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Thema: Schreiendes Kind auf Spielplatz, was tun?

  1. #431
    trio08 ist offline Carpal Tunnel

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    Standard Re: Schreiendes Kind auf Spielplatz, was tun?

    Ich möchte mich AppErol anschließen, dass Trotzanfälle zu einer gesunden kindlichen Entwicklung dazugehören und wenn ein Kind in seiner Autonomiephase gar keine Anstalten macht, mal zu trotzen und zu wüten, sollte das viel eher hellhörig werden lassen. Ganz sicher würde ich ein normal trotzendes Kind nicht so schnell wie möglich aus der Öffentlichkeit entfernen, als ob es etwas Unnatürliches wäre. Würde man auch an Demenz Erkrankte, die sich "auffällig" verhalten, sofort wieder ins Pflegeheim bugsieren?

  2. #432
    Sascha ist offline Urgestein

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    Standard Re: Schreiendes Kind auf Spielplatz, was tun?

    Zitat Zitat von trio08 Beitrag anzeigen
    Ich möchte mich AppErol anschließen, dass Trotzanfälle zu einer gesunden kindlichen Entwicklung dazugehören und wenn ein Kind in seiner Autonomiephase gar keine Anstalten macht, mal zu trotzen und zu wüten, sollte das viel eher hellhörig werden lassen. Ganz sicher würde ich ein normal trotzendes Kind nicht so schnell wie möglich aus der Öffentlichkeit entfernen, als ob es etwas Unnatürliches wäre. Würde man auch an Demenz Erkrankte, die sich "auffällig" verhalten, sofort wieder ins Pflegeheim bugsieren?
    Ist das eigentlich so unverständlich, dass es dabei um was anderes ging, weil man nach der Beschreibung von was anderem ausgehen hätte können?
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    Sascha
    Most important decisions in life are made between two people in bed
    Billy Bragg


    Ostern mal anders:
    https://www.bilder-upload.eu/bild-a2...2880.jpeg.html

    https://www.youtube.com/watch?v=0Hiu...ature=emb_logo

  3. #433
    trio08 ist offline Carpal Tunnel

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    Standard Re: Schreiendes Kind auf Spielplatz, was tun?

    Ich bezog mich nicht auf das Eingangspost, sondern darauf, dass von einigen Wutanfälle als etwas Ungewöhnliches, als aus der Öffentlichkeit Verbannenswertes eingeordnet werden.

  4. #434
    JimmyGold Gast

    Standard Re: Schreiendes Kind auf Spielplatz, was tun?

    Zitat Zitat von trio08 Beitrag anzeigen
    Ich bezog mich nicht auf das Eingangspost, sondern darauf, dass von einigen Wutanfälle als etwas Ungewöhnliches, als aus der Öffentlichkeit Verbannenswertes eingeordnet werden.
    Das hat SO niemand geschrieben.
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  5. #435
    Sascha ist offline Urgestein

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    Standard Re: Schreiendes Kind auf Spielplatz, was tun?

    Zitat Zitat von trio08 Beitrag anzeigen
    Ich bezog mich nicht auf das Eingangspost, sondern darauf, dass von einigen Wutanfälle als etwas Ungewöhnliches, als aus der Öffentlichkeit Verbannenswertes eingeordnet werden.
    Nein. Also richtige Wutanfälle schon, klassische Trotzanfälle nicht.
    Sascha
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    Billy Bragg


    Ostern mal anders:
    https://www.bilder-upload.eu/bild-a2...2880.jpeg.html

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  6. #436
    rastamamma ist gerade online Urgestein

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    Standard Re: Schreiendes Kind auf Spielplatz, was tun?

    Zitat Zitat von trio08 Beitrag anzeigen
    Ich möchte mich AppErol anschließen, dass Trotzanfälle zu einer gesunden kindlichen Entwicklung dazugehören und wenn ein Kind in seiner Autonomiephase gar keine Anstalten macht, mal zu trotzen und zu wüten, sollte das viel eher hellhörig werden lassen. Ganz sicher würde ich ein normal trotzendes Kind nicht so schnell wie möglich aus der Öffentlichkeit entfernen, als ob es etwas Unnatürliches wäre. Würde man auch an Demenz Erkrankte, die sich "auffällig" verhalten, sofort wieder ins Pflegeheim bugsieren?
    Warum um Gottes Willen sollte ein Kind denn trotzen und wüten?

    Reden wir davon, dass ein Zweijähriges versucht, sich die Schuhe anzuziehen, die Masche nicht binden kann - und explodiert aus lauter Frust? Das wäre mir dann nicht mal eine Erwähnung wert.

    Aber ansonsten - ich hätte als Erstlingsmutter nicht gewußt, warum meine Tochter trotzen sollte (oder auch "wogegen", darum schien es mir im Ausgangsposting zu gehen, allerdings um ein deutlich älteres Kind). Die Nummer eins hatte keinen Grund, rumzuheulenn, zu schreien etc. (nach dem Babyalter, wo sie nicht reden konnte und Schreien ihre Form der Kommunikation war) - die Nummer zwei hat deutlich mehr gebrüllt, aber die wurde ja auch von Nummer eins gewaltig genervt.

  7. #437
    rastamamma ist gerade online Urgestein

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    Standard Re: Schreiendes Kind auf Spielplatz, was tun?

    Zitat Zitat von trio08 Beitrag anzeigen
    Ich bezog mich nicht auf das Eingangspost, sondern darauf, dass von einigen Wutanfälle als etwas Ungewöhnliches, als aus der Öffentlichkeit Verbannenswertes eingeordnet werden.
    Ab einem gewissen Alter würde ich sie schlicht als schlechtes Benehmen schubladieren - und, ja, das hat aus meiner Sicht nichts in der Öffentlichkeit verloren, wer sowas praktiziert (oder als Elter zulässt, ohne einzuwirken), bekommt von mir einen Stempel (allerdings ohne dass er es merkt).

