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Thema: Buch "Der Junge, der zuviel fühlte"

  1. #1
    Gast

    Standard Buch "Der Junge, der zuviel fühlte"

    Hallo,

    Gerade habe ich ein Buch gelesen, zu dem ich gerne Eure Meinung hätte. Zum Inhalt: Es geht um einen Hirnforscher, dessen Weltbild umgeworfen wird, als er einen autistischen Sohn bekommt und merkt, dass so einiges der herrschenden Lehrmeinung nicht mit dem zusammenpasst, was er täglich mit seinem Kind erlebt. Und er beginnt seine eigenen Schlussfolgerungen zu ziehen.

    Habt Ihr es gelesen? Was haltet Ihr davon?

    Ich fand es ziemlich beeindruckend.

    Schönen Gruß,

    Sambesi

  2. #2
    Avatar von nad_maya
    nad_maya ist offline totaldabei
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    Standard Re: Buch "Der Junge, der zuviel fühlte"

    Zitat Zitat von Gast Beitrag anzeigen
    Hallo,

    Gerade habe ich ein Buch gelesen, zu dem ich gerne Eure Meinung hätte. Zum Inhalt: Es geht um einen Hirnforscher, dessen Weltbild umgeworfen wird, als er einen autistischen Sohn bekommt und merkt, dass so einiges der herrschenden Lehrmeinung nicht mit dem zusammenpasst, was er täglich mit seinem Kind erlebt. Und er beginnt seine eigenen Schlussfolgerungen zu ziehen.

    Habt Ihr es gelesen? Was haltet Ihr davon?
    ich hab die Berichte dazu verfolgt und auch die Interviews mit dem Vater. Ich finde es aber nachvollziehbar, auf welche Weise er den Autismus seines Sohnes erklärt, nachvollziehbarer als jede andere Theorie. Daher denke ich, dass dieser Ansatz ein wichtiger für den weiteren Umgang ist.

    Toll, was er mit seinem Sohn unternimmt.
    beste grüße nad

  3. #3
    Avatar von MartinaC
    MartinaC ist offline Daumendrücker
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    Standard Re: Buch "Der Junge, der zuviel fühlte"

    Zitat Zitat von Gast Beitrag anzeigen
    Hallo,

    Gerade habe ich ein Buch gelesen, zu dem ich gerne Eure Meinung hätte. Zum Inhalt: Es geht um einen Hirnforscher, dessen Weltbild umgeworfen wird, als er einen autistischen Sohn bekommt und merkt, dass so einiges der herrschenden Lehrmeinung nicht mit dem zusammenpasst, was er täglich mit seinem Kind erlebt. Und er beginnt seine eigenen Schlussfolgerungen zu ziehen.

    Habt Ihr es gelesen? Was haltet Ihr davon?

    Ich fand es ziemlich beeindruckend.

    Schönen Gruß,

    Sambesi
    Mir ist es von einer Kollegin empfohlen worden. Liegt demnach noch auf meinem Lesestapel. Bin aber schon sehr gespannt.
    Christian 10/02, Pia 10/04 und Julia 05/07

  4. #4
    Valrhona ist offline Poweruser
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    Standard Re: Buch "Der Junge, der zuviel fühlte"

    Zitat Zitat von Gast Beitrag anzeigen
    Hallo,

    Gerade habe ich ein Buch gelesen, zu dem ich gerne Eure Meinung hätte. Zum Inhalt: Es geht um einen Hirnforscher, dessen Weltbild umgeworfen wird, als er einen autistischen Sohn bekommt und merkt, dass so einiges der herrschenden Lehrmeinung nicht mit dem zusammenpasst, was er täglich mit seinem Kind erlebt. Und er beginnt seine eigenen Schlussfolgerungen zu ziehen.

    Habt Ihr es gelesen? Was haltet Ihr davon?

    Ich fand es ziemlich beeindruckend.

    Schönen Gruß,

    Sambesi
    Ich habe es gelesen, ich fand es so mittelgut.
    Es war schön, dass sie einen eigenen Weg gefunden haben, mit dem Autismus des Jungen umzugehen und die ganze Familie mitgezogen hat.

