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Thema: Frage an Eltern mit Kindern in unterschiedlichen Schulformen

  1. #1
    Saxony ist offline old hand
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    Standard Frage an Eltern mit Kindern in unterschiedlichen Schulformen

    Wir hatten im Freundeskreis schon öfters das Thema Unterschiede zwischen Realschule und Gymnasium. Mehrere Freunde von uns haben Kinder die unterschiedliche Schulformen gewählt haben. Aber bei allen stellte sich ab ca. 8. Klasse heraus, das am Gymnasium in verschiedenen Fächern der gleiche Lehrstoff wie an der Realschule unterrichtet wird, aber „künstlich“ in die Länge gezogen wird. Das betrifft zwar nicht die Hauptfächer Deutsch, Mathe und Fremdsprachen, aber die meisten anderen Fächer.

    Zum Halbjahr sind in Tochters Klasse (9.) zwei Mädchen vom Gynmasium gewechselt, da sie in Englisch versetzungsgefährdet sind. Und diese müssen nun massiv Nachhilfe vor den Prüfungen bekommen, da sie z.B. in Bio, Geschichte und Physik auf dem Lehrstand 7. Klasse sind.

    Ich habe ja nur ein Kind und das geht in die Oberschule (Realschule) und ich kann mich nur auf gehörtes verlassen. Habt ihr denn ähnliche Erfahrungen gemacht wenn ihr z.B. Geschwister in unterschiedlichen Schulformen vergleicht?

  2. #2
    Avatar von SofieAmundsen
    SofieAmundsen ist offline Urgestein
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    Standard Re: Frage an Eltern mit Kindern in unterschiedlichen Schulformen

    Zitat Zitat von Saxony Beitrag anzeigen
    Wir hatten im Freundeskreis schon öfters das Thema Unterschiede zwischen Realschule und Gymnasium. Mehrere Freunde von uns haben Kinder die unterschiedliche Schulformen gewählt haben. Aber bei allen stellte sich ab ca. 8. Klasse heraus, das am Gymnasium in verschiedenen Fächern der gleiche Lehrstoff wie an der Realschule unterrichtet wird, aber „künstlich“ in die Länge gezogen wird. Das betrifft zwar nicht die Hauptfächer Deutsch, Mathe und Fremdsprachen, aber die meisten anderen Fächer.

    Zum Halbjahr sind in Tochters Klasse (9.) zwei Mädchen vom Gynmasium gewechselt, da sie in Englisch versetzungsgefährdet sind. Und diese müssen nun massiv Nachhilfe vor den Prüfungen bekommen, da sie z.B. in Bio, Geschichte und Physik auf dem Lehrstand 7. Klasse sind.

    Ich habe ja nur ein Kind und das geht in die Oberschule (Realschule) und ich kann mich nur auf gehörtes verlassen. Habt ihr denn ähnliche Erfahrungen gemacht wenn ihr z.B. Geschwister in unterschiedlichen Schulformen vergleicht?
    Meine Erfahrung ist, dass es in allen Fächern am Gymnasium mehr oder weniger deutlich schneller vorangeht als an der Realschule. Da wurde auch in den Nebenfächern nix "künstlich in die Länge" gezogen, ganz im Gegenteil.
    Liebe Grüße

    Sofie

  3. #3
    tanja73 ist offline Urgestein
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    Standard Re: Frage an Eltern mit Kindern in unterschiedlichen Schulformen

    Ich bekomme nur von Schülern mit, die nach dem mittleren Bildungsabschluss mit Q-Vermerk zum Gymnasium wechseln, dass sie ganz schön "strampeln" müssen (und das sind ja quasi schon die "Besten", wenn man das so ausdrücken möchte).
    In den Fächern Deutsch, Mathe, Englisch haben diese deshalb z.B. auf der Tochterschule in der Einführungsphase eine Wochenstunde mehr Unterricht um den Übergang/das Aufholen zu erleichtern.
    In die Länge gezogen kann ich mir kaum vorstellen, es fehlt ja am Gym ein Jahr in der Mittelstufe.

