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Thema: Auch Thema Zahnspange

  1. #1
    Avatar von choernch
    choernch ist offline Mama hat immer Recht
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    Standard Auch Thema Zahnspange

    Nachdem ja nun gefühlt jedes Kind eine Zahnspange benötigt, hat uns unsere Zahnärztin zum Kieferorthopäden geschickt. Nach ca. 3 Minuten schauen wurde eine Spange empfohlen und nun soll heute die "große" Untersuchung stattfinden.

    Ich bin recht unsicher, weil ich Tochterkinds Gebiss nicht wirklich schief finde.

    Auch würde z.B. zunächst auf eine lose Spange abgestellt. Nach eine Fernsehbericht (WiSo) wäre das schon gar nicht mehr angebracht und im Ausland völlig aus dem Programm genommen.

    Zweitmeinung ist schwierig, da wir schon 4 Monate auf den ersten Termin gewartet haben.

    Selbstverständlich soll gemacht werden, was nötig und sinnvoll ist. Woher weiß man das aber.

    Wir sind Eure Erfahrungen?

  2. #2
    Avatar von Ringring
    Ringring ist offline Legende
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    Standard Re: Auch Thema Zahnspange

    Zitat Zitat von choernch Beitrag anzeigen
    Nachdem ja nun gefühlt jedes Kind eine Zahnspange benötigt, hat uns unsere Zahnärztin zum Kieferorthopäden geschickt. Nach ca. 3 Minuten schauen wurde eine Spange empfohlen und nun soll heute die "große" Untersuchung stattfinden.

    Ich bin recht unsicher, weil ich Tochterkinds Gebiss nicht wirklich schief finde.

    Auch würde z.B. zunächst auf eine lose Spange abgestellt. Nach eine Fernsehbericht (WiSo) wäre das schon gar nicht mehr angebracht und im Ausland völlig aus dem Programm genommen.

    Zweitmeinung ist schwierig, da wir schon 4 Monate auf den ersten Termin gewartet haben.

    Selbstverständlich soll gemacht werden, was nötig und sinnvoll ist. Woher weiß man das aber.

    Wir sind Eure Erfahrungen?
    Berichte wie von WISO häufen sich zum Glück in den letzten Jahren. Zu meiner Zeit war man ein Alien mit Spange, heute geht es gefühlt nicht mehr ohne.

    Tochter bekam als sie jünger war von Zahnärztin (mit eigenem Zahntechniker im Haus) eine Platzhalterspange, wäre auch sinnvoll gewesen, sie bekam schnell die Backenzähne als noch zu wenig Platz war und Familie neigt zu großen Zähnen. Da sie aber so knirschte, war nach einer Nacht die Spange unbrauchbar.
    Wir haben es dann erst mal gelassen. Ein Vorderzahn steht etwas vor, meiner Meining nach eine ästhetische Sache. Kiefer sind etwas verschoben, hab ich auch und lebe damit. Aber Weisheitszähne haben von hinten geschoben, die sind jetzt raus, das muss korrigiert werden. Kind will das auch so, und das ist für mich ein wichtiger Aspekt. Es wurde auch angemerkt, "wären sie nur etwas früher gekommen" Nein, für uns passt das so. Die jahrlange Behandlung muss Kind mittragen. Ist auch noch so, dass KK übernimmt, Zuzahlung für angenehmere Brackets hält sich in Grenzen, sind auch nicht beim Massenkieferothopäden der Stadt

  3. #3
    Avatar von Martha74
    Martha74 ist offline Urgestein
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    Standard Re: Auch Thema Zahnspange

    Kind 1hat 3 nicht angelegte Zähne, aber optisch sieht man keinen Handlungsbedarf. Ohne Spange stehen die Zähne aber falsch übereinander, was langfristig Probleme machen würde.

    Kind 2 ist ein Fall für sich

    Ich habe mir die zweitmeinung mit vorhandenem Behandlungsplan über den Teledoc der kk geholt. War ein super Tipp aus dem Forum!
    Zwutschgal und houdini gefällt dies.

  4. #4
    tanja73 ist offline Urgestein
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    Standard Re: Auch Thema Zahnspange

    Zitat Zitat von choernch Beitrag anzeigen
    Wir sind Eure Erfahrungen?
    Zunächst einmal wird ja der vorgesehene Behandlungsplan der KK vorgelegt und Übernahme beantragt.
    Da war für uns erstmal die grobe Prämisse, dass wohl nötig sein wird wenn/was die KK zahlt.
    Diese hat hier sofort durchgewunken, hieß für uns, dass es so "schlimm" ist, dass Handlungsbedarf besteht.
    (der Umkehrschluss ist m. E. sehr viel komplizierter und nicht immer zutreffend, aber halt für Laien nahezu nicht beurteilbar).

    Unser KFO hat auch nur einige wenige selbst zu zahlende Zusatzleistungen empfohlen (u.a. Retainer), das konnte er uns aber wirklich sehr schlüssig erklären. Und bei anderen eben ehrlich gesagt "ist nur kosmetisch" o.ä..
    Wir haben uns da gut beraten und aufgehoben gefühlt.
    Tanja
    http://foto.arcor-online.net/palb/alben/47/792647/120_6165633137633961.jpg

  5. #5
    Avatar von SofieAmundsen
    SofieAmundsen ist offline Urgestein
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    Standard Re: Auch Thema Zahnspange

    Zitat Zitat von choernch Beitrag anzeigen

    Wir sind Eure Erfahrungen?
    Keines meiner Kinder hat eine Spange-vermutlich, weil sie im entsprechenden Zeitraum nicht beim Zahnarzt waren Keines hat Karies. Keines hat bislang Probelme mit den Zähnen. Vermutlich -wie ich mich kenne - hätte ich bei offensichtlich geraden Zähnen und nicht offensichtlich völligem Fehlbiss auch dann auf eine Spange verzichtet, wenn es irgendwie angeraten worden wäre.
    kaba gefällt dies
    Liebe Grüße

    Sofie

  6. #6
    Davina ist offline Legende
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    Standard Re: Auch Thema Zahnspange

    Wir haben uns eine Zweitmeinug eingeholt. Ich fand die Aufstellung der Kosten schlüssig.

