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Thema: sozialer Wohnungsbau

  1. #1
    Avatar von Pippi27
    Pippi27 ist gerade online Bibbi siemazwanzich
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    Standard sozialer Wohnungsbau

    https://www.tagesschau.de/wirtschaft...gsbau-101.html


    was solls, seit mindestens 10 Jahren ist bekannt, dass zuwenig Wohnungen existieren..., besonders im unteren Bereich.

  2. #2
    Avatar von rosenma
    rosenma ist gerade online Legende
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    Standard Re: sozialer Wohnungsbau

    Zitat Zitat von Pippi27 Beitrag anzeigen
    https://www.tagesschau.de/wirtschaft...gsbau-101.html


    was solls, seit mindestens 10 Jahren ist bekannt, dass zuwenig Wohnungen existieren..., besonders im unteren Bereich.
    Vielleicht sollten die Städte mal selber wieder Wohnungen bauen, statt städtische Grundstücke hochpreisig zu verscherbeln.
    Bringt halt nichts, Vermieter immer weiter zu gängeln.


    Time ist the fire in which we burn.

  3. #3
    Avatar von Pippi27
    Pippi27 ist gerade online Bibbi siemazwanzich
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    Standard Re: sozialer Wohnungsbau

    Zitat Zitat von rosenma Beitrag anzeigen
    Vielleicht sollten die Städte mal selber wieder Wohnungen bauen, statt städtische Grundstücke hochpreisig zu verscherbeln.
    Bringt halt nichts, Vermieter immer weiter zu gängeln.
    mein reden, wenn nämlich mehr im niedrigen Preissektor (durch die öffentliche Hand) gebaut wird, entlastet es den mittleren Markt.

  4. #4
    advena ist offline Legende
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    Standard Re: sozialer Wohnungsbau

    Zitat Zitat von Pippi27 Beitrag anzeigen
    https://www.tagesschau.de/wirtschaft...gsbau-101.html


    was solls, seit mindestens 10 Jahren ist bekannt, dass zuwenig Wohnungen existieren..., besonders im unteren Bereich.
    Was ich mich ja frage, ist die Bevölkerung so massiv gestiegen, dass es so viele Wohnungen braucht? Oder ist der Quadratmeterbedarf je Person so massiv gestiegen? Ich mein, wir können doch nicht jede Grünfläche zubauen.

    Wenn ich an meine Schwester denke, die kauften seinerzeit eine DHH aus den 60ern. Das war eigentlich ein 2-Familienhaus. Da lebten einst oben und unten je eine (kleinere) Familie. Waren 3-Zi-Wohnungen.
    Als sie da mit ihrem Mann kauften, zogen sie zu zweit ein ins gesamte Haus - und empfanden es als nicht sehr groß. Als die Kinder kamen, musste angebaut und das DG-ausgebaut werden. Denn schließlich braucht jedes Kind ein eigenes Zimmer und sie und ihr Mann auch noch zusätzlich ein eigenes Zimmer (zusätzlich zum SZ). Wobei beide kein Home-Office machen, das ist also nicht so wie bei mir, wo ich ein Arbeitszimmer wirklich als Arbeitszimmer brauche.
    Und sie jammern immer noch (KiZi haben schräge, es ist kein Platz für ein zweites Bad etc.).

    Müsste man nicht irgendwie anfange kleiner zu wohnen?
    Und ja mir ist klar, dass es für Senioren, die in ihrer langgemieteten 140qm Wohnung es sich nicht lohnt auf 60qm zu gehen, weil die vermutlich teurer wäre (verrückte Situation).

    Ich hatte ja Pläne mein RH in ein zweifamilienhaus umzubauen, mit externen Treppenhaus und so. Wir stellten eine Bauvoranfrage bei der Stadt, kriegen wir nicht genehmigt. Weil das Haus dann anders wäre als die andern 5 RH. Ja und? Man würde die Treppe von der Straße noch nicht mal sehen, weil sie auf der Feldseite wäre. So wird eben auch verhindert, dass Wohnraum geschaffen wird durch deutsche Bürokratie.
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    Alle meine Beiträge in diesem Forum bilden meine persönliche Meinung ab. Sie sind nicht verallgemeinernd und meine Ansichten müssen nicht mit denen anderer übereinstimmen. Dieser Grundsatz gilt immer, sofern nicht im Beitrag explizit anders gekennzeichnet.

