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  • 1 Post By Ringring

Thema: Reha - drei Fragen dazu

  1. #1
    spydermonkey ist offline thunderstorm
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    Lächeln Reha - drei Fragen dazu

    Wie lange dauert die Bearbeitung des Antrags im Durchschntt?

    Hat der Versicherte ein Mitspracherecht beim Termin und Ort?


    Punkt 1 ist reine Neugier.

    Punkt 2 bezieht sich darauf, dass der Versicherte vor dem Reha-Antrag zwei Reisen (insgesamt drei Wochen) gebucht und (an)gezahlt hat.

    Punkt 3: der Reha-Anlass ist eine akute rheumatologische/orthopädische Geschichte, nebenher bestehen chronische Haut- und Atemwegserkrankungen, die beide sehr positiv auf ein bestimmtes Klima reagieren.
    Optimal wäre daher - in den Augen des Versicherten und seines Hausarztes - eine fachspezifische Klinik in der 'richtigen' Region.

  2. #2
    Avatar von rosenma
    rosenma ist gerade online Legende
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    Standard Re: Reha - drei Fragen dazu

    Zitat Zitat von spydermonkey Beitrag anzeigen
    Wie lange dauert die Bearbeitung des Antrags im Durchschntt?

    Hat der Versicherte ein Mitspracherecht beim Termin und Ort?


    Punkt 1 ist reine Neugier.

    Punkt 2 bezieht sich darauf, dass der Versicherte vor dem Reha-Antrag zwei Reisen (insgesamt drei Wochen) gebucht und (an)gezahlt hat.

    Punkt 3: der Reha-Anlass ist eine akute rheumatologische/orthopädische Geschichte, nebenher bestehen chronische Haut- und Atemwegserkrankungen, die beide sehr positiv auf ein bestimmtes Klima reagieren.
    Optimal wäre daher - in den Augen des Versicherten und seines Hausarztes - eine fachspezifische Klinik in der 'richtigen' Region.
    Punkt 1. Ich kenne Bearbeitungsfristen von wenigen Tagen (selten) bis mehrere Monate. Der Durchschnitt pendelt sich bei 6-8 Wochen ein.


    Time ist the fire in which we burn.

  3. #3
    spydermonkey ist offline thunderstorm
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    Standard Re: Reha - drei Fragen dazu

    Zitat Zitat von rosenma Beitrag anzeigen
    Punkt 1. Ich kenne Bearbeitungsfristen von wenigen Tagen (selten) bis mehrere Monate. Der Durchschnitt pendelt sich bei 6-8 Wochen ein.
    Prima
    Dann wäre - eine Genehmigung im ersten Anlauf vorausgesetzt - die Zeitkollision mit dem ersten Urlaub schon vom Tisch

  4. #4
    Avatar von maigloeckchen
    maigloeckchen ist offline Urgestein
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    Standard Re: Reha - drei Fragen dazu

    Zitat Zitat von spydermonkey Beitrag anzeigen
    Wie lange dauert die Bearbeitung des Antrags im Durchschntt?

    Hat der Versicherte ein Mitspracherecht beim Termin und Ort?


    Punkt 1 ist reine Neugier.

    Punkt 2 bezieht sich darauf, dass der Versicherte vor dem Reha-Antrag zwei Reisen (insgesamt drei Wochen) gebucht und (an)gezahlt hat.

    Punkt 3: der Reha-Anlass ist eine akute rheumatologische/orthopädische Geschichte, nebenher bestehen chronische Haut- und Atemwegserkrankungen, die beide sehr positiv auf ein bestimmtes Klima reagieren.
    Optimal wäre daher - in den Augen des Versicherten und seines Hausarztes - eine fachspezifische Klinik in der 'richtigen' Region.
    bei mir und bei sohn haben die anträge maximal 14 tage gedauert. anreise nach minimum 3, maximum 6 monaten, es war aber nie akut, sondern immer chronisch.

    einmal wurde eine wunschklinik angegeben, dem wurde entsprochen, die anderen kliniken waren spezailkliniken entsprechend den indikationen
    das schlimme an klugscheißern ist, manchmal haben sie recht.

  5. #5
    Avatar von Ringring
    Ringring ist offline Legende
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    Standard Re: Reha - drei Fragen dazu

    Zitat Zitat von spydermonkey Beitrag anzeigen
    Wie lange dauert die Bearbeitung des Antrags im Durchschntt?

    Hat der Versicherte ein Mitspracherecht beim Termin und Ort?


    Punkt 1 ist reine Neugier.

    Punkt 2 bezieht sich darauf, dass der Versicherte vor dem Reha-Antrag zwei Reisen (insgesamt drei Wochen) gebucht und (an)gezahlt hat.

