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Thema: Wieviel Mutter ist wichtig?!

  1. #81
    Simonchen4 ist offline Member
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    Standard Re: Wieviel Mutter ist wichtig?!

    Zitat Zitat von Gast Beitrag anzeigen
    Ich kann dich gut verstehen. Ich bin alleinerziehend, konnte allerdings eher aus gesundheitlichen Gründen nicht arbeiten bis vor wenigen Jahren.

    Meine Arbeitszeiten bewegen sich jetzt zwischen 25 und 30 Stunden, und ich habe doch öfter das Gefühl, das es so nicht schön ist.

    Aber was ich auch merke: mein Sohn ist unbändig stolz, dass seine Mama arbeitet. Das ist ein Faktor, den ich so nie erwartet habe. Gleichzeitig ist er manchmal traurig, wenn ich nicht da bin.

    Insgesamt glaube ich aber, die „Normalität“ wächst. Bisher war es für deine Kinder normal, das Mama zuhause ist. Jetzt gibt es eine Umstellungszeit, in der ihr alle etwas Schwierigkeiten habt.

    Das ist alles noch so neu für euch, dass ich dir sagen möchte: gib nicht so schnell auf! Gib euch die Chance euch an etwas anderes zu gewöhnen! Es wird schon!
    Ja, das mit dem Stolz bemerke ich auch, zumindest bei den Großen. Mein Job ist auch „cool“ u beeindruckt die Freunde. Zumindest von außen betrachtet. 😉

    20 Std klingen nicht viel, aber ich hab hohe Fahrtkosten u muss leider auch ab u an mal Überstunden machen. Das fällt im Vergleich zu vorher schon auf. Wenn sie nicht noch so oft beim Papa wären, wär’s für mich tatsächlich kein Problem. Es ist momentan einfach geballt.

    Danke Dir fürs Mutmachen!!!

  2. #82
    Nickolakala ist offline old hand
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    Standard Re: Wieviel Mutter ist wichtig?!

    Was hältst Du von der Idee einfach mit Deinen Kindern darüber zu reden und zu fragen was sie denn davon halten ??? Finden sie es gut dass Du wieder arbeiten gehst oder hätten sie gerne dass Du öfter daheim bist??? Sprich mit ihnen .....

  3. #83
    Kara^^ ist offline Carpal Tunnel
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    Standard Re: Wieviel Mutter ist wichtig?!

    Zitat Zitat von Nickolakala Beitrag anzeigen
    Was hältst Du von der Idee einfach mit Deinen Kindern darüber zu reden und zu fragen was sie denn davon halten ??? Finden sie es gut dass Du wieder arbeiten gehst oder hätten sie gerne dass Du öfter daheim bist??? Sprich mit ihnen .....
    Und wenn die Kinder dann sagen "Nee, das war vorher viel schöner als du immer daheim warst" hängt sie ihren Job an den Nagel, schießt ihre Altersvorsorge in den Wind und sitzt sanft lächelnd zuhause um die Kinder zu betüteln?
    Ne. Halte ich für eine schlechte Idee. Es gibt Dinge die haben Kinder nicht zu entscheiden.
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    Wenn deine Nase läuft und deine Füße riechen - bist du verkehrt herum gebaut.
    - Sopranos

  4. #84
    rastamamma ist gerade online Urgestein
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    Standard Re: Wieviel Mutter ist wichtig?!

    Zitat Zitat von Kara^^ Beitrag anzeigen
    Und wenn die Kinder dann sagen "Nee, das war vorher viel schöner als du immer daheim warst" hängt sie ihren Job an den Nagel, schießt ihre Altersvorsorge in den Wind und sitzt sanft lächelnd zuhause um die Kinder zu betüteln?
    Ne. Halte ich für eine schlechte Idee. Es gibt Dinge die haben Kinder nicht zu entscheiden.
    Ich finde die Vorstellung, wie stinkig sie sein wird, wenn die Kinder sagen "voll super, dass du arbeitest, wir wollen eh nicht mehr Zeit mit dir", irgendwie auch erheiternd.
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  5. #85
    RaeMea ist offline old hand
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    Beiträge
    819

    Standard Re: Wieviel Mutter ist wichtig?!

    Es gibt keine objektive Antwort auf diese Frage. Es funktionieren so viele unterschiedliche Modelle in verschiedenen Familien.

    Du möchtest arbeiten. Dann tue das ohne schlechtes Gewissen. Deine Kinder profitieren davon, wenn sie erfahren, dass ihre Mutter sich auch selbst wichtig nimmt.

