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Thema: "Was kann ich dafür, dass ich als Junge geboren bin?"

  1. #31
    Avatar von Francie
    Francie ist offline Herzchen

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    Standard Re: "Was kann ich dafür, dass ich als Junge geboren bin?"

    Ich kann das nachvollziehen, ging mir als Jungsmutter auch so.
    Insgesamt denke ich, dass es Mädchen in der Schule etwas leichter haben. Das könnte daran liegen, dass Jungen oft unbequemer für Lehrerinnen sind. Grundschule war bei meinem Sohn sehr sehr Lehrerinnenlastig. Es gab schlichtweg keinen Grundschullehrer. Das ist heute etwas anders, aber ein Gleichgewicht gibt es immer noch nicht.
    Die Angepasstheit der Mädchen (ja ich denke, dass ist oft so) macht die Schule für die Mädchen einfacher, weil vieles benotet wird, das Mädchen oft leichter fällt (Kunst z. B., leserlich schreiben, Konzentration). Aber dies wird sich im Berufsleben wieder ausgleichen. Hier sind Mädchen (trotz gleicher Qualifikation) oft benachteiligt.
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    Ich glaube nicht an den Fortschritt,
    sondern an die Beharrlichkeit der menschlichen Dummheit.
    Oscar Wilde

  2. #32
    Zickzackkind Gast

    Standard Re: "Was kann ich dafür, dass ich als Junge geboren bin?"

    Zitat Zitat von -AppErol- Beitrag anzeigen
    Was ist EA?
    Elternabend

  3. #33
    Avatar von Francie
    Francie ist offline Herzchen

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    Standard Re: "Was kann ich dafür, dass ich als Junge geboren bin?"

    Zitat Zitat von SofieAmundsen Beitrag anzeigen

    Du MUSST das ansprechen! Wenn ich mir mal überlege, wie ich mit Reffis durchkaue, wie Aufgaben formuliert werden, Erwartungshorizonte erstellt - und dann kommt einer mit der Aussage, das Geschlecht entscheide über Noten Hal-le-lu-ja

    Schulleitungen haben nach m.E. da i.d.R. schon etwas Durchblick, was die Gütekriterien angeht, ergo würde ich da vorsprechen.

    Beim "Ausruhen" müsste man dabei gewesen sein - wenn lle Jungs Spökes gemacht haben, während die Mädels gerannt sind, hätte die Aussage eine Basis. Das andere geht nicht.

    Aber: kläre, ob es SO gesagt wurde wie verstanden und übermittelt. (=Zeug/innen)
    Na, ja, ob das Ansprechen wirklich was bringt ..... Ich wage es zu beweifeln. Eine Lehrkraft, die in so eingefahrenen Bahnen denkt, wird ausreichend Material haben, ihren Standpunkt zu unterstreichen. Das ist jedenfalls meine Erfahrung.
    Ich habe in den 13 Jahren Schullaufbahn des Sohnes viele Lehrer kennengelernt, viele sehr nette und fähige. Aber auch einige andere. Die "anderen" habe ich als beratungsresistent erlebt.
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    Ich glaube nicht an den Fortschritt,
    sondern an die Beharrlichkeit der menschlichen Dummheit.
    Oscar Wilde

  4. #34
    Avatar von SofieAmundsen
    SofieAmundsen ist offline Urgestein

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    Standard Re: "Was kann ich dafür, dass ich als Junge geboren bin?"

    Zitat Zitat von Francie Beitrag anzeigen
    Na, ja, ob das Ansprechen wirklich was bringt ..... Ich wage es zu beweifeln. Eine Lehrkraft, die in so eingefahrenen Bahnen denkt, wird ausreichend Material haben, ihren Standpunkt zu unterstreichen. Das ist jedenfalls meine Erfahrung.
    Ich habe in den 13 Jahren Schullaufbahn des Sohnes viele Lehrer kennengelernt, viele sehr nette und fähige. Aber auch einige andere. Die "anderen" habe ich als beratungsresistent erlebt.
    Wenn zu meinem SL Eltern (oder Schüler*innen) kämen und belegen könnten, eine Lehrkraft habe gesagt, Jungs/Mädels bekämen nie/immer/mindestens/höchstens....dann würde das sehr wohl was bringen!
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    Liebe Grüße

    Sofie

  5. #35
    tigger ist offline Legende

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    Standard Re: "Was kann ich dafür, dass ich als Junge geboren bin?"

    Zitat Zitat von Francie Beitrag anzeigen
    Na, ja, ob das Ansprechen wirklich was bringt ..... Ich wage es zu beweifeln.
    Das bringt nur deshalb nichts, weil die Mehrheit so denkt und die, die denken, dass Ansprechen, was bringen würde, trauen sich meistens nicht.

    ….was bin ich froh, dass sowas nicht mehr zu meinen Problemen gehört. Wir hätten sehr viel bewegen können, wenn die Mehrheit der Eltern nicht ausschließlich privat schimpfen würde.

  6. #36
    Avatar von Francie
    Francie ist offline Herzchen

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    Standard Re: "Was kann ich dafür, dass ich als Junge geboren bin?"

