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Thema: Wie mit schwerer Diagnose umgehen?

  1. #1
    Avatar von schokolina
    schokolina ist offline Zauberhaft
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    Standard Wie mit schwerer Diagnose umgehen?

    Ich liege aktuell im Krankenhaus, hatte die zweite OP innerhalb einer Woche. Leider wurde dabei etwas festgestellt, was wohl sehr kompliziert ist und weitere große OPs in den kommenden Monaten nach sich zieht. Es ist nichts lebensbedrohliches (Gott sei Dank), aber trotzdem habe ich große Angst. Es ist auch noch nicht ganz klar, woher das kommt, da sind also auch noch weitere Untersuchungen nötig. Ich lese überall nur von viel Schmerzen, hohem Risiko des Wiederkommens usw. Die Ärzte haben es mir hingeknallt und nun liege ich hier. Was macht man in so einer Situation? Wie hält man den Kopf über Wasser?

  2. #2
    Avatar von Andrea
    Andrea ist offline besser is
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    Standard Re: Wie mit schwerer Diagnose umgehen?

    Zitat Zitat von schokolina Beitrag anzeigen
    Ich liege aktuell im Krankenhaus, hatte die zweite OP innerhalb einer Woche. Leider wurde dabei etwas festgestellt, was wohl sehr kompliziert ist und weitere große OPs in den kommenden Monaten nach sich zieht. Es ist nichts lebensbedrohliches (Gott sei Dank), aber trotzdem habe ich große Angst. Es ist auch noch nicht ganz klar, woher das kommt, da sind also auch noch weitere Untersuchungen nötig. Ich lese überall nur von viel Schmerzen, hohem Risiko des Wiederkommens usw. Die Ärzte haben es mir hingeknallt und nun liege ich hier. Was macht man in so einer Situation? Wie hält man den Kopf über Wasser?

    Ich habe keine Ahnung.
    Ich wünsche dir alles Gute und zügige und schnelle Genesung!
    ___________________________________
    Das Böse sind falsche Entscheidungen.

  3. #3
    Avatar von Uschi-Blum
    Uschi-Blum ist offline Muttiviert
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    Standard Re: Wie mit schwerer Diagnose umgehen?

    Puh, das ist wahrscheinlich, wie immer, eine Typfrage. Manche werden zu Experten ihrer Krankheit, manche blenden die Krankheit so weit es geht aus.



    Was aber die meisten sagen: nicht googeln! Da wird man verrückt, weil es so verschiedene Krankheitsverläufe gibt. Und oft die schreiben, bei denen es Probleme gibt.

    Ich würde mich schlau machen, ob es auf meine Krankheit spezialisierte Kliniken und Ärzte gibt und mich nach Möglichkeit dorthin wenden.
    Dir alles einfach hinzuknallen ist jedenfalls keine Art.
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    splisch splasch & shack jour hühnerpopöchen
    maritim, nicht intim




  4. #4
    zweiflerin ist offline Carpal Tunnel
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    Standard Re: Wie mit schwerer Diagnose umgehen?

    Zitat Zitat von schokolina Beitrag anzeigen
    Ich liege aktuell im Krankenhaus, hatte die zweite OP innerhalb einer Woche. Leider wurde dabei etwas festgestellt, was wohl sehr kompliziert ist und weitere große OPs in den kommenden Monaten nach sich zieht. Es ist nichts lebensbedrohliches (Gott sei Dank), aber trotzdem habe ich große Angst. Es ist auch noch nicht ganz klar, woher das kommt, da sind also auch noch weitere Untersuchungen nötig. Ich lese überall nur von viel Schmerzen, hohem Risiko des Wiederkommens usw. Die Ärzte haben es mir hingeknallt und nun liege ich hier. Was macht man in so einer Situation? Wie hält man den Kopf über Wasser?
    Es gibt bestimmt eine Krankenhausselsorge vor Ort. Die sind gerade für solche Krisenmomente meist sehr gut geschult und sind auch (in den meisten Fällen) nicht darauf aus dir Religion oder Kirche nahe zu bringen, sondern dir zuzuhören und dir behilflich bei der Sortierung und Einordnung zu sein.

    Trau dich einfach und "Versuch macht kluch".
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  5. #5
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    Standard Re: Wie mit schwerer Diagnose umgehen?

    Zitat Zitat von schokolina Beitrag anzeigen
    Ich liege aktuell im Krankenhaus, hatte die zweite OP innerhalb einer Woche. Leider wurde dabei etwas festgestellt, was wohl sehr kompliziert ist und weitere große OPs in den kommenden Monaten nach sich zieht. Es ist nichts lebensbedrohliches (Gott sei Dank), aber trotzdem habe ich große Angst. Es ist auch noch nicht ganz klar, woher das kommt, da sind also auch noch weitere Untersuchungen nötig. Ich lese überall nur von viel Schmerzen, hohem Risiko des Wiederkommens usw. Die Ärzte haben es mir hingeknallt und nun liege ich hier. Was macht man in so einer Situation? Wie hält man den Kopf über Wasser?
    Den Gedanken würde ich weiter ausbauen... das wäre wohl meine Umgehensweise....

