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Thema: Thermomix-Rezepte im Unterschied zu herkömmlichen Rezepten.

  1. #1
    Avatar von Andrea
    Andrea ist offline besser is
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    Standard Thermomix-Rezepte im Unterschied zu herkömmlichen Rezepten.

    Ich habe ein Rezept nachgekocht, das für einen Thermomix geschrieben ist und das ich dann halt abwandeln musste.
    Ich habe mich vorher nie damit beschäftigt. Daher fiel mir ein großer Unterschied auf:
    Die Mengenangaben sind ganz andere. Da steht genau mit wieviel Wasser gedämpft wird, da steht nicht "ein Bund Kräuter" sondern "20g Kräuter" und da steht dann auch 0,75 TL Salz auf 600ml Wasser und nicht nur "in Salzwasser" garen.
    Da steht dann auch nicht "bei geringer Hitze" sondern die genaue Wattzahl.
    Oder halt nicht "Einkochen bis auf die Hälfte." sondern "so und so viel Minutem bei so und so viel Watt"
    Das gibt dann eben auch mehr Sicherheit, denke ich mir wenigstens mal.
    (Dass es mich zunächst mehr irritiert als geholfen hat, ist ja nicht Schuld des Thermomix und seiner Nutzer. *lol* )

    Jedenfalls hatte ich die genau Anleitung für das Dünsten der Möhren für mich in mein übliches "in Salzwasser bissfest garen" (wobei von "bissfest" stand da nix, ist ja dann auch nicht notwendig) übersetzt und das hat auch funktioniert.

    Aber es war schon eine interessante Erfahrung für mich:
    Die Thermomix-Rezepte gehen anscheinend weniger nach Sinneseindrücken, sondern sind mehr so "technokratisch".
    Fiel mit vielleicht auch deshalb so auf, weil es auch ein EssenundTrinken-Rezept war und die sonst halt anders aufgebaut sind.

    Da ich keine Erfahrung mit dem Thermomix habe:
    Steht bei Dünsten zum Beispiel immer die genaue Wassermenge und ist die wichtig?
    Und gibt es auch Rezepte mit "entweder so viel Watt oder so viel, je nachdem welche Konsistenz es sein soll"?

    Und wie ist das Kochen mit dem Theromix wenn man es anders gelernt hat?
    Ich habe nach der heutigen Erfahrung das Gefühl, dass mir zu viele Entscheidungen abgenommen würden, die ich doch gerne selber treffe. Dafür muss ich aber wieder konzentrierter beim Kochen sein, weil ich die richtigen Zeitpunkte halt abpassen muss. Und mich entscheiden muss, welche Topfgröße ich nehme, wie hoch ich meinen Herd drehe u.ä.
    Das ist zum Beispiel auch der Punkt, warum ich mit dem Schnellkochtopf nicht warm wurde und der meine Küche nach einem Jahr wieder verlassen hat.
    ___________________________________
    Das Böse sind falsche Entscheidungen.

  2. #2
    Avatar von SofieAmundsen
    SofieAmundsen ist offline Urgestein
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    Standard Re: Thermomix-Rezepte im Unterschied zu herkömmlichen Rezepten.

    Zitat Zitat von Andrea Beitrag anzeigen
    Ich habe ein Rezept nachgekocht, das für einen Thermomix geschrieben ist und das ich dann halt abwandeln musste.
    .
    Ich habe einmal so ein Rezept nachgekocht, allerdings wusste ich keine Mengenangaben, sonmdern nur Zutaten. (Datteln, Chili, Frischkäse und nochwas, was ich jetzt vergessen habe...) Das habe ich nach meinem eigenen Erfahrungsschatz gemixt und es war lecker
    Liebe Grüße

    Sofie

  3. #3
    Avatar von Wanda.Lismus
    Wanda.Lismus ist offline Klimakiller
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    Standard Re: Thermomix-Rezepte im Unterschied zu herkömmlichen Rezepten.

    Naja TM wirbt ja mit "Kochen mit GELINGGARANTIE", deshalb muss man jeden pups so genau ausführen.

  4. #4
    Avatar von Inmantias
    Inmantias ist offline Veteran
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    Standard Re: Thermomix-Rezepte im Unterschied zu herkömmlichen Rezepten.

