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Thema: Wunschliste für Klima- und Umweltschutz

  1. #1
    Avatar von rocksteady
    rocksteady ist offline Carpal Tunnel
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    Standard Wunschliste für Klima- und Umweltschutz

    Der Mobilitätsfaden bringt mich darauf. Ich kann viele der dort genannten Gründe, nicht auf Fahrrad oder ÖPNV umzusteigen, sehr, sehr gut nachvollziehen. Bergiges Gelände, schlechtes Radwegenetz, schlechte ÖPNV-Anbindung/-Taktung, Zeitdruck. Ich finde aber auch, dass uns ein Umdenken und Umstellen alter Gewohnheiten extrem schwer gemacht wird. Der Mensch ist von Natur aus bequem und spart gerne eigene Energie.

    Was würde euch denn wirklich bewegen, alte Gewohnheiten hinter euch zu lassen und euch klima- und umweltfreundlicher zu verhalten? Nicht nur in Bezug auf Mobilität, sondern insgesamt?

    Wir würden z. B. gerne unseren Verpackungsmüll deutlich reduzieren. Daran arbeiten wir nun schon seit fast einem Jahr, ich finde das bisher Erreichte aber unbefriedigend. Statt wie früher im Schnitt einen gelben Sack pro Woche zu füllen, haben wir uns auf ca. 2/3-Füllung heruntergearbeitet. Gelungen ist das durch unsere folgenden Initiativen:

    - Zur Käsetheke nehme ich eigene Behälter mit und lasse mir die Ware dorthinein abwiegen. (Ebenso beim Metzger, wobei wir ja sehr wenig Fleisch essen und ich das wenig nutze.)
    - Für Obst und Gemüse nutze ich Baumwolltaschen oder einen Korb, die Etiketten klebe ich auf (m)einen (Einkaufs-)Zettel.
    - Joghurt und Frischmilch kaufe ich in Pfandflaschen.
    - Bei Vorratsware achten wir auf so wenig und so recyclebare Verpackung wie möglich, wobei ich noch nicht verlässlich weiß, ob z. B. Nudeln in Kartonverpackungen tatsächlich ökologisch besser abschneiden als welche in Plastiktüten.

    30% Reduktion, finde ich, ist aber zu wenig. Ich gestehe aber, dass ich zu bequem bin, den Unverpacktladen in der Innenstadt anzusteuern und dort einzukaufen. Ich schätze das Angebot der Supermärkte, die ich auf meinem Arbeitsweg passiere und kaufe überwiegend dort ein. Mir würde es sehr helfen....

    - wenn Bio-Obst und Bio-Gemüse dort ausschließlich unverpackt angeboten würde (aber es sind ja gerade die Biowaren, die immer noch viel zu oft verpackt angeboten werden)
    - wenn die Auswahl an Milchprodukten in Mehrweggläsern größer wäre (also z. B. auch saure Sahne/Crème fraîche)
    - wenn an der gut sortieren Käsetheke nicht schon vorgeschnitten und in Frischhaltefolie verpackt würde

    Was die Alltagsmobilität betrifft, würde ich mir die Wiederbelebung alter Bahntrassen in meiner Umgebung wünschen. Bei ÖPNV im Stadtgebiet und in die nähere Umgebung kann ich fast ausschließlich auf Busse zurückgreifen. Und die Busse transportieren keine Fahrräder, ich kann also nicht kombinieren. Zur Arbeit z. B. würde ich mit dem Bus ca. 1,5 Stunden benötigen, das mache ich nicht.

    Was Wochenend- und Urlaubsmobilität angeht, nun, da wünsche ich mir mehr Pünktlichkeit und bessere Umsteigeverbindungen der Deutschen Bahn. Und auch hier bessere Möglichkeiten für Fahrradmitnahme in Fernzügen. Ich persönlich hätte auch rein gar nichts gegen deutlich höhre Beförderungsentgelte für Flugverbindungen.

  2. #2
    Valrhona ist offline Carpal Tunnel
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    Standard Re: Wunschliste für Klima- und Umweltschutz

    Zitat Zitat von rocksteady Beitrag anzeigen
    Der Mobilitätsfaden bringt mich darauf. Ich kann viele der dort genannten Gründe, nicht auf Fahrrad oder ÖPNV umzusteigen, sehr, sehr gut nachvollziehen. Bergiges Gelände, schlechtes Radwegenetz, schlechte ÖPNV-Anbindung/-Taktung, Zeitdruck. Ich finde aber auch, dass uns ein Umdenken und Umstellen alter Gewohnheiten extrem schwer gemacht wird. Der Mensch ist von Natur aus bequem und spart gerne eigene Energie.