    Gute Besserung!
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  6. #6
    Fimbrethil ist gerade online Baumhuhn
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    Standard Re: Wie mit schwerer Diagnose umgehen?

    Informieren.
    Reden, mit Freunden, Angehörigen.
    Gucken, ob man Leute mit einem ähnlichen Problem real oder im Internet auftun kann.
    Und sich auch zugestehen, dass man flucht, weint, mal durchhängt. Da hast du alles Recht der Welt drauf.

    Gute Besserung.
    Zickzackkind gefällt dies

  7. #7
    Biene_Maja1976 ist offline verwirrte Chaotin
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    Standard Re: Wie mit schwerer Diagnose umgehen?

    Zitat Zitat von schokolina Beitrag anzeigen
    Ich liege aktuell im Krankenhaus, hatte die zweite OP innerhalb einer Woche. Leider wurde dabei etwas festgestellt, was wohl sehr kompliziert ist und weitere große OPs in den kommenden Monaten nach sich zieht. Es ist nichts lebensbedrohliches (Gott sei Dank), aber trotzdem habe ich große Angst. Es ist auch noch nicht ganz klar, woher das kommt, da sind also auch noch weitere Untersuchungen nötig. Ich lese überall nur von viel Schmerzen, hohem Risiko des Wiederkommens usw. Die Ärzte haben es mir hingeknallt und nun liege ich hier. Was macht man in so einer Situation? Wie hält man den Kopf über Wasser?
    Zunächst drücke ich dir mal die Daumen, dass es nicht so schlimm wird.
    Bei mir steht im Moment eine Diagnose im Raum, bei der es wenig Aussicht auf Besserung gibt, aber auch nicht lebensbedrohlich. Die Erkrankung ist auch mit starken (Nerven-)Schmerzen verbunden. Ich habe mich mit meinem Hausarzt in Verbindung gesetzt und mir eine Überweisung zur Schmerztherapie geben lassen. Da meine Diagnose aber noch nicht gesichert ist, kann die Schmerztherapie nicht starten.
    Reden über die Diagnose hat mir geholfen. Ich versuche viel über Entspannung zu arbeiten und mir weniger Stress zu bereiten. Natürlich hilft mir auch die Liebe meiner Familie.

    Im Krankenhaus versuchte ich es wohl zunächst über Ablenkung.

  8. #8
    Mumpitz ist offline Legende
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    Standard Re: Wie mit schwerer Diagnose umgehen?

    Zitat Zitat von schokolina Beitrag anzeigen
    Ich liege aktuell im Krankenhaus, hatte die zweite OP innerhalb einer Woche. Leider wurde dabei etwas festgestellt, was wohl sehr kompliziert ist und weitere große OPs in den kommenden Monaten nach sich zieht. Es ist nichts lebensbedrohliches (Gott sei Dank), aber trotzdem habe ich große Angst. Es ist auch noch nicht ganz klar, woher das kommt, da sind also auch noch weitere Untersuchungen nötig. Ich lese überall nur von viel Schmerzen, hohem Risiko des Wiederkommens usw. Die Ärzte haben es mir hingeknallt und nun liege ich hier. Was macht man in so einer Situation? Wie hält man den Kopf über Wasser?
    Unterstützung und Trost durch Angehörige, ablenken mit Dingen, die man gerne tut, im Krankenhaus nach Unterstützung durch Psychologen fragen (oder Seelsorge, je nach Typ), noch mal ein ausführliches Arztgespräch verlangen, wenn die Diagnose "nur so hingeknallt" wurde....
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  9. #9
    Avatar von WhiseWoman
    WhiseWoman ist offline Es werde Licht.
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    Standard Re: Wie mit schwerer Diagnose umgehen?

    Zitat Zitat von Mumpitz Beitrag anzeigen
    ... noch mal ein ausführliches Arztgespräch verlangen, wenn die Diagnose "nur so hingeknallt" wurde. ...
    *unterschreib*
    Нет худа без добра.

  10. #10
    Avatar von tiramiau
    tiramiau ist gerade online Carpal Tunnel
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    18.06.2009
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    2.850

    Standard Re: Wie mit schwerer Diagnose umgehen?

    Krankenhausseelsorge würde ich auch vorschlagen. Einige Ärzte sind leider nicht so empathisch und sehen nur die klinische Seite der Dinge.
    Versuch nicht so viel im Internet zu lesen, da sammeln sich dann häufig schlimme Berichte etc. Lieber, wenn du dann möchtest, seriöse Literatur und evtl. Erfahrungsberichte, die Mut machen.
    Zunächst aber würde ich mit Familie und Freunden reden. Denen, die dich auffangen.
    Alles Gute!
    tiramiau mit kletterkind (11/04) und kleinem frettchen (03/10)

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