    Zitat Zitat von SofieAmundsen Beitrag anzeigen
    Wenn zu meinem SL Eltern (oder Schüler*innen) kämen und belegen könnten, eine Lehrkraft habe gesagt, Jungs/Mädels bekämen nie/immer/mindestens/höchstens....dann würde das sehr wohl was bringen!
    Ich halte dir zu Gute, dass du eine von den engagierten Lehrkräften bist, die auch fähig sind ihr eigenes Verhalten zu hinterfragen. Leider sind nicht alle so. Und wer solche Äußerungen von sich gibt ...... Und ich halte das nicht für die überbordende Phantasie eines Schülers.
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  7. #37
    Avatar von SofieAmundsen
    SofieAmundsen ist offline Urgestein

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    Standard Re: "Was kann ich dafür, dass ich als Junge geboren bin?"

    Zitat Zitat von Francie Beitrag anzeigen
    Ich halte dir zu Gute, dass du eine von den engagierten Lehrkräften bist, die auch fähig sind ihr eigenes Verhalten zu hinterfragen. Leider sind nicht alle so. Und wer solche Äußerungen von sich gibt ...... Und ich halte das nicht für die überbordende Phantasie eines Schülers.
    Wenn die SL sagt, sie halte ab sofort ein Auge drauf und ansonsten mit Konsequenzen droht (und ein schlechtes Verhältnis zur SL ist schon eine seeeehr unangenehme Konsequenz), dann kommen auch weniger engagierte Lehrkräfte zur Besinnung.
    Liebe Grüße

    Sofie

  8. #38
    Avatar von -AppErol-
    -AppErol- ist offline love & peace

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    Standard Re: "Was kann ich dafür, dass ich als Junge geboren bin?"

    Zitat Zitat von Francie Beitrag anzeigen
    Ich kann das nachvollziehen, ging mir als Jungsmutter auch so.
    Insgesamt denke ich, dass es Mädchen in der Schule etwas leichter haben. Das könnte daran liegen, dass Jungen oft unbequemer für Lehrerinnen sind. Grundschule war bei meinem Sohn sehr sehr Lehrerinnenlastig. Es gab schlichtweg keinen Grundschullehrer. Das ist heute etwas anders, aber ein Gleichgewicht gibt es immer noch nicht.
    Die Angepasstheit der Mädchen (ja ich denke, dass ist oft so) macht die Schule für die Mädchen einfacher, weil vieles benotet wird, das Mädchen oft leichter fällt (Kunst z. B., leserlich schreiben, Konzentration). Aber dies wird sich im Berufsleben wieder ausgleichen. Hier sind Mädchen (trotz gleicher Qualifikation) oft benachteiligt.
    Mein Sohn ist sehr angepasst. Genau deshalb stört ihn ja, dass er der Gruppe "böse Jungs" zugeordnet wird. Er erfährt, das Wohlverhalten nicht belohnt wird. Blöde Sache.



    We can choose to see the best in one another.
    Barack Obama, 11/9/16
    Wenn ihr Großhirn mit der Amygdala eines Pubertisten diskutiert, kann das nur schief gehen!
    aus einem Vortrag der hiesigen Erziehungsberatung 11/13/19

  9. #39
    Avatar von Legolas2.0
    Legolas2.0 ist offline Mal wieder da

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    Standard Re: "Was kann ich dafür, dass ich als Junge geboren bin?"

    Zitat Zitat von -AppErol- Beitrag anzeigen
    Sagt dir dein Sohn das, oder wie erfährst du es? Wie geh er damit um?
    Ja, er erzählt mir das.
    Da er weniger betroffen ist, da kein Draufgänger und Rabauke, ist es noch halbwegs okay für ihn- er findets nur unfair.

  10. #40
    Avatar von gurkentruppe
    gurkentruppe ist offline Mann ohne Eigenschaften

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    Standard Re: "Was kann ich dafür, dass ich als Junge geboren bin?"

    Zitat Zitat von Francie Beitrag anzeigen
    Ich kann das nachvollziehen, ging mir als Jungsmutter auch so.
    Insgesamt denke ich, dass es Mädchen in der Schule etwas leichter haben. Das könnte daran liegen, dass Jungen oft unbequemer für Lehrerinnen sind. Grundschule war bei meinem Sohn sehr sehr Lehrerinnenlastig. Es gab schlichtweg keinen Grundschullehrer. Das ist heute etwas anders, aber ein Gleichgewicht gibt es immer noch nicht.
    Es geht nicht um das Geschlecht des Lehrers sondern um die Grundhaltung. Wenn halt Lehrerinnen in erster Linie Sauberkeit, Ordnung, Ruhe, korrekte Wiedergabe, Auswendiglernen in den Vordergrund stellen, dann werden Jungs in der Summe immer abgehängt. Dann dienen Jungen oftmals nur als Sinnbild dafür, wie man etwas falsch angeht.

    Meine älteste Tochter hatte eine Lehrerin kurz vor der Rente, die zuvor an der Hauptschule gearbeitet hatte. Die wusste, wie man Jungen anpacken musste, ohne dass man sich über sie lustig machen oder sie ständig disziplinieren muss. Sie hatte eine natürliche Autorität, legte Wert auf Technik und brachte den Kindern mit Humor Mathematik bei. Das machten Mädchen wie Jungen Spaß. Im letzten Schuljahr der Grundschule erhielten sie einen recht planlosen Junglehrer. Der konnte in einem Schuljahr nicht mehr versauen, was sie bereits gesät hatte. Und der Wissenvorsprung reichte tatsächlich bis aufs Gymnasium.
    Stadtmusikantin und Friesenstern gefällt dies.

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