    Was würde euch denn wirklich bewegen, alte Gewohnheiten hinter euch zu lassen und euch klima- und umweltfreundlicher zu verhalten? Nicht nur in Bezug auf Mobilität, sondern insgesamt?

    Wir würden z. B. gerne unseren Verpackungsmüll deutlich reduzieren. Daran arbeiten wir nun schon seit fast einem Jahr, ich finde das bisher Erreichte aber unbefriedigend. Statt wie früher im Schnitt einen gelben Sack pro Woche zu füllen, haben wir uns auf ca. 2/3-Füllung heruntergearbeitet. Gelungen ist das durch unsere folgenden Initiativen:

    - Zur Käsetheke nehme ich eigene Behälter mit und lasse mir die Ware dorthinein abwiegen. (Ebenso beim Metzger, wobei wir ja sehr wenig Fleisch essen und ich das wenig nutze.)
    - Für Obst und Gemüse nutze ich Baumwolltaschen oder einen Korb, die Etiketten klebe ich auf (m)einen (Einkaufs-)Zettel.
    - Joghurt und Frischmilch kaufe ich in Pfandflaschen.
    - Bei Vorratsware achten wir auf so wenig und so recyclebare Verpackung wie möglich, wobei ich noch nicht verlässlich weiß, ob z. B. Nudeln in Kartonverpackungen tatsächlich ökologisch besser abschneiden als welche in Plastiktüten.

    30% Reduktion, finde ich, ist aber zu wenig. Ich gestehe aber, dass ich zu bequem bin, den Unverpacktladen in der Innenstadt anzusteuern und dort einzukaufen. Ich schätze das Angebot der Supermärkte, die ich auf meinem Arbeitsweg passiere und kaufe überwiegend dort ein. Mir würde es sehr helfen....

    - wenn Bio-Obst und Bio-Gemüse dort ausschließlich unverpackt angeboten würde (aber es sind ja gerade die Biowaren, die immer noch viel zu oft verpackt angeboten werden)
    - wenn die Auswahl an Milchprodukten in Mehrweggläsern größer wäre (also z. B. auch saure Sahne/Crème fraîche)
    - wenn an der gut sortieren Käsetheke nicht schon vorgeschnitten und in Frischhaltefolie verpackt würde

    Was die Alltagsmobilität betrifft, würde ich mir die Wiederbelebung alter Bahntrassen in meiner Umgebung wünschen. Bei ÖPNV im Stadtgebiet und in die nähere Umgebung kann ich fast ausschließlich auf Busse zurückgreifen. Und die Busse transportieren keine Fahrräder, ich kann also nicht kombinieren. Zur Arbeit z. B. würde ich mit dem Bus ca. 1,5 Stunden benötigen, das mache ich nicht.

    Was Wochenend- und Urlaubsmobilität angeht, nun, da wünsche ich mir mehr Pünktlichkeit und bessere Umsteigeverbindungen der Deutschen Bahn. Und auch hier bessere Möglichkeiten für Fahrradmitnahme in Fernzügen. Ich persönlich hätte auch rein gar nichts gegen deutlich höhre Beförderungsentgelte für Flugverbindungen.
    Hier schreckt mich definitiv der Preis ab. Die Fahrt zu meinen Eltern dauert mit der Bahn 15 Minuten + 17 Minuten Fußweg, dafür bezahle ich 4,20 Euro. Mit dem Auto brauche ich insgesamt 15 Minuten und bezahle auch nicht so viel fürs Benzin.
    Ansonsten sind wir gerade in einer Situation, in der finanziell nicht all zu viel drin ist. Ich habe mich schon öfter geärgert, dass ich lieber Saft und Milch in Glasflaschen als im Tetrapack kaufen würde, aber das ist jeweils deutlich teurer.

  3. #3
    Alina73 ist offline Legende
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    Standard Re: Wunschliste für Klima- und Umweltschutz

    Zitat Zitat von rocksteady Beitrag anzeigen
    Der Mobilitätsfaden bringt mich darauf. Ich kann viele der dort genannten Gründe, nicht auf Fahrrad oder ÖPNV umzusteigen, sehr, sehr gut nachvollziehen. Bergiges Gelände, schlechtes Radwegenetz, schlechte ÖPNV-Anbindung/-Taktung, Zeitdruck. Ich finde aber auch, dass uns ein Umdenken und Umstellen alter Gewohnheiten extrem schwer gemacht wird. Der Mensch ist von Natur aus bequem und spart gerne eigene Energie.

