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Thema: "Digitale Schulnoten" - würdet Ihr das nutzen?

  1. #151
    Avatar von gurkentruppe
    gurkentruppe ist offline Mann ohne Eigenschaften

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    Standard Re: "Digitale Schulnoten" - würdet Ihr das nutzen?

    Zitat Zitat von SofieAmundsen Beitrag anzeigen
    Reicht aber ab Klasse 5/6/7...viele Menschen nehmen ja an, was der Mensch mit 12 nicht kann, lernt er niiiie mehr. Was halt ein Irrtum ist.
    Dann wird er aber doch trotzdem mit ganz normalen Leistungsanreizen geködert.

    Ich selbst und auch meine älteste Tochter haben aus eigener Motivation im Verlauf der höheren Schule die Kurve in Sachen Rechtschreibung gekriegt. Dass ein Kind am Ende der Grundschule hier nahezu perfekt ist, ist wohl auch eher die Ausnahme. Wichtig ist aber - in meinen Augen -, dass man in Klasse 4 und 5 mit den normalen Tücken der deutschen Sprache zu kämpfen hat und halt typische Fehler macht. Wer mit 10 oder 11 noch vorwiegend lautgetreu schreibt, hat in meinen Augen ein echtes Problem. Denn dann ist diese Schreibstrategie schon stark verinnerlicht und die richtige Rechtschreibung wirklich eine zeitintensive Baustelle. Was ich so in meiner Familie oder meinem Bekanntenkreis mitbekomme, hat man dann meist nur noch die Wahl, die Rechtschreibung so hinzunehmen oder ziemlich intensiv (und dann meist teuer) gegenzusteuern.

  2. #152
    Avatar von Priesemut
    Priesemut ist offline Freund von Nulli

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    Standard Re: "Digitale Schulnoten" - würdet Ihr das nutzen?

    Zitat Zitat von MikaelSander Beitrag anzeigen
    Mit einem (!) Aushang an einem allseits bekannten Schwarzen Brett hat man garantiert weniger Aufwand als eine Datenbank mit Emailadressen oder gar Telefonnummern zu pflegen.

    Ich hab damals schon bei 16 Schülern die Krise bekommen, als ich Klassenelternsprecher war. Entweder war die Adresse gleich falsch, nicht mehr aktuell oder "ach, da guck ich nie rein ".
    Nuja das geht aber auch anders. Hier hat die Schule vom Kleinen eine Mailadresse für jeden Schüler und die Eltern des Schülers über die landeseigene Onlineplattform angelegt. Da kommen alle Informationen (Elternbriefe, Termine, Veranstaltungen etc.) drüber. Man kann eine Umleitung auf seine private Emailadresse anlegen. Alle an der Klasse Beteiligten (Eltern, Lehrer, Schulleitung, Sozialarbeit) sind in einem eigenen Klassenordner mit Emailfunktion, Chatfunktion, Dateiablage u.a. Da muss der Elternsprecher niemandem mehr hinterherlaufen. Der Kommunikationsweg ist von der Schulleitung am ersten Elternabend offiziell bekannt gemacht worden. Jeder hat es selbst in der Hand, ob er reinguckt. Am schwarzen Brett würde ich nie im Leben was mitbekommen. Ich seh die Schulen meiner Kinder nur selten von innen.
    Viele Grüße Schnubbi
    https://www.eltern.de/foren/image.html?type=sigpic&userid=156264&dateline=1506  008002

  3. #153
    Avatar von FrauDirektorPogge
    FrauDirektorPogge ist offline hybridwahnsinnig

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    Standard Re: "Digitale Schulnoten" - würdet Ihr das nutzen?

    Das ist ja ein spannender Fred geworden!

    Danke für die vielen Einschätzungen zu diesen Systemen der digitalen Noteneinsicht - ich habe viele neue Denkanstöße bekommen und überlege mir gerade, das System gemeinsam MIT dem Kind zu benutzen.Ja - hätte ich auch gleich von alleine draufkommen können

    Danke Euch allen - und nun schön weiter machen

    *kekse, salzbrezeln und rotwein hinstell*







    Meine Texte, meine Bilder!

  4. #154
    Avatar von Distelfalter
    Distelfalter ist offline Carpal Tunnel

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    Standard Re: "Digitale Schulnoten" - würdet Ihr das nutzen?

    Zitat Zitat von SofieAmundsen Beitrag anzeigen
    Naja, z.B. bin ich sicher, dass jeder krakelnde Erstklässler es im Laufe der Zeit zu einer lesbaren Variante der Schrift bringen wird, auch ohne dass man die ersten Versuche bemängelt oder mit Sternchenaufklebern verziert.
    Weiters finde ich (!) den LdS-Ansatz ja durchaus einbe gute Sache.
    Drittens löst man mangelndes mathematisches Verständnis nicht durch möglichst viele Aufgaben verbunden mit schlechten Kritiken.
    Meiner Meinung nach könnte man Kinder deutlich länger experimentell und notenfrei lernen lassen, ohne befürchten zu müssen, dass sie als 20-jährige nicht lesen, schreiben, rechnen oder you-tube-Videos aufnehmen können.
    Es gibt nämlich entwicklungstheoretisch eigentlich kaum eine ungünstigere Phase als das Grundschulalter, um erste Misserfolge in der "Erwachsenenwelt" einzufahren.

    .
    Meine Kinder waren an einer Grundschule mit einem solchen Konzept. Ohne Noten, Lernen in eigenem Tempo.
    LDS, in Mathe ganz viel Montessorimaterial, um die abstrakte Zahlenwelt be-greifen zu können.
    Da braucht es gute, sehr engagierte, begleitende Lehrkräfte, die sehen, wo das einzelne Kind steht und mit ihm gemeinsam Ziele zu besprechen.
    Ohne Noten heißt z.B. im Diktat (das man am Ende einer Lernbox von der CD oder einem Mitschüler diktiert bekommt), dass
    drunter stand: 104 von 110 Wörtern richtig statt 6 Fehler - daran erinnere ich mich heute noch gerne.
    Die Schule war so toll, das Motto war: Wir unterrichten Kinder und nicht Lehrpläne.
    SofieAmundsen gefällt dies

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