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Thema: Kieferorthopädische Frage

  1. #1
    Avatar von gola
    gola ist offline ...
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    Standard Kieferorthopädische Frage

    Ich brauche mal Input und Erfahrungen.

    Zwei Kieferorthopädische Meinungen gibt es bei meinen Kindern:

    Tochter 10 Jahre, hat natürlich noch einige Milchzähne, aber nicht mehr viele.
    KFO 1 sagt: Ab jetzt feste Zahnspange. Ober- und Unterkiefer zu eng, soll durch feste Spange gerichtet werden. Keinen Bedarf an Logopädie.

    KFO 2 sagt: Keine feste Spange solange das Gebiss noch Milchzähne hat. Aktuell kann der Eckzahn nicht raus kommen, da kein Platz vorhanden ist. Er möchte mit Hilfe eines Außenbogens die Backenzähne nach hinten ziehen um Platz im vorderen Bereich zu schaffen. Zudem Empfehlung Logopädie zur Stärkung der Zungenmuskelatur, zudem drückt meine Tochter die Zunge beim schlucken an die Schneidezähne und hat sie nicht am Gaumen.

    Sohn 7 Jahre, natürlich noch ganz viele Milchzähne. Oberer Kiefer sehr eng, die Schneidezähne stehen auseinander, die zweiten Schneidezähne müssen sich ihren Platz suchen.

    KFO 1 sagt: Sofort Gaumennahterweiterung. Keine Logo, diese wäre überbewertet.

    KFO 2 sagt: Keine Gaumennahterweiterung, dies sei ein quälender Prozess für Kinder in dem Alter, zumal nur wenige Millimeter Platz geschaffen würde. Er möchte ein weiteres Jahr abwarten und die Zähne erstmal kommen lassen, dann wird es sicherlich eine Behandlung geben. Zudem empfiehlt er Logopädie, damit die Zunge gestärkt wird und er dadurch auch den Gaumen stärken kann.

    So, danke für´s lesen, welche Option hört sich für euch besser an?

  2. #2
    tigger ist offline Poweruser
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    Standard Re: Kieferorthopädische Frage

    2

  3. #3
    Avatar von HeiligerHafen
    HeiligerHafen ist offline Diplom-Bekloppte
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    Standard Re: Kieferorthopädische Frage

    2, der andere will nur verdienen. Liest sich auf jeden Fall so.
    Mein Sohn hat jetzt mit 10 auch noch ein paar Milchzähne und aus dem Grund noch keine feste Spange.
    Liebe Grüße
    HeiligerHafen

  4. #4
    Alina73 ist offline Legende
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    Standard Re: Kieferorthopädische Frage

    Zitat Zitat von gola Beitrag anzeigen
    Ich brauche mal Input und Erfahrungen.

    Zwei Kieferorthopädische Meinungen gibt es bei meinen Kindern:

    Tochter 10 Jahre, hat natürlich noch einige Milchzähne, aber nicht mehr viele.
    KFO 1 sagt: Ab jetzt feste Zahnspange. Ober- und Unterkiefer zu eng, soll durch feste Spange gerichtet werden. Keinen Bedarf an Logopädie.

    KFO 2 sagt: Keine feste Spange solange das Gebiss noch Milchzähne hat. Aktuell kann der Eckzahn nicht raus kommen, da kein Platz vorhanden ist. Er möchte mit Hilfe eines Außenbogens die Backenzähne nach hinten ziehen um Platz im vorderen Bereich zu schaffen. Zudem Empfehlung Logopädie zur Stärkung der Zungenmuskelatur, zudem drückt meine Tochter die Zunge beim schlucken an die Schneidezähne und hat sie nicht am Gaumen.

    Sohn 7 Jahre, natürlich noch ganz viele Milchzähne. Oberer Kiefer sehr eng, die Schneidezähne stehen auseinander, die zweiten Schneidezähne müssen sich ihren Platz suchen.

    KFO 1 sagt: Sofort Gaumennahterweiterung. Keine Logo, diese wäre überbewertet.

    KFO 2 sagt: Keine Gaumennahterweiterung, dies sei ein quälender Prozess für Kinder in dem Alter, zumal nur wenige Millimeter Platz geschaffen würde. Er möchte ein weiteres Jahr abwarten und die Zähne erstmal kommen lassen, dann wird es sicherlich eine Behandlung geben. Zudem empfiehlt er Logopädie, damit die Zunge gestärkt wird und er dadurch auch den Gaumen stärken kann.