    Was würde euch denn wirklich bewegen, alte Gewohnheiten hinter euch zu lassen und euch klima- und umweltfreundlicher zu verhalten? Nicht nur in Bezug auf Mobilität, sondern insgesamt?
    Was die Verpackung anbelangt geht es mir wie dir. Wir haben schon viel reduziert, händeln es ähnlich wie du, aber irgendwie ist es immer noch zu viel was anfällt und ich weiß tatäsächlich nicht mehr so viel, wo ich noch Einsparpotential habe. Milch wäre noch so was, aber ich hab noch keinen Bauern gefunden, wo ich die (in der Nähe) holen könnte. Das wäre nochmal ne richtige Portion. Saft trinken wir so gut wie nie, Wasser kaufen wir auch nie wg. der Wasseraufbereitung zu Haus. Was geht kaufe ich in Mehrweg. Joghurt könnte ich wieder selber machen- das wäre auch nochmal einiges bei uns. Aber die essen so viel Joghurt, dass ich da oft kaum mit dem machen nachkomme.

    Ansonsten würde ich mir auch noch eine etwas optimiertere Nahverkehrlösung wünschen. Wir waren erst auf 2 Feiern, die etwas weiter entfernt stattfanden. Bei Beiden war es mir nicht möglich, den Zug zu nutzen- nicht weil es das Netzt nicht hergegeben hätte, aber ich hätte um 22.00 Uhr im Zug nach Hause sitzen müssen, weil ich sonst nicht mehr heim gekommen wäre. Beide Feiern endeten um 23.00 Uhr. Das hat mich echt genervt. Übernachten war keine Option wg. Arbeit und co. Und auch sonst ist es manchmal einfach sehr umständlich, oder erst gar nicht möglich. Obwohl ich da auch schon viel an meinem eigenen Verhalten geändert habe. Mein Mann ebenfalls. Im eigenen Besitz haben wir nur noch ein Auto. Ein weiteres ist ein Mietwagen auf die Firma, den wir immer zurückgeben in den Zeiten, in welchen wir mit einem Auto zurechtkommen und uns wieder einen holen, wenn es eben nicht geht.

    Ansonsten kaufe ich viel gebraucht und denke mir sehr oft, dass die meisten Sachen definitiv zu billig verkauft werden, wenn ich sehe, was die Leute alles verkaufen. Auch familiär und im Freundeskreis bin ich oft erstaunt, wie oft da so ein Sofa neu angeschafft wird, oder die Wohnungseinrichtung wieder modernisiert wird- nicht weil irgendwas kaputt ist, sondern weil halt jetzt ne neue Farbe in ist. Ich bin mir sicher, dass der zu niedrige Preis da oftmal eine Rolle spielt. Ich wäre tatsächlich dafür, wieder vor Ort zu produzieren, vor Ort zu kaufen, das zu bezahlen, was es kostet, damit die Region zu stärken und nicht die Firmen die im Ausland produzieren und fleißig die billigen Mitarbeiter dort ausbeuten. Ach, ich würde mir viel wünschen, aber mir klingeln schon die Ohren, wenn ich nur drüber nachdenke....
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  4. #4
    Avatar von rocksteady
    rocksteady ist offline Carpal Tunnel
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    Standard Re: Wunschliste für Klima- und Umweltschutz

    Zitat Zitat von Alina73 Beitrag anzeigen

    Ansonsten kaufe ich viel gebraucht und denke mir sehr oft, dass die meisten Sachen definitiv zu billig verkauft werden, wenn ich sehe, was die Leute alles verkaufen. Auch familiär und im Freundeskreis bin ich oft erstaunt, wie oft da so ein Sofa neu angeschafft wird, oder die Wohnungseinrichtung wieder modernisiert wird- nicht weil irgendwas kaputt ist, sondern weil halt jetzt ne neue Farbe in ist. Ich bin mir sicher, dass der zu niedrige Preis da oftmal eine Rolle spielt. Ich wäre tatsächlich dafür, wieder vor Ort zu produzieren, vor Ort zu kaufen, das zu bezahlen, was es kostet, damit die Region zu stärken und nicht die Firmen die im Ausland produzieren und fleißig die billigen Mitarbeiter dort ausbeuten. Ach, ich würde mir viel wünschen, aber mir klingeln schon die Ohren, wenn ich nur drüber nachdenke....
    Das geht mir auch so.

