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Thema: Familienstammbaum

  1. #31
    Avatar von Andrea
    Andrea ist offline besser is

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    Standard Re: Familienstammbaum

    Zitat Zitat von Gast Beitrag anzeigen
    okay da wird es tatsächlich kompliziert
    Ich sehe Stammbäume eh nicht als genetische Ahnenreihe.
    Sondern eher, wie "Familie" gelebt wurde.
    Mich würde daher der Stammbaum meiner Adoptivmutter zum Beispiel eher interessieren als der meiner leiblichen Mutter. Weil erstere mich viel mehr geprägt hat. Aber ich bin generell kein Mensch, der sich mit der Vergangenheit beschäftigt.

    Familie im Hier und Jetzt finde ich wichtig. Familie von vor vier Generationen interessiert mich nicht.
    ___________________________________
    Das Böse sind falsche Entscheidungen.

  2. #32
    Valrhona ist offline Poweruser

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    Standard Re: Familienstammbaum

    Zitat Zitat von Gast Beitrag anzeigen
    Wahnsinn
    War ursprünglich mal eine Adelsfamilie, die viele Bürgermeister, Richter und Pfarrer hervor gebracht hat. Ich denke, da ist es leichter, noch Informationen in den Büchern zu finden.

    Mein Urgroßvater, also der Opa meiner Mutter und Vater meiner Oma, hatte 13 Geschwister. Zwei davon sind am gleichen Tag gestorben, im Alter von 3 und 4. Da würde mich sehr interessieren, was da passiert ist, aber das ist nicht mehr herauszufinden.
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    Schwanette (09/18)

  3. #33
    Valrhona ist offline Poweruser

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    Standard Re: Familienstammbaum

    Zitat Zitat von rosenma Beitrag anzeigen

    Wo findet man solche alten Unterlage? Gibt es echt Kirchenbücher, die soweit zurückreichen?
    Ich weiß es nicht. Meine Tante hat sich darum gekümmert, einen Teil auch in Auftrag gegeben und das war echt nicht billig.

    Wie ich an Heiligerhafen schon schrieb, dass es ursprünglich mal eine adelige Familie war, macht es sicher leichter, in alten Schriftstücken etwas zu finden.
    Schwanette (09/18)

  4. #34
    Avatar von sannimanni
    sannimanni ist offline trekkie

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    Standard Re: Familienstammbaum

    Meine Mutter hat wie verrückt nach einem ihrer direkten Vorfahren gesucht und konnte nicht verstehen, dass sie in den Kirchenbüchern des Ortes, in dem er sicher geboren war - das lag nicht so weit zurück - ihn nicht finden konnte, sein jüngeres und älteres Geschwister aber schon. Bis sie mit einer alten Tante sprach, die noch ein Gerücht kannte. Stellte sich heraus: die Eltern waren eine 'Mischehe' eingegangen - sie katholisch, er evangelisch. Erstes und drittes Kind wurden katholisch getauft, das mittlere evangelisch. Da er später eine katholische Frau heiraten wollte, deren Eltern sein evangelisch-sein als irgendwie was ganz schlimmes ansahen, ist er konvertiert. Meine Mutter kannte ihn also nur als katholisch - die Geburt resp. Taufe war im evangelischen Kirchenbuch verzeichnet, auf sowas muss man ja erstmal kommen.

    Wenn einem sowas liegt, macht diese Detektivarbeit sicher Spaß (ich profitiere nur von den interessanten Geschichten, die dabei so herausgekommen sind)
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    Captain, es gibt eine grundlegende und sehr wertvolle Aussage in der Wissenschaft, sie ist ein Zeichen von Weisheit und lautet: Ich weiß es nicht. (Data)

  5. #35
    MostlyHarmless ist offline Irdisch

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    Standard Re: Familienstammbaum

    Zitat Zitat von Andrea Beitrag anzeigen
    Ich sehe Stammbäume eh nicht als genetische Ahnenreihe.
    Sondern eher, wie "Familie" gelebt wurde.
    Mich würde daher der Stammbaum meiner Adoptivmutter zum Beispiel eher interessieren als der meiner leiblichen Mutter. Weil erstere mich viel mehr geprägt hat. Aber ich bin generell kein Mensch, der sich mit der Vergangenheit beschäftigt.

    Familie im Hier und Jetzt finde ich wichtig. Familie von vor vier Generationen interessiert mich nicht.
    Das kann ich gut nachvollziehen.

    Als mein Vater angefangen hat, sich damit zu beschäftigen, dachte ich auch erst "Ui, spannend! Was waren das für Leute?". Aber ich habe nach sehr kurzer Zeit gemerkt, dass es mich und meine Familie in der Gegenwart keinen Schritt weiter bringt.
    Gerade die Generation meiner Eltern und Großeltern war meiner Meinung nach durch den Krieg und die Verluste, die sie erlitten haben, sehr viel deutlicher geprägt, als es die Genetik hergibt.

    Zudem weiß ich in meiner Generation und in der davor von mindestens zwei "Kuckuckskindern". Das wars dann auch schon wieder mit der Genetik in der offiziellen Familienlinie.