    So, danke für´s lesen, welche Option hört sich für euch besser an?
    Für mich definitiv Option 2.

  5. #5
    Avatar von Martha74
    Martha74 ist offline Urgestein
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    Standard Re: Kieferorthopädische Frage

    zu uns hieß es bei beiden Kindern, dass oben und unten vier Zähne neu sein müssten, also die Schneidezähne plus die daneben. Dann wäre ein Beginn sinnvoll, sonst nicht.

  6. #6
    Avatar von -AppErol-
    -AppErol- ist offline love & peace
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    Standard Re: Kieferorthopädische Frage

    Mein Sohn hatte einen zu kleinen Unterkiefer, die Zunge drückte die Frontzähne am Oberkiefer weiter und weiter nach vorne, der Oberkiefer längte sich mehr und mehr und führte zu einem Überbiß von 1,3cm. Er hatte auch noch etliche Milchzähne. Also eigentlich ähnlich wie bei deiner Tochter.

    Wir waren bei drei verschiedenen KFOs. Auch wir haben die Meinung von deinem KFO 2 bekommen. Irgendwie fühlte ich mich damit nicht wohl. Auch KFO 1 war dabei, schlug eine feste Zahnspange vor.

    KFO 3 hatte einen ganz anderen Ansatz für eine sog. Vorbehandlung: Mit einer rausnehmbaren Spange wurde der Oberkiefer in der Breite geweitet. So konnte der Unterkiefer nachziehen. Ausserdem haben sie uns gesagt, dass wir darauf achten sollten, dass er die Zunge beim Beißen, Schlucken etc. nicht immer nach vorne nimmt. Bei Bedarf hätten sie uns sicher auch Logo empfohlen, aber sie meinte, wir können es erst mal alleine probieren. Wichtig war, dass wir recht früh damit anfingen, da die Kinder mit 9/10 Jahren noch einen Wachstumsschub haben, der unbedingt ausgenutzt werden sollte. Wir waren recht am Ende der Frist, aber es hat tatsächlich funktioniert. Und wir haben keine Logo benötigt. Vor einem halben Jahr ist die Vorbehandlung abgeschlossen worden, sein Überbiß beträgt noch etwa 6mm und wird in der Folgebehandlung noch weiter korrigiert werden. Es wurden ihm keine Zähne gezogen, alle Milchzähne konnten sich mit dem Rausfallen Zeit lassen. Die oberen Eckzähne sind noch doppelt (Milch- und bleibender Zahn übereinander, Backenzähne inzwischen fast alle draußen).

    Mein Fazit: Ich würde es jederzeit wieder so machen. Eine rausnehmbare Spange die konsequent und gelegentlich auch tagsüber getragen wird, halte ich nach wie vor für eine gute Lösung.



    We can choose to see the best in one another.
    Barack Obama, 11/9/16
    Wenn ihr Großhirn mit der Amygdala eines Pubertisten diskutiert, kann das nur schief gehen!
    aus einem Vortrag der hiesigen Erziehungsberatung 11/13/19

  7. #7
    Mumpitz ist offline Legende
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    Standard Re: Kieferorthopädische Frage

    Zitat Zitat von gola Beitrag anzeigen
    Ich brauche mal Input und Erfahrungen.

    Zwei Kieferorthopädische Meinungen gibt es bei meinen Kindern:

    Tochter 10 Jahre, hat natürlich noch einige Milchzähne, aber nicht mehr viele.
    KFO 1 sagt: Ab jetzt feste Zahnspange. Ober- und Unterkiefer zu eng, soll durch feste Spange gerichtet werden. Keinen Bedarf an Logopädie.

    KFO 2 sagt: Keine feste Spange solange das Gebiss noch Milchzähne hat. Aktuell kann der Eckzahn nicht raus kommen, da kein Platz vorhanden ist. Er möchte mit Hilfe eines Außenbogens die Backenzähne nach hinten ziehen um Platz im vorderen Bereich zu schaffen. Zudem Empfehlung Logopädie zur Stärkung der Zungenmuskelatur, zudem drückt meine Tochter die Zunge beim schlucken an die Schneidezähne und hat sie nicht am Gaumen.