    Und ich wundere mich auch oft über übervolle Einkaufswagen von Menschen im Supermarkt gefüllt mit "junk". Ich frage mich dann: Wird das alles wirklich gebraucht/gegessen/genutzt? Einerseits kommt mir der überhebliche Gedanke "Mensch, denk doch mal!", andererseits weiß ich, wie anfällig der Mensch ist für die mehr oder weniger subtilen Verkaufstricks.

    Ich unterrichte auch Wirtschaftslehre. In einer 9. Klasse hatte ich letztens wieder das Thema "Konsum, Werbung und Verbraucherschutz". Bei vielen Schülern ist die theoretische Einsicht da, aber der Wille ist schwach bzw. die Werbung stärker. "Verzicht" ist schwierig. Selbst bei denen, bei denen es finanziell sehr eng ist. Oder gerade bei denen. Oder auch... Und jeder sagt im Reflex "Ich lasse mich nicht manipulieren!". Es ist schwierig, bei der Haltung Selbstkritik anzuregen. Merke ich bei mir selber ja auch.
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  5. #5
    Alina73 ist offline Legende
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    Standard Re: Wunschliste für Klima- und Umweltschutz

    Zitat Zitat von rocksteady Beitrag anzeigen
    Das geht mir auch so.

    Und ich wundere mich auch oft über übervolle Einkaufswagen von Menschen im Supermarkt gefüllt mit "junk". Ich frage mich dann: Wird das alles wirklich gebraucht/gegessen/genutzt? Einerseits kommt mir der überhebliche Gedanke "Mensch, denk doch mal!", andererseits weiß ich, wie anfällig der Mensch ist für die mehr oder weniger subtilen Verkaufstricks.

    Ich unterrichte auch Wirtschaftslehre. In einer 9. Klasse hatte ich letztens wieder das Thema "Konsum, Werbung und Verbraucherschutz". Bei vielen Schülern ist die theoretische Einsicht da, aber der Wille ist schwach bzw. die Werbung stärker. "Verzicht" ist schwierig. Selbst bei denen, bei denen es finanziell sehr eng ist. Oder gerade bei denen. Oder auch... Und jeder sagt im Reflex "Ich lasse mich nicht manipulieren!". Es ist schwierig, bei der Haltung Selbstkritik anzuregen. Merke ich bei mir selber ja auch.
    Ja, das ist ein schwieriges Feld. Und klar- dem sind wir alle ausgesetzt und die Versuchung ist überall groß. Ich wiederstehe da auch nicht allem. Drum bräuchte es insgesamt ein anderes Angebot und auch wieder ein Verhältnis dazu, was Luxus ist und was lebensnotwendig ist. Das ist meiner Meinung nach nicht mehr vorhanden. Nur ein ich will aber auch das, was x, y und z macht- steht mir auch zu, ... auch diese Neiderei ist da ein großes Problem und diese Denke, überall mithalten zu müssen. Ich glaube die Ansätze sind da an ganz verschiedenen Stellen.
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  6. #6
    Avatar von Diamant
    Diamant ist offline Sächsisches Angelhuhn
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    Standard Re: Wunschliste für Klima- und Umweltschutz

    Für mich ist es in erster Linie auch das Verpackungsthema. Da würde ich durchaus gern reduzieren. Was einem vom Handel aber extrem schwer gemacht wird. Oft sind Sachen in Folie im Karton. Man hat also zweimal Umverpackung.

    Und das Werbung/Sendungen rund ums essen sich bei Obst und Gemüse wieder mehr den heimischen Sachen widmen als irgendwelche Superfoods aus Weitweitweg anzupreisen. Die zum einen einmal um den Erdball gekarrt werden und zum anderen durch den Mehrbedarf und damit folgenden Mehranbau die Ressourcen vor Ort erschöpfen (Avocado, Quinoa & Co.)
    LG STEINLINDA WHISKAS LIKORIA HUHN


  7. #7
    Avatar von WhiseWoman
    WhiseWoman ist offline Es werde Licht.
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    Standard Re: Wunschliste für Klima- und Umweltschutz