    Punkt 3: der Reha-Anlass ist eine akute rheumatologische/orthopädische Geschichte, nebenher bestehen chronische Haut- und Atemwegserkrankungen, die beide sehr positiv auf ein bestimmtes Klima reagieren.
    Optimal wäre daher - in den Augen des Versicherten und seines Hausarztes - eine fachspezifische Klinik in der 'richtigen' Region.
    Bei uns hat es 9 bzw 6 Monate gedauert. Wunschklinik, Platz ging dann flott, innerhalb von 4-6 Wochen, lag jeweils Weihnachten/Neujahr dazwischen, sonst wäre es noch schneller gegangen.
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  6. #6
    Avatar von Aoraki
    Aoraki ist offline Vogel Gottes
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    Standard Re: Reha - drei Fragen dazu

    Punkt 1 ist ja schon ausführlich beantwortet.

    Punkt 2: ja! Aber.

    Bezüglich Termin ist i.d.R. viel Spielraum, wenn keine Arbeitsunfähigkeit im Spiel ist. Falls das der Fall ist, kann man natürlich nicht beliebig schieben. Als Faustregel gilt, dass man die Reha innerhalb von 6 Monaten nach Kostenübernahme-Zusage antreten muss.

    Bezüglich Ort/Klinik schaut es etwas anders aus. Man hat erstmal grundsätzlich Wahlrecht. Allerdings muss a) die Klinik natürlich geeignet sein und b) wird es schwierig, wenn es eine dem Wohnort nähergelegene mit vergleichbarem Angebot gibt. Der Knackpunkt sind dann die Fahrtkosten.
    ‚Klima‘ ist i.d.R. außer bei Allergien kein Auswahlkriterium, da die Wirkung auf Haut und Atemwege nicht so wirklich objektivierbar ist und „tut mir gut“ in dem Fall eher nicht akzeptiert wird.
    Erschwerend kommt hinzu, dass die DRV ihre Kliniken auslasten muss und dadurch nicht selten eher unverständliche Entscheidungen fallen...
    Hilfreich ist trotzdem zu wissen, dass es das Wahlrecht zumindest gibt. Eine Chance kann noch sein, dass man aushandelt, die Fahrtkosten selber zu tragen, um in die Wunschklinik zu kommen.

  7. #7
    spydermonkey ist offline thunderstorm
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    Standard Re: Reha - drei Fragen dazu

    Zitat Zitat von Aoraki Beitrag anzeigen
    Punkt 1 ist ja schon ausführlich beantwortet.

    Punkt 2: ja! Aber.

    Bezüglich Termin ist i.d.R. viel Spielraum, wenn keine Arbeitsunfähigkeit im Spiel ist. Falls das der Fall ist, kann man natürlich nicht beliebig schieben. Als Faustregel gilt, dass man die Reha innerhalb von 6 Monaten nach Kostenübernahme-Zusage antreten muss.

    Bezüglich Ort/Klinik schaut es etwas anders aus. Man hat erstmal grundsätzlich Wahlrecht. Allerdings muss a) die Klinik natürlich geeignet sein und b) wird es schwierig, wenn es eine dem Wohnort nähergelegene mit vergleichbarem Angebot gibt. Der Knackpunkt sind dann die Fahrtkosten.
    ‚Klima‘ ist i.d.R. außer bei Allergien kein Auswahlkriterium, da die Wirkung auf Haut und Atemwege nicht so wirklich objektivierbar ist und „tut mir gut“ in dem Fall eher nicht akzeptiert wird.
    Erschwerend kommt hinzu, dass die DRV ihre Kliniken auslasten muss und dadurch nicht selten eher unverständliche Entscheidungen fallen...
    Hilfreich ist trotzdem zu wissen, dass es das Wahlrecht zumindest gibt. Eine Chance kann noch sein, dass man aushandelt, die Fahrtkosten selber zu tragen, um in die Wunschklinik zu kommen.


    zu Punkt 2: aktuell keine Arbeitsunfähigkeit (mehr). Die Reha soll möglichst verhindern, dass erneut eine eintritt

    zu Punkt 3: ich habe keine Wunschklinik, nicht mal einen Wunschort.

    Es geht (mir) nur darum, dass die geeignete Klinik am liebsten in der Region stehen sollte, von der ich aus jahrelanger Erfahrung (und von zwei ambulante Kuren dort) weiß, dass meine Psoriasis innerhab kurzer Zeit deutlich zurückgeht. Die Atemwegserkrankung ist allergisches Asthma...

    Wenn ich dafür die Fahrtkosten selbst tragen müsste: ok, das wäre es mir definitiv wert!

    Wenn die DRV es komplett ablehnt: nicht schön, aber kein Grund auf die Reha zu verzichten

  8. #8
    spydermonkey ist offline thunderstorm
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    Standard Re: Reha - drei Fragen dazu

    Zitat Zitat von maigloeckchen Beitrag anzeigen
    bei mir und bei sohn haben die anträge maximal 14 tage gedauert. anreise nach minimum 3, maximum 6 monaten, es war aber nie akut, sondern immer chronisch.

    einmal wurde eine wunschklinik angegeben, dem wurde entsprochen, die anderen kliniken waren spezailkliniken entsprechend den indikationen
    Das klingt doch ganz gut
    Wie schon geschrieben: ich habe keine Wunschklinik und dass eine nach Indikation ausgesucht wird, ist eh klar.
    Ich weiß allerdings, dass es Kliniken mit passender Indikationsstellung in meiner bevorzugten Region gibt.

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