriös"

    Das ist ein bisschen albern, wenn der begründete Vorwurf ja genau lautet, dass die wissenschaftliche Basis in den vorliegenden Aussagen fehlerhaft ist. Gescheiter und angebrachter wäre es, zu versuchen, die fachlichen Argumente der Kritiker zu entkräften.
    Stimmt, da hätte man zumindest Links zu den Studien, die die erste Stellungnahme widerlegen, einfügen können.

  5. #5
    Avatar von Klopferline
    Klopferline ist offline Altlast
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    Standard Re: Ärztestellungnahme zur Ärztestellungnahme...

    Zitat Zitat von Maxie Musterfrau Beitrag anzeigen
    Stimmt, da hätte man zumindest Links zu den Studien, die die erste Stellungnahme widerlegen, einfügen können.
    das funktioniert ja nicht.
    Letztendlich berufen sich alle auf die gleichen Studien und die Gruppe um Hr. Köhler hat dargelegt, wo sie die Problematik sieht und zu anderen Schlussfolgerungen kommt.

  6. #6
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    Standard Re: Ärztestellungnahme zur Ärztestellungnahme...

    Zitat Zitat von Gast Beitrag anzeigen
    "Wissenschaftliche Aussagen pauschal in Frage zu stellen, ohne hierfür Belege anzuführen, ist unseriös"

    Das ist ein bisschen albern, wenn der begründete Vorwurf ja genau lautet, dass die wissenschaftliche Basis in den vorliegenden Aussagen fehlerhaft ist. Gescheiter und angebrachter wäre es, zu versuchen, die fachlichen Argumente der Kritiker zu entkräften.
    Die ihrerseits ihre Aussagen belegen mit
    "Gerne sind wir bereit, jede der einzelnen Aussagen näher mit Literatur zu belegen"?

    Wäre mir meine Zeit auch zu schade für.

    Und solange es eine Korrelation gibt (die streiten sie ja nicht ab), wäre mir als Betroffenem schon lieb, man würde an den Grenzwerten festhalten, bis die Kausalität geklärt ist.

    Albern ist die ganze Diskussion. Auf politischer Ebene, die Mediziner unter sich sollen und dürfen streiten. Aber solange es die Grenzwerte gibt, sind sie einzuhalten. Sowas ist doch keine unverbindliche Absichtserklärung, die man bei Bedarf einfach ignoriert.

  7. #7
    Avatar von WhiseWoman
    WhiseWoman ist offline Es werde Licht.
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    Standard Re: Ärztestellungnahme zur Ärztestellungnahme...

    Zitat Zitat von Klopferline Beitrag anzeigen
    das funktioniert ja nicht.
    Letztendlich berufen sich alle auf die gleichen Studien und die Gruppe um Hr. Köhler hat dargelegt, wo sie die Problematik sieht und zu anderen Schlussfolgerungen kommt.
    ... also hätte man zu der Problematik, die Köhler angesprochen hat, Stellung nehmen müssen. Allerdings ist das eine wissenschaftliche und keine politische Auseinandersetzung.
    Klopferline, DasUpfel, Makaria. und 1 anderen gefällt dies.
    Нет худа без добра.

  8. #8
    Avatar von WhiseWoman
    WhiseWoman ist offline Es werde Licht.
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    Standard Re: Ärztestellungnahme zur Ärztestellungnahme...

    Zitat Zitat von paulchenpanther13 Beitrag anzeigen
    Die ihrerseits ihre Aussagen belegen mit
    "Gerne sind wir bereit, jede der einzelnen Aussagen näher mit Literatur zu belegen"?

    Wäre mir meine Zeit auch zu schade für.

    Und solange es eine Korrelation gibt (die streiten sie ja nicht ab), wäre mir als Betroffenem schon lieb, man würde an den Grenzwerten festhalten, bis die Kausalität geklärt ist.

