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Thema: Wieviel Mutter ist wichtig?!

  1. #61
    Avatar von -AppErol-
    -AppErol- ist offline love & peace

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    Standard Re: Wieviel Mutter ist wichtig?!

    Zitat Zitat von Simonchen4 Beitrag anzeigen
    Ja, darüber hab ich schon viel nachgedacht. Sicher würde es mich treffen, wenn sie viel lieber bei ihm wären, aber es belastet mich schon, wenn sie vorher weinen, weil sie nicht hinwollen. Wenn sie dort sind, ist es aber wohl ok.

    Ja, das muss ich. Ich hab mir das so lange nicht erlaubt u immer zurückgesteckt. schwierig das zu ändern.....

    Danke Dir!
    Alle? Auch das Älteste?
    Hier wäre eine solche Situation ein guter Grund zur Erziehungsberatungsstelle zu gehen, wenn man den Eindruck hat, die Umgänge wie sie sind tun den Kindern - warum auch immer - nicht gut.



    We can choose to see the best in one another.
    Barack Obama, 11/9/16
    Wenn ihr Großhirn mit der Amygdala eines Pubertisten diskutiert, kann das nur schief gehen!
    aus einem Vortrag der hiesigen Erziehungsberatung 11/13/19

  2. #62
    JimmyGold Gast

    Standard Re: Wieviel Mutter ist wichtig?!

    Zitat Zitat von Simonchen4 Beitrag anzeigen
    Ja, ich weiss es ist schrecklich u nicht fair. Aber manchmal kann ich nicht anders. ich werde versuchen da mehr auf sie einzugehen. Wenn ich eh gestresst bin, klappts oft nicht so gut...

    Danke für Deine Ausführung.
    Ich seh das nicht ganz so dramatisch.
    Du bist auch nur ein Mensch mit endlicher Energie, Geduld und Kraft und natürlich ist das kein Freifahrtschein, alles ungefiltert rauszulassen, aber wenn es mal passiert, ist das sicher kein Weltuntergang.
    Anders als in intakten Familien steht man als AE erstmal mit all dem Frust und den Emotionen allein da.
    Wichtig ist, darüber zu reden und das geht mit einer Neunjährigen meiner Erfahrung nach auch schon ziemlich gut.

  3. #63
    Valrhona ist offline Poweruser

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    Standard Re: Wieviel Mutter ist wichtig?!

    Zitat Zitat von Sonnennebel Beitrag anzeigen
    Du bist doch auch auf deine Kinder fixiert. Daraus kannst du ihm also keinen Vorwurf machen.

    Ich habe eher den Eindruck, dass du deinen Job als Egoismus ansiehst und daher ein schlechtes Gewissen hast und nur seinen Job als Familienverdienst siehst. Aber ein Job ist mehr als Verdienst.

    Von dieser Einstellung solltest du aber weg kommen.

    Bisher durfte er sich verwirklichen und du hast zurück gesteckt. Das ist ja in Ordnung, wenn du das wolltest.

    Aber jetzt möchtest du in deinen Job zurück. Die Kinder sind nicht mehr klein und du startest ja doch recht vorsichtig mit einer halben Stelle.

    Wenn du deinen Kindern zeigst, dass dir der Job wichtig ist und zu dem stehst, was du machst, und die Betreuung trotzdem gesichert ist, bringt deinen Kindern eine zufriedene und unabhängige Mutter mehr als eine, die sich ausschließlich für die Familie opfert und damit nicht glücklich ist.
    Andersrum. Bisher hat er für sie mitverdient und Karriere und Kinder gleichzeitig gehabt. Sie ist in der Luxussituation, dass sie arbeiten kann, aber nicht muss.

  4. #64
    rastamamma ist gerade online Urgestein

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    Standard Re: Wieviel Mutter ist wichtig?!

    Zitat Zitat von Simonchen4 Beitrag anzeigen
    Guten Morgen,

    ich wusste nicht genau, wie ich die Frage formulieren soll. Ich bin Mutter von 4 Kindern u getrennt. Mein Ex kümmert sich viel, manchmal sogar zuviel für meinen Geschmack. Wir haben keine feste Regelung u machen das auf Zuruf. Ich richte mich da meistens nach ihm, da er beruflich viel unterwegs ist. Nun habe ich nach 8 Jahren gerade wieder angefangen zu arbeiten u liebe es sehr. 20 Std/Woche auf 2,5 Tage. Dadurch bin ich schon etwas weniger präsent für die Kinder als vorher u mit der Zeit, die er sie nimmt (2-3 Mal/Woche) hab ich das Gefühl, es ist gerade zu wenig. Ich vermisse sie öfters u sie mich auch. Besonders die beiden Kleineren.