    Meine Schwester hat gerade den Kostenvoranschlag für die Spange meiner Nichte bekommen, die KK übernimmt, aber es wurden noch 2800 € an privaten Leistungen vorgeschlagen, die notwendig sind. Das erscheint mir etwas sehr viel, sie ist jetzt auch überfragt damit, was richtig ist

    Ich hatte jetzt nicht den Eindruck bei uns, dass Spangen im Trend sind, auch früher schon hatten viele welche. Da gab es auch noch mehr Kassenleistungen

  7. #7
    Gast

  8. #8
    Avatar von rosenma
    rosenma ist offline Legende
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    Standard Re: Auch Thema Zahnspange

    Zitat Zitat von choernch Beitrag anzeigen
    Nachdem ja nun gefühlt jedes Kind eine Zahnspange benötigt, hat uns unsere Zahnärztin zum Kieferorthopäden geschickt. Nach ca. 3 Minuten schauen wurde eine Spange empfohlen und nun soll heute die "große" Untersuchung stattfinden.

    Ich bin recht unsicher, weil ich Tochterkinds Gebiss nicht wirklich schief finde.

    Auch würde z.B. zunächst auf eine lose Spange abgestellt. Nach eine Fernsehbericht (WiSo) wäre das schon gar nicht mehr angebracht und im Ausland völlig aus dem Programm genommen.

    Zweitmeinung ist schwierig, da wir schon 4 Monate auf den ersten Termin gewartet haben.

    Selbstverständlich soll gemacht werden, was nötig und sinnvoll ist. Woher weiß man das aber.

    Wir sind Eure Erfahrungen?
    Ein Kieferorthopäde sollte euch schon begründen können, warum er eine Behandlung für notwendig hält. Es gibt noch mehr Gründe als offensichtlich schiefe Zähne.


    Time ist the fire in which we burn.

  9. #9
    tanja73 ist offline Urgestein
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    Standard Re: Auch Thema Zahnspange

    Zitat Zitat von rosenma Beitrag anzeigen
    Ein Kieferorthopäde sollte euch schon begründen können, warum er eine Behandlung für notwendig hält. Es gibt noch mehr Gründe als offensichtlich schiefe Zähne.
    Die KK beruft sich da auf die KIG-Einteilung, da ist genau festgelegt, was bei welcher Abweichung etc. behandlungsbedürftig (im Sinne der KK) ist und was nicht:

    KIG • die kieferorthopädischen Indikationsgruppen
    Tanja
    http://foto.arcor-online.net/palb/alben/47/792647/120_6165633137633961.jpg

  10. #10
    Avatar von houdini
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    Standard Re: Auch Thema Zahnspange

    Wie alt ist das Kind?

    Es gibt aber unter all diesen gefühlt vielen Spangenträgern Unterschiede.
    Schmerzen beim Kauen, verschobene / verdrehte Zähne die beim Sprechen massiv stören, rein optische / ästhetische Gründe, eh im Kleinkindalter eine Zusatzversicherung abgeschlossen (dann gibt es jetzt für den Teenie auch eine Spange),ect. ect.

    Unser KFO vertritt eindeutig die Meinung Korrektur dann, wenn Beschwerden geäußert werden und die Eigenmotivation des Patienten deutlich vorhanden ist. Außerdem lieber "so spät wie möglich" als zu früh.
    Er sagt einem aber natürlich trotzdem ob und welche Fehlstellungen es gibt (was ist nach KIG erstattungsfähig und was fällt da nicht drunter) und die Korrekturmöglichkeiten. Die Entscheidung liegt beim Patienten, ggf. samt Eltern.
    Rein kosmetische Behandlungen macht er natürlich auch, aber die Patienten erklären das in der Regel auch als ihr Ziel.
    Und er hat von sich aus keinen Druck gemacht und auch angeboten dass natürlich eine Zweitmeinung eingeholt werden kann.

    Edit: Hier gabs übrigens die Erstsichtung des Kindes, dann einen Abendtermin nur mit uns Eltern, bei dem wir alles gezeigt, erklärt und eine Kostenaufstellung (differenziert zwischen Kassenleistung und optionalen privaten Leistungen) vorgestellt bekamen und einen Termin nach Zweitmeinung (die übrigens medizinisch ebenso lautete, aber die uns sämtliche Privatleistungen zusätzlich aufschwatzen wollte und gleich bei der Erstsichtung den Kieferabdruck machen wollte...)

    Hier war das eindeutig: Kind hatte massive schmerzhafte Beschwerden beim Kauen, ständig auf die Zunge gebissen an einer bestimmten Stelle, öfter mal Kopfschmerzen ... ein Zahn war um 90° gedreht und schief nach innen gestellt (Zungenbiss), Kieferfehlstellung (Spitzen der Eckzähne pressten direkt aufeinander),......

    Wenn es nur eine "Naja, da kann man schon etwas machen Diagnose ist" dann würde ich eben nochmal genau nachfragen was, warum und wieso und ja, eine Zweitmeinung einholen wenn mir das selbst nicht klar ist warum die Behandlung "nötig" ist.

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