  5. #5
    Avatar von rosenma
    rosenma ist gerade online Legende
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    Standard Re: sozialer Wohnungsbau

    Zitat Zitat von advena Beitrag anzeigen
    Was ich mich ja frage, ist die Bevölkerung so massiv gestiegen, dass es so viele Wohnungen braucht? Oder ist der Quadratmeterbedarf je Person so massiv gestiegen? Ich mein, wir können doch nicht jede Grünfläche zubauen.

    Wenn ich an meine Schwester denke, die kauften seinerzeit eine DHH aus den 60ern. Das war eigentlich ein 2-Familienhaus. Da lebten einst oben und unten je eine (kleinere) Familie. Waren 3-Zi-Wohnungen.
    Als sie da mit ihrem Mann kauften, zogen sie zu zweit ein ins gesamte Haus - und empfanden es als nicht sehr groß. Als die Kinder kamen, musste angebaut und das DG-ausgebaut werden. Denn schließlich braucht jedes Kind ein eigenes Zimmer und sie und ihr Mann auch noch zusätzlich ein eigenes Zimmer (zusätzlich zum SZ). Wobei beide kein Home-Office machen, das ist also nicht so wie bei mir, wo ich ein Arbeitszimmer wirklich als Arbeitszimmer brauche.
    Und sie jammern immer noch (KiZi haben schräge, es ist kein Platz für ein zweites Bad etc.).

    Müsste man nicht irgendwie anfange kleiner zu wohnen?
    Und ja mir ist klar, dass es für Senioren, die in ihrer langgemieteten 140qm Wohnung es sich nicht lohnt auf 60qm zu gehen, weil die vermutlich teurer wäre (verrückte Situation).

    Ich hatte ja Pläne mein RH in ein zweifamilienhaus umzubauen, mit externen Treppenhaus und so. Wir stellten eine Bauvoranfrage bei der Stadt, kriegen wir nicht genehmigt. Weil das Haus dann anders wäre als die andern 5 RH. Ja und? Man würde die Treppe von der Straße noch nicht mal sehen, weil sie auf der Feldseite wäre. So wird eben auch verhindert, dass Wohnraum geschaffen wird durch deutsche Bürokratie.
    Mehr Einwohner hat Deutschland nicht, aber die Familien sind kleiner geworden, es gibt mehr Single-Haushalte, deshalb werden mehr Wohnungen gebraucht. Zusätzlich werden die pro-Kopf-qm mehr. Auch gibt es arbeitsbedingt mehr Zweitwohnungen.


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  6. #6
    Viviane ist gerade online Poweruser
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    Standard Re: sozialer Wohnungsbau

    Zitat Zitat von advena Beitrag anzeigen
    Was ich mich ja frage, ist die Bevölkerung so massiv gestiegen, dass es so viele Wohnungen braucht? Oder ist der Quadratmeterbedarf je Person so massiv gestiegen? Ich mein, wir können doch nicht jede Grünfläche zubauen.

    Wenn ich an meine Schwester denke, die kauften seinerzeit eine DHH aus den 60ern. Das war eigentlich ein 2-Familienhaus. Da lebten einst oben und unten je eine (kleinere) Familie. Waren 3-Zi-Wohnungen.
    Als sie da mit ihrem Mann kauften, zogen sie zu zweit ein ins gesamte Haus - und empfanden es als nicht sehr groß. Als die Kinder kamen, musste angebaut und das DG-ausgebaut werden. Denn schließlich braucht jedes Kind ein eigenes Zimmer und sie und ihr Mann auch noch zusätzlich ein eigenes Zimmer (zusätzlich zum SZ). Wobei beide kein Home-Office machen, das ist also nicht so wie bei mir, wo ich ein Arbeitszimmer wirklich als Arbeitszimmer brauche.
    Und sie jammern immer noch (KiZi haben schräge, es ist kein Platz für ein zweites Bad etc.).

    Müsste man nicht irgendwie anfange kleiner zu wohnen?
    Und ja mir ist klar, dass es für Senioren, die in ihrer langgemieteten 140qm Wohnung es sich nicht lohnt auf 60qm zu gehen, weil die vermutlich teurer wäre (verrückte Situation).