    Zudem stresst mich diese Flexibilität, die ich ihm mit den Kindern gebe. Ich muss aber dazusagen, er war finanziell sehr großzügig u unsere Regelung war darauf gemünzt, dass ich erstmal nicht arbeite u ihm diese Flexibilität zugesagt habe um seine Karriere weiter zu unterstützen. Somit möchte ich die Flexibilität auch nicht wirklich einschränken.

    Aber, irgendwie fühle ich mich schuldig u habe Angst, dass die Kinder mir „entgleiten“.

    Berechtigt?! Blöd?! Ist es egoistisch zu arbeiten, wenn man nicht müsste?! Der Verdienst in meiner Branche wiegt den Aufwand nicht wirklich auf. Aber jetzt wäre eben der Zeitpunkt um einzusteigen.

    Irgendwie belastet es mich gerade.

    Danke!!
    Ich würde unterscheiden in das Bedürfnis der Kinder nach Mutter (also die Frage "Wieviel Mutter ist wichtig?") und meinen eigenen Wunsch nach Zeit mit den Kindern.

    Beides hat seine Berechtigung.

    Allerdings hätte ich auch kein Problem, die Flexibilität, die der Ex für sich beansprucht, auch für mich zu beanspruchen - soll heißen, ich würde durchaus auch mal sagen "nö, geht nicht, da habe ich jetzt schon was geplant" - oder enfach auf etwas weniger Flexibiliät zu bestehen.

    Klarerweise kann es für Kinder immer stressig sein, wenn sich was ändert - ich würde also nach Angehen der Berufstätigkeit schon ein paar Monate verstreichen lassen, schauen, wie die Kinder damit umgehen etc., bevor ich drüber nachdenke, ob sie (!) drunter leiden, weniger Zeit mit mir zur Verfügung zu haben.

  5. #65
    Frau_in_Blau Gast

    Standard Re: Wieviel Mutter ist wichtig?!

    Zitat Zitat von Simonchen4 Beitrag anzeigen

    Lieben sie einen dann weniger?? Fühlen sie sich dann weniger geliebt/mehr abgeschoben?! Das möchte ich auf keinen Fall.
    Warum sollten sie sich abgeschoben fühlen, wenn sie doch immer bei einem ihrer Eltern sind?
    Trau ihm und ihnen was zu!

    Deine Überlegungen haben, glaube ich ganz viele Frauen, wenn sie erstmals versuchen, Job und Familie zu vereinbaren.
    Ich finde: Ja, Eltern sind wichtig, und gemeinsame Zeit ist wichtig. Aber das bedeutet nicht, dass die Eltern dauernd um die Kinder rumspringen müssen. (ich finde aber auch: es gibt da eine obere Grenze, und nicht alles kann man am Wochenende oder am Abend nachholen, aber die ist bei 2,5 Tagen die Woche sicher nicht erreicht.)

    Was mir mehr Sorgen machen würde: Dass für eure Kinder die Zeiten nicht vorhersehbar sind, wann sie wechseln. Es klingt sehr unruhig, wie du das beschreibst. Wohnt ihr nah genug beieinander, sodass die größeren Kinder ihre Freunde und Schulen von beiden Elternhäusern gut erreichen können?

    Wir haben lange ein Wechselmodell gelebt, und würde nach meinen Erfahrungen immer dafür plädieren, es so transparent und vorhersagbar wie möglich zu machen.
    viola5, Gast und MikaelSander gefällt dies.

  6. #66
    rastamamma ist gerade online Urgestein

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    Standard Re: Wieviel Mutter ist wichtig?!

    Zitat Zitat von Sonnennebel Beitrag anzeigen
    Nein, ich kann das nicht verstehen - nicht bei 20 Stunden und 2,5 Tagen Arbeit in der Woche, nicht, wenn die Kinder auch einen Vater haben, der sich liebevoll kümmert.

    Sind dann alle Eltern, die beide voll arbeiten (5 Tage die Woche, 40 Stunden) und nicht vor Sehnsucht zerschmelzen und trotzdem ein zufriedenes Familienlieben führen, Rabeneltern? Und deren Kinder, die trotzdem keine größere Sehnsucht haben, weil sie glücklich fremdbetreut werden, gefühlsverkümmert?

    Ich finde das echt Jammern auf hohem Niveau. Schön, wer sich das aussuchen kann so wenig zu arbeiten.

    Das ist auch überhaupt nicht böse gemeint, sondern einfach mal eine Gegenüberstellung anderer Lebensrealitäten.

    Zudem sind es ja auch keine Kleinkinder mehr, die noch auf eine Bezugsperson fixiert sind.
    Ich vermute, dass die Kinder einen Vater haben, der sich liebevoll kümmert (so er das tut, ich lese ja nicht, wie er sich kümmert, nur dass er flexibel Zeiten in Anspruch nimmt), macht einen Teil des Problems der TE aus, seelisch zu verarbeiten, dass sie weniger Zeit mit ihren Kindern hat - der Ex nimmt ihr ja schlicht Kinderzeit weg, die sie sonst haben könnte.