    Edit: Was hier sein könnte, wäre dass z.B. in Kl. 8 gar kein Bio oder gar kein Physik unterrichtet wurde. Bei den Nebenfächern (gibt es offiziell gar nicht mehr) werden z. B. aus dem Fächerkomplex Bio/Physik/Chemie jedes Jahr nur 2 der 3 Fächer unterrichtet (manchmal wechselt es auch zum Halbjahr), ebenso verhält es sich bei Geschichte/Politik/Erdkunde, da gibt es Vorgaben bezüglich der Stunden, die in der Mittelstufe unterrichtet werden müssen, aber es ist nicht festgelegt in welchem Schuljahr.
    Wobei das auch jede Schule anders regeln kann.
    Zitat Zitat von Saxony Beitrag anzeigen
    Wir hatten im Freundeskreis schon öfters das Thema Unterschiede zwischen Realschule und Gymnasium. Mehrere Freunde von uns haben Kinder die unterschiedliche Schulformen gewählt haben. Aber bei allen stellte sich ab ca. 8. Klasse heraus, das am Gymnasium in verschiedenen Fächern der gleiche Lehrstoff wie an der Realschule unterrichtet wird, aber „künstlich“ in die Länge gezogen wird. Das betrifft zwar nicht die Hauptfächer Deutsch, Mathe und Fremdsprachen, aber die meisten anderen Fächer.


    Zum Halbjahr sind in Tochters Klasse (9.) zwei Mädchen vom Gynmasium gewechselt, da sie in Englisch versetzungsgefährdet sind. Und diese müssen nun massiv Nachhilfe vor den Prüfungen bekommen, da sie z.B. in Bio, Geschichte und Physik auf dem Lehrstand 7. Klasse sind.

    Ich habe ja nur ein Kind und das geht in die Oberschule (Realschule) und ich kann mich nur auf gehörtes verlassen. Habt ihr denn ähnliche Erfahrungen gemacht wenn ihr z.B. Geschwister in unterschiedlichen Schulformen vergleicht?
    Tanja
    http://foto.arcor-online.net/palb/alben/47/792647/120_6165633137633961.jpg

  4. #4
    Avatar von tropi
    tropi ist offline Legende
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    Standard Re: Frage an Eltern mit Kindern in unterschiedlichen Schulformen

    Zitat Zitat von tanja73 Beitrag anzeigen
    Ich bekomme nur von Schülern mit, die nach dem mittleren Bildungsabschluss mit Q-Vermerk zum Gymnasium wechseln, dass sie ganz schön "strampeln" müssen (und das sind ja quasi schon die "Besten", wenn man das so ausdrücken möchte).Das ist nicht immer so. Ich kenne einige die das Abi nach der 10.Kl machen wollen, der Notendurchschnitt war in der 10. naja und diese strampeln dann ganz schön.
    In den Fächern Deutsch, Mathe, Englisch haben diese deshalb z.B. auf der Tochterschule in der Einführungsphase eine Wochenstunde mehr Unterricht um den Übergang/das Aufholen zu erleichtern.
    In die Länge gezogen kann ich mir kaum vorstellen, es fehlt ja am Gym ein Jahr in der Mittelstufe.

    Edit: Was hier sein könnte, wäre dass z.B. in Kl. 8 gar kein Bio oder gar kein Physik unterrichtet wurde. Bei den Nebenfächern (gibt es offiziell gar nicht mehr) werden z. B. aus dem Fächerkomplex Bio/Physik/Chemie jedes Jahr nur 2 der 3 Fächer unterrichtet (manchmal wechselt es auch zum Halbjahr), ebenso verhält es sich bei Geschichte/Politik/Erdkunde, da gibt es Vorgaben bezüglich der Stunden, die in der Mittelstufe unterrichtet werden müssen, aber es ist nicht festgelegt in welchem Schuljahr.
    Wobei das auch jede Schule anders regeln kann.
    .....

  5. #5
    tanja73 ist offline Urgestein
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    Standard Re: Frage an Eltern mit Kindern in unterschiedlichen Schulformen

    Zitat Zitat von tropi Beitrag anzeigen
    .....
    Hier geht das überhaupt nur mit dem sogenannten Q-Vermerk (Qualifikation für den Besuch der Oberstufe), also nur mit einem bestimmten Notenschnitt in bestimmten Fächern.
    Sonst muss dieser erst noch auf einem Umweg erlangt werden.

