Seite 2 von 5 ErsteErste 1234 ... LetzteLetzte
Ergebnis 11 bis 20 von 45
Like Tree5gefällt dies

Thema: Nach einer Myom-OP...

  1. #11
    Gast

    Standard Re: Nach einer Myom-OP...

    Zitat Zitat von MeineRasselbande Beitrag anzeigen
    Du bist vom Fach, richtig?

    Müssen Myome immer entfernt werden? Oder nur, wenn sie Ärger machen?
    Ich habe laut Frauenarzt eine Kartoffelsack-Gebärmutter, also reichlich Myome. Einzeln entfernen macht laut ihm keinen Sinn, wenn dann müsse die Gebärmutter raus. Da sie aber aktuell keine Probleme machen (außer einer starken Monatsblutung, die aber gerade unregelmäßiger wird) sieht er im Moment keinen Handlungsbedarf.
    Ist das richtig so?
    Die starke Blutung nervt, ich muss etwas auf die Eisenwerte aufpassen, aber deswegen eine OP will ich nicht, zumal die Blutung ja irgendwann mal Geschichte sein wird.
    Also, ich bin nicht vom Fach, aber lebe in einer von Myomen geplagten Familie. Bei meiner Mutter waren sie irgendwann so groß, dass ihre Gebärmutter Kindskopf groß war, die nötige OP war dann dementsprechend kompliziert mit einem großen Bauchschnitt.

    Meine Myome waren teilweise mit Anfang 30 schon mehrere cm groß und wurden aus der Gebärmutterwand geschält, weil ich noch einen Kinderwunsch hatte. Das hat alles geklappt. Mit Ende 30 hatte ich lange und starke Blutungen, mehrere Myome waren schon in der Gebärmutter. Da habe ich nicht lange gezögert und sie mir mit einer etwas kleineren OP, also kein Bauchschnitt, sondern endoskopisch entfernen lassen. Keine Probleme und da die Eierstöcke noch da sind, auch keine vorzeitigen Wechseljahre, zumindest bis jetzt mit Mitte 40 noch keine Probleme.

    Also wenn die Familienplanung abgeschlossen ist und man Probleme mit den Myomen hat, würde ich es immer wieder so machen.

    Aber eins verstehe ich bei Dir nicht: Du sagst, du möchtest eine OP vermeiden. Aber wie wurde dir denn das Myom entfernt?

  2. #12
    coffeemocca2 ist offline old hand
    Registriert seit
    24.01.2017
    Beiträge
    1.151

    Standard Re: Nach einer Myom-OP...

    Zitat Zitat von MeineRasselbande Beitrag anzeigen
    Du bist vom Fach, richtig?

    Müssen Myome immer entfernt werden? Oder nur, wenn sie Ärger machen?
    Ich habe laut Frauenarzt eine Kartoffelsack-Gebärmutter, also reichlich Myome. Einzeln entfernen macht laut ihm keinen Sinn, wenn dann müsse die Gebärmutter raus. Da sie aber aktuell keine Probleme machen (außer einer starken Monatsblutung, die aber gerade unregelmäßiger wird) sieht er im Moment keinen Handlungsbedarf.
    Ist das richtig so?
    Die starke Blutung nervt, ich muss etwas auf die Eisenwerte aufpassen, aber deswegen eine OP will ich nicht, zumal die Blutung ja irgendwann mal Geschichte sein wird.
    Nein, sie müssen nicht immer raus. Wenn sie keine Beschwerden machen dann schrumpfen sie In der Regel.
    Und dein FA hat recht , einzeln zu entfernen bei dir macht keinen Sinn.
    Wenn du aber starke Blutungen hast und auf deine Eisenwerte achten musst , dann würde ich diesen Schritt aber machen : Gebärmutter raus und Eileiter ebenfalls ( senkt das Karziomrisiko).
    Eierstöcke sollten drin bleiben ;-)
    So lange dein Körper Aber noch Hormone produziert können die Myome noch wachsen .
    Und in einer geringen Prozentzahl auch bösartig werden.
    Und je größer die sind , desto schwerer wird es zu operieren .
    Also lieber früher als später .
    Ich würde eine Myomsprechstunde aufsuchen und mich beraten lassen .

  3. #13
    coffeemocca2 ist offline old hand
    Registriert seit
    24.01.2017
    Beiträge
    1.151

    Standard Re: Nach einer Myom-OP...