    Womit ich ausdrücklich nicht sage, dass die Kinder drunter leiden, weniger Mutterzeit zu haben - ich kenne die Kinder ja nicht - nur dass ich mir vorstellen kann, dass die TE dadurch eher zusätzlich leidet.

  7. #67
    Simonchen4 ist offline Member

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    Standard Re: Wieviel Mutter ist wichtig?!

    Zitat Zitat von -AppErol- Beitrag anzeigen
    Alle? Auch das Älteste?
    Hier wäre eine solche Situation ein guter Grund zur Erziehungsberatungsstelle zu gehen, wenn man den Eindruck hat, die Umgänge wie sie sind tun den Kindern - warum auch immer - nicht gut.
    Nein, nicht alle. Und ganz so schlimm ist es nicht, aber die Mittlere weint öfters u mein einer Sohn möchte meistens auch nicht. Belastet mich sehr.

  8. #68
    Simonchen4 ist offline Member

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    Standard Re: Wieviel Mutter ist wichtig?!

    Zitat Zitat von MikaelSander Beitrag anzeigen
    Ich seh das nicht ganz so dramatisch.
    Du bist auch nur ein Mensch mit endlicher Energie, Geduld und Kraft und natürlich ist das kein Freifahrtschein, alles ungefiltert rauszulassen, aber wenn es mal passiert, ist das sicher kein Weltuntergang.
    Anders als in intakten Familien steht man als AE erstmal mit all dem Frust und den Emotionen allein da.
    Wichtig ist, darüber zu reden und das geht mit einer Neunjährigen meiner Erfahrung nach auch schon ziemlich gut.
    Danke Dir. Das tut gut, ich bin da eh sehr streng mit mir.

  9. #69
    Simonchen4 ist offline Member

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    Standard Re: Wieviel Mutter ist wichtig?!

    Zitat Zitat von rastamamma Beitrag anzeigen
    Ich vermute, dass die Kinder einen Vater haben, der sich liebevoll kümmert (so er das tut, ich lese ja nicht, wie er sich kümmert, nur dass er flexibel Zeiten in Anspruch nimmt), macht einen Teil des Problems der TE aus, seelisch zu verarbeiten, dass sie weniger Zeit mit ihren Kindern hat - der Ex nimmt ihr ja schlicht Kinderzeit weg, die sie sonst haben könnte.

    Womit ich ausdrücklich nicht sage, dass die Kinder drunter leiden, weniger Mutterzeit zu haben - ich kenne die Kinder ja nicht - nur dass ich mir vorstellen kann, dass die TE dadurch eher zusätzlich leidet.
    Ja, das stimmt auch. Ich bin sehr eng mit den Kindern. Da er früher nie da war, sind sie auch sehr auf mich fixiert. Am liebsten hätte ich ein Familienleben u sie immer bei mir, ja. Aber das geht nicht u ich möchte sie ihm natürlich nicht wegnehmen.

  10. #70
    Simonchen4 ist offline Member

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    Standard Re: Wieviel Mutter ist wichtig?!

    Zitat Zitat von Gast Beitrag anzeigen
    Warum sollten sie sich abgeschoben fühlen, wenn sie doch immer bei einem ihrer Eltern sind?
    Trau ihm und ihnen was zu!

    Deine Überlegungen haben, glaube ich ganz viele Frauen, wenn sie erstmals versuchen, Job und Familie zu vereinbaren.
    Ich finde: Ja, Eltern sind wichtig, und gemeinsame Zeit ist wichtig. Aber das bedeutet nicht, dass die Eltern dauernd um die Kinder rumspringen müssen. (ich finde aber auch: es gibt da eine obere Grenze, und nicht alles kann man am Wochenende oder am Abend nachholen, aber die ist bei 2,5 Tagen die Woche sicher nicht erreicht.)

    Was mir mehr Sorgen machen würde: Dass für eure Kinder die Zeiten nicht vorhersehbar sind, wann sie wechseln. Es klingt sehr unruhig, wie du das beschreibst. Wohnt ihr nah genug beieinander, sodass die größeren Kinder ihre Freunde und Schulen von beiden Elternhäusern gut erreichen können?

    Wir haben lange ein Wechselmodell gelebt, und würde nach meinen Erfahrungen immer dafür plädieren, es so transparent und vorhersagbar wie möglich zu machen.
    Ja, wir wohnen sehr nahe u bisher hat das gut funktioniert. Aber momentan scheint es die Kinder tatsächlich zu stressen u sie wollen meistens nicht zu ihm. Evt müssten wir da mal Umdenken.

    Wie habt ihr das gelebt?! Wöchentlicher Wechsel?! Ich glaub da würde ich sie noch mehr vermissen. 😫

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