    Hier:
    https://www.schulministerium.nrw.de/...ufe/index.html
    Tanja
    http://foto.arcor-online.net/palb/alben/47/792647/120_6165633137633961.jpg

  6. #6
    Avatar von tropi
    tropi ist offline Legende
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    Standard Re: Frage an Eltern mit Kindern in unterschiedlichen Schulformen

    Zitat Zitat von tanja73 Beitrag anzeigen
    Hier geht das überhaupt nur mit dem sogenannten Q-Vermerk (Qualifikation für den Besuch der Oberstufe), also nur mit einem bestimmten Notenschnitt in bestimmten Fächern.
    Sonst muss dieser erst noch auf einem Umweg erlangt werden.
    Ah, ok.

  7. #7
    Avatar von Mairegen
    Mairegen ist offline Legende
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    Standard Re: Frage an Eltern mit Kindern in unterschiedlichen Schulformen

    Meine Jüngste hat zur 8. auf die Realschule gewechselt, die beiden Großen waren auf dem Gymnasium.

    Ich würde sagen, die Themen unterscheiden sich nicht groß, allerdings geht es im Gymnasium viel mehr in die Tiefe und es wird viel mehr Stoff vermittelt und abgefragt.
    Außerdem ist die Herangehensweise anders. In der Realschule ist mehr Zeit zum Üben und Vertiefen, es wird mehr Rücksicht auf evtl Schwierigkeiten genommen. Schülerfreundlicher könnte man sagen

    Meine Tochter hatte beim Wechsel erstmal einen großen Vorsprung, der in manchen Fächern ein nettes Polster für eine Weile war.

  8. #8
    neo
    neo ist offline enthusiast
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    Standard Re: Frage an Eltern mit Kindern in unterschiedlichen Schulformen

    Zum Halbjahr sind in Tochters Klasse (9.) zwei Mädchen vom Gynmasium gewechselt, da sie in Englisch versetzungsgefährdet sind. Und diese müssen nun massiv Nachhilfe vor den Prüfungen bekommen, da sie z.B. in Bio, Geschichte und Physik auf dem Lehrstand 7. Klasse sind.

    Die Kinder sind zum Halbjahr der 9. Klasse vom Gymnasium auf die Realschule gewechselt uns sollen in den genannten Fächern auf dem Lehrstand
    Der 7. Klasse sein?

  9. #9
    Avatar von SofieAmundsen
    SofieAmundsen ist offline Urgestein
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    Standard Re: Frage an Eltern mit Kindern in unterschiedlichen Schulformen

    Zitat Zitat von Mairegen Beitrag anzeigen
    Meine Jüngste hat zur 8. auf die Realschule gewechselt, die beiden Großen waren auf dem Gymnasium.

    Ich würde sagen, die Themen unterscheiden sich nicht groß, allerdings geht es im Gymnasium viel mehr in die Tiefe und es wird viel mehr Stoff vermittelt und abgefragt.
    Außerdem ist die Herangehensweise anders. In der Realschule ist mehr Zeit zum Üben und Vertiefen, es wird mehr Rücksicht auf evtl Schwierigkeiten genommen. Schülerfreundlicher könnte man sagen

    Meine Tochter hatte beim Wechsel erstmal einen großen Vorsprung, der in manchen Fächern ein nettes Polster für eine Weile war.
    So habe ich das auch erlebt. Wobei das "in-die-Tiefe-gehen" nur einige Fächer betraf (Physik und Erdkunde z.B) und ich es in Teilen mehr als fragwürdig fand (denn jeder normale Schüler vergisst diese fachspezifischen Begrifflichkeiten wieder). In anderen Fächern (z.B. Geschichte) ging es mehr als oberflächlich hoppladihopp durch die Epochen...
    Liebe Grüße

    Sofie

  10. #10
    Avatar von SofieAmundsen
    SofieAmundsen ist offline Urgestein
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    Standard Re: Frage an Eltern mit Kindern in unterschiedlichen Schulformen

    Zitat Zitat von neo Beitrag anzeigen

    Die Kinder sind zum Halbjahr der 9. Klasse vom Gymnasium auf die Realschule gewechselt uns sollen in den genannten Fächern auf dem Prüfstand
    Der 7. Klasse sein?
    Nur erklärbar, wenn der Unterricht in den Fächern komplett ausgefallen ist. Und vor allem in Geschichte ist keine Nachhilfe erforderlich, da geht es ständig um neue Epochen/Zeitalter, und die Kaiserzeit versteht man auf der Realschule tatsächlich auch ohne Kenntnisse der Französichen Revolution.
    Liebe Grüße

    Sofie

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