  5. #5
    Alina73 ist offline Legende
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    Standard Re: Buch "Der Junge, der zuviel fühlte"

    Ich hab es vor kurzem gelesen und es hat vieles für mich bestätigt, was ich selber bisher in meinen beruflichen Jahren erlebt habe. Diese gutgemeinte Überreizung hat ja nicht nur bei Autismus negative Auswirkungen. Und viele Kinder (mit denen ich arbeite) sind eben oft nicht unterfordert, sondern überfordert mit ihrer Umwelt. Von daher waren das jetzt insgesamt keine völlig neuen Erkenntnisse für mich als Pädagogin. Wäre ich jedoch Hirnforscherin, sähe das evtl. anders aus. In beruflicher Hinsicht hab ich durch die Krankheit mit meinem Sohn auch viele Erkenntnisgewinne, die ich anders nie hätte lernen können. Ich kann vieles aus persönlichen Gründen sehr gut nachvollziehen was er beschreibt und finde es daher (für mich) ein interessantes Buch. Fachlich hatte ich mir ein bischen mehr versprochen. Da war jetzt für mich nicht so viel neues dabei.


    Zitat Zitat von Gast Beitrag anzeigen
    Hallo,

    Gerade habe ich ein Buch gelesen, zu dem ich gerne Eure Meinung hätte. Zum Inhalt: Es geht um einen Hirnforscher, dessen Weltbild umgeworfen wird, als er einen autistischen Sohn bekommt und merkt, dass so einiges der herrschenden Lehrmeinung nicht mit dem zusammenpasst, was er täglich mit seinem Kind erlebt. Und er beginnt seine eigenen Schlussfolgerungen zu ziehen.

    Habt Ihr es gelesen? Was haltet Ihr davon?

    Ich fand es ziemlich beeindruckend.

    Schönen Gruß,

    Sambesi
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  6. #6
    Avatar von Martha74
    Martha74 ist offline Urgestein
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    Standard Re: Buch "Der Junge, der zuviel fühlte"

    Ich habe es gelesen und finde vieles logisch und nachvollziehbar.

    Aber gleichzeitig muss ich auch sagen, dass einige Dinge für mich so logisch sind, dass man dem Jungen viel Stress hätte ersparen können. Einfach durch Beobachtung und Schlussfolgerungen (Umzüge, Flüge erc)
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  7. #7
    Avatar von Zickzackkind
    Zickzackkind ist offline Legende
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    01.05.2015
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    14.486

    Standard Re: Buch "Der Junge, der zuviel fühlte"

    Zitat Zitat von Alina73 Beitrag anzeigen
    Ich hab es vor kurzem gelesen und es hat vieles für mich bestätigt, was ich selber bisher in meinen beruflichen Jahren erlebt habe. Diese gutgemeinte Überreizung hat ja nicht nur bei Autismus negative Auswirkungen. Und viele Kinder (mit denen ich arbeite) sind eben oft nicht unterfordert, sondern überfordert mit ihrer Umwelt. Von daher waren das jetzt insgesamt keine völlig neuen Erkenntnisse für mich als Pädagogin. Wäre ich jedoch Hirnforscherin, sähe das evtl. anders aus. In beruflicher Hinsicht hab ich durch die Krankheit mit meinem Sohn auch viele Erkenntnisgewinne, die ich anders nie hätte lernen können. Ich kann vieles aus persönlichen Gründen sehr gut nachvollziehen was er beschreibt und finde es daher (für mich) ein interessantes Buch. Fachlich hatte ich mir ein bischen mehr versprochen. Da war jetzt für mich nicht so viel neues dabei.
    Zitat Zitat von Martha74 Beitrag anzeigen
    Ich habe es gelesen und finde vieles logisch und nachvollziehbar.

    Aber gleichzeitig muss ich auch sagen, dass einige Dinge für mich so logisch sind, dass man dem Jungen viel Stress hätte ersparen können. Einfach durch Beobachtung und Schlussfolgerungen (Umzüge, Flüge erc)
    Ich hatte vorhin überlegt es zu bestellen - es klingt aber eher so, als ob ich in der Bücherei danach schauen sollte. Vermutlich habe ich auch „Zuviel“ Erfahrungen mit Autisten um mir viel herausziehen zu können.
    99/02/07/13

  8. #8
    Avatar von Martha74
    Martha74 ist offline Urgestein
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    Standard Re: Buch "Der Junge, der zuviel fühlte"

    Zitat Zitat von Zickzackkind Beitrag anzeigen
    Ich hatte vorhin überlegt es zu bestellen - es klingt aber eher so, als ob ich in der Bücherei danach schauen sollte. Vermutlich habe ich auch „Zuviel“ Erfahrungen mit Autisten um mir viel herausziehen zu können.
    Ich finde es absolut lesenswert , weil der Ansatz halt ein a derer ist. Mein Kind 2 hatte als Kleinkind hauptsächlich die Spielsachen von Kind 1: eher Holz- und Naturmaterialien, Bücher, Küche, Kugelbahn. Dann kam der Verdacht auf ASS und die Frühförderung und Therapeuten sagten, er brauche mehr Spielzeug das blinkt, Lärm macht etc, um Mittel-Zweck-Zusammenhänge erkennen zu können . Wir fanden das logisch und nachvollziehbar. Nach dem Buch sehe ich das kritischer und anders.