    Ein trotzendes Kind würde ich einfach wegtragen (nein, nicht nach zwei Minuten). Und dann ginge es halt länger nicht mehr auf den Spielplatz (weils mich nicht mehr freuen würde).

    Tante Edit sagt: das muss "trotzendes Kleinkind" heißen, um es deutlich vom wütenden Kind zu unterscheiden (klareweise würde ich einen trotzenden 8jährige nicht wegtragen, mich aber über den Trotz sehr wundern und das Kind anderweitig vom Ort des Geschehens in ruhigere Gegenden befördern).
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  8. #438
    Avatar von -AppErol-
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    Standard Re: Schreiendes Kind auf Spielplatz, was tun?

    Zitat Zitat von SofieAmundsen Beitrag anzeigen
    "Der Begriff Kleinkind bezeichnet die Lebensphase des Menschen des zweiten und dritten Lebensjahres,[1] im rechtlichen Sinne seltener auch bis zum sechsten oder siebten Lebensjahr.

    Bei Kindern im ersten Lebensjahr spricht man von Säuglingen. Bei Kindern im fünften und sechsten Lebensjahr spricht man von Vorschulkindern. Das vierte Lebensjahr wird von einigen Autoren noch dem Kleinkindalter, von den meisten aber schon dem Vorschulalter oder dem Kindergartenalter zugerechnet. "

    Florian Steger: Altern im Leben. Alterstopoi in der antiken Medizin? In: Dorothee Elm, Thorsten Fitzon, Kathrin Liess, Sandra Linden (Hrsg.): Alterstopoi. Das Wissen von den Lebensaltern in Literatur, Kunst und Theologie. De Gruyter, Berlin, New York 2009, ISBN 978-3-11-020845-0, S. 108 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).

    Ich fände es merkwürdig, Kleinkinder einzuschulen.
    Das Kleinkind um das es ging ist gerade 5 geworden. Ich finde es nicht wirklich komisch, eine grade 5jägriges noch als Kleinkind zu bezeichnen.
    Und wie ich schon schrieb, es gibt keinen allgemeinen Konsens, nicht mal über Jugend, Alter, Erwachsenenalter... Es gibt je nach Fragestellung in manchen Bereichen Konsens. Jede von uns wird also für das eine odere andere Hinweise bringen können. Einigen wir uns doch einfach darauf, dass jede Recht hat?



    We can choose to see the best in one another.
    Barack Obama, 11/9/16
    Wenn ihr Großhirn mit der Amygdala eines Pubertisten diskutiert, kann das nur schief gehen!
    aus einem Vortrag der hiesigen Erziehungsberatung 11/13/19

  9. #439
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    Standard Re: Schreiendes Kind auf Spielplatz, was tun?

    Zitat Zitat von tigger Beitrag anzeigen
    Ich weiß ja nicht, wo immer wieder diese 3 Minuten herkommen.

    Wenn es um ein Kind ginge, dass MAL nur 2-3 Minuten brüllt, wäre das hier wohl überhaupt kein Thema.

    Ich wüsste jedenfalls nicht, warum man ein solche Kind dann als Mietwohnungsproblematisch bezeichnen sollte und warum man dann groß nach Strategien suchen müsste.

    So lange das immer wieder verharmlost wird, was im Eingangspost deutlich anders und extremer klingt, werden wir immer aneinander vorbei reden.

    Die Antworten von Leona, mir und anderen beziehen sich halt nicht auf ein normales Kind, das freilich auch mal kurz schreit, sondern auf das Bild, was man entwickelt, wenn es um einen Zeitraum geht, in dem zwei Mütter es schaffen, danach zu gucken und wenn davon gesprochen wird, dass das seit Jahren geht und für Nachbarn untragbar ist.
    Ich habe im EP gar keine Aussage dazu gemacht, wie lange das Kind geschrien hat bis die anderen reagiert haben. Ich habe gar nicht nachgefragt. So wie die Freundin es beschrieben hat, waren es jedenfalls keine 10 Minuten sondern deutlich weniger. Denn ich bin sicher, nach 10 Minuten Wutgebrüll wäre sie a) sowieso schon das Kind am wegschaffen gewesen und b) wäre nicht sauer über Einmischung gewesen. Aber die 3 Minuten sind als Richtschnur, als Beispiel in der Diskussion entstanden. Weil ich es gar nicht weiß.

    Ich habe im EP übrigens nur geschrieben, dass das Kind ausgiebigst laut schreit, wenn es wütend ist. Meine Betonung lag dabei eher auf laut denn auf dem zeitlichen Aspekt. Und selbst 10 mal am Tag 3 Minuten lauthalses Gebrüll (und das Kind hat eben nun mal so ein kräftiges Organ) kann Nachbarn über die Jahre nerven. Eltern natürlich auch. Und auch im Kindergarten ist das schon angemerkt worden.

    Ich bedaure, wenn jeder seine Interpretationen so reinbringt. Aber wenn ich alle Eventualitäten berücksichtigen wollte, damit es jeder richtig versteht, müsste wohl ein Roman draus werden. Ich hoffe ich konnte jetzt einiges richtig stellen.



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  10. #440
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    Standard Re: Schreiendes Kind auf Spielplatz, was tun?

    Zitat Zitat von Sascha Beitrag anzeigen
    Ist das eigentlich so unverständlich, dass es dabei um was anderes ging, weil man nach der Beschreibung von was anderem ausgehen hätte können?
    Leona hat es ja schon richtiggestellt, wie sie es gemeint hatte.



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