    Zitat Zitat von Gast Beitrag anzeigen
    Also, ich bin nicht vom Fach, aber lebe in einer von Myomen geplagten Familie. Bei meiner Mutter waren sie irgendwann so groß, dass ihre Gebärmutter Kindskopf groß war, die nötige OP war dann dementsprechend kompliziert mit einem großen Bauchschnitt.

    Meine Myome waren teilweise mit Anfang 30 schon mehrere cm groß und wurden aus der Gebärmutterwand geschält, weil ich noch einen Kinderwunsch hatte. Das hat alles geklappt. Mit Ende 30 hatte ich lange und starke Blutungen, mehrere Myome waren schon in der Gebärmutter. Da habe ich nicht lange gezögert und sie mir mit einer etwas kleineren OP, also kein Bauchschnitt, sondern endoskopisch entfernen lassen. Keine Probleme und da die Eierstöcke noch da sind, auch keine vorzeitigen Wechseljahre, zumindest bis jetzt mit Mitte 40 noch keine Probleme.

    Also wenn die Familienplanung abgeschlossen ist und man Probleme mit den Myomen hat, würde ich es immer wieder so machen.

    Aber eins verstehe ich bei Dir nicht: Du sagst, du möchtest eine OP vermeiden. Aber wie wurde dir denn das Myom entfernt?
    Sehe ich auch so..

    Und es gibt verschiedene Optionen , Myome zu verkleinern ( medikamentös (Leber schädigend ) oder mit HIFU Ultraschall ).
    Entfernen geht nur operativ .

  4. #14
    Avatar von MeineRasselbande
    MeineRasselbande ist offline Einfach kann doch jeder!
    Registriert seit
    26.10.2008
    Beiträge
    50.010

    Standard Re: Nach einer Myom-OP...

    Zitat Zitat von coffeemocca2 Beitrag anzeigen
    Nein, sie müssen nicht immer raus. Wenn sie keine Beschwerden machen dann schrumpfen sie In der Regel.
    Und dein FA hat recht , einzeln zu entfernen bei dir macht keinen Sinn.
    Wenn du aber starke Blutungen hast und auf deine Eisenwerte achten musst , dann würde ich diesen Schritt aber machen : Gebärmutter raus und Eileiter ebenfalls ( senkt das Karziomrisiko).
    Eierstöcke sollten drin bleiben ;-)
    So lange dein Körper Aber noch Hormone produziert können die Myome noch wachsen .
    Und in einer geringen Prozentzahl auch bösartig werden.
    Und je größer die sind , desto schwerer wird es zu operieren .
    Also lieber früher als später .
    Ich würde eine Myomsprechstunde aufsuchen und mich beraten lassen .
    Danke, dann schau ich mal, ob hier so etwas angeboten wird.
    Danke!


  5. #15
    coffeemocca2 ist offline old hand
    Registriert seit
    24.01.2017
    Beiträge
    1.151

    Standard Re: Nach einer Myom-OP...

    Zitat Zitat von MeineRasselbande Beitrag anzeigen
    Danke, dann schau ich mal, ob hier so etwas angeboten wird.
    Danke!
    Sehr gerne .
    Ach, vielleicht auch drauf achten , dass der Operateur mindestens MIC II hat.
    Das bedeutet er/sie ist recht erfahren was Laparoskopien betrifft.
    Kannst mir per Pn gerne schreiben in welcher Region du wohnst , kenne da vielleicht
    jemanden , kann jemanden empfehlen .

  6. #16
    Registriert seit
    08.08.2011
    Beiträge
    490

    Standard Re: Nach einer Myom-OP...

    Also diese Blutungen hielten 3 Tage an. Dann war 2 Tage Ruhe und jetzt fangen wieder welche an.

    Im Krankenhaus sagte man mir, dass es sehr kompliziert war und man mir zu einer Entfernung dieses Myoms über Bauchschnitt empfiehlt, wenn nicht ein Kinderwunsch besteht (was wir aber nach 11 Jahren ohne Verhütung aufgeben haben) oder eben die Entfernung der Gebärmutter.

    Ich bin mir ja fast sicher, dass mein FA den Bericht nicht gelesen hat. Sie ist der Meinung zu jung, ich werde 38, dann ist das Demenzrisiko erhöht. Und ich habe nur mich einen Eierstock usw. Und meine Schilddrüse.

    Nach den Ferien gehe ich das Ganze mit einer 3. Meinung an. Aber Fakt ist, es hat sich nichts gebessert durch die OP. Und meine Eisenwerte sind unten und die BotenStoffe machen den Job schon nicht mehr.

  7. #17
    coffeemocca2 ist offline old hand
    Registriert seit
    24.01.2017
    Beiträge
    1.151

    Standard Re: Nach einer Myom-OP...