    Sohn 7 Jahre, natürlich noch ganz viele Milchzähne. Oberer Kiefer sehr eng, die Schneidezähne stehen auseinander, die zweiten Schneidezähne müssen sich ihren Platz suchen.

    KFO 1 sagt: Sofort Gaumennahterweiterung. Keine Logo, diese wäre überbewertet.

    KFO 2 sagt: Keine Gaumennahterweiterung, dies sei ein quälender Prozess für Kinder in dem Alter, zumal nur wenige Millimeter Platz geschaffen würde. Er möchte ein weiteres Jahr abwarten und die Zähne erstmal kommen lassen, dann wird es sicherlich eine Behandlung geben. Zudem empfiehlt er Logopädie, damit die Zunge gestärkt wird und er dadurch auch den Gaumen stärken kann.

    So, danke für´s lesen, welche Option hört sich für euch besser an?
    Schwer zu sagen. Meine Tochter hatte mit etwa 8 eine Gaumennahterweiterung, danach Bracketts und längere Zeit Logopädie. Bei ihr ist es gut geworden. Ich verstehe nicht ganz, wieso KFO 2 den Gaumen nicht erweitern will, obwohl er auch meint, dass der zu eng ist.

  8. #8
    Avatar von Martha74
    Martha74 ist offline Urgestein
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    Standard Re: Kieferorthopädische Frage

    Zitat Zitat von -AppErol- Beitrag anzeigen
    Mein Sohn hatte einen zu kleinen Unterkiefer, die Zunge drückte die Frontzähne am Oberkiefer weiter und weiter nach vorne, der Oberkiefer längte sich mehr und mehr und führte zu einem Überbiß von 1,3cm. Er hatte auch noch etliche Milchzähne. Also eigentlich ähnlich wie bei deiner Tochter.

    Wir waren bei drei verschiedenen KFOs. Auch wir haben die Meinung von deinem KFO 2 bekommen. Irgendwie fühlte ich mich damit nicht wohl. Auch KFO 1 war dabei, schlug eine feste Zahnspange vor.

    KFO 3 hatte einen ganz anderen Ansatz für eine sog. Vorbehandlung: Mit einer rausnehmbaren Spange wurde der Oberkiefer in der Breite geweitet. So konnte der Unterkiefer nachziehen. Ausserdem haben sie uns gesagt, dass wir darauf achten sollten, dass er die Zunge beim Beißen, Schlucken etc. nicht immer nach vorne nimmt. Bei Bedarf hätten sie uns sicher auch Logo empfohlen, aber sie meinte, wir können es erst mal alleine probieren. Wichtig war, dass wir recht früh damit anfingen, da die Kinder mit 9/10 Jahren noch einen Wachstumsschub haben, der unbedingt ausgenutzt werden sollte. Wir waren recht am Ende der Frist, aber es hat tatsächlich funktioniert. Und wir haben keine Logo benötigt. Vor einem halben Jahr ist die Vorbehandlung abgeschlossen worden, sein Überbiß beträgt noch etwa 6mm und wird in der Folgebehandlung noch weiter korrigiert werden. Es wurden ihm keine Zähne gezogen, alle Milchzähne konnten sich mit dem Rausfallen Zeit lassen. Die oberen Eckzähne sind noch doppelt (Milch- und bleibender Zahn übereinander, Backenzähne inzwischen fast alle draußen).

    Mein Fazit: Ich würde es jederzeit wieder so machen. Eine rausnehmbare Spange die konsequent und gelegentlich auch tagsüber getragen wird, halte ich nach wie vor für eine gute Lösung.

    mein Sohn hat auch einen massiven Überbiss und die Vorgabe vom KFO war, zunächst lose Spange, ob man damit auskommt, zeigt sich im Laufe der Zeit. Begonnen hat man mit der Behandlung mit 10,5 Jahren, es gibt durchaus noch Milchzähne.

    Vorgabe war, dass die Spange mind 14 Stunden täglich, also nachts plus nachmittags ca 2 Stunden getragen wird. Da im Begleitschrieb stand, dass es gut wäre, am Wochenenende ggf auch mal länger zu tragen, entschied das Kind, dass es die Spange von 15.30-6 Uhr früh durchgehend trägt.
    Aber der Knabe ist bei sowas ja auch sehr speziell.