    Zitat Zitat von Diamant Beitrag anzeigen
    Für mich ist es in erster Linie auch das Verpackungsthema. Da würde ich durchaus gern reduzieren. Was einem vom Handel aber extrem schwer gemacht wird. Oft sind Sachen in Folie im Karton. Man hat also zweimal Umverpackung.
    Beim Kaufland hat man so zu Jahresbeginn wiederverwendbare, durchsichtige (auch waschbar) Beutel für Obst und Gemüse angeboten (Preis habe ich vergessen). Die Preisetiketten sollte man auf die Schnüre zum Zuziehen kleben (oder halt so, dass man sie dann an der Kasse vorzeigen kann). Als ich mich entschieden hatte, mir davon welche zu kaufen, die meinen Wochenbedarf an Obst und Gemüse repräsentieren, waren sie wieder verschwunden.

    Wenn ich zwei rote Paprika kaufe, klebe ich das Etikett eh auf die eine drauf und brauch keine Tüte. Bei 10 Äpfeln wäre so ein Beutel schon nett.

    Zitat Zitat von Diamant Beitrag anzeigen
    Und das Werbung/Sendungen rund ums essen sich bei Obst und Gemüse wieder mehr den heimischen Sachen widmen als irgendwelche Superfoods aus Weitweitweg anzupreisen. Die zum einen einmal um den Erdball gekarrt werden und zum anderen durch den Mehrbedarf und damit folgenden Mehranbau die Ressourcen vor Ort erschöpfen (Avocado, Quinoa & Co.)
    Ja, da stimme ich SOFORT in Deinen Chor ein.
    Нет худа без добра.

  8. #8
    Avatar von rocksteady
    rocksteady ist offline Carpal Tunnel
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    Standard Re: Wunschliste für Klima- und Umweltschutz

    Zitat Zitat von WhiseWoman Beitrag anzeigen

    Wenn ich zwei rote Paprika kaufe, klebe ich das Etikett eh auf die eine drauf und brauch keine Tüte. Bei 10 Äpfeln wäre so ein Beutel schon nett.


    Aber man doch einen x-beliebigen Beutel nehmen...

    Wobei ich das auch scheinheilig vom Handel finde, solche Beutel (vorübergehend) zum Kauf anzubieten und dann doch vielfach verpacktes Obst/Gemüse anzubieten.
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  9. #9
    Saxony ist offline old hand
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    Standard Re: Wunschliste für Klima- und Umweltschutz

    Wir versuchen den Verpackungswahnsinn zu reduzieren, was aber tatsächlich schwer ist. Ich habe das Gefühl, seitdem diese Plastikeinkaufstüten verboten wurden gibt es an anderen Stellen dafür umso mehr Plastik. Wenn ich allein in die Obst- und Gemüseabteilung der Discounter schaue schüttelt es mich richtig. Auch bei Online-Bestellungen werden die Kartons immer größer für oft winzigen Inhalt.

    Wir kaufen z.B. auch möglichst nur saisonales Obst und Gemüse, welches nicht durch die halbe Welt geschifft wird. Aber ich kaufe z.B. kaum Bio-Waren, da mir hier das Preis-Leistungs-Verhältnis oft nicht stimmt. Fleisch, Wurst und Milch kaufen wir regional.

    Verzicht auf Mobilität ist arbeitstechnisch und aufgrund der Entfernungen leider nicht möglich.


    So unendlich traurig

  10. #10
    Avatar von WhiseWoman
    WhiseWoman ist offline Es werde Licht.
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    Standard Re: Wunschliste für Klima- und Umweltschutz

    Zitat Zitat von rocksteady Beitrag anzeigen
    Aber man doch einen x-beliebigen Beutel nehmen...
    Nein, sie müssen durchsichtig sein. Isso ... meine Einkaufsbeutel, von denen ich immer zwei in der Handtasche habe, sind das nicht.

    Zitat Zitat von rocksteady Beitrag anzeigen
    Wobei ich das auch scheinheilig vom Handel finde, solche Beutel (vorübergehend) zum Kauf anzubieten und dann doch vielfach verpacktes Obst/Gemüse anzubieten.
    Vielleicht "wohnen" die jetzt beim Haushaltskram ... aber es war halt praktisch, dass sie in der Gemüseabteilung "drapiert" waren.

    Im Kaufland ist Bio eingeschweißt und Aktionsware. Den "Rest" gibt es lose.
    Нет худа без добра.

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