    Zitat Zitat von Einfach...ich Beitrag anzeigen
    Also diese Blutungen hielten 3 Tage an. Dann war 2 Tage Ruhe und jetzt fangen wieder welche an.

    Im Krankenhaus sagte man mir, dass es sehr kompliziert war und man mir zu einer Entfernung dieses Myoms über Bauchschnitt empfiehlt, wenn nicht ein Kinderwunsch besteht (was wir aber nach 11 Jahren ohne Verhütung aufgeben haben) oder eben die Entfernung der Gebärmutter.

    Ich bin mir ja fast sicher, dass mein FA den Bericht nicht gelesen hat. Sie ist der Meinung zu jung, ich werde 38, dann ist das Demenzrisiko erhöht. Und ich habe nur mich einen Eierstock usw. Und meine Schilddrüse.

    Nach den Ferien gehe ich das Ganze mit einer 3. Meinung an. Aber Fakt ist, es hat sich nichts gebessert durch die OP. Und meine Eisenwerte sind unten und die BotenStoffe machen den Job schon nicht mehr.
    Was hat die Gebärmutter mit Demenz zu tun ?
    Absoluter Schwachsinn .
    Magst du mir per Pn verraten , in welcher Gegend du wohnst ? Kann dir eventuell jemanden empfehlen .

  8. #18
    Registriert seit
    08.08.2011
    Beiträge
    490

    Standard Re: Nach einer Myom-OP...

    Meine FA erklärte mir, dass bei Entfernung der Gebärmutter es sein kann, dass man früher an Demenz erkrankt. Weswegen und überhaupt wegen meines Alters sie davon absieht eine Entfernung anzustreben.

    Du hast eine PN


    Zitat Zitat von coffeemocca2 Beitrag anzeigen
    Was hat die Gebärmutter mit Demenz zu tun ?
    Absoluter Schwachsinn .
    Magst du mir per Pn verraten , in welcher Gegend du wohnst ? Kann dir eventuell jemanden empfehlen .

  9. #19
    Avatar von MeineRasselbande
    MeineRasselbande ist offline Einfach kann doch jeder!
    Registriert seit
    26.10.2008
    Beiträge
    50.010

    Standard Re: Nach einer Myom-OP...

    Zitat Zitat von Gast Beitrag anzeigen
    Also, ich bin nicht vom Fach, aber lebe in einer von Myomen geplagten Familie. Bei meiner Mutter waren sie irgendwann so groß, dass ihre Gebärmutter Kindskopf groß war, die nötige OP war dann dementsprechend kompliziert mit einem großen Bauchschnitt.

    Meine Myome waren teilweise mit Anfang 30 schon mehrere cm groß und wurden aus der Gebärmutterwand geschält, weil ich noch einen Kinderwunsch hatte. Das hat alles geklappt. Mit Ende 30 hatte ich lange und starke Blutungen, mehrere Myome waren schon in der Gebärmutter. Da habe ich nicht lange gezögert und sie mir mit einer etwas kleineren OP, also kein Bauchschnitt, sondern endoskopisch entfernen lassen. Keine Probleme und da die Eierstöcke noch da sind, auch keine vorzeitigen Wechseljahre, zumindest bis jetzt mit Mitte 40 noch keine Probleme.

    Also wenn die Familienplanung abgeschlossen ist und man Probleme mit den Myomen hat, würde ich es immer wieder so machen.

    Aber eins verstehe ich bei Dir nicht: Du sagst, du möchtest eine OP vermeiden. Aber wie wurde dir denn das Myom entfernt?
    Okay, unklar ausgedrückt. Das war schon eine OP, aber ambulant, da bin ich hinterher wieder nach Hause. Wurde vaginal ausgeschält. Ist aber schon wieder mehrere Jahre her, so 10 ungefähr.

    Entfernung der Gebärmutter stelle ich mir aufwändiger vor.


  10. #20
    coffeemocca2 ist offline old hand
    Registriert seit
    24.01.2017
    Beiträge
    1.151

    Standard Re: Nach einer Myom-OP...

    Zitat Zitat von Einfach...ich Beitrag anzeigen
    Meine FA erklärte mir, dass bei Entfernung der Gebärmutter es sein kann, dass man früher an Demenz erkrankt. Weswegen und überhaupt wegen meines Alters sie davon absieht eine Entfernung anzustreben.

    Du hast eine PN
    Was für ein Schwachsinn. Da hätte ich gerne mal Literatur dazu .

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •