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Thema: Diagnose vom Orthopäden: Knie kaputt

  1. #1
    Avatar von nina2
    nina2 ist offline ohne die 2452
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    Standard Diagnose vom Orthopäden: Knie kaputt

    Ich war heute beim Orthopäden, weil ich immer öfter Schmerzen am Knie hatte. Er hat beide Kniegelenke und die Hüfte geröntgt.

    Ich bin 1,5 cm schief, bekomme also eine Einlegesohle, sodass der Hacken höher kommt. Damit soll eine Knie-OP (künstliches Kniegelenk) hinausgezögert werden. Ich war total geschockt, als ich die Röntgenbilder gesehen hatte und mir die Artzhelferin alles erklärte. Das rechte Knie sah altersgerecht (ich bin 53 J.) aus. Ich beschreibe es jetzt einfach mal als Orange, die einmal durchgeschnitten wurde und wo dann auch ein Spalt sichtbar ist. Das Röntgenbild war klar. Aber das linke Knie sah aus wie eine Orange, die eingehauen und verdellt wurde. Es war keine Schnittstelle sichtbar und das Bild war milchig.

    Der Arzt fragte mich, ob ich nicht auch Schmerzen an der Schulter hätte. Er sagte, bei dem Knie glaubt er mir jede Art von Schmerzen. Eine Arzthelferin hatte mir das Röntgenbild erklärt und meinte noch, bei ihrem Mann ist es ja schon schlimm, aber bei mir...

    Nun zu meiner Frage: Kennt sich jemand aus mit "Knie kaputt"? Die Arzthelferin meinte, ich soll jegliche Kniebelastung vermeiden. Aber wäre nicht Sport (ich bin im Fitness-Studio) für das Knie gut?

    Habt ihr auch schon einmal solch eine Diagnose erhalten - und was habt ihr dann gemacht?

  2. #2
    Avatar von Schiri
    Schiri ist gerade online Legende
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    Standard Re: Diagnose vom Orthopäden: Knie kaputt

    Ich würde ja den Arzt dazu befragen und nicht die Arzthelferin, der Arzt kann Dir auch genau sagen, was Du machen kannst, welcher Sport zu empfehlen ist und welcher nicht, etc....
    orfanos, Martha74 und Cafetante gefällt dies.

  3. #3
    Avatar von nina2
    nina2 ist offline ohne die 2452
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    Standard Re: Diagnose vom Orthopäden: Knie kaputt

    Zitat Zitat von Schiri Beitrag anzeigen
    Ich würde ja den Arzt dazu befragen und nicht die Arzthelferin, der Arzt kann Dir auch genau sagen, was Du machen kannst, welcher Sport zu empfehlen ist und welcher nicht, etc....
    Das ist richtig. Ich war nur einfach nur sprachlos über die Diagnose und die Reaktionen der Anwesenden.
    Ich habe einen erneuten Termin in 5 Wochen, dort werde ich eine Liste von Fragen stellen. Parallel dazu erhält der Hausarzt einen Bericht und diesen werde ich kommende Woche aufsuchen.

  4. #4
    Avatar von rosenma
    rosenma ist gerade online Legende
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    Standard Re: Diagnose vom Orthopäden: Knie kaputt

    Zitat Zitat von nina2 Beitrag anzeigen
    Ich war heute beim Orthopäden, weil ich immer öfter Schmerzen am Knie hatte. Er hat beide Kniegelenke und die Hüfte geröntgt.

    Ich bin 1,5 cm schief, bekomme also eine Einlegesohle, sodass der Hacken höher kommt. Damit soll eine Knie-OP (künstliches Kniegelenk) hinausgezögert werden. Ich war total geschockt, als ich die Röntgenbilder gesehen hatte und mir die Artzhelferin alles erklärte. Das rechte Knie sah altersgerecht (ich bin 53 J.) aus. Ich beschreibe es jetzt einfach mal als Orange, die einmal durchgeschnitten wurde und wo dann auch ein Spalt sichtbar ist. Das Röntgenbild war klar. Aber das linke Knie sah aus wie eine Orange, die eingehauen und verdellt wurde. Es war keine Schnittstelle sichtbar und das Bild war milchig.

    Der Arzt fragte mich, ob ich nicht auch Schmerzen an der Schulter hätte. Er sagte, bei dem Knie glaubt er mir jede Art von Schmerzen. Eine Arzthelferin hatte mir das Röntgenbild erklärt und meinte noch, bei ihrem Mann ist es ja schon schlimm, aber bei mir...

    Nun zu meiner Frage: Kennt sich jemand aus mit "Knie kaputt"? Die Arzthelferin meinte, ich soll jegliche Kniebelastung vermeiden. Aber wäre nicht Sport (ich bin im Fitness-Studio) für das Knie gut?

    Habt ihr auch schon einmal solch eine Diagnose erhalten - und was habt ihr dann gemacht?
    Uiuiui, eine Arzthelferin, die Röntgenbilder erklärt und Verhaltenstipps gibt. Ganz ehrlich, such dir eine andere Praxis.
    Sport und Bewegung sind prinzipiell gut und wichtig, z.B. Fahrradfahren ist ideal fürs Knie, zusätzlich Muskelaufbau und Dehnung.
    orfanos gefällt dies


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  5. #5
    Avatar von Eiscreme
    Eiscreme ist offline Veteran
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    Standard Re: Diagnose vom Orthopäden: Knie kaputt

    Was heißt denn, du bist schief? Ist ein Bein kürzer? Steht die Hüfte schief? Ich würde dir einen guten Osteopathen empfehlen, der kann vielleicht schon mal was an "schief" ändern.

    Und ansonsten schließe ich mich mal den anderen an. Die Arzthelferin hat dir das Bild erklärt und Tips gegeben? Den Orthopäden selber siehst du nach dem Röntgen erst in 5 Wochen?
    Such dir jemand anderen.


    Zitat Zitat von nina2 Beitrag anzeigen
    Ich war heute beim Orthopäden, weil ich immer öfter Schmerzen am Knie hatte. Er hat beide Kniegelenke und die Hüfte geröntgt.

    Ich bin 1,5 cm schief, bekomme also eine Einlegesohle, sodass der Hacken höher kommt. Damit soll eine Knie-OP (künstliches Kniegelenk) hinausgezögert werden. Ich war total geschockt, als ich die Röntgenbilder gesehen hatte und mir die Artzhelferin alles erklärte. Das rechte Knie sah altersgerecht (ich bin 53 J.) aus. Ich beschreibe es jetzt einfach mal als Orange, die einmal durchgeschnitten wurde und wo dann auch ein Spalt sichtbar ist. Das Röntgenbild war klar. Aber das linke Knie sah aus wie eine Orange, die eingehauen und verdellt wurde. Es war keine Schnittstelle sichtbar und das Bild war milchig.

    Der Arzt fragte mich, ob ich nicht auch Schmerzen an der Schulter hätte. Er sagte, bei dem Knie glaubt er mir jede Art von Schmerzen. Eine Arzthelferin hatte mir das Röntgenbild erklärt und meinte noch, bei ihrem Mann ist es ja schon schlimm, aber bei mir...

    Nun zu meiner Frage: Kennt sich jemand aus mit "Knie kaputt"? Die Arzthelferin meinte, ich soll jegliche Kniebelastung vermeiden. Aber wäre nicht Sport (ich bin im Fitness-Studio) für das Knie gut?

    Habt ihr auch schon einmal solch eine Diagnose erhalten - und was habt ihr dann gemacht?

  6. #6
    Moorhuhn ist offline Legende
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    Standard Re: Diagnose vom Orthopäden: Knie kaputt

    Zitat Zitat von nina2 Beitrag anzeigen
    Ich war heute beim Orthopäden, weil ich immer öfter Schmerzen am Knie hatte. Er hat beide Kniegelenke und die Hüfte geröntgt.

    Ich bin 1,5 cm schief, bekomme also eine Einlegesohle, sodass der Hacken höher kommt. Damit soll eine Knie-OP (künstliches Kniegelenk) hinausgezögert werden. Ich war total geschockt, als ich die Röntgenbilder gesehen hatte und mir die Artzhelferin alles erklärte. Das rechte Knie sah altersgerecht (ich bin 53 J.) aus. Ich beschreibe es jetzt einfach mal als Orange, die einmal durchgeschnitten wurde und wo dann auch ein Spalt sichtbar ist. Das Röntgenbild war klar. Aber das linke Knie sah aus wie eine Orange, die eingehauen und verdellt wurde. Es war keine Schnittstelle sichtbar und das Bild war milchig.

    Der Arzt fragte mich, ob ich nicht auch Schmerzen an der Schulter hätte. Er sagte, bei dem Knie glaubt er mir jede Art von Schmerzen. Eine Arzthelferin hatte mir das Röntgenbild erklärt und meinte noch, bei ihrem Mann ist es ja schon schlimm, aber bei mir...

    Nun zu meiner Frage: Kennt sich jemand aus mit "Knie kaputt"? Die Arzthelferin meinte, ich soll jegliche Kniebelastung vermeiden. Aber wäre nicht Sport (ich bin im Fitness-Studio) für das Knie gut?

    Habt ihr auch schon einmal solch eine Diagnose erhalten - und was habt ihr dann gemacht?
    Hm, bist du sicher, dass eine Arzthelferin dir die Bilder erklärt hat? Ich denke, dass die so etwas nicht dürfen.
    Evt war es eine Ärztin in Ausbildung, die eben einen Teil ihrer Ausbildung in einer orthopädischen Praxis macht.

    Alles andere erscheint mir echt nicht vorstellbar.



    Nein, ich ziehe nicht um und nein, ich kaufe keinen neuen Herd!

  7. #7
    marielaurin ist offline Member
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    Standard Re: Diagnose vom Orthopäden: Knie kaputt

    Was genau ist denn das Problem mit deinem Knie außer "Knie kaputt"? Was genau ist denn kaputt oder kommt das evtl. daher dass ein Bein kürzer ist als das andere, von einer Hüftstellung/Beckenschiefstand, was vielleicht da das Grundproblem ist und dadurch dein Knie über Jahre schief belastet wurde und sich abgenutzt hat?
    Das würde ich mir als allererstes mal erklären lassen. Auch, wenn es sich um einen Beckenschiefstand handelt, woher der kommt, ist das anatomisch bedingt oder öh wie heißt das? Durch Muskelverspannungen, durch Schiefhaltung über viele Jahre?

    Ich hab auch mein "Knie kaputt", allerdings bin ich dumm gelaufen, es war also ein kleiner Unfall. Mein Kreuzband ist gerissen und der Innenmeniskus hat sich verabschiedet. Es gab ein MRT, mein Orthopäde riet zum gezielten Sport und nicht zu einer OP. Zweitmeinung könne ich einholen, aber wenn das ein Arzt sei, der selbst operiert, würde natürlich das Schlimmste erzählt und zur OP geraten, weil der damit sein Geld verdiene. Ich bekam den Rat durch die Schmerzen irgendwie durchzukommen, das würde aufhören, und Muskelaufbau. Nach 5 wirklich schlimmen Monaten war ich wieder schmerzfrei - und ich arbeite in einem Beruf in dem ich stehe oder viel laufen muss.
    Das ist nun eineinhalb Jahre her und ich habe überhaupt keine Probleme mehr mit dem instabilen Knie. Auch Sand oder Kopfsteinpflaster sind kein Problem mehr, das ging noch vor einem Jahr überhaupt nicht.
    Ich bin ihm bis hierhin dankbar, dass er da so ehrlich war: keine OP, es wird weh tun, aber es wird besser.

    Lass dir genau erklären was in deinem Knie nicht stimmt, woher das kommt und wenn das Problem in deiner Hüfte liegt. Lass dir erklären, was du tun kannst, um die Situation zu verbessern, sofern du was tun kannst. Und frage, wer die Dame war die sich da eine Diagnose "erlaubt".

    Und dann würde ich wohl für eine Zweitmeinung und wegen schief mal zu einem Osteopathen gehen.

    Alles Gute!

  8. #8
    Avatar von maigloeckchen
    maigloeckchen ist offline Urgestein
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    Standard Re: Diagnose vom Orthopäden: Knie kaputt

    Zitat Zitat von nina2 Beitrag anzeigen
    Ich war heute beim Orthopäden, weil ich immer öfter Schmerzen am Knie hatte. Er hat beide Kniegelenke und die Hüfte geröntgt.

    Ich bin 1,5 cm schief, bekomme also eine Einlegesohle, sodass der Hacken höher kommt. Damit soll eine Knie-OP (künstliches Kniegelenk) hinausgezögert werden. Ich war total geschockt, als ich die Röntgenbilder gesehen hatte und mir die Artzhelferin alles erklärte. Das rechte Knie sah altersgerecht (ich bin 53 J.) aus. Ich beschreibe es jetzt einfach mal als Orange, die einmal durchgeschnitten wurde und wo dann auch ein Spalt sichtbar ist. Das Röntgenbild war klar. Aber das linke Knie sah aus wie eine Orange, die eingehauen und verdellt wurde. Es war keine Schnittstelle sichtbar und das Bild war milchig.

    Der Arzt fragte mich, ob ich nicht auch Schmerzen an der Schulter hätte. Er sagte, bei dem Knie glaubt er mir jede Art von Schmerzen. Eine Arzthelferin hatte mir das Röntgenbild erklärt und meinte noch, bei ihrem Mann ist es ja schon schlimm, aber bei mir...

    Nun zu meiner Frage: Kennt sich jemand aus mit "Knie kaputt"? Die Arzthelferin meinte, ich soll jegliche Kniebelastung vermeiden. Aber wäre nicht Sport (ich bin im Fitness-Studio) für das Knie gut?

    Habt ihr auch schon einmal solch eine Diagnose erhalten - und was habt ihr dann gemacht?
    nice. die arzthelferin stellt diagnosen, erläutert röntgenbilder und gibt therapieratschläge?

    ich würde mir ja ne praxis suchen, in der das chefsache ist.
    das schlimme an klugscheißern ist, manchmal haben sie recht.

  9. #9
    Avatar von Tigerblume
    Tigerblume ist offline Legende
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    Standard Re: Diagnose vom Orthopäden: Knie kaputt

    Zitat Zitat von Moorhuhn Beitrag anzeigen
    Hm, bist du sicher, dass eine Arzthelferin dir die Bilder erklärt hat? Ich denke, dass die so etwas nicht dürfen.
    Evt war es eine Ärztin in Ausbildung, die eben einen Teil ihrer Ausbildung in einer orthopädischen Praxis macht.

    Alles andere erscheint mir echt nicht vorstellbar.
    Mir fällt auch tatsächlich kein Orthopäde ein der das bei seinem Assistenzpersonal dulden würde und ich kenne nicht wenige.

  10. #10
    Mistkaefer ist offline addict
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    Standard Re: Diagnose vom Orthopäden: Knie kaputt

    Zitat Zitat von nina2 Beitrag anzeigen
    Ich war heute beim Orthopäden, weil ich immer öfter Schmerzen am Knie hatte. Er hat beide Kniegelenke und die Hüfte geröntgt.

    Ich bin 1,5 cm schief, bekomme also eine Einlegesohle, sodass der Hacken höher kommt. Damit soll eine Knie-OP (künstliches Kniegelenk) hinausgezögert werden. Ich war total geschockt, als ich die Röntgenbilder gesehen hatte und mir die Artzhelferin alles erklärte. Das rechte Knie sah altersgerecht (ich bin 53 J.) aus. Ich beschreibe es jetzt einfach mal als Orange, die einmal durchgeschnitten wurde und wo dann auch ein Spalt sichtbar ist. Das Röntgenbild war klar. Aber das linke Knie sah aus wie eine Orange, die eingehauen und verdellt wurde. Es war keine Schnittstelle sichtbar und das Bild war milchig.

    Der Arzt fragte mich, ob ich nicht auch Schmerzen an der Schulter hätte. Er sagte, bei dem Knie glaubt er mir jede Art von Schmerzen. Eine Arzthelferin hatte mir das Röntgenbild erklärt und meinte noch, bei ihrem Mann ist es ja schon schlimm, aber bei mir...

    Nun zu meiner Frage: Kennt sich jemand aus mit "Knie kaputt"? Die Arzthelferin meinte, ich soll jegliche Kniebelastung vermeiden. Aber wäre nicht Sport (ich bin im Fitness-Studio) für das Knie gut?

    Habt ihr auch schon einmal solch eine Diagnose erhalten - und was habt ihr dann gemacht?
    Du warst aber schon beim Arzt drin, so wie ich dich verstehe? Hat die AH dir das Röntgenbild ungefragt von sich aus erklärt oder kam die Nachfrage an sie von dir? War diese AH mit im Sprechzimmer, als du mit dem Arzt gesprochen hast?

    Zu deiner Frage. Meine Mutter hat vor einem Jahr die Diagnose Knorpelschaden Grad 3/aktivierte Arthritis bekommen. Noch zu wenig, um gleich das Knie durch eine Prothese zu ersetzen, aber nicht mehr weit entfernt. Der Arzt meinte, dass er bei vielen Patienten mit dem Bild durch Hyaluronspritzen eine Besserung erzielt hat. Bei manchen hat es aber auch nichts gebracht. Als Chance könnte man es versuchen, um ihre Beschwerden zu lindern und den Verlauf etwas zu verlangsamen. Sie machte es und ihr half es auch. Jetzt zwickt eher das andere Knie, das ja auch nicht mehr taufrisch ist und zwischenzeitlich ja auch vermehrt belastet wurde.
    Wo sind die Helden hin?
    Sag, kann es sein, dass wir das selber sind?


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