    Zitat Zitat von Andrea Beitrag anzeigen
    Ich habe ein Rezept nachgekocht, das für einen Thermomix geschrieben ist und das ich dann halt abwandeln musste.
    Ich habe mich vorher nie damit beschäftigt. Daher fiel mir ein großer Unterschied auf:
    Die Mengenangaben sind ganz andere. Da steht genau mit wieviel Wasser gedämpft wird, da steht nicht "ein Bund Kräuter" sondern "20g Kräuter" und da steht dann auch 0,75 TL Salz auf 600ml Wasser und nicht nur "in Salzwasser" garen.
    Da steht dann auch nicht "bei geringer Hitze" sondern die genaue Wattzahl.
    Oder halt nicht "Einkochen bis auf die Hälfte." sondern "so und so viel Minutem bei so und so viel Watt"
    Das gibt dann eben auch mehr Sicherheit, denke ich mir wenigstens mal.
    (Dass es mich zunächst mehr irritiert als geholfen hat, ist ja nicht Schuld des Thermomix und seiner Nutzer. *lol* )

    Jedenfalls hatte ich die genau Anleitung für das Dünsten der Möhren für mich in mein übliches "in Salzwasser bissfest garen" (wobei von "bissfest" stand da nix, ist ja dann auch nicht notwendig) übersetzt und das hat auch funktioniert.

    Aber es war schon eine interessante Erfahrung für mich:
    Die Thermomix-Rezepte gehen anscheinend weniger nach Sinneseindrücken, sondern sind mehr so "technokratisch".
    Fiel mit vielleicht auch deshalb so auf, weil es auch ein EssenundTrinken-Rezept war und die sonst halt anders aufgebaut sind.

    Da ich keine Erfahrung mit dem Thermomix habe:
    Steht bei Dünsten zum Beispiel immer die genaue Wassermenge und ist die wichtig?
    Und gibt es auch Rezepte mit "entweder so viel Watt oder so viel, je nachdem welche Konsistenz es sein soll"?

    Und wie ist das Kochen mit dem Theromix wenn man es anders gelernt hat?
    Ich habe nach der heutigen Erfahrung das Gefühl, dass mir zu viele Entscheidungen abgenommen würden, die ich doch gerne selber treffe. Dafür muss ich aber wieder konzentrierter beim Kochen sein, weil ich die richtigen Zeitpunkte halt abpassen muss. Und mich entscheiden muss, welche Topfgröße ich nehme, wie hoch ich meinen Herd drehe u.ä.
    Das ist zum Beispiel auch der Punkt, warum ich mit dem Schnellkochtopf nicht warm wurde und der meine Küche nach einem Jahr wieder verlassen hat.
    Thermomixen hat in meinen Augen relativ wenig mit Kochen im klassischen Sinne zu tun.
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  5. #5
    Avatar von Tigerblume
    Tigerblume ist offline Legende
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    Standard Re: Thermomix-Rezepte im Unterschied zu herkömmlichen Rezepten.

    Zitat Zitat von Andrea Beitrag anzeigen
    Die Mengenangaben sind ganz andere. Da steht genau mit wieviel Wasser gedämpft wird, da steht nicht "ein Bund Kräuter" sondern "20g Kräuter" und da steht dann auch 0,75 TL Salz auf 600ml Wasser und nicht nur "in Salzwasser" garen.
    Da steht dann auch nicht "bei geringer Hitze" sondern die genaue Wattzahl.
    Oder halt nicht "Einkochen bis auf die Hälfte." sondern "so und so viel Minutem bei so und so viel Watt"
    Das gibt dann eben auch mehr Sicherheit, denke ich mir wenigstens mal.
    (Dass es mich zunächst mehr irritiert als geholfen hat, ist ja nicht Schuld des Thermomix und seiner Nutzer. *lol* )

    Jedenfalls hatte ich die genau Anleitung für das Dünsten der Möhren für mich in mein übliches "in Salzwasser bissfest garen" (wobei von "bissfest" stand da nix, ist ja dann auch nicht notwendig) übersetzt und das hat auch funktioniert.

    Aber es war schon eine interessante Erfahrung für mich:
    Die Thermomix-Rezepte gehen anscheinend weniger nach Sinneseindrücken, sondern sind mehr so "technokratisch".
    Fiel mit vielleicht auch deshalb so auf, weil es auch ein EssenundTrinken-Rezept war und die sonst halt anders aufgebaut sind.

    Da ich keine Erfahrung mit dem Thermomix habe:
    Steht bei Dünsten zum Beispiel immer die genaue Wassermenge und ist die wichtig?
    Und gibt es auch Rezepte mit "entweder so viel Watt oder so viel, je nachdem welche Konsistenz es sein soll"?