    Deine Kinder sind manchmal beim Ex, wenn Du frei hast. Überlege, wie Du diese Zeit gut füllen kannst. Bestimmt hast Du einiges an Hausarbeit, die Du dann machen kannst, wodurch Du mehr Zeit für die Kinder hast wenn sie bei Dir sind. Du solltest Dir aber auch bewusst einen Teil der Zeit für Dich selbst nehmen und Dinge tun, die Dir so richtig gut tun (bzw. falls Dir das schwer fällt, erstmal herausfinden, welche Dinge Dir denn gut tun).

    Deine Kinder haben eine nette und liebevolle Betreuung während Du arbeitest. Das ist doch schön für sie. Sie können vom Kontakt mit anderen Menschen viel profitieren. Wenn Deine Kinder ein Problem haben und Dich brauchen, bist Du ja trotzdem da. Es ist meistens nicht so akut, dass sie es sofort mit Dir besprechen müssten, viel wichtiger ist, dass sie Dich grundsätzlich im Hintergrund wissen und sich mit ihren Anliegen an Dich wenden können.

    Natürlich ist es für Dich erstmal eine Umgewöhnung und für die Kinder auch. Lasst Euch Zeit, Euch daran zu gewöhnen. Falls Deine Kinder problematisch reagieren, gibst Du Ihnen am meisten Sicherheit, wenn Du selbst mit der Situation im Reinen bist. Dann werden sie bald merken, dass es zwar anders, aber nicht schlechter ist.
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  6. #86
    Avatar von katha333
    katha333 ist gerade online Veteran
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    05.03.2013
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    1.482

    Standard Re: Wieviel Mutter ist wichtig?!

    Zitat Zitat von Simonchen4 Beitrag anzeigen
    Sicher viel mit meinen. Aber ich weiß, dass sie nicht so gerne bei ihm sind (was er aber Gottseidank nicht weiß!) u mich dann sehr vermissen.
    Hmm irgendwie bleibe ich hier hängen. Die Kinder weinen ständig wenn sie zu ihm sollen und er weiß das nicht? Wie geht das? Zum einen sieht er es doch und wenn nicht ...also erhlichgesagt wäre ich dein Partner würde ich gerne informiert werden wenn meine Kinder weinen, wenn sie zu mir sollen. Und auch an deiner STelle hätte ich das Bedürfnis da einfach mal mit ihm zu reden. Und zwar ohne Vorwürfe, oder ohne das ich denke die Kinder mögen mich mehr oder finden es bei ihm doof, denn das muss es meiner Meinung nach nicht bedeuten.

    Meine Tochter hatte eine Phase, da weinte sie wenn sie zu mir zurück musste...aber nicht wweil es bei mir doof, sondern weil bei Papa so schön war und die Zeit bis sie ihn wieder sah einfach zu lange für sie war. Ich fand es wichtig darüber zu kommmunizieren. Meiner Tochter hat ein fester Telefontag mit Papa z.B. geholfen. Also klare Absprachen waren für sie sehr wichtig. Flexible Lösung wäre für sie zumindest zeitweise sehr ungünstig gewesen (für mich sowieso :) )

    Und wir hatten eine Zeit, da wollte sie nicht zum Papa...im Gespräch erfuhr ich dann, dass sie auch nicht zu mir wollte. Also egal bei welchem Elternteil sie war, sie wollte nciht weg. Auch hier wurde es besser nachdem wir Eltern gemeinsam gesprochen haben und dann anders damit umgehen konnten.

    Ah und was mir grad noch einfällt. Es gab auch eine Zeit, nämlich als mein Ex mit seiner neuen Freundin zusammenzog, da hatte meine Tochter glaube ich ein schlechtes GEwissen mich am Wochenende "alleine" zu lassen. Kinder sind so sensibel. Für sie war es wohl so "Papa hat ja jemanden, aber mama ist ja ganz alleine wenn ich gehe". Ich habe darauf reagiert, indem wir vor dem Wochenende darüber gesprochen haben, worauf wir uns am Wochenende freuen, was wir vorhaben und nach dem Wochenende erzählt haben was wir dann tatsächlich alles erlebt haben. So hat sie gemerkt, dass ich nicht alleine zu hause sitze. Wäre ich auf ihr "ich will nicht zu Papa" eingegangen indem ich gesagt hätte "ich hätte dich doch auch gerne bei mir", "ja ich werde dich auch vermissen" oder "ja aber der Papa will dich auch mal sehen aber bald bist du ja wieder bei mir", hätte ich das alles verschlimmert.

    Kurz um....evtl. könntest du Kommunikation mit dem Ex und einfach durch Nachdenken ob irgendwie solche Ursachen dahinter liegen könnten etwas ändern.
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    Wer morgens zerknittert aufwacht, hat tagsüber die besten Entfaltungsmöglichkeiten!

    Liebe Grüße,
    Katha

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