    Albern ist die ganze Diskussion. Auf politischer Ebene, die Mediziner unter sich sollen und dürfen streiten. Aber solange es die Grenzwerte gibt, sind sie einzuhalten. Sowas ist doch keine unverbindliche Absichtserklärung, die man bei Bedarf einfach ignoriert.
    ... und da sollten sich dann die Befürworter hinsetzen und den Beweis antreten. *böse alte bin*

    Gescheiter wäre es übrigens gewesen, wenn die Politik nicht Grenzwerte ohne Basis ausgewürfelt hätte, was sie leider getan hat (Die können ja nicht mal erklären, warum sie so weit unter den maximalen Arbeitsplatzkonzentrationen liegen.), sondern sich mal hätte WISSENSCHAFTLICH beraten lassen, also nicht McKinsey oder Roland Berger, sondern wissenschaftliche Fachgesellschaften von den Pneumologen über die Arbeitsmediziner bis zu den Toxikologen. Ist ja nicht so, dass es den Sachverstand dazu nicht gäbe.
    Нет худа без добра.

  9. #9
    Avatar von Klopferline
    Klopferline ist offline Altlast
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    Standard Re: Ärztestellungnahme zur Ärztestellungnahme...

    Zitat Zitat von WhiseWoman Beitrag anzeigen
    ... also hätte man zu der Problematik, die Köhler angesprochen hat, Stellung nehmen müssen. Allerdings ist das eine wissenschaftliche und keine politische Auseinandersetzung.
    ja, so sehe ich das.

  10. #10
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    Standard Re: Ärztestellungnahme zur Ärztestellungnahme...

    Zitat Zitat von WhiseWoman Beitrag anzeigen
    ... und da sollten sich dann die Befürworter hinsetzen und den Beweis antreten. *böse alte bin*

    Gescheiter wäre es übrigens gewesen, wenn die Politik nicht Grenzwerte ohne Basis ausgewürfelt hätte, was sie leider getan hat (Die können ja nicht mal erklären, warum sie so weit unter den maximalen Arbeitsplatzkonzentrationen liegen.), sondern sich mal hätte WISSENSCHAFTLICH beraten lassen, also nicht McKinsey oder Roland Berger, sondern wissenschaftliche Fachgesellschaften von den Pneumologen über die Arbeitsmediziner bis zu den Toxikologen. Ist ja nicht so, dass es den Sachverstand dazu nicht gäbe.
    Nun gibt es aber - korrigier mich bitte, wenn ich falsch liege - eine ganze Menge Wissenschaftler, die die Grenzwerte für völlig vertretbar bzw. auch welche, die sie für zu niedrig halten. Die WHO z.B. schlägt höhere Grenzwerte vor als die EU sie hattsp (was die deutlich höheren Grenzwerte am Arbeitsplatz natürlich auch nicht erklärbarer macht ) Das FIRS stimmt den Grenzwerten zu, die Gesellschaft für Pneumologie tut es, im Gegensatz zu ihrem Ex-Vorsitzenden, und laut Frontal 21 ist es mit der Expertise der Unterzeichner bei Köhler jetzt auch nicht so weit her, dass man vor Ehrfurcht erstarren müsste, viele davon sind Hausärzte, wissenschaftlich gearbeitet zu dem Thema haben wenige.

    Köhler ja auch nur sehr bedingt:
    Dieter Köhler räumt im ZDF-Interview ein, seine Stellungnahme nicht in einer wissenschaftlichen Publikation veröffentlicht zu haben. Er beruft sich auf seine Habilitation vor 35 Jahren und einen vierseitigen Artikel im Ärzteblatt im Jahr 2018. Am Ende des Artikels findet sich der Hinweis, dass die Arbeit nicht dem Peer-Review-Verfahren unterliegt, also nicht - wie es in Fachmagazinen üblich wäre - von anderen Wissenschaftlern begutachtet wurde.
    Ist jetzt für mich alles nicht die Grundlage, auf der ich so einen Grenzwert mal eben gekippt sehen möchte.

    Und was die Herren Klingner und Koch in einer medizinischen Diskussion zu suchen haben, erschließt sich mir persönlich nun auch nur sehr bedingt.

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