    Und wie ist das Kochen mit dem Theromix wenn man es anders gelernt hat?
    Ich habe nach der heutigen Erfahrung das Gefühl, dass mir zu viele Entscheidungen abgenommen würden, die ich doch gerne selber treffe. Dafür muss ich aber wieder konzentrierter beim Kochen sein, weil ich die richtigen Zeitpunkte halt abpassen muss. Und mich entscheiden muss, welche Topfgröße ich nehme, wie hoch ich meinen Herd drehe u.ä.
    Das ist zum Beispiel auch der Punkt, warum ich mit dem Schnellkochtopf nicht warm wurde und der meine Küche nach einem Jahr wieder verlassen hat.
    Es gibt doch auch genügend Kochbücher mit genauen Mengenangaben. Für Menschen ohne Erfahrung ist das sicher hilfreich und mit Erfahrung zwingt mich auch keiner die Thermomix-Angaben 1:1 zu befolgen. Ich lasse beispielsweise häufig Gewürze weg oder ersetze sie durch Alternativen.

    Die genaue Wassermenge ist deswegen wichtig weil ich weiß, dass das dann die korrekte Wassermenge ist und die Rechnung aufgeht.

    Mich stört das nicht wenn mir Entscheidungen abgenommen werden. Wozu soll das gut sein dass ich selbst entscheide wie viel Wasser ich nehme und experimentieren muss, wenn es eine vorgegebene Menge gibt mit der das Rezept gesichert gelingt?
    caracho gefällt dies

  6. #6
    Avatar von ChilangaReloaded
    ChilangaReloaded ist offline Altes Eisen!
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    Standard Re: Thermomix-Rezepte im Unterschied zu herkömmlichen Rezepten.

    Bestätigt la meine Theorie, dass der TM für Leute ist, die nicht kochen können und sich akribisch an die Vorgaben halten müssen
    kaba, Stadtmusikantin, Foxlady und 2 anderen gefällt dies.
    Das Leben ist zu kurz für schlechten Wein

  7. #7
    Avatar von tropi
    tropi ist offline Legende
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    Standard Re: Thermomix-Rezepte im Unterschied zu herkömmlichen Rezepten.

    Zitat Zitat von ChilangaReloaded Beitrag anzeigen
    Bestätigt la meine Theorie, dass der TM für Leute ist, die nicht kochen können und sich akribisch an die Vorgaben halten müssen
    Nein, ich kann wirklich kochen. Ich nehme den TM auch nicht regelmäßig und ich variiere auch bei vielen Rezepten. Bei einigen Rezepten finde ich eine genaue Angaben aber gut.
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  8. #8
    Spanierin ist gerade online Poweruser
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    Standard Re: Thermomix-Rezepte im Unterschied zu herkömmlichen Rezepten.

    Zitat Zitat von Andrea Beitrag anzeigen
    Ich habe ein Rezept nachgekocht, das für einen Thermomix geschrieben ist und das ich dann halt abwandeln musste.
    Ich habe mich vorher nie damit beschäftigt. Daher fiel mir ein großer Unterschied auf:
    Die Mengenangaben sind ganz andere. Da steht genau mit wieviel Wasser gedämpft wird, da steht nicht "ein Bund Kräuter" sondern "20g Kräuter" und da steht dann auch 0,75 TL Salz auf 600ml Wasser und nicht nur "in Salzwasser" garen.
    Da steht dann auch nicht "bei geringer Hitze" sondern die genaue Wattzahl.
    Oder halt nicht "Einkochen bis auf die Hälfte." sondern "so und so viel Minutem bei so und so viel Watt"
    Das gibt dann eben auch mehr Sicherheit, denke ich mir wenigstens mal.
    (Dass es mich zunächst mehr irritiert als geholfen hat, ist ja nicht Schuld des Thermomix und seiner Nutzer. *lol* )

    Jedenfalls hatte ich die genau Anleitung für das Dünsten der Möhren für mich in mein übliches "in Salzwasser bissfest garen" (wobei von "bissfest" stand da nix, ist ja dann auch nicht notwendig) übersetzt und das hat auch funktioniert.

    Aber es war schon eine interessante Erfahrung für mich:
    Die Thermomix-Rezepte gehen anscheinend weniger nach Sinneseindrücken, sondern sind mehr so "technokratisch".
    Fiel mit vielleicht auch deshalb so auf, weil es auch ein EssenundTrinken-Rezept war und die sonst halt anders aufgebaut sind.