    Ich hatte ja Pläne mein RH in ein zweifamilienhaus umzubauen, mit externen Treppenhaus und so. Wir stellten eine Bauvoranfrage bei der Stadt, kriegen wir nicht genehmigt. Weil das Haus dann anders wäre als die andern 5 RH. Ja und? Man würde die Treppe von der Straße noch nicht mal sehen, weil sie auf der Feldseite wäre. So wird eben auch verhindert, dass Wohnraum geschaffen wird durch deutsche Bürokratie.
    Da gebe ich dir recht. Ich kenne nur wenige, die so "klein" wohnen wie wir. Wir haben 120 qm für 4 Personen, jedes Kind hat ein Zimmer und wir noch das notwendige Arbeitszimmer. Wir haben uns bewusst gegen ein größeres Haus entschieden, weil die Zeit mit Kindern eh nur kurz ist.

  7. #7
    Avatar von Schiri
    Schiri ist offline Legende
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    Standard Re: sozialer Wohnungsbau

    Zitat Zitat von Viviane Beitrag anzeigen
    Da gebe ich dir recht. Ich kenne nur wenige, die so "klein" wohnen wie wir. Wir haben 120 qm für 4 Personen, jedes Kind hat ein Zimmer und wir noch das notwendige Arbeitszimmer. Wir haben uns bewusst gegen ein größeres Haus entschieden, weil die Zeit mit Kindern eh nur kurz ist.
    Wir mieten ein Haus mit 135qm seit ein paar Jahren und wenn die Kinder ausgezogen sein werden und auch nicht mehr jedes WE kommen, werden wir uns spätestens verkleinern.
    Bei uns gegenüber wohnt ein Mann allein in einem Haus, dass schätzungsweise 160qm hat, ich vermute, dass es ihm gehört, aber eigentlich wäre es sinnig, wenn da eine Familie mit mindestens drei oder vier Kindern wohnt und er in einer kleineren Wohnung. Mir ist schon klar ,dass man niemanden zwingen kann, aber Anreize schaffen, könnte man schon.

  8. #8
    PerditaX. ist offline elferant
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    Standard Re: sozialer Wohnungsbau

    Zitat Zitat von Schiri Beitrag anzeigen
    Wir mieten ein Haus mit 135qm seit ein paar Jahren und wenn die Kinder ausgezogen sein werden und auch nicht mehr jedes WE kommen, werden wir uns spätestens verkleinern.
    Bei uns gegenüber wohnt ein Mann allein in einem Haus, dass schätzungsweise 160qm hat, ich vermute, dass es ihm gehört, aber eigentlich wäre es sinnig, wenn da eine Familie mit mindestens drei oder vier Kindern wohnt und er in einer kleineren Wohnung. Mir ist schon klar ,dass man niemanden zwingen kann, aber Anreize schaffen, könnte man schon.
    Wir wohnen zu viert auf 97qm, das finde ich später zu zweit auch ok. Jetzt hätte ich gerne ein Zimmer mehr. Meine Schwiegereltern wohnen zu zweit auf 260qm.

  9. #9
    Avatar von Schiri
    Schiri ist offline Legende
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    Standard Re: sozialer Wohnungsbau

    Zitat Zitat von PerditaX. Beitrag anzeigen
    Wir wohnen zu viert auf 97qm, das finde ich später zu zweit auch ok. Jetzt hätte ich gerne ein Zimmer mehr. Meine Schwiegereltern wohnen zu zweit auf 260qm.
    Wir hatten vorher auch 100qm zu viert, aber es waren nur drei Zimmer, wäre es auf vier aufgeteilt, wären wir da geblieben

  10. #10
    Viviane ist gerade online Poweruser
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    Standard Re: sozialer Wohnungsbau

    Zitat Zitat von Schiri Beitrag anzeigen
    Wir hatten vorher auch 100qm zu viert, aber es waren nur drei Zimmer, wäre es auf vier aufgeteilt, wären wir da geblieben
    Bei 100 qm hatten wir sogar 4,5 Zimmer. Aber wir benötigen ein Arbeitszimmer, da der Mann an 1-2 Tagen HO macht und ich das auch dringend für meinen Arbeitskram brauche. Insofern fehlte uns bei 100 qm ein Zimmer, das haben wir dann halt angebaut.
    Das Finanzamt wollte uns übrigens das AZ nicht anerkennen, weil (so stand das da fast wörtlich) die restliche Quadratmeterzahl nicht mehr den üblichen Lebensansprüchen genügen würde. Was habe ich mich über den Satz aufgeregt.

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