    Jetzt arbeiten wir noch dran, dass er nicht vergisst, die Spange beim Essen im Mund zu lassen

  9. #9
    Avatar von Aoraki
    Aoraki ist offline Vogel Gottes
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    Standard Re: Kieferorthopädische Frage

    Hier (Kind ist 8) ist gerade die Vorbehandlung abgeschlossen (war nix dramatisches, operative Entfernung eines überzähligen Zahns und danach lose Spange, damit die Lücke offen bleibt, bis der bleibende Zahn draußen ist und die Nachbarzähne bleiben, wo sie hingehören).

    Jetzt muss gewartet werden, bis die Zähne neben den Schneidezähnen anfangen auszufallen, damit es weiter gehen kann. Vermutlich erst mal wieder mit loser Spange, im Verlauf dann mit einer festen.

    In der Zwischenzeit soll/muss die Tochter zur Logo wegen des ‚Zunge-drückt-beim-Schlucken-nach-vorne-Problems‘. Unsere KFO sagt, dass eine Behandlung der Zähne quasi für die Katz ist, wenn das nicht vorher konsequent korrigiert wird.

    Ich finde das alles sehr plausibel und sinnvoll und habe auf Einholung einer Zweitmeinung verzichtet.

    Mir persönlich gefällt Euer KFO 2 besser.

  10. #10
    Avatar von gola
    gola ist offline ...
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    Standard Re: Kieferorthopädische Frage

    Zitat Zitat von -AppErol- Beitrag anzeigen
    Mein Sohn hatte einen zu kleinen Unterkiefer, die Zunge drückte die Frontzähne am Oberkiefer weiter und weiter nach vorne, der Oberkiefer längte sich mehr und mehr und führte zu einem Überbiß von 1,3cm. Er hatte auch noch etliche Milchzähne. Also eigentlich ähnlich wie bei deiner Tochter.

    Wir waren bei drei verschiedenen KFOs. Auch wir haben die Meinung von deinem KFO 2 bekommen. Irgendwie fühlte ich mich damit nicht wohl. Auch KFO 1 war dabei, schlug eine feste Zahnspange vor.

    KFO 3 hatte einen ganz anderen Ansatz für eine sog. Vorbehandlung: Mit einer rausnehmbaren Spange wurde der Oberkiefer in der Breite geweitet. So konnte der Unterkiefer nachziehen. Ausserdem haben sie uns gesagt, dass wir darauf achten sollten, dass er die Zunge beim Beißen, Schlucken etc. nicht immer nach vorne nimmt. Bei Bedarf hätten sie uns sicher auch Logo empfohlen, aber sie meinte, wir können es erst mal alleine probieren. Wichtig war, dass wir recht früh damit anfingen, da die Kinder mit 9/10 Jahren noch einen Wachstumsschub haben, der unbedingt ausgenutzt werden sollte. Wir waren recht am Ende der Frist, aber es hat tatsächlich funktioniert. Und wir haben keine Logo benötigt. Vor einem halben Jahr ist die Vorbehandlung abgeschlossen worden, sein Überbiß beträgt noch etwa 6mm und wird in der Folgebehandlung noch weiter korrigiert werden. Es wurden ihm keine Zähne gezogen, alle Milchzähne konnten sich mit dem Rausfallen Zeit lassen. Die oberen Eckzähne sind noch doppelt (Milch- und bleibender Zahn übereinander, Backenzähne inzwischen fast alle draußen).

    Mein Fazit: Ich würde es jederzeit wieder so machen. Eine rausnehmbare Spange die konsequent und gelegentlich auch tagsüber getragen wird, halte ich nach wie vor für eine gute Lösung.
    Ich danke dir.
    Durch den Außenbogen soll vor allem Platz für die Eckzähne gemacht werden, die nicht durchbrechen können. Eine lockere Spange im Oberkiefer würde den Kiefer wohl weiten, aber durch den Außenbogen bekämen die Zähne erstmal die CHance alle durchzubrechen. Da die Mittellinie der Schneidezähne auch nicht gerade sitzt würde dann, bei den bleibenden Zähnen eine feste Spange korrigieren...

    Mir persönlich gefällt die Option besser mit der festen Spange zu warten bis mehr bleibende Zähne da sind, aber der Außenbogen ist schon eine Option, die auch durchdacht sein soll. Von dem Ergebnis ist mir klar, dass die Eckzähne Platz brauchen, aber aus eigener Erfahrung mit einem Außenbogen würde ich ihr diesen Weg gerne ersparen...Aber effektiv ist er ja.

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