    Da ich keine Erfahrung mit dem Thermomix habe:
    Steht bei Dünsten zum Beispiel immer die genaue Wassermenge und ist die wichtig?
    Und gibt es auch Rezepte mit "entweder so viel Watt oder so viel, je nachdem welche Konsistenz es sein soll"?

    Und wie ist das Kochen mit dem Theromix wenn man es anders gelernt hat?
    Ich habe nach der heutigen Erfahrung das Gefühl, dass mir zu viele Entscheidungen abgenommen würden, die ich doch gerne selber treffe. Dafür muss ich aber wieder konzentrierter beim Kochen sein, weil ich die richtigen Zeitpunkte halt abpassen muss. Und mich entscheiden muss, welche Topfgröße ich nehme, wie hoch ich meinen Herd drehe u.ä.
    Das ist zum Beispiel auch der Punkt, warum ich mit dem Schnellkochtopf nicht warm wurde und der meine Küche nach einem Jahr wieder verlassen hat.
    Ich hab ganz konventionelle Kochbücher gesehen, wo alles grammgenau angegeben ist.
    Und Thermomix machste erstmal ganz genau und dann bekommst du ein Gefühl dafür. Genau wie beim Kochen ohne Thermomix.
    caracho gefällt dies

  9. #9
    Avatar von Hubschrabschrab
    Hubschrabschrab ist offline not quite new
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    Standard Re: Thermomix-Rezepte im Unterschied zu herkömmlichen Rezepten.

    Zitat Zitat von ChilangaReloaded Beitrag anzeigen
    Bestätigt la meine Theorie, dass der TM für Leute ist, die nicht kochen können und sich akribisch an die Vorgaben halten müssen
    Und das findest Du schlecht weil? Ernstgemeinte Frage!

    Ich kenne tatsächlich 2 Frauen, die nicht kochen konnten. War nicht ihres.
    Mit dem Thermomix haben die wirklich quasi die Gelinggarantie und die Kinder frisches Essen anstatt den Maggifraß.
    Denen war es das Geld wert.

    Ich finde das nicht verwerflich

    Auf der anderen Seite will ich jetzt nicht die drölfzigste Diskussion zu dem Thema anstoßen - Du musst die Frage nicht beantworten *g*
    salvadora, lucillaminor und caracho gefällt dies.
    Prima - Sekunda - Tertia

  10. #10
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    Standard Re: Thermomix-Rezepte im Unterschied zu herkömmlichen Rezepten.

    Zitat Zitat von Andrea Beitrag anzeigen
    Ich habe ein Rezept nachgekocht, das für einen Thermomix geschrieben ist und das ich dann halt abwandeln musste.
    Ich habe mich vorher nie damit beschäftigt. Daher fiel mir ein großer Unterschied auf:
    Die Mengenangaben sind ganz andere. Da steht genau mit wieviel Wasser gedämpft wird, da steht nicht "ein Bund Kräuter" sondern "20g Kräuter" und da steht dann auch 0,75 TL Salz auf 600ml Wasser und nicht nur "in Salzwasser" garen.
    Ich hab bei meinem nichtkochenden Mann und den früher nichtkochenden Söhnen anfangs für völlige Verwirrung und nachhaltiges Murren gesorgt, wenn ich denn auf die Nachfrage nach bestimmten Kochschritten mit Angaben wie "da kommt ein Pfötchen Salz ins Wasser" oder "keine Ahnung, wie lange, da piekst du mit der Gabel rein, obs weich genug ist" ankam . Schön war auch letztens der Anruf "Mama, mein Pfannkuchenteig ist doof, wie machst du den denn?" Äh, keine Ahnung, nach Gefühl? (also für Mehl und Eier kann ich genauere Angaben machen, aber soweit war der Sohn ja auch, er hätte gerne grammgenaue Angaben für Milch und Salz gehabt - tja *gg*).

    Für meinen Mann wär der Thermomix jedenfalls genau richtig, wenn das Ding nicht so pottehäßlich wäre, würde ich ihm den glatt schenken *gg*.

    Nachtrag: ich hab mal staunend zugeguckt, wie Mann und ein Freund von uns zusammen etwas milligrammstgenau nach Rezept zubereitet haben: ich hätte am liebstem jedem einen Post-it "Ingenieur" an die Stirn gebappt .

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