Ergebnis 1 bis 10 von 10
  1. #1
    Avatar von Lacustris2
    Lacustris2 ist gerade online und wieder auf Anfang ...
    Registriert seit
    27.09.2012
    Beiträge
    5.600

    Standard Frage bzgl. Grundstücksverkauf und Steuern auf Kaufbetrag

    Ich habe von diesem Thema so absolut gar keine Ahnung, trotz meines weit fortgeschrittenen Alters

    Meine Schwester und ich besitze in den Tiefen des Hunsrückes am unbebauten Rand des Kreisstädtchens ein Grundstück von ca. 14.000m2, bisher als Grünland und Gehölz eingestuft. Meine Mutter hatte es Mitte der 60ger von ihrem Vater geerbt und nun ist es also unser.
    Jetzt habe ich läuten hören, dass es auf Bauerwartungsland hochgestuft werden soll.
    Mal wieder, denn da hatte sich schon meine Mutter anno dunnemals Hoffnungen gemacht.
    Sollte es also tatsächlich so sein, dass sich da noch etwas tut, es irgendwann wirklich Bauland wäre und wir es gewinnbringend (sehr dehnbarer Begriff) veräußern könnten (denn von uns will definitiv keiner da hinziehen), inwieweit müssten wir den Ertrag versteuern? Wie hoch liegt da der Steuersatz?
    Erschlossenes Bauland ist da nämlich im Gegensatz zu hier sehr billig, die Erschließungskosten aber relativ hoch und die Differenz zwischen beiden gering ...

  2. #2
    sachensucher ist offline Legende
    Registriert seit
    16.03.2008
    Beiträge
    17.221

    Standard Re: Frage bzgl. Grundstücksverkauf und Steuern auf Kaufbetrag

    Zitat Zitat von Lacustris2 Beitrag anzeigen
    Ich habe von diesem Thema so absolut gar keine Ahnung, trotz meines weit fortgeschrittenen Alters

    Meine Schwester und ich besitze in den Tiefen des Hunsrückes am unbebauten Rand des Kreisstädtchens ein Grundstück von ca. 14.000m2, bisher als Grünland und Gehölz eingestuft. Meine Mutter hatte es Mitte der 60ger von ihrem Vater geerbt und nun ist es also unser.
    Jetzt habe ich läuten hören, dass es auf Bauerwartungsland hochgestuft werden soll.
    Mal wieder, denn da hatte sich schon meine Mutter anno dunnemals Hoffnungen gemacht.
    Sollte es also tatsächlich so sein, dass sich da noch etwas tut, es irgendwann wirklich Bauland wäre und wir es gewinnbringend (sehr dehnbarer Begriff) veräußern könnten (denn von uns will definitiv keiner da hinziehen), inwieweit müssten wir den Ertrag versteuern? Wie hoch liegt da der Steuersatz?
    Erschlossenes Bauland ist da nämlich im Gegensatz zu hier sehr billig, die Erschließungskosten aber relativ hoch und die Differenz zwischen beiden gering ...
    Gar keine in der Regel.

  3. #3
    cosima ist offline Urgestein
    Registriert seit
    13.06.2002
    Beiträge
    94.231

    Standard Re: Frage bzgl. Grundstücksverkauf und Steuern auf Kaufbetrag

    das kann man so einfach nicht sagen und da lässt du dich am besten steuerlich beraten wenn es so weit ist

  4. #4
    Avatar von Diamant
    Diamant ist offline Sächsisches Angelhuhn
    Registriert seit
    13.08.2007
    Beiträge
    46.426

    Standard Re: Frage bzgl. Grundstücksverkauf und Steuern auf Kaufbetrag

    Ein Grundstücksverkauf ist steuerfrei, wenn man das Grundstück schon länger als 10 Jahre besitzt. Innerhalb der 10 Jahre wird es als Spekulation angesehen.
    LG STEINLINDA WHISKAS LIKORIA HUHN


  5. #5
    Avatar von Klopferline
    Klopferline ist offline Altlast
    Registriert seit
    29.06.2007
    Beiträge
    24.439

    Standard Re: Frage bzgl. Grundstücksverkauf und Steuern auf Kaufbetrag

    Zitat Zitat von Diamant Beitrag anzeigen
    Ein Grundstücksverkauf ist steuerfrei, wenn man das Grundstück schon länger als 10 Jahre besitzt. Innerhalb der 10 Jahre wird es als Spekulation angesehen.
    so sehe ich das auch

  6. #6
    Avatar von Lacustris2
    Lacustris2 ist gerade online und wieder auf Anfang ...
    Registriert seit
    27.09.2012
    Beiträge
    5.600

    Standard Re: Frage bzgl. Grundstücksverkauf und Steuern auf Kaufbetrag

    Prima, Danke. Da haben wir ja gar nichts zu befürchten und nichts zu erwarten.
    Ich habe gerade einfach mal dort angerufen und gefragt. Jetzt bekomme ich einen genauen Lageplan zugemailt,damit ich endlich mal weiß, wo das Grundstück überhaupt liegt.
    Aber wer weiß, vielleicht hat ja Sohn mal etwas davon, es liegt wohl neben einem gerade im Bau befindlichen neuen Wohngebiet.
    So in 20, 30 Jahren ...