    Und dass meine Große in ihrem Verhalten ne ziemliche Ähnlichkeit mit einem Onkel meines Mannes hat, das weiß ich auch so.
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  6. #36
    Gast Gast

    Standard Re: Familienstammbaum

    Zitat Zitat von Gast Beitrag anzeigen
    Habt ihr sowas?
    Mein Vater hat mal Ahnenforschung betrieben und einen tollen Stammbaum erstellt, der bis 1790 zurück geht. Ich finde das total spannend. Durch FB habe ich rausgefunden, dass ich noch viele Zweige der "Seitenarme" ergänzen könnte, aber niemand antwortete auf meine Anfragen. Das fand ich echt schade. Mein Mädchenname ist recht selten, deswegen lässt sich das gut rausfinden. Und bei euch?
    Mich würde das online ja mal interessieren, glaube aber, dass das alles nicht seriös ist. Schade.
    Nein, sowas interessiert mich nicht.
    Mein Onkel hat auch mal Ahnenforschung betrieben und da wurde festgestellt, dass wir mit dem Prinz Philip von England entfernt verwandt sind
    Mein Mann hat wohl auch adliges Blut (Dienstmädchen hat ein Kind mit dem Schlossherrn und davon stammt irgendwie mein Mann ab)

  7. #37
    Avatar von sannimanni
    sannimanni ist offline trekkie

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    Standard Re: Familienstammbaum

    Zitat Zitat von Andrea Beitrag anzeigen
    Ich sehe Stammbäume eh nicht als genetische Ahnenreihe.
    Sondern eher, wie "Familie" gelebt wurde.
    Mich würde daher der Stammbaum meiner Adoptivmutter zum Beispiel eher interessieren als der meiner leiblichen Mutter. Weil erstere mich viel mehr geprägt hat. Aber ich bin generell kein Mensch, der sich mit der Vergangenheit beschäftigt.

    Familie im Hier und Jetzt finde ich wichtig. Familie von vor vier Generationen interessiert mich nicht.
    Hm, das ist ein Gedanke, auf den ich gar nicht gekommen wäre - dass Ahnenforschung irgendwie Einfluss hätte auf mein Selbstverständnis oder so. Ich sehe das als Hobby - so wie andere die Ortsgeschichte erforschen oder Briefmarken sammeln, eine Tätigkeit, die dem, der sie ausübt, Spaß macht.
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    Captain, es gibt eine grundlegende und sehr wertvolle Aussage in der Wissenschaft, sie ist ein Zeichen von Weisheit und lautet: Ich weiß es nicht. (Data)

  8. #38
    cosima ist offline Urgestein

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    Standard Re: Familienstammbaum

    Zitat Zitat von Valrhona Beitrag anzeigen
    Meine Familie mütterlicherseits hat einen anlegen lassen, ich hab letzte Woche erst die Aktualisierung erhalten. Schwanette steht jetzt auch mit drin, ist aber schon nicht mehr die jüngste.
    Beginnen tut der Stammbaum an sich 1307, die Geschichte des Nachnamens beginnt 1190.
    wie geht das?
    Eigentlich gibt es um diese Zeit keine Nachnamen, vom Hochadel mal abgesehen

  9. #39
    cosima ist offline Urgestein

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    Standard Re: Familienstammbaum

    Zitat Zitat von rosenma Beitrag anzeigen

    Wo findet man solche alten Unterlage? Gibt es echt Kirchenbücher, die soweit zurückreichen?
    ob es solche Unterlagen überhaupt noch gibt hängt von vielem ab.
    Kirchenbücher sind ja oft verbrannt, viele im 30-jährigen Krieg, ebenso die städtischen und sonstigen Aufzeichnungen.

    Bei "Nachname bis 1190" habe ich größte Zweifel, da ist ja selbst die Urkundenlage für die herrschende Schicht schon sehr dünn

  10. #40
    HeiligerHafen Gast

    Standard Re: Familienstammbaum

    Zitat Zitat von Änne Beitrag anzeigen
    Ich hab das mal für die Familie meines Mannes gemacht (nachdem wir einen Anfang geschenkt bekamen).
    War sehr interessant. Die Familie meines Mannes hieß ursprünglich ganz anders. Das waren drei Brüder, von denen einer nach Trier zog, einer in den Heimatort meines Mannes und einer wurde Priester. Dieser veranlasste dann seine Brüder, ihren Familiennamen umzuändern und den Geburtsort als Familiennamen anzunehmen. Das war so um 1600 rum. Und deshalb gibt es heute an diesen zwei Orten ziemlich viele Träger dieses Namens. Der Ursprungsort ist nur ca. 20 km von hier entfernt. Was manchmal sehr kurios ist, wenn die Leute meinen, man würde seinen Wohnort und nicht seinen Namen nennen.

    Bei der Ahnenforschung fand ich dann auch noch raus, dass meine Schwiegermutter noch einen Bruder hatte, der als Kleinkind starb. Meine Schwiegermutter hatte das bis dahin auch nicht gewusst, da der Bruder schon vor ihrer Geburt verstarb.
    Echt interessant, was einige so rausfinden.

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