    Nach dem Buch sollten wir unserem Kknd den jährlichen Horror URLAUB a er auch nicht antun
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  9. #9
    Avatar von Zickzackkind
    Zickzackkind ist offline Legende
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    Standard Re: Buch "Der Junge, der zuviel fühlte"

    Zitat Zitat von Martha74 Beitrag anzeigen
    Ich finde es absolut lesenswert , weil der Ansatz halt ein a derer ist. Mein Kind 2 hatte als Kleinkind hauptsächlich die Spielsachen von Kind 1: eher Holz- und Naturmaterialien, Bücher, Küche, Kugelbahn. Dann kam der Verdacht auf ASS und die Frühförderung und Therapeuten sagten, er brauche mehr Spielzeug das blinkt, Lärm macht etc, um Mittel-Zweck-Zusammenhänge erkennen zu können . Wir fanden das logisch und nachvollziehbar. Nach dem Buch sehe ich das kritischer und anders.

    Nach dem Buch sollten wir unserem Kknd den jährlichen Horror URLAUB a er auch nicht antun
    Lesen werde ich es auf jeden Fall, aber erst einmal schauen, ob ich es nicht in der Bücherei finde. Ich bin generell kein Freund von einseitigem Denken, also im Sinne genau das ist richtig und so muss man leben und handeln. Ich suche mir aus unterschiedlichen Ansätzen raus, was für mich passt - ich möchte ja auch authentisch bleiben. Und gerade mit so einer Aufgabe, müssen ja auch alle Familienmitglieder sehen, dass sie so leben können, ohne sich komplett aufzugeben.
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    99/02/07/13

  10. #10
    Gast

    Standard Re: Buch "Der Junge, der zuviel fühlte"

    Zitat Zitat von Martha74 Beitrag anzeigen
    Ich finde es absolut lesenswert , weil der Ansatz halt ein a derer ist. Mein Kind 2 hatte als Kleinkind hauptsächlich die Spielsachen von Kind 1: eher Holz- und Naturmaterialien, Bücher, Küche, Kugelbahn. Dann kam der Verdacht auf ASS und die Frühförderung und Therapeuten sagten, er brauche mehr Spielzeug das blinkt, Lärm macht etc, um Mittel-Zweck-Zusammenhänge erkennen zu können . Wir fanden das logisch und nachvollziehbar. Nach dem Buch sehe ich das kritischer und anders.

    Nach dem Buch sollten wir unserem Kknd den jährlichen Horror URLAUB a er auch nicht antun
    Mir hat das Buch einiges von dem bestätigt, was ich ohne vom Autismus meines Sohnes zu wissen, gemacht habe. Beziehungsweise was mir mein Bauchgefuhl geraten hat - nämlich, daß bei ihm grundsätzlich erstmal weniger mehr war. Bloß keine Reizuberflutung, sehr viel Ruhe... Und sogar Weihnachtsgeschenke nicht als Überraschung, weil sonst die Aufregung zu groß ist und auch nicht "schön"
    Urlaub selten und wenn eher als Besuch bei Verwandten in ihm bekannten Wohnungen, Ausflüge immer gleich, und keine großen Besichtigungsabenteuer. Keine Fernreisen. Wenn überhaupt Ferienwohnung und keine Hotels.

    Kein Freizeitprogramm, nach der Schule viele Stunden Ruhe, ich habe ihn aus der OGS nach drei Monaten rausgenommen wegen zu viel Stress.

    Oft wird einem etwas von zu wenig Anregung erzählt und das fühlte sich für mich nie richtig an - nicht für mein Kind, das doch sehr interessiert an allem ist, aber sich eher überfordert mit all dem Aufregenden.

    Das Bild das hier gezeigt wird ist einfach für mich stimmig, und instinktiv handeln ja auch viele danach, nur widerspricht es der gängigen Theorie dass da emotional (Theory of Mind) zu wenig im Kopf stattfindet - es ist ein Zuviel. Das finde ich spannend. Und ja, es bestätigt mir viel.
    Geändert von Sambesi (17.07.2019 um 14:58 Uhr) Grund: Ja, ja, die liebe Grammatik... verbessert
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