  7. #7
    Avatar von Lacustris2
    Lacustris2 ist gerade online und wieder auf Anfang ...
    Registriert seit
    27.09.2012
    Beiträge
    5.600

    Standard Re: Frage bzgl. Grundstücksverkauf und Steuern auf Kaufbetrag

    Zitat Zitat von Diamant Beitrag anzeigen
    Ein Grundstücksverkauf ist steuerfrei, wenn man das Grundstück schon länger als 10 Jahre besitzt. Innerhalb der 10 Jahre wird es als Spekulation angesehen.
    Oh, meinen ersten Anteil habe ich schon 1997 geerbt. Nach dem Tod meiner Mutter gehörte das Stück zur Hälfte meinem Vater, die andere Hälfte teilten wir drei Kinder uns. Dann waren es je ein Drittel, dann die Hälfte ....
    damit es später nicht wieder in lauter kleine Teile zerteilt wird, werde ich meine Hälfte direkt an Sohn vererben, meine Schwester direkt an ihre Kinder.

  8. #8
    Avatar von sannimanni
    sannimanni ist offline trekkie
    Registriert seit
    12.12.2009
    Beiträge
    4.775

    Standard Re: Frage bzgl. Grundstücksverkauf und Steuern auf Kaufbetrag

    Zitat Zitat von Lacustris2 Beitrag anzeigen
    Oh, meinen ersten Anteil habe ich schon 1997 geerbt. Nach dem Tod meiner Mutter gehörte das Stück zur Hälfte meinem Vater, die andere Hälfte teilten wir drei Kinder uns. Dann waren es je ein Drittel, dann die Hälfte ....
    damit es später nicht wieder in lauter kleine Teile zerteilt wird, werde ich meine Hälfte direkt an Sohn vererben, meine Schwester direkt an ihre Kinder.
    Es käme noch nicht mal auf den Zeitpunkt des Erbes an - die Vorbesitzzeit der Eltern würde auch auf die 10 Jahre angerechnet, WENN es Privatvermögen ist. Steuerpflichtig wäre der Verkauf aber, wenn das Grundstück (landwirtschaftliches) Betriebsvermögen wäre, und leider ist es ziemlich schwierig, das festzustellen, da hat schon so mancher eine böse Überraschung erlebt. Ich will Dir keine Angst machen, beileibe nicht - aber 14.000 m² würden dafür reichen. Kennst Du die Geschichte des Grundstücks? Gab es da einen Vorfahren, der es selbst bewirtschaftet hat?
    Captain, es gibt eine grundlegende und sehr wertvolle Aussage in der Wissenschaft, sie ist ein Zeichen von Weisheit und lautet: Ich weiß es nicht. (Data)

  9. #9
    Avatar von Lacustris2
    Lacustris2 ist gerade online und wieder auf Anfang ...
    Registriert seit
    27.09.2012
    Beiträge
    5.600

    Standard Re: Frage bzgl. Grundstücksverkauf und Steuern auf Kaufbetrag

    Zitat Zitat von sannimanni Beitrag anzeigen
    Es käme noch nicht mal auf den Zeitpunkt des Erbes an - die Vorbesitzzeit der Eltern würde auch auf die 10 Jahre angerechnet, WENN es Privatvermögen ist. Steuerpflichtig wäre der Verkauf aber, wenn das Grundstück (landwirtschaftliches) Betriebsvermögen wäre, und leider ist es ziemlich schwierig, das festzustellen, da hat schon so mancher eine böse Überraschung erlebt. Ich will Dir keine Angst machen, beileibe nicht - aber 14.000 m² würden dafür reichen. Kennst Du die Geschichte des Grundstücks? Gab es da einen Vorfahren, der es selbst bewirtschaftet hat?

    Müsste ich mal meine Schwester fragen, die hat unsere Vorfahren erforscht.
    Könnte natürlich sein, dass da Landwirtschaft betrieben wurde.

  10. #10
    Avatar von sannimanni
    sannimanni ist offline trekkie
    Registriert seit
    12.12.2009
    Beiträge
    4.775

    Standard Re: Frage bzgl. Grundstücksverkauf und Steuern auf Kaufbetrag

    Ich meine jetzt aber nicht den UrururOpa von 17hundertpief, sondern schon eher den Großvater oder den nie verheirateten Großonkel, nicht, dass wir uns missverstehen. Wenn der Landwirtschaft hatte, dann war das Grundstück Betriebsvermögen. Um es ins Privatvermögen zu bekommen, hätte er den Betrieb aufgeben müssen - das meint nicht, dass er nur mit der Bewirtschaftung aufhört, sondern, dass er dem Finanzamt gegenüber erklärt hat 'ich gebe den Betrieb auf'. Das haben die meisten Opas :-) nicht gemacht, weil sie das nämlich nicht wussten. Und blöderweise tragen die Steuerpflichtigen die Beweislast. Beim Finanzamt fragen ist keine gute Idee, damit weckt man u.U. schlafende Hunde...
    Captain, es gibt eine grundlegende und sehr wertvolle Aussage in der Wissenschaft, sie ist ein Zeichen von Weisheit und lautet: Ich weiß es nicht. (Data)

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •